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Mittendickenreduzierung von Plusgläsern bei verschiedenen Glasherstellern

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(@mueger)
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Themenersteller
 

Hallo Eberhard,  die  Daten, die Jack angenommen hatte, kamen zwar einigermaßen hin, aber wenn Du gerne mit den richtigen Daten  rechnen würdest, fände ich das  sehr nett und wäre Dir sehr dankbar. 

Also:  Ich habe zwei Fassungsmodelle,  von denen ich jeweils mehrere Exemplare besitze. 

Fassungstyp  A:  Scheiben oval: 47 mm x 33mm , Stegbreite 19mm
Fassungstyp  B: Scheiben oval : 43 mm x 30 mm, Stegbreite 20 mm

Da mir gute Gläser wichtiger sind  als die jeweils aktuellsten Fassungen,  verwende ich meine Fassungen mehrmals und habe deshalb in beide Fassungtypen schon mehrmals neue Gläser machen lassen.
In   Fassungstyp A waren  meist Zeiss-Gläser in Clarlet 1,67 as  eingebaut (zweimal Gleisicht; einmal Monofokal),  55er Gläser,  mal mit, mal ohne Optima.   Zweimal waren  Gleitsichtgläser  von Rodenstock drin:  Einmal 60er Gläser ohne Mittendickenreduzierung;    einmal waren  laut Brillenpass  Gläser  mit Durchmesser 59/54 und MDM.   

 In Fassungstyp B waren es meistens 50er Gläser; manchmal auch 55er,  den  kleinsten Durchmesser  in Fassung B  hatte laut Brillenpass und Glastüte ein  Glas mit 46mm ohne MDM.  Die Gläser waren teils von Zeiss, teils von Rodenstock, teils Gleistsichtgläser, teils Monofokalgläser  für PC-Arbeit und als "normale"  Lesebrille (2,5 dpt Addition).

  Daten der Fassung für die neue Sonnenbrille:
 Scheiben: Länge: 50 oder 51 mm   (Kann den Aufdruck in der Fassung nicht richtig  lesen; beim Ausmessen komme ich  auf 50/51 mm).  Höhe: 30 mm. Stegbreite 16 mm.

.Also,  wenn Du Lust aufs Rechnen hast,  kannst Du ja mal mit den oben genannten Refraktionswerten und PD beidseits 31 mm ausrechnen lassen,  welche Mindestdurchmesser in meine Fassungen rein müssten, wenn man Gleitsichtgläser mit Addition 2,5 dpt einbauen wollte.  Bei der Sonnenbrillenfassung  würde mich der Mindestdurchmesser  für Monofokalgläser interessiereren.

Gruß, Mueger

p. s.:

Die Einbauhöhen hab' ich  nun nicht rausgesucht.  Geht es auch mit einer gängigen Einbauhöhe oder muss ich die noch suchen?  Ich trage die Brillen möglichst weit oben und möglichst dicht vor den Augen. 

p. p. s.:  Wäre es denn möglich, ein Programm zur Berechnung von Dickenoptimierungen hier online zu stellen oder gäbe es da Lizenzprobleme?


 
Veröffentlicht : 12.05.2011 15:10
 Jack
(@Jack)
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.Also,  wenn Du Lust aufs Rechnen hast,  kannst Du ja mal mit den oben genannten Refraktionswerten und PD beidseits 31 mm ausrechnen lassen,  welche Mindestdurchmesser in meine Fassungen rein müssten...

Hallo Mueger,

ist Dein Optiker dazu nicht in der Lage; sollte er eigentlich sein...oder vertraust Du ihm etwa nicht? Zwinkert

Bitteschön, auch wenn ich nicht Eberhard heiße... Lächelt

A: Ø 49/54

B: Ø 48/53

Sobri.: Ø 57 (ich ging mal von 51 mm aus)

Nur zur Info, Zeiss verlangt einen saftigen Aufpreis, wenn der Glasdurchmesser außerhalb der Standardwerte liegt; Rodenstock nicht.

LG Lächelt


 
Veröffentlicht : 12.05.2011 17:12
(@mueger)
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Themenersteller
 

Beim Googlen zum Stichwort Glasdurchmesser  bin ich gerade auf eine Seite zur "Minifacette" gestoßen.  Man könne damit die Gläser  mit nicht sichtbarer Facette, also schöner einbauen. 

  Das bringt mich zu der Frage:   Wovon hängt es ab, welche Mindestranddicke der Optiker zum Einschleifen  braucht?   Dass das Risiko,  das Glas  beim Schleifen zu beschädigen,  mit abnehmender Glasdicke größer wird, kann ich mir gut vorstellen.  Aber gibt es auch eine Abhängigkeit von der Schleifmaschine?  Gibt es je nach Schleifmaschine eine bestimmte Mindestranddicke, die beim Schleifen der Facette nicht unterschritten werden darf? 


 
Veröffentlicht : 12.05.2011 19:23
(@Nitram)
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Hallo mueger,

zum Thema Mittendicke folgende dringende Empfehlung:

Hole Dir zumindest 2 Angebote von verschiedenen Augenoptikern ein, in denen die maximale Glasdicke spezifiziert ist. Ich habe viele Fälle gesehen, bei denen die Brillengläser mit abstrusen Glasdicken gefertigt wurden, wenn nicht explizit bestimmte Maximalwerte festlegt waren. Große Glasdicken bedeuten nämlich immer ein reduziertes Risiko und reduzierten Aufwand für den Hersteller. (Und "reduziertes Risiko und reduzierter Aufwand" lieben die Hersteller geradezu. Die Kunden natürlich nicht unbedingt.)

Gruß - Nitram


 
Veröffentlicht : 12.05.2011 22:12
 Jack
(@Jack)
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Moin Mueger,

eine Minifacette macht nach meinen Erfahrungen nur bei Metallfassungen Sinn, bei denen der Fassungsrand sehr dünn und somit die Nutentiefe sehr gering ausfällt.

Die Mindestranddicke ist eigentlich nicht abhängig vom jeweils verwendeten Schleifautomaten. Wozu gibt es denn Sicherheitsschliff mit geringerem Anpreßdruck...

Sie ist abhängig von der Fassungsart (Nylor, Vollrand, Bohrbrille...usw), vom Fassungsmaterial, vom Glasmaterial und zum Teil noch von der Glasform.

Bei einer ovalen oder besser noch pantoskopischen Metall-Vollrandbrille und 1,67er Gläsern würden mir bei 0,5 mm Randdicke keine grauen Haare wachsen.

Gehe ich recht in meiner Annahme, daß es Dir um eine leichte Brille mit den dünnstmöglichen Gläsern geht? Falls ja, dann wäre als Beispiel folgende Brille ideal für Dich...

Rodenstock R4792:

Titan => leicht

Pantoform => dünne Gläser durch kleinen Ø, gepaart mit tiefer Form => ideal für Gleitschicht....ääähhh....Gleitsicht. Grinst breit

Und dann ist Panto auch die ideale Form für einen Wissenschaftler; da schaut man auch ohne Promotion und Plagiat hochintelligent und gebildet aus Grinst breit ....und abgesehen davon, Panto kommt bzw. ist wieder in Mode.

LG Lächelt

PS. Eine Panto aus Kunststoff hätte den Vorteil, daß der Glasrand komplett verdeckt wird und außerdem untermalt sie den Wissenschaftler natürlich noch mehr. Lächelt Und bei idealer Stegweite/Stegform sitzt eine Kunstsofffassung bequemer op de Nas durch die bessere Gewichtsverteilung, Stichwort Flächenpressung.

PPS. Soderle, ich denke, nun sollte alles geklärt sein....und fit für Deinen Optiker No. 2 solltest Du nun auch. Aber mach ihm das Leben nicht allzu schwer. Grinst breit


 
Veröffentlicht : 13.05.2011 08:12
(@mueger)
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Themenersteller
 

Hallo Nitram und Jack, ganz herzlichen Dank für Eure  Antworten.   

 Zitat Nitram:
"Hole Dir zumindest 2 Angebote von verschiedenen Augenoptikern ein, in denen die maximale Glasdicke spezifiziert ist."

Für meine  alten Fassungen  (Klassiker, die ich auch später wieder mal verwenden möchte)  weiß ich ja nun Dank Jacks Berechnungen und von den Gläsern, die da bereits drin waren, dass bei keiner der beiden   größere  Glasdurchmesser als 55 mm nötig sind und bei der kleineren sogar meistens 50er Gläser reichen müssten.  Die Beweisstücke in Formn der alten Gläser hab ich ja noch in der Schublade liegen.  Damit kann ich in Zukunft bei der Bestellung schon mal vereinbaren,  dass keineswegs Gläser eingebaut werden dürfen, die diese Durchmesser überschreiten.

Zitat Jack:
"Gehe ich recht in meiner Annahme, daß es Dir um eine leichte Brille mit den dünnstmöglichen Gläsern geht?

Ja. Es geht mir vor allem um die Minimierung des Vergrößerungseffekts.   Deshalb achte ich auf möglichst flache und   dünne Gläser  (also kleine Durchmesser) und  trage ich die Brille möglichst dicht an den Augen. 

 Zitat Jack:

"Falls ja, dann wäre als Beispiel folgende Brille ideal für Dich...
Rodenstock R4792:
Titan => leicht
Pantoform => dünne Gläser durch kleinen Ø
"

Da hast Du meine Gedanken erraten. Ich bin gerade auf der Suche nach einer Pantobrille mit möglichst kleinen Scheibenlängen und hab   mal die Daten dieser R4792 rausgesucht: 42er Scheiben klingt schon ganz gut. Ich hab bereits meinem Optiker gefragt, ob er sie zur Ansicht besorgen würde.  Kann er machen, hat aber Bedenken wegen des relativ breiten Stegs. (22 mm). Ich werde sie trotzdem mal anprobieren und den Sitz testen.
Meine beiden alten Fassungen A und B sind auch Metallbrillen  in klassischem Design.  Gleitsichtgläser passen in der Höhe zwar gerade noch rein, aber ein bisschen höher dürften die Scheiben schon sein.   Ich hab auch früher schon gerne Metallbrillen in Pantoform getragen.

Zitat Jack:
"PS. Eine Panto aus Kunststoff hätte den Vorteil, daß der Glasrand komplett verdeckt wird"

Dank der Fortschritte bei den Kunststoffen   kann man das mit dem 1,67er Material ja schon fast bei Metallfassungen schaffen, wenn man den kleinstmöglichen Glasdurchmesser nimmt. Zumindest bei einer der Brillen aus meiner Sammlung stehen die Gläser selbst an den dicken Stellen kaum über. Das klappt nur leider nicht immer, aber ich werde in Zukunft noch mehr darauf achten, dass der Glasdurchmesser nicht größer als unbedingt nötig bestellt wird.

Ich vermute mal, dass man bei der R4792 mit 50er Gläsern hinkommen könnte. Oder sagt Dein  Berechnungsprogramm etwas anderes? Zumindest  sollte  man keine Gläser mit >55 mm brauchen.

Zitat Jack:
"Und bei idealer Stegweite/Stegform sitzt eine Kunstsofffassung bequemer op de Nas durch die bessere Gewichtsverteilung, Stichwort Flächenpressung."

Ja, stimmt. Zum Glück ist das Gewichtsproblem   durch die neuen Kunsstoffe heute nicht mehr so groß.  Meine Kinderbrillen mit Punktal 1,5   waren da noch ganz andere Kaliber. Traurig

 LG und schönen  Abend

Mueger


 
Veröffentlicht : 13.05.2011 20:57
 Jack
(@Jack)
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Ich vermute mal, dass man bei der R4792 mit 50er Gläsern hinkommen könnte. Oder sagt Dein  Berechnungsprogramm etwas anderes?

Moin,

es spuckt 48/53 aus.

LG Lächelt


 
Veröffentlicht : 14.05.2011 09:47
(@Eberhard-Luckas)
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Hallo,

bitte erwartet von mir zur Zeit keine Berechnungen. Ich bin Augen-OP-bedingt zu Hause und nicht im Geschäft, wo ich jede Berechnung durchführen könnte.


 
Veröffentlicht : 14.05.2011 10:47
(@mueger)
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Themenersteller
 

ist Dein Optiker dazu nicht in der Lage; sollte er eigentlich sein...oder vertraust Du ihm etwa nicht? Zwinkert

Der eine kann es nicht und ob ich dem anderen trauen kann, weiß ich noch nicht. Zwinkert

A: Ø 49/54

B: Ø 48/53

Sobri.: Ø 57 (ich ging mal von 51 mm aus)

Vielen Dank, Jack.   Die Durchmesser, die ich bei A und B  bekommen hatte, lagen also im minimalen Bereich, abgesehen von der einen Brille mit  den  60er Gläsern.  Diese empfand ich   als  deutlich zu dick    und hatte das auch reklamiert. Allerdings erfolglos.  Daraufhin habe ich damals den Optiker gewechselt. (War vor mehr als zehn Jahren.)

 Zur Sobri:  Die Brille ist  zwar sehr schön leicht  geworden, aber ich  empfinde   den Vergrößerungseffekt    als zu stark.     Mit ungetönten Gläsern würde ich diese Brille nicht tragen wollen.

  Jedenfalls weiß ich nun, dass ich mir in diesen Fassungstyp niemals Gleitsichtgläser reinmachen lassen werde.  Für ungetönte Gläser bleibe ich lieber bei den  Fassungen  A und B.

Nur zur Info, Zeiss verlangt einen saftigen Aufpreis, wenn der Glasdurchmesser außerhalb der Standardwerte liegt; Rodenstock nicht.

Danke für die Info. Vielleicht erklärt das, dass ich bei Brillen mit Rodenstockgläsern oft Gläser  außerhalb der Fünferreihe hatte und bei Brillen mit Zeissgläsern noch nie.

Gruß und vielen Dank  Lächelt


 
Veröffentlicht : 15.05.2011 16:28
(@mueger)
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Themenersteller
 

Ich gehe mal davon aus, dass einige  der Profis  hier schon Witze über die Achteldioptrie gemacht haben,  aber  immerhin so höflich sind,  hier keine entsprechenden Kommentare reinzuschreiben.
 Deshalb will ich zu meinem Problem  mit  der Überkorrektur um  eine Achteldioptrie  noch etwas erklären:  

Ich habe eine  alternierende Fixation mit dem linken Auge als Führungsauge.   Um Doppelbilder zu unterdrücken, habe ich Jahrzehnte lang rechts ein um etwa eine Dioptrie unterkorrigiertes Glas  getragen.   Das hat bisher einigermaßen  geklappt,  aber vor ein paar Monaten hat mein Gehirn  begonnen, ständig  die Bilder "bewusst"   zu vergleichen und  kommt  mit dem stark unterkorriguerten Glas nicht mehr zurecht.    (Mögliche Erklärung: Vielleicht konnte ich bisher   die Unterkorrektur durch stärkere Akkomodation ausgleichen und schaffe es nun altersbedingt nicht mehr?)

 Deshalb hatte ich  in langwierigen Tests versucht, den "richtigen"  Refraktionswert für das rechte Auge herauszufinden und bin auf s: +6,5dpt, c:  -1,5dpt  gekommen.   Es scheint  das Maximum dessen zu sein, was dieses Auge verträgt.  s: +6,75; c  -1,5   und s: +6,5; c: -1,25 hatte ich auch gestestet. Beide Varianten waren ungeeignet.  Ich  habe damit leicht verschwommen gesehen und der Visus war etwas schlechter als mit der "richtigen" Kombination. 

 
Mit der  Variante s: +6,5; c: -1,5 habe ich mir dann vor einigen Monaten eine Monofokalbrille  machen lassen, mit der ich in der Ferne sehr gut sehe.   Nach  diesem Test hatte   ich mir  nun  vor zwei Wochen eine Sonnenbrille   mit den gleichen Werten  machen lassen und muss nun leider  feststellen, dass ich mit dem  rechten Glas leicht verschwommen sehe, obwohl laut Brillenpass in beiden Brillen gleiche Refraktionswerte enthalten sind.  (Auch die Materialien und Schliffe sind gleich:  Jeweils Kunststoff mit Brechungsindes 1,67, asphärisch geschliffen. Der einzuige Unterschied besteht in den Glasdurchmessern.)   

Man sollte nun meinen, das leicht  unscharfe Sehen mit dem rechten Sonnenbrillenglas  dürfte mich nicht stören, da  ja mein linkes Auge das Führungsauge  sei und das Bild des rechtenAuges ohnehin  unterdrückt würde.  Dem ist aber nicht so.  Wenn ich die Sonnenbrille trage, versucht mein Gehirn, sich auf das rechte Auge als Führungsauge umzustellen und ist ständig am Wechseln der Bilder.  Warum das so ist? Ich hab keine Ahnung.  Vielleicht bevorzugt das Gehirn einfach das etwas größere Bild, auch wenn   es leicht unscharf ist? Bisher,  als das rechte    Auge noch um eine Dioptrie unterkorrigert war, war ja das  unterdrückte Bild deutlich  kleiner als das  Bild des Führungsauges.

 
Nach dieser   Erfahrung mit der Sonnenbrille weiß ich nun nicht mehr,  welchen Wert ich in Zukunft für das rechte Auge verwenden soll, um ständiges Wechseln der Bilder, teilweise auch Fusionsversuche,  zu unterdrücken.  Mit der Unterkorrektur um eine Dioptrie komme ich nicht mehr   zurecht, aber die 100%ige Vollkorrektur birgt offensichtlich das Risiko einer  Überkorrektur mit den oben geschilderten  Folgen,   da  man ja damit rechnen muss,  ein  Glas zu bekommen, das  nicht 100prozentig  den bestellten Werten  entspricht. 
Ich werde nun wohl das rechte Glas in der Sonnenbrille durch ein  Glas ersetzen lassen, das um eine viertel (oder halbe??) Dioptrie unterkorrigiert ist und hoffen, dass ích damit keine Probleme mit  ständigen Bildwechseln  etc. haben werde.
 


 
Veröffentlicht : 24.05.2011 08:05
(@L-wenzahn)
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Estimable Member
 

Eine mögliche Ursache kann der andere Glasdurchmesser sein. Dadurch hat das Glas eine andere Mittendicke und dadurch eine andere Eigenvergrößerung des Brillenglases.

Aber ich würde auch mal bei einem anderen Optiker Glasstärke, eingearbeitete Pupillendistanz und Höhe überprüfen lassen.


 
Veröffentlicht : 24.05.2011 10:40
(@mueger)
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Themenersteller
 

Vielen Dank für Deine Antwort, Löwenzahn.

Die Mittendicken der Sonnenbrillengläser sind sicher größer als die in der anderen Brille, denn in der Sobri sind 57er Gläser enthalten, in der anderen Brille Gläser mit ca. 50 mm Durchmesser. Die PD in der Sobri soll laut Brillenpasss 31 mmm betragen; die Optiker, die die Brille nachgemessen haben, sind auf 33 mm gekommen.
Ich vermute die Ursache des Problems aber trotzdem eher darin, dass sich mein Gehirn fünfzig Jahre lang an eine Unterkorrektur von ca. einer Dioptrie beim rechten Glas gewöhnt hatte und der Umstieg auf das leicht überkorrigierte Glas Schwierigkeiten macht.

Da ich mir gerade eine neue Gletsichtbrille machen lassen will, bin ich nun völlig irritiert und weiß nicht, welche Werte ich für das rechte Glas bestellen soll.


 
Veröffentlicht : 24.05.2011 11:25
(@Eberhard-Luckas)
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Hallo,

ich glaube, dass der HSA (Scheitelabstand) nicht exakt gleich ist. Wenn die Gläser wirklich exakte gleiche Stärke haben und beim Tragen solche Unterschiede entstehen, lässt das nur diesen einen Schluss zu.


 
Veröffentlicht : 24.05.2011 12:48
(@mueger)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Hallo,

ich glaube, dass der HSA (Scheitelabstand) nicht exakt gleich ist. Wenn die Gläser wirklich exakte gleiche Stärke haben und beim Tragen solche Unterschiede entstehen, lässt das nur diesen einen Schluss zu.

Der HSA könnte schon wesentlich anders sein. Die Fassung der Brille mit denphototropen Gläsern sitzt deutlich anders als die andere Fassung. Außerdem scheinen die Gläser stärker gewölbt zu sein, obwohl in beiden Brillen asphärisch geschliffene Gläser drin sind.


 
Veröffentlicht : 24.05.2011 15:52
(@mueger)
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Themenersteller
 

Nachdem ich nun die neue Sonnnenbrille mehrmals getragen habe, habe ich noch eine Frage zum Toleranzbereich bei Brillengläsern.

Bei Gleitsichtgläsern nehme ich für die Ferne die Gläser so schwach wie möglich, aber bei  Monofokalgläsern    möchte ich  keine Unterkorrektur haben.  Zum Autofahren habe ich  eine Monofokalbrille,  mit der der ich optimal sehen kann.  Mit denselben Refraktionswerten habe ich mir auch die neue  Sonnenbrille machen lassen.

Jetzt das Problem:

Mit dem einen Glas der Sonnenbrille sehe ich perfekt,  aber mit dem anderen sehe ich  leicht verschwommen. (Kann Straßennamen  und Autonummernschilder nicht ganz klar lesen).   Ich habe deshalb dieses  Glas   bei zwei Optikern nachmessen lassen, ohne  vorher zu sagen, welche Stärke drin sein sollte.  

 Es sollten diese Werte sein:  s: +6,5 dpt ; c: -1,5 dpt; A: 175°.   

Ergebnis der Messungen:  Misst man auf viertel Dioptrien genau, schwankt das Gerät  beim Cylinder zwischen -1,25 dpt  und -1,50 dpt, das heißt, es druckt mal -1,25 dpt, mal -1,5 dpt aus.  (Sphäre und Achse stimmen  mit den Sollwerten überein.)  Misst man genauer, zeigt das Messgerät  beim Cylinder -1,37 dpt an,  also ziemlich genau  den Mittelwert zwischen 1,25 und -1,50 dpt. . 

Zum Vergleich habe ich mit dem selben Messgerät vom selben Optiker meine Autofahrbrille  messen lassen, mit der ich einwandfrei  sehe:  Ergebnis:    beim Cylinder zeigt das Gerät -1,55 dpt an, also nur eine relativ  geringe Abweichung vom bestellten Wert.  (Sphäre und Achse stimmen mit den Sollwerten überein.)

  Das Glas der Sonnenbrille weicht also anscheinend im Cylinder um eine  Achteldioptrie vom bestellten Wert   ab. Der Optiker, der das gemessen hat,  sagt,  Abweichungen   in dieser Größenordnung müsse man tolerieren; man könne das beim Glaslieferanten  nicht reklamieren. Ist das tatsächlich so?   Es sind Monofokalgläser   von R+H,  Hellaplast, Brechnungsindex 1,67, asphärisch geschliffen,  phototrop,  bestmögliche  Oberflächenvergütung.


 
Veröffentlicht : 26.05.2011 19:25
(@Eberhard-Luckas)
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Hallo,

die stärkere Wölbung zeigt dann aber, dass die Brechkraft nicht gleich sein kann, oder aber es ist ein Glas eines ganz anderen Herstellers genommen worden, der mit anderen Grundkurven arbeitet.


 
Veröffentlicht : 27.05.2011 12:34
(@auge-23)
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Guten Abend!

Ihr sprecht immer über 1,67 Gläser. Ich nehme gern und viel 1,74 Gläser. Diese sind oftmals wesentlich dünner. Was spricht dagegen? OK, verschiedenste Abbildungsfehler, aber trage selbst 1,74 mit Prismen! Keine Probleme!

Gruß


 
Veröffentlicht : 27.05.2011 22:01
(@mueger)
Beiträge: 0
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Themenersteller
 

....Ihr sprecht immer über 1,67 Gläser. Ich nehme gern und viel 1,74 Gläser. Diese sind oftmals wesentlich dünner. Was spricht dagegen? ....

Hallo Auge 23,
ich habe noch nie Gläser mit einem höheren Brechungsindex als 1,67 getragen. EINER der Gründe ist ganz einfach: Bisher haben weder Rodenstock noch Zeiss Gläser mit diesem Index in meiner Stärke angeboten.
Ich habe hier zum Beispiel die Antwort von Zeiss auf eine Optima-Anfrage wegen einer Nahbrille mit +8 dpt aus dem Jahr 2003 liegen: Da steht: "Clarlet 1,67 AS endet bei + 6,0 dpt im stärksten Hauptschnitt." Ich hab mir damals die Nahbrille in Clt 1,6 machen lassen.
Inzwischen habe sowohl von Zeiss, als auch von Rodenstock Nahbrillen mit ca. +8 dpt in 1,67. Wenn ich einigermaßen senkrecht durchschaue, ist die Abbildungsqualität ganz o. k. , aber bei anderen Blickrichtungen sind teilweise schon deutliche chromatische Aberrationen zu erkennen.
Beispiel Klavierspielen. Beim Blick auf die Noten schaue in fast senkrecht durch das Glas und nehme keine Farbsäume wahr. Wenn ich aber bei dieser Kopfhaltung mal kurz nach unten auf die Tasten schaue, sehe ich an den horizontalen Grenzen zwischen den schwarzen und weißen Tasten eine leuchtend gelb-orangefarbene Linie. Bei Gläsern in derselben Stärke, aber mit niedrigerem Brechnungsindex sind solche Farbsäume kaum wahrnehmbar.

Ich weiß nicht, wie das heute mit den 1,74er Kunststoffgläsern bei Rodenstock und Zeiss ist. Vielleicht können Eberhard und Jack etwas dazu sagen. Meinem Optriker wurde jedenfalls auf Nachfrage von beiden Herstellern gesagt, Gläser in meinen Stärken böten sie in 1,74 nicht an. (Vielleicht als Individualgläser auf Sonderwunsch? Da war die Antwort nicht ganz klar.)

Ich habe allersdings gesehen, dass Intenetoptiker für meine Stärken Gläser mit Brechungsindex 1,74 sogar empfehlen. Ohne Hinweis auf eventuelle Nachteile bei der Abbildungsqualität finde ich das sehr fragwürdig.

Ich setze Prioritäten: Bei Brillen, bei denen es mir vor allem auf optimale Abbildungsqualität ankommt, würde ich auch Abstriche in der Ästhetik in Kauf nehmen.
Bei Brillen, bei denen ich den Schwerpunkt auf die Ästhetik lege, würde ich auch Abstriche bei der Abbildungsqualität akzeptieren, also auch Index 1,74 nehmen, wenn ich ein entsprechendes Angebot bekäme.

Gruß, Mueger


 
Veröffentlicht : 29.05.2011 11:31
(@auge-23)
Beiträge: 12
Eminent Member
 

Hallo mueger,

ich habe die Preislisten nicht zu Hause, aber ein 1,74 Kunststoffglas gibt es von Zeiss, Essilor, Seiko und verschiedensten Anbietern. Im jahre 2002 war das 1,67 As das dünnstmögliche Glas, aber die Erde dreht sich weiter...;-)

Gehe doch mit deinem Wissen zum Optiker deines Vertrauens und lasse dich beraten! Wenn er dein Vertrauen hat, dann solltest du den Ausführungen folgen.

Wieso bestelle ich das Glas größer als ich es brauche? Zum Nachschleifen? Kann ich nicht nachvollziehen. Bei der heutigen Schleiftechnik brauche ich doch kein "Futter" mehr wie früher in Zeiten von Handeinschliffen! Das ist mir völlig unbegreiflich!

Gruß Auge 23


 
Veröffentlicht : 29.05.2011 16:43
(@Pfeiffchen)
Beiträge: 70
Trusted Member
 

Hallo mueger,

da ich ähnliche Fernwerte nur mit einer etwas höheren Addition brauche, noch ein Tipp:

Es gibt eine Glas-Firma, die in Asien (Bangkok)- mit deutschen Maschinen und Standards und nach deutscher ISO-Norm zertifiziert- Brillengläser in unserer Stärke auch in 1,74, selbst als PC-oder Arbeitsplatzbrille herstellt. Der stärkste Hauptschnitt liegt je nach Glas bei +8 bis +12, je nach Glas, gibt ganz verschiedene. Da winken viele große Firmen schon vorher ab.

Vielleicht sprichst du mal mit deinem Optiker, ob er sie kennt und was er für Erfahrungen damit hat.
Wenn du selbst schon mal schauen möchtest, hier der Link:

http://www.xramvision.eu

Es wäre durchaus eine Alternative, wenn dein Optiker dort versucht Kontakt auf zu nehmen, da du als Endkunde ja nicht alle Daten einsehen kannst.

Liebe Grüße
Eli


 
Veröffentlicht : 29.05.2011 16:50
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