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meine Schiel-OP nach Prismenaufbau

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(@DennisKrueger)
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Hallo RR!
ich habe eben einen Optiker in Nürnberg angerufen und einen Termin für eine MKH Messung gemacht.
Am Telefon hat der Optiker nach dem er sich meine Geschichte angehört hat etwas von Visualtraining gesagt.
Gerade hierüber habe ich eben aber in Deinem Link http://www.:wink:elfehlsichtigkeit.de/augentraining.htm etwas negatives gelesen.

Auf den Optiker bin ich übrigens durch seinen Vortrag über "Die Beobachtungen am Klienten vor, während und auch nach der MKH" auf der Seite http://www.ivbv.org/ (unter Veranstaltungen) gestossen.

Jetzt bin ich ganz verwirrt - was denn nun Prismenaufbau oder Visualtraining? Traurig

Gruß, Dennis


 
Veröffentlicht : 05.04.2007 13:15
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Dennis,

zu den Unterschieden von Prismenkorrektion und VT habe ich dir ja bereits eine PN geschickt. Du solltest Dich für eines von beiden entscheiden. Wenn du aber mit VT anfängst, kann man nachher nicht mehr sauber mittels MKH korrigieren, wenn Probleme bestehen bleiben. Zu VT und Prismen findet sich auch hier im Forum schon Einiges an Diskussion.

Die effektivste Methode ist zuerst die vollständige Prismenkorrektion und bei ganz wenigen Fällen eine abschließende OP, wenn die Werte so hoch sind, dass sie nicht mehr in Gläser eingebaut werden können. Erst wenn dann noch Restfehler bleiben, bleibt es Dir überlassen, ob Du Prismen trägst oder mittels Visualtraining den Restfehler kompensieren möchtest, weil Du z. B. keine Brille tragen möchtest. Beides zusammen nebenher geht nicht.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 05.04.2007 13:41
(@Ernst-H.-Rupp)
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Sind diese Orthoptisten in Sehschulen eigentlich immer in der MKH Messmethode ausgebildet? Das ist doch Ihr Spezialgebiet.

Orthoptisten sind in der MKH üblicherweise völlig unerfahren. Das gehört nicht zur Ausbildung dazu und wird deshalb meist nicht verstanden und abgelehnt. Persönlich bevorzuge ich die MKH und wende nur weniger das Visualtraining an.
Das wäre bei der geschilderten Vorgeschichte auch meine Empfehlung Zuerst mal mittels MKH die korrekte Prismenkorrektion ermitteln und sehen was passiert. Danach kann alles weiter angedacht werden (z.B. bei Bewegungseinschränkungen durch Vernarbung zB. Visualtraining, oder wenn es unbedingt ohne Brille gehen soll), aber um erst mal das Sehen (die berühmte Sensorik) auf Vordermann zu bringen würde ich die Prismenbrille bevorzugen.

Ritter Rost

Das Buch habe ich leider nicht gelesen, kann deshalb nichts dazu sagen. Sorry(


 
Veröffentlicht : 06.04.2007 03:03
(@DennisKrueger)
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Hallo, also cih war gestern bei einem Optiker, der sich sehr ausgiebig mit mit beschäftigt hat.Vielen Dank hierfür! (Optic Dauter, Braunschweig)

Zu meinem Erschrecken hat er allerdings wieder 10 Prismendioptrin gemessen. (etwa 35 wurden ja schon in der OP korregiert).
Gestern war ich also schon sehr niedergeschlagen. Das war so eine Quälerei mit dem Prismenaufbau - und jetzt geht es wieder los?!

Aber ich merke bei der Arbeit, beim Fernsehen und beim Autofahren (bes. im dunkenl) wieder diese beschwerden wie vor dem Pr. Aufbau.

Bei mir haben sie beim Prismenaufbau alle paar Wochen die Werte stark verändert, so dass ich neue Folien bekommen habe. Die Folien beidäugig habe mich aber sehr stark bei Bildschirmarbeit behindert.
Muss ich als einzige alternative jetzt alle z.B. 4 Woiche(je nach Bedarf) eine neue Brille für 300€ kaufen? (warum eig. so teuer - ich hatte gelesen der Aufpreis für Prismengläser beträgt etwa 30€ / Glas bei den Herstellern)

Kann mir hier eig. jemand von folgenden Optikern in Nürnberg einen empfehlen
Eichinger,Jürgen Augenoptiker; Hofmann, Werner Augenoptiker oder Pöllot,
Peter Augenoptiker? Die habe ich von der IVBV Liste.
Unter www.selbsthilfegruppe-:wink:elfehlsichtigkeit.de gab es leider keinen in meiner Nähe. Und immer 450km nach Braunschweig fahren ist auf Dauer auch nicht möglich.

Hat hier jemand schon erfahrungen mit der UNI Klinik Erlangen gemacht? Das ist halt die nächste - und gutes muss ja nicht zwangsläufig immer fern sein.

Das ganze kann einem echt sehr viel Lebensfreude nehmen -(

Viele Grüße, Dennis


 
Veröffentlicht : 06.04.2007 08:30
(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Hallo Dennis,

zuerst einmal, das Buch ist auch für Erwachsene ein Gewinn. Da sie auch mal Kinder waren, werden Sie die hier aufgeführten Beispiele sicher gut nachvollziehen können. Demnächst hoffe ich auf einen neuen zweiten Band, der wohl auch die Probleme "Erwachsener" vermehrt mit einbeziehen wird. - Jetzt noch Zukunftsmusik!

Auch wenn Nürnberg nicht auftaucht, es müssen keine 450 km sein, obwohl ich dieselben persönlich gerne fahre, um zu meinem Spezialisten zu gelangen. Früher fuhr ich 600 km nach Berlin! - Jedoch würde ich einen Berater nur wechseln, wenn ich unzufrieden mit dem Erfolg bin oder derselbe Wert auf eine zweite Meinung legt, da er ja über mein Sehen die besten Vorkenntnisse besitzt. Keinesfalls würde ich einen MKH-Spezi gegen eine Klinik tauschen, was soll das bringen? Keinesfalls höhere Messgenauigkeit in Sachen MKH.


 
Veröffentlicht : 07.04.2007 15:36
(@Ernst-H.-Rupp)
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Es muss auch nicht immer eine neue Brille sein. Oft genügt schon das Austauschen nur eines Glases (WF ist ja immer eine beidäugige Sache) um einen neuen Wert herzustellen. Und vermutlich werden sich die Zeiträume zwischen den einzelnem Messungen und Änderungen bald verlängern. Also nur Mut, der erste Schritt (eigentlich schon mehrere) ist gemacht. Jetzt dran bleiben mit dem Aufbau und es wird mit grosser Wahrscheinlichkeit bald eine Besserung der Beschwerden folgen.

Ritter Rost


 
Veröffentlicht : 09.04.2007 06:06
(@DennisKrueger)
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Danke Ritter -)

ich habe gestern den ganzen Tag 12 Prismen getragen. ...und hatte keine Probleme. (man sieht halt nur sch....) ich habe auf dem linken Auge eine Folie getragen.

Hier auch meine Frage Meine Augenmuskeln wurden rechts schon verkürzt.
Wenn ich früher starke Prismen getragen habe, sind meine Augen beide nach innen zur Nase gegangen. Jetzt ist aber am operierten Auge kein der Muskel so kurz, dass das eigentlich nicht mehr sein sollte?!
Kann ich jetzt die Prismen vor der nächsten OP nur auf dem linken (nicht operierten) Auge tragen? (das rechte soll da bleiben, wo es ist - niht dass sich der Muskel wieder dehnt oder so.

Übrigens ist bei mir der Muskel gefaltet worden. Lockert sich das Falten sich nicht wieder nach ein paar Jahren?

Viele Grüße, Dennis


 
Veröffentlicht : 09.04.2007 08:18
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Dennis,

Prismen sollten immer gleichmäßig verteilt werden. Warum Deine Augenmuskeln gefaltet wurden, ist mir ein Rätstel - ich kann mir nicht vorstellen, dass auf Basis der MKH operiert wurde. Da werden die Muskeln nämlich i.d.R. versetzt, so dass wieder Zuggleichgewicht herrscht. Aber wenn nur gefalltet wurde, bleibt ja die Hoffnung, dass man das wieder rückgängig machen und den Muskel dann versetzen kann.

Warte doch noch einmal, bis seit der OP so 6-8 Wochen (was sagen die Fachleute?) vergangen sind. Dann solltest Du vielleicht eine MKH-Messung machen lassen und Dir die Werte in Form einer Brille gönnen. Denn wenn die Beschwerden bleiben, war die OP in der jetzigen Form ja eh nicht so ganz das Gelbe vom Ei und Du wirst Beschwerdefreiheit nur über einen weiteren Prismenaufbau und abschließender OP erreichen.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 09.04.2007 17:03
(@DennisKrueger)
Beiträge: 49
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Hallo, also der letzte Stand bei mir ist folgender

1. Ich bin ab übernächster Woche un der Universitäts Augenklinik Erlangen in Behandlung.

2. Gestern habe ich noch mal meine Prismen überprüfen lassen
Und das war igendwie seltsam Bei Beginn ohne Prismen war das Kreutz nur leicht verschoben (der Vertikale Strich viell. 4 Strichbreiten nach rechts versetzt)
Nach 5 Prismen war er in der Mitte, aber 10 sec später wieder in der Ausgangs Position.
Und das ganze ging bis 20 Prismen so weiter.
Dann war der Vertikale Strich so am "flimmern", dass ich keine Angaben mehr machen konnte.

Was soll das denn - egal wieviel Prismen ich bekomme - es wird gleich kompensiert.

Gestern habe ich dann 12 Prismen als Folie an der Arbeit getragen und hatte keine Probleme. Bei mir ist das immer so, wenn ich auf den Monitor schaue, sehe ich alles verschwommen. Erst wenn ich mich anstränge, werden die Buchstaben klar. Das liegt glaube auch an meiner WF.

In Berlin in der Virchow Augenklinik hat die Ärztin gemeint, es liege gar nicht an meinen Augenmuskeln, sondern mein Gehirn währe für den Fehler verantwortlich. Desshalb könnte es sein, dass man mit dem Prismenaufbau nicht zum Ziel kommt. Aber wie dann?

Viele Grüße, Dennis


 
Veröffentlicht : 11.04.2007 08:46
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Hallo Dennis,

wird in Erlangen nach MKH gearbeitet? Hast Du auch dort gestern die Prismen überprüfen lassen? Bei den Uni-Augenkliniken beschleicht mich immer ein ungutes Gefühl, jedenfalls, was die Kliniken im norddeutschen Raum anbelangt. Ich kenne etliche Fälle, da wurde auf den blauen Dunst hin- und heroperiert, aber kein optimales Ergebnis erreicht. Bei einer hochgradigen und kompliziert gearteten Wf, wie in Deinem Fall, würde ich Dir ganz persönlich nur zu den beiden Berliner Ärzten raten, die mit "W" beginnen, wenn es denn wirklich zur erneuten OP kommen sollte.

Aber wenn Du mit 12 Prismen zur Zeit Beschwerdefreiheit erreichst, warum belässt Du es dann nicht erst einmal damit in Form einer Brille? Du bist gerade erst operiert worden, und ich denke, das Sehsystem sollte erst einmal zur Ruhe kommen. Das ist aber meine intuitive Meinung als selbst Betroffene. Viele Köche verderben bekanntlich den Brei, obgleich ich Dich in Deiner Situation gut verstehen kann, dass Du Hilfe suchst, und bereit bist, dafür einiges an Wegstrecken in Kauf zu nehmen. Aber 3 Spezialisten, 5 Meinungen - und am Ende weißt Du gar nicht mehr, wem Du Glauben schenken sollst. Du brauchst einen Fachmann Deines Vertrauens (egal ob Augenoptiker oder Augenarzt), und dann solltest Du diesen Weg beschreiten.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 11.04.2007 10:57
(@Monoxid)
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DennisKrueger schrieb

Und das war igendwie seltsam Bei Beginn ohne Prismen war das Kreutz nur leicht verschoben (der Vertikale Strich viell. 4 Strichbreiten nach rechts versetzt)
Nach 5 Prismen war er in der Mitte, aber 10 sec später wieder in der Ausgangs Position.
Und das ganze ging bis 20 Prismen so weiter.
Dann war der Vertikale Strich so am "flimmern", dass ich keine Angaben mehr machen konnte.

Was soll das denn - egal wieviel Prismen ich bekomme - es wird gleich kompensiert.

Gestern habe ich dann 12 Prismen als Folie an der Arbeit getragen und hatte keine Probleme. ...

Ich möchte Kerstins letzten Beitrag unterstreichen Wenn du mit der bisherigen Lösung einigermaßen zurechtkommst, tust du gut daran, deinen Augen ein kleines Weilchen Ruhe zu gönnen. Bis sich das "visuelle System" vollständig auf eine veränderte Situation eingestellt hat, können Wochen, sogar Monate vergehen - erst recht nach einer Augenmuskel-OP.

Gruß,
Monoxid


 
Veröffentlicht : 11.04.2007 23:23
(@malan)
Beiträge: 99
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hallo dennis,

bei mir war es bei der ersten "richtigen" messung bis zum ab:wink:en auch so, dass die messung abgebrochen wurde weil ich an einen punkt kam an dem der senkrechte strich nur noch hin- und her gesprungen ist. davor war es wie auch von die beschrieben zusätzliche prismen wurden in wenigen sekunden "absorbiert".

dieser wert stellte sich bei mir nach einigen umwegen als der richtige heraus. es ist zwar jeder fall anders gelagert, aber vielleicht zeichnet sich auch bei dir in diesem bereich das ende ab. ich habe das irgendwie so interpretiert, dass bei diesem wert der muskel zum ersten mal seit >40 jahren einfach nichts tun muss. auch die arme zittern einem bekanntlich nach großer anstrengung. der vergleich hinkt sicher irgendwo, aber es dürfte schon mit der völlig ungewohnten "null anstrengung" zu tun gehabt haben.

viele grüße,

michael


 
Veröffentlicht : 12.04.2007 00:31
(@DennisKrueger)
Beiträge: 49
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Hallo zusammen,
erst mal Danke für die Antworten!

Gestern habe ich noch mal eine Messung machen lassen.

Bei 26 Prismen was das Kreutz in der Mitte aber am "Flimmern".
Bei 30 ging die Tendenz dann in die andere Richtung.
Mit 26 hatte ich beim normalen Sehtest aber leicht graue Schatten bei allen Zeichen.
Bei einer Veringerung auf 22 war dann alles gut zu lesen.

Die Optikerin wollte mir dann gleich Gläser bestellen -)
Sie hat mir ein kleines Titangestell (35mm Glasdurchmesser) vorgeschlagen und meinte mineralisches Glas Index 1.6 währe das Beste. Bei so einer kleinen Fassung währe das Gewicht vernachlässigbar und die Vorteile von echtem Glas überwiegen.

Ich werde laut Monoxid`s Rat noch ein bisschen warten.

Wenn sich der Wert in einiger Zeit bestätigt, werde ich es wohl mit dieser Brille versuchen.

Und zu den Glas - Preisen Da gibt es ja RIESEN unterschiede Ein Optiker wollte rund 300€/Paar, der andere 120€/Paar (Kunststoff, 1.6, 6Prismen pro Glas)

Gruß, Dennis


 
Veröffentlicht : 12.04.2007 08:39
(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Hallo Dennis,

so gibt es Unterschiede von AO zu AO. Zumindest hat die zuletzt genannte Kollegin ganz andere Werte gefunden, aber warum wohl ??? - Hier wird eindeutig viel zu schnell und zuviel am Rad gedreht. Ich möchte da jedenfalls kein Berater sein! Denn jede Messung bringt neue und andere Impulse, die Dein Sehsystem mit der durch die mittels OP erzeugte neue Flexibilität in jeder Richtung stretchen lassen ?! - So kann das nichts werden.

Übrigens, sind alle genannten Preise auch aus einer Quelle (AO) lieferbar! So kenne ich Glas-Lieferanten(-Hersteller?), die Prismenwerte ohne Aufschlag mitanfertigen. Die Frage ist nur, was man dann hinterher damit sieht und wie man damit sieht? In meinem Geschäft geht nur Zeiss-Qualität im Bereich Prisma über den Tresen. Dann weiß ich auch im Vorfeld, dass ich mir mein mühsam ermitteltes Messergebnis nicht schon durch die Minderqualität des Glaslieferanten zerstöre. Und bei Deinen Werten gibt es da für mich kaum eine Alternative. Übrigens, eine anders justierte Messbrille und schon hast Du ganz andere Messwerte bei Deinen refraktiven Glasstärken.

Sparen tust Du letztlich immer nur da, wo auf Dauer und nachvollziehbar aufbauend Dein Problembereich Sehen angegangen wird. Und da sollten alle Parameter passen. Das kann ideal nur passen wenn Messung und Fertigung und Kontrolle in einer Hand liegen. Hier relativiert sich jeder Preis entsprechend der eingesetzten Qualität.


 
Veröffentlicht : 12.04.2007 21:51
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Dennis,

auch ich kann Dir nicht empfehlen, nun im 3-Tages-Abstand eine MKH-Messung machen zu lassen! Da kann nichts Vernünftiges bei herauskommen! Dein Sehsystem wird völlig überlastet und gerät durcheinander. So eine MKH-Messung, wenn vollständig ausgeführt, greift auch in das sensorische Sehen ein (das sie ja auch korrigiert), das hat nichts mehr mit der reinen Augenmuskelmotorik zu tun, sondern wirkt im Sehverarbeitungssystem, und das ist Dein Gehirn. Und das bringst Du zur Zeit herrlich durcheinander! Es braucht bis zu 3 Wochen, um eine Messung zu verarbeiten! Damit tust Du Dir und auch den Refraktionierern im Moment keinen Gefallen. Entscheide Dich, wem Du Dein Vertrauen schenken möchtest, die Adresse in Braunschweig war nicht die schlechteste, das kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen. Ansonsten lege ich Dir nochmals die beiden "W"'s aus Berlin ans Herz - die würden Dich aber im Moment nicht messen, wenn Du ihnen ehrlich erzählst, dass Du gerade mehrere Messungen hintereinander hast machen lassen, und das kurz nach der OP....

Entschuldige bitte, wenn das etwas direkt klingt, aber ich will Dich ganz ehrlich vor größerem Übel bewahren und meine es damit nur gut.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 12.04.2007 22:03
(@Ernst-H.-Rupp)
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Hallo Dennis,

bin gerade wieder online
Folgendes fällt mir spontan noch ein
1. Du solltest Dich unbedingt von den Folien verabschieden und "richtige" Gläser tragen.
2. Du redest immer nur vom Kreuztest - Wurden denn keine anderen Teste durchgeführt? Die geschilderten Beobachtungen erscheinen mir nicht ungewähnlich, aber nur isoliert am Kreuztest reicht das natürlich nicht. Da gehören die anderen Teste der MKH-Reihe auch dazu. Sonst ist das keine MKH!!
3. Du brauchst erst einmal die Entscheidung MKH oder was anderes. Dann suche Dir den entsprechenden Fachmann und was der empfiehlt das solltest Du durchziehen. Klar, das kostet Geld, aber Umsonst ist der Tod ... Dann kommen nicht nur deine Augen zur Ruhe, sondern auch Du. Anders wird das nix.

Viele Grüsse
Ritter Rost


 
Veröffentlicht : 16.04.2007 04:26
(@Eberhard-Luckas)
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Hallo Dennis,

was mir an Deiner Geschichte fehlt, ist die Angabe 1. ob in der Nähe auch die prismatische Korrektion geprüft wurde und 2. ob tatsächlich nur das Kreuz zum messen verwendet wurde.

Am Kreuz alleine kann es schon mal vorkommen, daß die gemessene Korrektion überschießt, was mit Hilfe der sensorischen Teste aufgedeckt würde.
Und zusärtlich kann der prismatische Wert, der für die Ferne gilt, in der Nähe anfänglich nicht richtig sein. Genau da setzt dann der Zeitfaktor an. Kerstin hat Dir schon geschrieben, daß 3 Wochen nötig sind, das sich das visuelle System nach einer Messung wieder auf den Ausgangswert setzt. Grundsätzlich führe ich frühestens nach 2 Wochen eine 2. Messung durch, wenn die erste nicht zu einem endgültigen Érgebnis führte.


 
Veröffentlicht : 16.04.2007 18:23
(@AgnesMaria)
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DennisKrueger schrieb

In Zusammenarbeit mit Dr. Siggel an Brandenburg bekam ich allerdings kurzfristig im Charite Berlin bei Frau Dr. Schwarz einen Ambulanten OP Termin.
(Bei Bedarf übersende ich gerne den OP-Befund per email)
Der gesamte Fehler wurde am rechten Auge in Ambulanter OP operiert.
Jetzt - 18Tager nach der OP habe ich beim Polatest nach 3PD -> es wurde etwas zu wenig korregiert.

Hier meine erste Frage muss man den Wert nicht an beiden Augen verteilt operieren?

2. Die Ärzten in Berlin meinte die Ursache für meine "aufgebaute" Fehlsichtigkeit könne evtl auch an einem Fehler im Gehirn liegen und nicht an zu langen/kurzen Muskeln. Stimmt das? Sie meinte bei weiterem Prismenaufbau könnten sich die Prismen Werte bis ins unendliche Steigern??? Dies beunruhigt mich SEHR!
In Magdeburg sagte man mir Ursache seien die Muskeln im Auge.

3. Was soll ich bei weiteren Beschwerden tuen?

4. Ich werde in einem Monat nach Nürnberg umziehen. Kann mir hier jemand einen auf diesem Gebiet kompetenten Arzt nennen?

Vielen Dank schon mal,
Dennis Krüger

Fr Dr.Schwarz kennt sich mit Schiel-OP's nach Prismenaufbau bestens aus.

Man operiert nur an einem Auge wenn das machbar ist. Das geht nicht immer. Eine Veränderung an einem Augenmuskel hat Auswirkungen auf die anderen 11 auch. Das Heringsche Gesetz. Sonst sähen wir wie ein Camäleon. Also alles absolut gut gelaufen.

Wenn ein Rest von 3 cm/m bleibt ist das kein Fehler. Selbst bei bestausgeführte OP weiß man nie, trotz Fäden, wo der Muskel anwächst.

Ursache ist entweder eine falsche Innervation der Augenmuskeln was sehr, sehr selten ist und ein manifestes Schielen bedeutet, ein inkommitantes. Oder es ist ein falscher Muskelansatz wie bei Phorin üblich.

Sechs bis acht Wochen nach der OP stellt sich das Endresultat erst ein. Bis dahin abwarten.

Wenn danach tatsächlich wieder Beschwerden auftreten sollten konsultieren Sie telefonisch Ihren alten Augenarzt in Berlin oder Magdeburg. Hätten die Magdeburger noch den Dr. Walther gehabt, ja dann... Der ist jetzt in Erfurt.

Die Uni Nürnberg-Erlangen würde ich persönlich für solche Fragen nicht empfehlen.

Und das Hyposphagma auf dem Bild. Das ist harmlos. Da ist entweder nach der OP ein Gefäß geplatzt oder der Kauter war nicht optimal eingestellt. Das resorbiert sich von ganz allein.


 
Veröffentlicht : 04.05.2007 03:45
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Agnes Maria,

wie ist folgende Aussage der Ärztin in der Charité zu werten

2. Die Ärzten in Berlin meinte die Ursache für meine "aufgebaute" Fehlsichtigkeit könne evtl auch an einem Fehler im Gehirn liegen und nicht an zu langen/kurzen Muskeln. Stimmt das? Sie meinte bei weiterem Prismenaufbau könnten sich die Prismen Werte bis ins unendliche Steigern???

Wenn es so etwas wirklich gibt, würde auch mich dies sehr beunruhigen.

Viele liebe Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 04.05.2007 21:23
(@AgnesMaria)
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DennisKrueger schrieb

Jetzt wo ich das so mit den Prismenfolien lese, bin ich schon etwas verärgert über die Sehschule, die mich die Folien beidseits hat tragen lassen!
Sind diese Orthoptisten in Sehschulen eigentlich immer in der MKH Messmethode ausgebildet? Das ist doch Ihr Spezialgebiet.
Vielen Dank nochmal für die Erklärung zur Sensorik.

Prismen sind bei einem Wert von 37 cm/m nicht mehr in eine Brille zu bauen. Prismenfolien sind dann das Mittel der Wahl und werden nur einseitig gegeben, damit die Akzeptanz und das Sehen wenigstens etwas erträglich sind.

Orthoptistinnen lernen keine MKH. Das ist in Berufsschulen für Gesundheit und Soziales verpönnt. Prof. Haase, ein Augenoptiker, hat diese Methodik verfeinert und kreiert. Der Vorgänger war das TIB-Verfahren, welches Augenärzte ausklügelten. Selbst Prof. Sachsenweger, ein zu seiner Zeit sehr angesehener und engagierter Augenarzt führte MKH durch. Nicht nach der heutigen Methodik, aber immerhin. Er war auch ein Verfechter von Augentraining an seiner Klinik und hat viele, viele Bücher darüber geschrieben. Im Antiqariat sollten sie noch zu bekommen sein. Heute ist das ja eine amerikanische Erfindung und nennt sich Visualtraining. -)

Orthoptistinnen sollten eigentlich Spezialistinnen in Ihrem Fachgebiet sein. Nur der Alltag zeigt etwas anderes. Das liegt auch sicher an der Ausbildung der Damen, die vom jeweiligen Bundesland festgelegt wird und wenn die Lehrorthoptistin gut ist, werden die Auszubildenden möglicherweise auch gut, ist die Lehrorthoptistin nicht ganz so gut, dann ist es der Nachwuchs es auch nicht. Eine wirklich gute Orthoptistin können Sie in Deutschland mit der Lupe suchen. Ich kenne ganz wenige die Ihren Job wirklich gut machen. Der übergroße Rest bereitet mir Kopfzerbrechen. Ihnen sind Kinder anvertraut und wenn ich sehe was da so rauskommt. Ich mag gar nicht darüber nachdenken.

Zu den Prismengläsern Wieviel Wochen nach der OP kann ich mit weiteren Prismen beginnen? Ändert sich 4 Wochen nach der OP schon nichts mehr an Hornhautverkrümmung, etc?

Nach 6 Wochen mache ich die erste Messsung und nach drei Monaten die zweite. Wenn einen weitere Prismenversorgung notwendig ist dann kommen die letztgemessenen Werte auf das Rezept, wenn sie subjektiv deutlich bessern und auch angenehmer sind.

Ich empfehle Kunststoff und keinen höheren Brechungsindex aber eine sehr gute Entspiegelung. Der Patient muss zusammen mit seinem Augenoptiker die richtige Wahl treffen. Es kommt ja noch auf die Fassungsgröße, den Sitz und den Verwendungszweck an. Der Augenoptiker kennt seinen Kunden in der Regel gut und weiß, was der an Gläsertypen verträgt.


 
Veröffentlicht : 05.05.2007 04:35
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