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Lese-oder gleich Gleitsichtbrille

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(@hefty)
Beiträge: 16
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Themenersteller
 
[#1426]

Ich bin knapp 46 Jahre alt und so ist es nicht außergewöhnlich,daß sich bei mir erste Sehprobleme für die Nähe bemerkbar machen.Desweiteren habe ich schon immer eine minimale Hornhautverkrümmung mit der ich immer einen Visus von 80 oder mehr erreicht habe.(Werte cyl.-0,75 sph +0,5).
Deswegen wurde hier auch nie eine Korrektur vorgenommen.
Wegen der beginnenden Nahprobleme habe ich nun eine Augenärztin aufgesucht,die mir nach der Untersuchung empfahl,daß ich mir für den Anfang mal eine Billiglesebrille mit 1,0 Dioptrien zulegen solle.
Diese wollte ich beim Optiker besorgen,der dann aber nochmals einen Sehtest machte und mir anschließend dringenst empfahl mir eine Gleitsichtbrille zuzulegen,solange die + und -Werte noch nicht so weit auseinander liegen.(hier gemessene Werte Hornhautverkrümmung wie oben + Addition Nähe +0,75 = cyl.-0,75 sph+1,25) .
Sicherlich werden sich die Werte für die Nähe die nächsten Jahre verschlechtern,aber für die Ferne könnte doch die Sehschärfe gleich bleiben.
Was spricht da also für eine Gleitsichtbrille?,zumal ich im Internet auch gelesen habe,daß bei PC-Arbeiten eine Gleitsichtbrille nicht das optimale wäre.
Von Vorteil wäre sicher,daß es kein ständiges Auf-und Abziehen geben würde,aber ansonsten?
Wer hat hier eine gewisse Erfahrung gemacht?
Wäre über jeden Erfahrungswert erfreut.


 
Veröffentlicht : 02.02.2004 18:06
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(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo, Hefty

wenn Du für die Ferne keine Seheinbußen ohne Brille spürst, also genug siehst, reicht eine Lesebrille zum Lesen, die aber auch mit dem Cylinderwert korrigiert sein sollte. Wenn Du aber besser als 80% in der Ferne sehen möchtest, ist eine Gleitsichbrille optimal. Sicher ist am PC evtl. eine andere Brille nötig, aber bei geringer Nahstärke ist das noch kein Problem. Sonst kann es -ohne die Ferne zu korrigierten-- eine sogenannte Office-Brille geben, die den Abstand zwischen Bildschirm und Lesen beinhaltet. Du siehst, es kommt auf Deine Bedürfnisse an.

Viele Grüße
Eberhard


 
Veröffentlicht : 02.02.2004 22:18
(@hefty)
Beiträge: 16
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Themenersteller
 

Lieber Eberhard Luckas,vielen Dank für die prompte Antwort,was mir aber noch nicht ganz verständlich ist,ist die Aussage des OptikersIch soll mir jetzt eine Gleitsichtbrille zulegen,solange die Werte noch nicht so weit auseinanderliegen und eine Gleitsichtbrille später eh notwendig wird?
Warum wird dies der Fall sein?
Wenn dies so sein sollte,kann ich schon selber zustimmen,daß ein Einstieg so früh wie möglich Sinn macht.
Vielleicht haben ja doch manche Mitglieder/LeserInnen schon Erfahrungswerte durch ähnlichen Sachverhalt.
Für rege Antworten wäre ich dafür sehr dankbar.
Einen schönen Tag Hefty


 
Veröffentlicht : 03.02.2004 08:05
(@Eberhard-Luckas)
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Hallo, Hefty

wenn die Nahwerte noch nicht so hoch sind, ist die Gewöhnung an Gleitsichtgläser leichter. Das ist der Grund. Trotzdem kann man sich auch mit höheren Werten an diese Gläser gewöhnen.
Außerdem werden die Gleitsichtgläser immer komfortabler, was sich allerdings auch im Preis bemerkbar macht.

Viele Grüße
Eberhard


 
Veröffentlicht : 03.02.2004 14:30
 Moxi
(@Moxi)
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Moeglicherweise faelschliche Laienantwort von mir

Bei cyl -0.75 sph. +0.5 hast Du direkt nach vorne -0.25 kurzsichtig. Nicht so sonderlich viel.

Zum Autofahren ist eine Korrektur evtl. erforderlich, was fuer eine Gleitsichtbrille spricht.
Im sonstigen Leben wirst Du ohne Korrektur auskommen. Moechtest Du trotzdem staendig eine Brille tragen, obwohl Du eigentlich noch passabel in die Ferne siehst?

Ich wuerde mir vom Optiker eine angepasste Lesebrille fertigen lassen, keine Fertigbrille. Du brauchst Zylinder.

Die ist nicht so teuer wie Gleitsicht, da verliert man nicht so viel fuer den ersten Versuch. Und wenn Du es Dir dann doch noch ueberlegst, ist eine zusaetzliche Lesebrille nie schlecht.

M.


 
Veröffentlicht : 23.02.2004 15:53
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo, Moxi

die Berechnung ist leider falsch. Der Cylinderwert darf zwecks Erechnung des sphärischen Äquivalenz-Wertes nur zur Hälfte gewertet werden. Es kommt also eine Kurzsichtigkeit von -0,5 heraus. Und diese Stärke kann die Sehschärfe schon um 50 % mindern.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 23.02.2004 16:50
 Moxi
(@Moxi)
Beiträge: 58
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Das ist interessant, vielen Dank fuer die Erklaerung!

Mich wundert bei dem Originalposting, dass der Augenarzt zu einer Fertigbrille raet. Fuer mich voellig unverstaendlich.

Meine Mutter hat in jeder Jackentasche eine Fertigbrille, die sie nur zum Lesen der Preisetiketten aufsetzt.
Laenger lesen kann sie damit nicht, sie bekommt Kopfweh. Nur mit der angepassten Lesebrille kann sie laenger lesen.

-0.5 ist schon unangenehm. Ein Viertel Dioptrien minus geht noch, aber ein halbes ist schon viel.

Danke. Wieder etwas gelernt.

M.


 
Veröffentlicht : 24.02.2004 12:30
(@DJ-Steph)
Beiträge: 47
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1. Wenn ich das richtig sehe, meinte er sph. +0,5 cyl -0,75, was ja einer leichten Hyperopie gleichkommt.
2. Hat der Augenarzt nicht zu einer Fertiglesebrille geraten, was ich anfangs auch dachte, aber nach dem zweiten Durchlesen geht es um eine Billiglesebrille, die ja vom Optiker nach den Rezeptwerten gefertigt wird, aber halt nicht unbedingt Kunststoffgläser haben muss mit was weiß ich einer Entspiegelung und sonstigem Schnickschnack. Und in der Fassung gibts ja auch Unterschiede. Ich denke mal das hat der Augenarzt gemeint!!! (Also hoffe ich doch zumindest)


 
Veröffentlicht : 27.02.2004 09:41
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo, DJ Steph

bist Du Optiker?

-,75 sph +0,5 cyl sind umgerechnet -,25 sph -0,5cyl. und nichts anderes.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 27.02.2004 14:20
(@DJ-Steph)
Beiträge: 47
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Da stimme ich Dir ja auch ohne Einwände zu. Nur glaube ich, dass er die Verordnung umgekehrt geschrieben hat und meintesph. +0,5 cyl. -0,75 und dann kommt meine berechnung hin, oder? Das ist alle was ich damit gemeint habe.
P.S Ja bin Optiker


 
Veröffentlicht : 29.02.2004 16:52
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo, Kollege

recht hast Du. Die verkehrte Schreibweise habe ich übersehen.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 29.02.2004 17:09
(@hefty)
Beiträge: 16
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Themenersteller
 

Hallo Moxi Hallo DJ Steph,

bin gerade aus dem Urlaub zurückgekommen und kann sehen,daß Ihr mit an einer Lösung arbeiten wolltet, dies aber scheinbar gar nicht so einfach ist.
Deshalb fasse ich nochmals kurz zusammen
Ich habe schon immer eine leichte Hornhautverkrümmung.
Werte rechts + 0,5 sph -0,75 cyl. 145
Werte links + 0,5 sph -0,75 cyl. 19
Diese Werte haben mich im bisherigen Lebenin der Sehleistung nicht spürbar beeinflußt.
Vor ca. 1 Jahr habe ich dann jedoch bemerkt,daß mir das Videotextlesen immer schwerer fiel.1/2 Jahr später haben mich auch PC-Arbeiten und Zeitung lesen immer mehr angestrengt.Deswegen der Gang zum Augenarzt.Dieser hat dann festgestellt,daß bei mir die Alterssichtigkeit begonnen hat sich spürbar zu machen und hat mir tatsächlich geraten für den Anfang eine billige Fertiglesebrille zuzulegen mit der Begründung,daß sich zumindest das Nahesehen wahrscheinlich schnell verschlechtern wird und man dann weiterschaut was zu tun ist.
Fakt ist,daß sich mein Sehvermögen für die Nähe soweit verschlechtert hat,(und das etwas weiter weghalten bei mir komischerweise nichts bewirkt)daß ich mir noch am Flughafen vor dem Urlaub so eine Fertiglesebrille zugelegt habe.Mit dieser komme ich gut zurecht.Auch bei den PC-Arbeiten hilft sie mir sehr.
Vielleicht ist dies einfach der beste und einfachste Weg mal mit etwas zu beginnen und auszuprobieren und wenn das dann nicht mehr weiterhilft den nächsten Schritt einzuschlagen.Ich war nur etwas verwirrt,als ich überall lesen konnte und mir gesagt wurde,daß man, wenn evtl. mal eine Gleitsichtbrille in Betracht kommen könnte ,man sich an diese so früh wie möglich gewöhnen sollte.
Ich hoffe jetzt nicht für noch mehr Verwirrung gesorgt zu haben.
hefty


 
Veröffentlicht : 16.03.2004 10:23
(@Jennifer)
Beiträge: 0
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Hallo Hefty!

So wirklich toll ist das mit der Lesebrille nicht.
Die Hornhautverkrümmung solltest du mit korrigieren, und dann kommst du um eine Brille vom Optiker nicht herum. Die Hornhautverkrümmung wird auch Astigmatismus genannt. (Stigma = der Punkt) Er bewirkt, das ein Punkt im Auge nicht als Punkt abgebildet wird sonder verzogen als Strich. Bedeutet, das du alles leicht schief siehst. Fällt dir aber nicht auf, weil du dich dran gewöhnt hast. Deshalb hilft das weiter weg halten wohl bei dir auch nicht.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte
Wenn der Astigmatismus korrigiert wird, dann erhöht sich auch die Sehschärfe und du kannst klarer sehen. Besser und vor allem noch entspannter als mit der Lesehilfe vom Flughafen.
Und eine extra angefertigte Brille wird so hergestellt, das die Gläser richtig vor der Pupille zentriert sind, der Abstand der Augen voneinander wird dabei berücksichtigt. Das ist bei den fertigen meißtens nicht der Fall.
Denn der Abstand ist links/ rechts oft nicht gleich und eine Durchschnittspupillendistanz hat auch nciht jeder. Da wird das sehen dann anstrengend, wenn man mit lange damit liest. Siehe das Posting von Moxi weiter oben.
So eine Fertigbrille ist wirklich nur für mal eben gucken ok. aber nicht, wenn man damit lange am PC arbeitet.
Gruß
Jenny


 
Veröffentlicht : 16.03.2004 19:11
(@hefty)
Beiträge: 16
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Themenersteller
 

Liebe Jenny,vielen Dank für Deine Erklärung.
Ich habe da noch eine Frage an Dich ?
Wenn man die Hornhautverkrümmung gleich mit ausgleicht, sollte dann in diesem Fall dies tatsächlich auch gleich für die Ferne mitgeschehen?
Vielen Dankhefty.


 
Veröffentlicht : 17.03.2004 09:03
(@Jennifer)
Beiträge: 0
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Hallo!
Das kommt ganz auf deine Bedürfnisse an, hat Eberhard ja schon mal geschrieben.
1. Möglichkeit nur Lesebrille, heißt dann das sie für eine Entfernung von ca. 40 cm optimiert ist, kann man aber auch für 60 cm Entfernung anfertigen, so das du noch den Monitor sehen kannst (Ausmessen, wie weit der weg steht) dann mußt du dich aber wieder etwas mehr anstrengen, um z.B. ein Buch zu lesen. Muß auf jeden Fall beim Optiker ausprobiert werden, ob du damit zurecht kommst. Laß dir die Werte mal in eine Meßbrille einsetzten, und guck, in welchen Entfernungen du GUT sehen kannst.
2. Möglichkeit ist die so genannte Office- oder Arbeitsplatzbrille. Eine Art Gleitsichtglas das für Entfernungen von 40cm bis ca. 2-3m optimiert ist, je nach Glasart und Stärke. Nicht fürs Autofahren!
3. Möglichkeit ist die Gleitsichtbrille. Am besten läßt du dir noch mal deine Fernstärken in die Meßbrille einsetzten, gehst damit auf die Straße und schaust, wieviel besser du damit sehen kannst (Kennzeichen, Straßenschilder) Wenn es du dunkel ist, ist der Unterschied oft noch deutlicher zu sehen, weil man nachts eh nicht so gut sehen kann. Da mußt du selbst entscheiden, ob dir die Fernkorrektur hilft.
Wenn du feststellst, daß das Sehen in der Ferne mit Korrektur besser und angenehmer ist und dir Gleitsichtgläser zu teuer sind, kannst du dir auch zwei Brillen machen lassen (Wenn du dir auch eine Lesebrille reicht sie 1. Mögl.) Ist aber läßtig mit dem wechseln der Brillen. Gleitsichtbrillen sind dann einfach viel bequemer.

Die Entscheidung kann ich dir wie du siehst nicht abnehmen.

Liebe Grüße
Jenny


 
Veröffentlicht : 17.03.2004 20:55
(@hefty)
Beiträge: 16
Eminent Member
Themenersteller
 

Liebe Jennifer,vielen Dank nochmals für die Mühe,die Du Dir gemacht hast.Ich sehe die Entscheidung ist wirklich gar nicht so einfach und liegt an mir.Nur wenn man in den Apfel beißt,weiß man wie er schmeckt.
Einen schönen Tag wünschthefty


 
Veröffentlicht : 18.03.2004 10:54
(@Brillentaucher)
Beiträge: 111
Estimable Member
 

Hallo Hefty,
Ich habe ähnliche Brillenstärken wie Du und ich habe von 2 Optikern auf der Messe BOOT in Düsseldorf folgende 2 Aussagen erhalten.

1. Aussage Ca 10 bis 20 Prozent aller Patienten haben Probleme mit Gleitsichtbrillen, da sie sich an die anderen Gläser nicht gewöhnen können. Gleitsichtgläser haben nur einen kleinen senkrechten Bereich in der Mitte des Glases, wodurch Du sehen kannst, Du kannst also nicht mehr nach rechts oder links sehen, sondern mußt den Kopf drehen. Zu dieser seitlichen kopfdrehung mußt Du den kopf hoch und runter drehen, um Dein Gegenüber scharf zu stellen. Damit haben erstens viele Leute Probleme, zweitens sieht man das den Leuten natürlich an der Kopfbewegung an, daß sie Gleitsichtbrillen tragen.

2. Aussage Die Gleitsichtbrille mit den 500 Euro teuren Gläsern bei Hornhautverkrümmung hält nur 2 Jahre, dann kommen die nächsten Gläser. Der Optiker, der diese Aussage tätigte, meinte er habe seinen Sitz in einem Bankenviertel und die Leute könnten sich das eben leisten.

Diese beiden Aussagen habe ich hier wertefrei hingestellt und versucht sie so genau wie möglich wiederzugeben. Die Optiker sind mir bekannt und werden namentlich nicht genannt.

Viele Grüße

Jörn


 
Veröffentlicht : 19.03.2004 17:28
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo, zusammen

der Optiker, bei dem 10-20% nicht mit ihrer Gleitsichtbrille zurecht kommen, hat wohl selber Probleme, nämlich in der Qualität der Fertigung.
Bis zu der Zeit, als die modernen Gleitsichtgläser, individuell gefertigt, auf den Markt kamen, gab es schon deutlich weniger als 10% Reklamationen. Wichtig war und ist nur die exakte Brillenglasbestimmung und ebenso exakte Zentrierung der Gläser. Eine korrekte Anpassung der ganzen Brille ist natürlich Voraussetzung.
Heute mit Hilfe von Video-Infral und individuell gefertigten Gleitsichtgläsern ist die Unverträglichkeitsquote bei weniger als 2%.
Daß die Stärken sich im Durchschnitt alle 2 Jahre ändern, daran kann kein Gleitsichtglas etwas ändern. Das heißt aber nicht für jeden, die Gläser nach 2 Jahren in die Mülltonne zu werfen, der eine braucht erst nach 5-6 Jahren neue Stärken, der andere schon nach 1 Jahr.

Ich selber trage nun seit 10 Jahren Gleitsichtgläser und kann nur sagen, daß mein Nahgesichtsfeld nicht zum ständigen Kopfwackeln geführt hat.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 19.03.2004 22:29
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo, Eberhard

da könnte man nur über einige ungenannte Kollegen zu kommen, wenn man das so liest. Ich lebe in einer Kleinstadt mit dörflichem Charakter. Beste Glasqualitäten sind mein Anspruch für meine Kunden. Die Reklamationsfrage geht gegen null(!) oder ist fast null, wenn man echte Fehler einmal ausschließt, die überall vorkommen können, und die korrigiert gehören.

Die Erstbrille (Allgemeinbrille) sollte eine Gleitsichtbrille sein, gerade in diesem Altersbereich, Darüber hinaus wird der Eine oder Andere sich eine zusätzliche Spezialbrille leisten wollen, die für den jeweiligen Spezialzweck noch dienlicher ist.

Nur so herum wird ein brauchbarer Schuh daraus. Man kauft sich auch nicht zuerst Pantoffel, oder Bergschuhe, wenn man seinen Füssen ein geändertes Fußbettprofil anpassen läßt. Ja ein solches Vorgehen könnte die Eingewöhnung sogar ungünstig, statt günstig beeinflussen.


 
Veröffentlicht : 20.03.2004 16:59
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo, Paul-Gerhard

ganz genau so. Danke.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 20.03.2004 23:13
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