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Mikrostrabismus, Winkelfehlsichtigkeit und kleinste Prismenwerte

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(@AgnesMaria)
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Dabei seit: vor 20 Jahren
Beiträge: 1471
 

Lieber Herr Mosch,

bei Captain Mu handelt es sich, so wie ich es gelesen habe wirklich um eine Mikrotropie. Vollkorrektion hat ihm keine Erleichterung und Besserung seine Sehproblemes und der Schwierigkeiten im Allgemeinzustand gebracht. Die Ausrichtung auf den subjektiven Anomaliewinkel war bis jetzt die beste Allternative. Und leider schwankt bei einer MIkrotropie manchmal dieser Winkel auch, weil hier dynamische Prozesse mit reinspielen. Sehen ist ja keine statische Angelegenheit.

LG

A.N.



   
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(@CaptainMu)
Reputable Member
Dabei seit: vor 21 Jahren
Beiträge: 226
 

Erst einmal sorry, dass ich mich nach meinem Beitrag so spät wieder zurück melde. Aber ich bin ja Lehrer, und das neue Schlujahr hatte begonnen. Das ist am Anfang immer etwas stressig.

@Eberhard:

Danke für die Info. Mein Optiker mir inzwischen erklärt, dass eine Dezentration schon beim Einschleifen berücksichtigt werden muss. Schade. Ich hatte mir das so vorgestellt, dass das Brillengestell leicht verändert wird, um kleine Dezentrationseffekte zu erreichen.

@Hydroxid:

Meine Prismenwerte entwickelten sich nicht kontinuierlich exakt linear, sondern als statistischer Zusammenhang. Es schien immer wieder Phasen der Pause und dann wieder Phasen relativ großer Sprünge zu geben.

@Paul-Gerhard:

Ich bin natürlich nach wie vor kein MKH-Experte, aber soviel weiß ich: Der (vollständige) Polatest hatte bei mir in der Anfangsphase ZWEI Mal zu Überkorrektionen bis in die 30 pdpt geführt. Obwohl ich bei einer reinen WF an den Polatest glaube, lasse ich persönlich seitdem die Finger davon! Zwinkert

Die Sehqualität ist jetzt in der Endphase tatsächlich super. Das 3D-Sehen ebenfalls. Nur die Toleranzbreite scheint in meinem Fall bei Annäherung der endgültigen Werte leider abgenommen statt zugenommen zu haben. Leider! Vielleicht hängt es ja damit zusammen, dass ich eben keine reine MKH habe. 

Mein Optiker hat mich auch auf die Fertigungstoleranzen (oder wohl eher Einschleiftoleranzen) hingewiesen. Bisher scheint es aber zumindest bei den 1/100-Schritten geklappt zu haben, da ich inzwischen einige kleine Schritte ausprobiert habe und diese bisher nicht widersprülich zu meinen Empfindungen waren.

Nur ärgerlich, dass die (seit einigen Monaten) endgültigen Werte nicht zu einer 100%igen Entspannung geführt haben. In der Seite hänge ich offenbar zwischen zwei 1/100 Werten. 7,88 ist zu wenig, 7,89 ist zuviel. Oder aber eines dieser beiden Gläser ist nicht perfekt. Gelegentliche Kopfschmerzen sind immer noch drin. Aber zumindest bin ich zur Zeit wieder alltagstauglich. Zwinkert

@alle:

Für weiterführende Denkanstöße bin ich jederzeit offen.

LG

chris

Ps:

Für Interessierte habe ich mal den Verlauf meiner prismatischen Entwicklung als Grafiken angehängt. Die gegenläufige Tendenz in der Seite zu Beginn ist auf eine vorherige Überkorrektion zurück zu führen, die sich erst noch ein wenig abbauen musste, bis sie dann "gekoppelt" an den Heterophorie-Wert wieder zunahm.

Der zeitweise Sprung des Esophierwerts auf knapp über 8 pdpt gegen Ende geschah, weil ich da schon "auf Vorrat" die nächste Korrektur gekauft hatte, und dann blieb der Wert aber stehen. Die Werte spiegeln also die Werte meiner eingekauften Gläser wieder. Tatsächlich blieb die Eso-Komponente plötzlich stehen, während die Höhen-Komponente noch ein wenig Zeit brauchte.



   
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(@CaptainMu)
Reputable Member
Dabei seit: vor 21 Jahren
Beiträge: 226
 

Gehe bitte davon aus, dass wir hausintern Toleranzen von 1/100 dpt in sph und cyl, sowie in Prisma aufspüren. Aber auch unsere Fertigungstoleranzen liegen bei bester Fertigung(!) im Bereich von 0.12 dpt oder cm/m Prisma, manchmal darüber.

 

Ach so:

Wenn ich das richtig verstehe, wäre das doch eine Fertigungstoleranz von bis zu 0,12 Prismendioptrien??? Oder verstehe ich das falsch? (dpt = Prismendioptrie?)

Das kommt mir sehr hoch vor. Mit solchen Toleranzen wäre ich schon längst verzweifelt! Zwinkert



   
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(@AgnesMaria)
Noble Member
Dabei seit: vor 20 Jahren
Beiträge: 1471
 

Lieber Captain Mu,

Herr Mosch meinte 0,12 Dioptrien und 0,12 Prismendioptrien Fertigungstoleranz. .



   
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(@winnie)
Active Member
Dabei seit: vor 17 Jahren
Beiträge: 13
Themenersteller  

Liebe Forumsmitglieder,

ich hab eben nach längerer Zeit mal wieder hier hereingeschaut und mit Überraschung festgestellt, dass mein Thread von Januar noch mal aufgegriffen wurde. Lieber Chris, vielen Dank für deine interessante Schilderung.

Zur Info kurz den momentanen Stand der Dinge:

Ich trage seit März eine Nicht-Prismen-Gleitsichtbrille, (die erste Gleitsicht, mit der ich den Umständen nach recht akzeptabel zurechtkomme) mit der ich den Arbeits- und sonstigen Alltag einigermaßen schaffen kann, sofern ich nicht zu lange am PC sitze oder lese oder anderen für mich anstrengenderen Sehanforderungen ausgesetzt bin.

Die Suche nach einer passenden Prismengleitsichtbrille, mit der ich entspannter und b esser sehe, gestaltet sich nach wie vor nicht ganz einfach.

Fakt ist, dass ich nicht nur eine Seiten-, sondern auch eine Höhenprismenkorrektion von ca 2 pdt brauche, und seit ein paar Tagen befinde ich mich in der Probierphase mit meiner neuen Prismen-Gleitsichtbrille. Die gemessenen Werte sind offenbar recht nah an meinen Zielwerten, denn sie ist die erste Prismenbrille (das einmalige Highlight von vor knapp 1 1/2 Jahren nicht mitgerechnet), die ich mir nicht unmittelbar wegen Unverträglichkeit wieder "runterreissen" möchte.  Ausserdem ist es das erste Mal, dass ich sphärische Vollkorrektion überhaupt vertrage.

Aber nach wie vor sehne ich mich nach ein paar Stunden des Tragens immer wieder danach, sie abzusetzen und ich spüre, dass da noch Feinheiten geändert werden müssen.Das rechte Auge fühlt sich irgendwie "eingesperrt" an und, und während ich vorher ohne prismatische Korrektion immer liebe den Kopf nach rechts beugend nach links guckte und durch das rechte Auge besser sah, so ist es jetzt umgekehrt....(klingt ein bisschen verrückt)  Also vielleicht doch einen Tick weniger Höhen - oder Seitenprisma oder beides?
 Dauerhaft ist immer noch die schwächere Nicht-Prismen-Gleitsichtbrille diejenige, der ich den Vorzug gebe. Wahrscheinlich ist es genau so, wie du sagst, Chris, je näher man der richtigen Korrektion kommt, desto unangenehmer sind die Defizite, weil auf höherem Niveau.
..

Nun sind die MKH-Tests natürlich auch nicht so eindeutig wie die Feld-, Wald- und Wiesen-Sehvermessungen ohne prismatische Korrektion. Ist das kleine Dreieck an der Spitze des schwarzen Strichs genau mittig oder vielleicht einen Tick drüber oder drunter? Die Antwort (das zu fertigende Glas) kostet mich jeweils ein paar Hundert Euro. Du als Mathematiker wirst mir vermutlich bestätigen, dass die Anzahl der möglichen Prismenkombinationen ,die auch nur um eine halbe Prismendioptrie von den jetzt gemessenen Höhen- und Seitenwerten abweichen würden,  als Glas eingebaut  ausprobiert eine immense finanzielle Belastung wären.....also müsste ich eigentlich wie du zuhause selber rumprökeln, um meine optimalen Werte rauszufinden, denn das Missempfinden stellt sich bei mir immer erst nach einer gewissen Zeit ein. Und ich reagiere auf kleinste Abweichungen äußerst empfindlich.  Aber ich müsste vermutlich viel länger rumprobieren, denn meine Körperwahrnehmnung ist in Hinsicht auf das Erfühlen von nötigen Prismenkorrektionen nicht so geschärft wie deine. Vielleicht kannst du mir mal in einer kurzen p N schreiben, wie sich denn nun diese Abweichungen für dich anfühlen? Ich weiss ja noch nicht mal, ob die Seite oder die Höhe geändert werden müssen, geschweige denn, ob rauf oder runter..

  Hinzu kommt, dass mich immer wieder Zweifel überkommen, ob es überhaupt eine Lösung für mich gibt. Könnte es nicht auch sein, dass ich zu dem Personenkreis gehöre, der Prismen gar nicht richtig annimmt, obwohl die Ausmessung stimmt..oder dass ich vielleicht gar nicht zentral fusioniert sehen kann und einem Phantom hinterherlaufe? .....Da könnte ich aber noch lange rumprobieren...

Und nach einer gewissen Zeit des Probierens brauch ich auch immer mal wieder eine Auszeit, um mich darauf zu besinnen, dass ich auch noch andere Hobbys habe Lächelt

Aber jetzt bin ich erst noch in der Eingewöhnungsphase und dann schau ich weiter......

Mein ganz herzlicher persönlicher Dank gilt all denen von euch, die mich so hilfsbereit, kompetent, geduldig und Mut machend unterstützt haben und noch unterstützen....

Herzlichen Gruß, Winnie

,



   
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(@Paul-Gerhard-Mosch)
Famed Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 2727
 

Hallo Winnie,

Du läufst  keinesfalls einem Phantom hinterher! - Aber Dein Bericht ist gut nachvollziehbar. Er zeigt auf, dass Dich Dein Augenoptiker ein Stück weit im Stich lässt. - Schade.

Z.B. Wenn Dein Kopf eine andere Haltung einnimmt, stellt sich die Frage: Ist das gewollt, um aus einer alten Kopfschiefhaltung heraus und  im Lymph- und Durchblutungssystem, im Schulter- & Nackenbereich und im Wirbel- & Bandscheibensystem zu einer verbesserten Stiuation zu gelangen, oder war es echt falsch?

Das muss doch geklärt werden können.

In der Mathematik geb ich hinter der 0, einfach noch weitere Stellen frei und bekomme ein fehlerfreieres mathematisches Gebilde. So einfach ist es in der Augenoptik leider nicht. Denn für jedes System gibt es technologisch Grenzen in der Machbarkeit und diese werden in der Augenoptik bei 0.12 dpt oder cm/m (Prisma) aus verschiedensten Gründen manifest.

Dies hängt mit Abbildungsfehlern, Flächendesign & Oberflächengüte, Zentriertechnik etc. zusammen.

Aber nichts für ungut! CaptainMu, toll ist Deine Akribie schon.



   
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(@CaptainMu)
Reputable Member
Dabei seit: vor 21 Jahren
Beiträge: 226
 

@Paul-Gerhard:

Ich widerspreche dir ja nur ungern, aber meine Erfahrungen haben eindeutig gezeigt, dass mein Optiker die Prismen deutlich genauer als 0,12 dpt einpassen kann. Ich tippe auf eine Genauigkeit von ca. +/- 0,01 dpt oder sogar darunter. 

Im Moment hänge ich z.B. zwischen 3,29 und 3,30 in der Höhe fest. Ich habe mich diesen Werten mit mehreren Gläsern im 0,01 dpt-Abstand angenähert und zuverlässig auf diese Werte eingependelt. Die Beschwerden sind seitdem stabil. 

"Akribie" ist dabei das falsche Wort. Das klingt so, als tüftelte ich an dem letzten Prozent Verbesserung herum. Tatsache ist, dass ich bei den jetzt stabilen Werten immer wieder Tage mit wenig oder fast keinen Beschwerden habe und auch schon einmal stundelang am PC arbeiten kann. Allerdings scheint es immer wieder ca. alle 1 bis 2 Wochen einen Punkt zu geben, den ich in Punkto Augenbelastung nicht überschreiten darf, da es eine Art Point of no Return gibt. Wenn ich dann nicht konsequent eine Zeitlang die Augenklappe beim Fernsehen oder PC Arbeiten trage, ist es zu spät und ich bekomme Hammerkopfschmerzen, die ich keinem Wünsche. Nur wenn ich rechtzeitig mit Schmerzmitteln gegenhalte, wenn ich merke, dass diese Kopfschmerzen aufziehen, spüre ich lediglich starke Verspannungen für 1-2 Tage und es geht vorbei. 

In so einer Situation entwickelt sich eine gewisse "Akribie" von selbst. Zwinkert

@Winnie:

Wenn du für jedes Glas soviel ausgeben musst, ist das natürlich zu teuer, die Werte auszuprobieren. Mit meinen Optiker habe ich einen Festpreis von 95 EUR pro Glas vereinbart. Und ich passe auch jeweils nur ein Glas an. (Allerdings OHNE Gleitsicht - das macht preislich ja sicherlich ne Menge aus)

Was ich nicht oft genug empfehlen kann, ist das Tragen einer Augenklappe bei augenanstrengenden Tätigkeiten wie PC, TV oder Bücher lesen. So Augenklappen gibt es für 1-2 EUR in der Apotheke. Bei diesen Tätigkeiten stört das Tragen der Augenklappe auch nicht sonderlich und entspannt das binokulare Sehen. Das ist natürlich nicht die optimale Lösung, aber es erleichtert die "Übergangsphase", bis vllt eine bessere Lösung gefunden wurde. Insbesondere wird dann auch schnell klar, ob die Probleme tatsächlich vom binokularen Sehen herkommen - du kannst das abgedeckte Auge ja immer wieder mal wechseln. Hast du auch mit Augenklappe die bekannte Probleme, dürften diese nicht von falschen Prismenwerten herrühren. 

Wie ich es "hinbekomme", dass ich die diversen Prismenfehlkorrektionen erspüre, kann ich nicht erklären. Das konnte ich am Anfang auch nicht - das kam mit der Zeit. Ich spüre inzwischen halt einfach, wenn es außen oder innen an den Augen zieht (Seitenfehler). Wenn es über dem einen und/oder unter dem anderen Auge zieht, ist es ein Höhenfehler. 

Mein Vorschlag für deine Vorgehensweise wäre:

1) Falls es sinnvolle Hinweise gibt, dass deine Beschwerden ursächlich nicht von den Augen kommen, dies abchecken. (Obwohl in deinem 1. Post ja eigentlich schon geschrieben hast, dass dies umfassend ausgeschlossen wurde)

2) Kauf dir eine Augenklappe, die du immer wieder mal auf dem einen oder anderen Auge trägst. Tauchen die von dir beschriebenen Beschwerden im Wesentlichen dann nicht mehr auf, spricht dies aus meiner Sicht schon für ein Problem mit dem Binokularsehen, das evtl. mit den richtigen Prismen in den Griff zu bekommen wären.

3) FALLS sich herausstellt, dass du einäugig entspannt sehen kannst und dir also eine Prismenkorrektur helfen könnte, dir zudem die bisherigen Messungen durch den Optiker und andere Spezialisten nicht weiterhelfen konnten, kannst du EVENTUELL wie bei mir von einem Mikrotstrabismus (evtl. mit WF-Komponente) ausgehen. In diesem Fall hat mir eine Spezialistin erklärt, dass in diesem Fall nach Wohlbefinden prismatisch korrigiert werden sollte. Dies deckt  sich mit meinen Erfahrungen.

Dann solltest du dir evtl. eine Systematik beim Prismenausprobieren überlegen. Sinnvollerweise mit der Unterstützung eines Optikers, der bereit ist, sich auf deine subjektiven Wünsche für Prismen einzulassen.Leih dir vom Optiker Testgläser aus und probiere in Ruhe aus. Aber ab hier wird es natürlich kompliziert, wenn du nicht einschätzen kannst, in welche Richtung deine Korrektion verändert werden sollte. Versuche herauszufinden, wie sich ein eindeutig zu hoher Wert im Gegensatz zu einem eindeutig zu niedrigen Wert anfühlt. 

ABER:

Ich will hier beileibe niemanden dazu überreden, unnötig mit "Prismenbasteleien" anzufangen. ALLE anderen Alternativen sollten ausgeschöpft sein UND die Beschwerden sollten so schwerwiegend sein, dass dringend etwas unternommen werden muss. 

Falls dies gegeben ist, hat mir mein Fall gezeigt, dass in DIESEM Fall "Prismenexperimente" kein Tabuthema sein dürfen.

@Alle:

Falls mir i-jemand einen anderen Ansatz aufzeigen sollte, wie ich meine Restbeschwerden verbessern kann, gehe ich gerne darauf ein. Bis dahin bin ich überzeugt, dass meine Augen hypersensibel selbst auf Prismenunterschiede von 0,01 dpt oder weniger reagieren. 

LG an alle!

Chris



   
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(@winnie)
Active Member
Dabei seit: vor 17 Jahren
Beiträge: 13
Themenersteller  

Lieber Herr Mosch -

in der Tat, die Kopfschiefhaltung ist mit Sicherheit eine Spur, die weiter verfolgt werden sollte. Darüber habe ich bisher mit Ärzten und Optikern nicht gesprochen.

Beste Grüße,

Winnie



   
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(@winnie)
Active Member
Dabei seit: vor 17 Jahren
Beiträge: 13
Themenersteller  

Lieber Chris,

die Lage ist bei mir genauso wie bei dir: ich habe alle konventionellen Möglichkeiten ausgeschöpft und ich bin mit dem jetzigen Sehen mit allen Einschränkungen und Einbrüchen nur mit Mühe alltagstauglich.

Ich habe gestern abend mein Brillenexperiment mit der letzten Prismen-Gleitsichtbrille nach 2 Wochen und zum Schluss 3 Tagen Dauer-Hammer-Migräne beenden müssen. Auch wenn ich immer wieder gesagt bekomme, man müsse eine neue Brille mehrere Wochen aufbehalten usw...es ging einfach nicht mehr.

Angesichts der Sackgasse, in der ich mich befinde, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass mein Optiker mit einem Prismen-Probieren mit Clips o. ä. einverstanden wäre ( frei nach der Devise: unkonventionelle Probleme erfordern unkonventionelle Lösungswege).  Es muss eine Lösung geben, die besser ist, als die jetzige  -  und ich werde nicht aufhören, nach ihr zu suchen, bis ich sie gefunden habe. Ich kann doch gar nicht anders. Nach dem jetzigen Stand der Dinge muss ich noch 20 Jahre arbeiten....und habe eine Lebenserwartung von 90 Jahren.

Noch 43 Jahre soooooo sehen? Halleluja....

(Hatte mir vor Monaten schon überlegt, ob ich nicht besser meinen Beruf (bin Dipl.Bibl.) an den Nagel hänge, und was mache, bei dem ich nicht mehr lesen muss, z. B. den Trainerschein -  und dann im Sportbereich einsteige, oder mit einer Freundin einen Catering-Service aufziehe.....in den letzten Jahren ist jeder Arbeitstag ein Alptraum, obwohl ich meine Arbeit so liebe...die Schulführungen, Kindergartenführungen, das Singen und Spielen mit den Bücherbabys, die online-Recherchen zu Facharbeiten usw.)

Eine Augenklappe hab ich übrigens auch  - auch immer mal wieder im Einsatz. Grundsätzlich gilt: wenn ich einäugig gucke, sind meine Beschwerden stets wie weggeblasen. Dennoch bevorzuge ich in akuten Schmerzphasen eine unterkorrigierte Brille mit leicht modifizierten Achsen und Zylindern, um andere Sehreize zu setzen. Wenn es einzurichten ist, für den Rest des Tages PC-Arbeit und Lesen zu umschiffen, bin ich meist am nächsten Morgen wieder schmerzfrei. Wenn nicht, rutsche ich fast immer in eine 3-Tages-Migräne rein, die auch mit stärksten Migränemitteln höchstens für wenige Stunden auf halbwegs erträglich zu reduzieren ist, weshalb  ich mittlerweile ganz auf Medikamente verzichte, sonst wär schon längst meine Leber kaputt.....

Ach, was ich dir noch sagen möchte: ich habe großen Respekt vor deiner sehr analytischen Vorgehensweise bei der Lösung deines Brillenproblems. Da sieht man doch, dass Mathematik mehr ist als nur l`art pour l`art.....
 
Ich berichte gern, wenn sich was verbessert.

Liebe Grüße,

Winnie



   
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(@Paul-Gerhard-Mosch)
Famed Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 2727
 

Hallo Chris,

das meines Wissens nach beste Messgerät für Brillengläser ist der Humphrey Scheitelbrechwertmesser 360 von Zeiss. Er wird leider schon seit sieben Jahren nicht mehr gebaut! In der Messeinstellung 1/100 lasse mal 10 Messwerte ausdrucken und schaue Dir Standartabweichungen und Mittelwerte an. Einzelglas und Gesamtwirkungen einer Korrektion.

Nun bedenke, dass diese Werte bei der Herstelleranfertigung mit Toleranzen gefertigt und ausgeliefert werden dürfen, die keine Reclamation zulassen, die Werte (so wird es bei uns gehandhabt) hausintern überprüft und genaustens angezeichnet werden. Dann einen kontrolliertem Randbearbeitungsprozes unterworfen sind, in den Rahmen eingefasst werden und wiederum kontrolliert werden, Toleranzen werden in einem Werkstattformular auf 1/100 cm/m festgehalten.

Das Endergebnis kann nicht unter den Standartabweichungen von Mittelwerten liegen. Dazu müsste das Messkriterium eines Referenzgerätes ein anderes Messprinzip mit höherer Genauigkeit aufweisen. Hier nur den i.d.R. einmaligen Messwertprotokollen zu vertrauen, ist schon gewagt, zumal bei elektronischen Geräten schon durch Stromschwankungen, Luftfeuchtigkeit etc. Toleranzen zuzurechnen sind. Aber ein Augenpaar, welches sich durch Zudecken eines Auges immer wieder mal NULLEN muss, ist ganz sicher kein feineres Messkriterium! Auch wenn Dein Einsatz in der Sache ganz sicher bewundernswert ist.



   
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(@CaptainMu)
Reputable Member
Dabei seit: vor 21 Jahren
Beiträge: 226
 

Hallo Paul-Gerhard,

ich möchte da ja auch gar nicht weiter diskutieren. Hauptsache, es funktioniert bei mir. Lächelt

@Alle:

Ich möchte kurz berichten, was es Neues bei mir gibt: Nachdem ich an die Fertigungsgrenzen der Prismenglasherstellung gestoßen bin, hat mein Optiker nun eine kleine Dezentrierung durch ein leichtes Zusammenschieben der Gläser durchgeführt. Und was soll ich sagen: DAS ist es! *freu*

Die Werte sind jetzt definitiv stabil und erträglich. Evtl. lasse ich demnächst noch eine winzige Feinabstimmung durchführen, aber das Leben ist definitiv wieder sehenswert. Keine Kopfschmerzattacken mehr, und abgesehen von einem leichten Überanspannungsgefühl gegen Ende des Tages ist soweit alles ok! Zwinkert

LG

Chris



   
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(@Paul-Gerhard-Mosch)
Famed Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 2727
 

... freut mich sehr für Dich, wirklich!



   
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(@CaptainMu)
Reputable Member
Dabei seit: vor 21 Jahren
Beiträge: 226
 

Hallo liebes Forum,

hallo Eberhard,

ich dachte, ich poste mal, was bei meinen Augen in den letzten Jahren so passiert ist. Einige kennen ja vielleicht noch meine Geschichte - ansonsten habe ich die oben in diesem älteren Thread beschrieben.

Wegen meines angeborenen grauen Stars habe ich meine Augen vor etwa 5 Jahren operieren lassen und meine getrübten Augenlinsen wurden (mit Korrektur) durch künstliche Trifokallinsen ersetzt, mit denen ich in der Nähe, auf ca. 1 Meter und in der Ferne recht scharf sehen kann. Seitdem brauche ich nur noch eine Brille bei der Arbeit am PC, weil da die Entfernung nicht stimmt und eine kleine Restkorrektur nötig ist. Über die Schärfe kann ich mich seitdem wahrlich nicht beklagen. Ich kann sogar ohne Brille wieder Auto fahren.smiley

Prismen trage ich seit vielen Jahren keine mehr. Ich war bei den Augen-Uni-Kliniken in Köln und in Aachen. Beide bestätigten mir, dass ich mit Prismenkorrektur und ohne gleich gut binokular sehen kann. Also konnte ich die Prismen auch gleich weglassen. 

Das grundlegende Problem mit dem Ziehen an der Augenmuskulator aber ist geblieben. Aber jemand aus diesem Forum hat mir vor einigen Jahren die Lösung geschrieben:

Durch bestimmte kleine Schielimpulse in die richtige Richtung kann ich das "binokulare Muskelgleichgewicht" in jede beliebige Richtung bei mir beeinflussen - also innen, außen oder in der Höhe. Manchmal "verstellt" sich mein binokulares Sehen, weil ich aus Versehen in bestimmte ungünstige Sehsituationen gerate, die mich Schielen lassen. Dann muss ich meine Augen danach "mühsam" Schritt für Schritt mit den "Augenübungen" wieder "einstellen". 

DENN: Nach wie vor gleichen meine Augen den letzten kleinen Schielfehler nicht von selbst aus. Er bleibt ohne Augenübung bestehen und belastet die Muskulatur. Durch die genannten Augenübungen bringe ich die Augen ganz kurz in winzige Schielstellungen um das Muskelgleichgewicht in die richtige Richtung zu beeinflussen. Hab ich das Gleichgewicht gefunden, hab ich ein relativ entspanntes Sehen bis die Augen wieder "verrutschen". 

Ich weiß, das klingt abgefahren, aber weder Unikliniken (Augen und Neurologie mit MRT) konnten mir bisher sagen, was da los ist. Der letzte Arzt sagte nur, ich sollte es dann so akzeptieren, wie es ist, da ich ja einen relativ guten Weg für mich gefunden habe.

Zwei Dinge nerven daran aber immer noch ein wenig:

- Die Augen verstellen sich immer wieder. Letztens hab ich z.B. auf ein Musik-Cover von Spotify geschaut, das bewusst ein Schiel-Doppelbild zeigte... Herzlichen Glückwunsch! 3 Stunden Korrekturarbeit. frown

- Ganz entspannt sind meine Augen trotz allem abends selten. Deshalb nehme ich eigentlich täglich eine kleine Menge Schmerzmittel, um nachts keine Kopfschmerzen aufkommen zu lassen. Das Schmerzmittel meiner Wahl ist Metamizol (Neuralgin), ein verscheibungspflichtes Medikament, das ich in kleinen Dosen nehme. Klar, ist nicht optimal, aber ich habe zumindest die tief sitzende Angst vor unkontrollierbaren Kopfschmerzen verloren. Der nette Arzt meinte auch, dass ich die dann eben brauche und möglichst reduzieren soll. Das tu ich immer wieder.

Übrigens habe ich i-wo erzählt, dass ich da mit Aspirin rangehe. Würde ich nicht wieder machen. Evtl. hab ich mein Ohrensausen davon. Das nur am Rande, weil ich das von damals nicht unkommentiert stehen lassen wollte. 

Ach ja:

Wenn es neue Erkenntnisse gibt, was bei mir los ist, sind die immer noch herzlich willkommen. Ich begreife nach wie vor nicht, warum meine Augen so kleine "binokulare Fehlstellungen" nicht von sich aus korrigieren können. wink

Danke und viele Grüße

Chris



   
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(@Eberhard-Luckas)
Illustrious Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 8896
 

Moin Chris,

danke für Deinen Bericht. Zitat "Ich begreife nach wie vor nicht, warum meine Augen so kleine "binokulare Fehlstellungen" nicht von sich aus korrigieren können."Zitatende

Tja, es ist eben so, dass Du schon eine Menge an Schielstellung ausgleichst, aber den kleinen Rest dann eben nicht, das ist der Teil, der einfach für Dich und Deine Kraft zu viel ist. Das ist nahezu bei allen Winkelfehlsichtigen so, dass sie nur einen Teil ihres Schielens nicht ausgleichen können. Aber genau das ist der Grund für prismatische Korrektionen. Schmerzmittel nehmen ist da auch keine gute Alternative.



   
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(@CaptainMu)
Reputable Member
Dabei seit: vor 21 Jahren
Beiträge: 226
 

Moin Eberhard,

ne, daran liegt es nicht. Wenn ich z.B. in die andere Richtung überkorriege, kann das Auge den Fehler auch nicht korrigieren. Und wie gesagt, laut zwei Unikliniken mit zahlreichen Tests, ist bei mir keine Notwendigkeit zur Prismenkorrektur feststellbar. 

Viele Grüße

Chris



   
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(@Eberhard-Luckas)
Illustrious Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 8896
 

Moin Chris,

jaja, die Unikliniken. Es gibt kaum Ärzte, die sich mit Deiner Problematik auskennen. Zudem sind Überkorrektionen kein Maßstab für die Fähigkeit eines Ausgleichs von WF. Ich würde Dich ja gerne mal untersuchen. Lächelt



   
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(@Eberhard-Luckas)
Illustrious Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 8896
 

Allerdings ist bei Dir eines sehr wichtig: ein Mikrostrabismus darf nur auf Verträglichkeit hin korrigiert werden.



   
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(@user250)
Eminent Member
Dabei seit: vor 11 Jahren
Beiträge: 29
 

@CaptainMu: Ich kenne das leidliche Problem, dass bestimmte Korrekturen nur für eine gewisse Zeit funktionieren und sich danach schleichend die Symptome wieder verschlimmern. Du hast es ja nun bis zur Perfektion getrieben (danke übrigens dafür) und gezeigt, dass es offenbar noch andere, unterschätzte Einflussfaktoren auf das beidäugige Sehen geben muss. Eine interessante Seite ist diese:  http://www.ifpb-ev.de/nl/aktuellesnl/fachartikel/28-stoerungen-des-sehor...

Insbesondere die Ausführungen zum Thema Astigmatismus/Hornhautverkrümmung sind interessant. Es wird dort angemerkt, dass gerade geringe Zylinder-Dioptrien zu großen Problemen führen können. Vermutlich spielt dabei eine Rolle, dass bei kleinen Fehlern eher noch eine Fusion vom Sehzentrum angestrebt wird, auch wenn dies nur mit extrem unphysiologischen Mitteln möglich ist. Bei größeren Abweichungen wird die Fusion wohl nicht mehr so vehement versucht. Man sieht zwar evtl. leicht unscharf und der räumliche Eindruck leidet, aber dafür sind die Anstrengungsbeschwerden besser. 

Ich kann dies bei mir insofern bestätigen, dass ich die besten Resultate erreiche mit einseitigen Kontaktlinsen, die von den Dioptrien her ein Auge in eine leichte Unschärfe versetzen. Wenn ich mein Hilfsauge derart versorge, kann mein Führungsauge ungehindert seine Dominanz behaupten und das Sehen wird insgesamt angenehmer.

Besonders schwierig sind irreguläre Hornhautverkrümmungen, auch wenn sie nur sehr leicht sind. Hier sollen harte Kontaktlinsen eine Lösung sein, die die Unebenheiten mit dem Tränenfilm zwischen Kontaktlinse und Hornhaut ausgleichen.

Ein weiteres interessantes Feld für nicht beherrschbare Sehstörungen und Anstrengungsbeschwerden scheint die sog. Irlen-Methode zu sein. Dort wird mit Spektrallinsen gearbeitet, die irritierende Farben herausfiltern, was teilweise Wunder bewirken soll.

Vielleicht kommt damit jemand weiter...?

Viele Grüße!



   
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(@CaptainMu)
Reputable Member
Dabei seit: vor 21 Jahren
Beiträge: 226
 

Hallo,

herzlichen Dank für diese hilfreichen Denkanstöße, die in meinem Fall durchaus zutreffen könnten, da bei mir mein (linkes) Hilfsauge auch besser korrigiert ist als mein dominantes Auge. In meiner Kindheit und Jugend war mein linkes Auge deutlich schlechter als das dominante rechte Auge. Ich hab das aber lange nicht korrigieren lassen.

Dann fing ich nach der Schule mit einer systematischen Korrektur an. Natürlich war ich begeistert von der neuen Brille, die insbesondere auch links sehr viel rausholte. Mein rechtes Auge konnte nie perfekt korrigiert werden, weil da die Gesamtwerte zwar niedriger, dafür aber der Astigmatismus wohl irregulärer war. Vermutlich hat deshalb nun auch nach der Augen-OP das linke Auge perfekte Werte, während ich das rechte Auge teils noch leicht mit einer Kontaktlinse nachkorrigiere. 

Nach dem, was du so schreibst, wäre das ja genau verkehrt herum. indecision

Eine Frage noch: Welchen leichten Sehfehler hast du denn für das Hilfsauge verwendet? Hast du eine Kurzsichtigkeit erzeugt? Das dürfte der verträglichste "Sehfehler" sein. Vielleicht werde ich sowas mal bei meiner PC-Brille dann erst mal auch versuchen. 

Danke und viele Grüße

Chris



   
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(@user250)
Eminent Member
Dabei seit: vor 11 Jahren
Beiträge: 29
 

Hallo!

Das Experimentieren mit einseitigen Kontaktlinsen ergibt bei mir ja auch immer wieder Schwankungen. Mal fühlt es sich besser auf dem Führungsauge (was bei mir das linke ist) an, dann wieder tageweise auf dem anderen Auge. Ich habe auf beiden Augen eine leichte Weitsichtigkeit von +0,5 und habe dies mit +1,25er oder auch +1,50er Linsen überkorrigiert. Nun habe ich mir auch testweise -0,5er Linsen bestellt und versuche es mal mit Kurzsichtigkeit.

Das Herumprobieren ist mir leider als einzige Option geblieben, da ich auch das Problem habe, dass sich die Verträglichkeit erst nach ein paar Minuten zeigt und ich es definitiv nicht in den kurzen Zeitfenstern beim Optikertest schaffe, das zu beurteilen.

Nimmst du auch weiche KL oder hast du bereits mit harten Linsen Erfahrung sammeln können?

Viele Grüße!



   
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