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Multifocalbrille ist eine einzige Katastrophe...

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(@Daniel-Briem)
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Hallo,

es ist immer schlecht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Brillenkauf ist wie Autokauf und Arztwahl eine Vertrauenssache. Wenn kein Vertrauen zu dem betreffenden Augenoptiker besteht sollte man das offen vor Ort ansprechen. Von einem negativen Erlebnis ausgehend quasi den Schluß zu ziehen das alle Augenoptiker Halsabschneider sind (denn das klingt bei Oldi irgendwie durch) ist einfach unangemessen.

Zu einem Brillenkauf gehört das der Verkäufer grade bei einer Gleitsichtbrille über das verkaufte Produkt mit "Namen und Adresse" informiert, es sei denn es handelt sich um eine Billigaktion. Als Käufer sollte man sich selbstverständlich für das was man kaufen will interessieren und sich das Produkt nennen lassen. Bisher hat Oldi nirgendwo geschrieben was genau ihm verkauft worden ist. Die Aussagen Premium oder Comfort bei Brillengläsern sind zu vergleichen mit Oberklasse und gehobener Mittelklasse beim Autokauf, sagen also herzlich wenig über das Produkt an sich aus. Selbst Billigglasanbieter haben sog. Premiumprodukte. Das ist dann halt das beste Glas was sie anbieten. Ob es deshalb mit einem individuellen Freiformglas von Zeiss, Rodenstock, Hoya etc. zu vergleichen ist wage ich zu bezweifeln.

Oder, Oldi, wissen Sie nach einem Autokauf auch nicht welche Marke Sie gekauft haben? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie an Ihrem Dilemma nicht zumindest eine Teilschuld haben.

Aber wie dem auch sei. Wenn Sie nicht mit "Ihrem" Augenoptiker kommunizieren können, versuchen Sie folgendes Gehen Sie zu einem anderen Optiker und bitten Sie freundlich darum das man versucht den Glastyp zu ermitteln. Inzwischen gibt es so viele Gläser, das unmöglich jeder Augenoptiker jede Glasgravur kennen kann. Aber mit Mühe und einem gewissen Zeitaufwand läßt sich das klären. Lassen Sie ebenfalls die Zentrierung, die Refraktion sowie den Sitz prüfen.

Kaum ein sorgfältiger Augenoptiker wird für eine Gleitsichtbrille die Refra eines anderen blind übernehmen, es sei denn er ist von der Zuverlässigkeit überzeugt. Von daher ist ein Feinabgleich über den AA-Werten gängige Praxis.

Gruß
Daniel Briem


 
Veröffentlicht : 22.04.2008 22:42
 Oldi
(@Oldi)
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Themenersteller
 

Daniel Briem schrieb

Hallo,

es ist immer schlecht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Brillenkauf ist wie Autokauf und Arztwahl eine Vertrauenssache. Wenn kein Vertrauen zu dem betreffenden Augenoptiker besteht sollte man das offen vor Ort ansprechen. Von einem negativen Erlebnis ausgehend quasi den Schluß zu ziehen das alle Augenoptiker Halsabschneider sind (denn das klingt bei Oldi irgendwie durch) ist einfach unangemessen.

Was denkt man, wenn man sich telefonisch Angebote einholt und dann vor Ort gesagt bekommt, dass die Gläser keine 480,-- kosten, sondern 500 weil sie ja noch eingebaut werden müssen.
Dann kamen die Gläser, ohne Tönung, darauf angesprochen, meinte der Optiker, er hätte es vergessen... Alles wirklich vertrauensfördernde Maßnahmen...

Zu einem Brillenkauf gehört das der Verkäufer grade bei einer Gleitsichtbrille über das verkaufte Produkt mit "Namen und Adresse" informiert, es sei denn es handelt sich um eine Billigaktion.

Er hatte mir erklärt, dass sein Angebot zwischen meiner Comfort-Stufe und der heutigen Premium-Stufe läge.
Da meine Gläser von 2004 waren und es damals nicht darüber gab, war mir klar, dass die neuen Gläser "besser" als die alten sind(sein sollten).

Als Käufer sollte man sich selbstverständlich für das was man kaufen will interessieren und sich das Produkt nennen lassen.

Genau das hab ich mehrmals gefragt, bekam aber nie eine klare Antwort.

Bisher hat Oldi nirgendwo geschrieben was genau ihm verkauft worden ist. Die Aussagen Premium oder Comfort bei Brillengläsern sind zu vergleichen mit Oberklasse und gehobener Mittelklasse beim Autokauf, sagen also herzlich wenig über das Produkt an sich aus. Selbst Billigglasanbieter haben sog. Premiumprodukte. Das ist dann halt das beste Glas was sie anbieten. Ob es deshalb mit einem individuellen Freiformglas von Zeiss, Rodenstock, Hoya etc. zu vergleichen ist wage ich zu bezweifeln.

Oder, Oldi, wissen Sie nach einem Autokauf auch nicht welche Marke Sie gekauft haben? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie an Ihrem Dilemma nicht zumindest eine Teilschuld haben.

Das ist sicher richtig! Andererseits habe ich keine Ahnung von dem Geschäft...
Die alten neuen Gläser hatten Markierungen im Glas Rauten, darunter 2,5, darunter ein Zeichen wie IO (im O ein Punkt).
Die neuen Glser haben keine Rauten, sondern Kreise, darunter 2,25, darunter nichts mehr....
Ich weiß nicht, ob es in der Branche "No-Name-Gläser gibt...

Aber wie dem auch sei. Wenn Sie nicht mit "Ihrem" Augenoptiker kommunizieren können, versuchen Sie folgendes Gehen Sie zu einem anderen Optiker und bitten Sie freundlich darum das man versucht den Glastyp zu ermitteln. Inzwischen gibt es so viele Gläser, das unmöglich jeder Augenoptiker jede Glasgravur kennen kann. Aber mit Mühe und einem gewissen Zeitaufwand läßt sich das klären. Lassen Sie ebenfalls die Zentrierung, die Refraktion sowie den Sitz prüfen.

Kaum ein sorgfältiger Augenoptiker wird für eine Gleitsichtbrille die Refra eines anderen blind übernehmen, es sei denn er ist von der Zuverlässigkeit überzeugt. Von daher ist ein Feinabgleich über den AA-Werten gängige Praxis.

Gruß
Daniel Briem

Danke für die doch recht ausführliche Beurteilung.

Grüße

Oldi


 
Veröffentlicht : 23.04.2008 08:30
(@peter83)
Beiträge: 56
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Hallo Oldi,
das der Nahbereich jetzt breiter ist, hängt ja nur damit zusammen das die Addition, also der Nahzusatz um 0,25 abgeschwächt wurde. Is ja witzig. Wenn das Sehen in der Ferne trotzdem schlecht ist, bei den Neuen wie bei den alten Gläsern, hätte ich auch langsam keine Lust mehr. Ich wurde dann jetzt auch mal, wie Daniel schon sagte zu einem anderen AO, von mir aus auch FM, gehen und checken lassen was für Gläser das sind. Denn für 500€ sind eig. schon vernünftige Comfortgläser drin...


 
Veröffentlicht : 23.04.2008 09:40
 Oldi
(@Oldi)
Beiträge: 29
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Themenersteller
 

peter83 schrieb

Hallo Oldi,
das der Nahbereich jetzt breiter ist, hängt ja nur damit zusammen das die Addition, also der Nahzusatz um 0,25 abgeschwächt wurde. Is ja witzig. Wenn das Sehen in der Ferne trotzdem schlecht ist, bei den Neuen wie bei den alten Gläsern, hätte ich auch langsam keine Lust mehr. Ich wurde dann jetzt auch mal, wie Daniel schon sagte zu einem anderen AO, von mir aus auch FM, gehen und checken lassen was für Gläser das sind. Denn für 500€ sind eig. schon vernünftige Comfortgläser drin...

Er sagte mir, dass er "bessere" Gläser bestellt hätte...

Aber ich hab nach intersiver Suche noch was entdeckt auf den Gläsern
unter den O-Markierungen innen steht noch "AC 3" (von außen gelesen)

Kann man damit was anfangen?

Danke vorab, Grüße


 
Veröffentlicht : 23.04.2008 10:46
(@Daniel-Briem)
Beiträge: 118
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Hallo,

mit den Kürzeln kann man was anfangen. Allerdings könnte ich erst übermorgen versuchen den Glastyp zu ermitteln.

Fakt ist das die Add abgeschwächt worden ist und dadurch die Progressionszone bei dem 2 . Paar Gläser automatisch schon etwas breiter sein muß. Nebenbei Bei einer solchen Wertänderung hätte ich wahrscheinlich gleich während der Refraktion geprüft wie weit sich die Add ohne nennenswerten Sehlsitungsverlust abschwächen lässt, da tatsächlich das Probelm bestehen kann das Sie jetzt in der Progression und nicht im Nahbereich lesen.

Zu den 480 bzw 500 €. Wenn Sie telefonisch Preise für Gläser erfragen und nicht explizit erwähnen, das diese in ein eigenes Gestell gebaut werden kommt die Einschleifgebühr u.U. eben nicht zur Sprache. Hätten Sie vor Ort zusätzlich eine Fassung gekauft, wäre es sicher bei den 480 € für die Gläser geblieben. Haben Sie das allerdings erwähnt - dann sollten Sie diesen Kollegen in Zukunft wirklich meiden. Die Tönung zu "vergessen" ist ebenfalls Schlamperei.

Aber Sie müssen mir sicherlich beipflichten, dass sich in Ihrem Fall wieder ein mal deutlich zeigt das eben nicht der Preis das Maß aller Dinge ist. Eine gutes Vertrauen fördendes Beratungsgespräch, grad bei Ihrer Wertänderung, unter Einbeziehung der Glaseigenschaften der bisherigen Brille hätte sicherlich ein für Sie wesentlich zufriedenstellenderes Ergebnis gebracht. Es tut mir für Sie leid, dass sie so auf die Nase gefallen sind, aber eine Brille ist eben keine Digitalkamera. Brechungsindex, Beschichtung, Länge und Aufbau der Progessionszone, Einsatzzweck der Brille lassen sich am Telefon nicht klären. Entsprechend ist es schon fast unseriös am Telefon ohne die genauen Bedürfnisse zu kennen einen Glasvorschlag mit Preisangabe zu machen. Als Laie sind Sie auf Beratung angewiesen. Und die Qualität dieser Beratung einschließlich der sich daran anschließenden Arbeit des Augenoptikers entscheidet über einen gutes Stück Ihrer Lebensqualität für die nächsten Jahre. Über eine Digitalkamera können Sie sich im Netz erkundigen, Tests lesen und dann ist der günstigste Preis der Beste. Bei ein Gleitsichtbrille ist das leider nicht so einfach.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls das die Geschichte noch eine für Sie gute Wendung nimmt.

Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Briem


 
Veröffentlicht : 23.04.2008 21:33
 Oldi
(@Oldi)
Beiträge: 29
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Themenersteller
 

mit den Kürzeln kann man was anfangen. Allerdings könnte ich erst übermorgen versuchen den Glastyp zu ermitteln.

Hallo, das wäre riesig nett von Ihnen!!!!!!!!!!!!!!!!

Wenn ich weiß, woran ich bin, kann ich besser damit umgehen.

Schon jetzt mal ein dickes Danke!

Grüße

Heinz


 
Veröffentlicht : 24.04.2008 07:37
(@Daniel-Briem)
Beiträge: 118
Estimable Member
 

Hallo Oldi,

AC 3 steht für das Glas HoyaLux Short 1,6. Dieses Glas ist aus der Hoya Billiglinie die jeder zu Nettopreisen im Hoyashop einkaufen kann. Die min. Einschleifhöhe beträgt 16 mm, ist also für flachere Fassungen gedacht und hat eine entsprechend kurze und enge Progression. Eine Tönung ist bei diesem Glas nicht lieferbar, da es dieses Glas nur transparent in Kombination mit einer H-SET gibt. Es gibt noch eine Variante mit dem Brechungsindex 1,5 (AC 1) für die dann allerdings eine kleine Auswahl von Tönungen zur Verfügung steht. Die 1,5er Variante verwenden wir für Billigaktionen wenn die verwendete Fassung zu flach für eine 19er Einschleifhöhe ist. Die 1,6er Variante wird von uns kaum verwendet, bestenfalls für flache Randlosvarianten bei denen der Preis im Vordergrund steht. Die Verträglichkeit ist sehr verschieden. Hat jemand vorher bessere Gläser getragen (und das haben Sie offensichtlich) ist bei höheren Add (über 2,0) ein Erfolg meiner Meinung nach eher unwahrscheinlich.

500,- € für diese Gläser ist fett. Aber wir haben ja freie Marktwirtschaft. ;-)Jedenfalls liegt dieses Glas gewiß nicht zw. Comfort und Premium. Für den Augenoptiker ist bedauerlich, dass Hoya für diese Gläser keine Verträglichkeitsganatie liefert. Sehen Sie zu das sie die Dinger los werden und ihr Geld zurück bekommen. 500 € sind sie einfach nicht wert. Dann sollten Sie das tun was ich weiter oben geschrieben habe, sich vernünftig beraten lassen und vor Ort vergleichbare Angebote mit Namen und Adresse einholen. Denken Sie daran das eine gute Beratungsleistung auch ihren Preis hat.

Noch ein Tip Lassen Sie bei Ihrer Wertänderung in der Refraktion prüfen ob vorläufig nicht sogar eine 2,0er oder 1,75 Add einen ausreichend hohen Visus (0,7) mit der Gleitsichtbrille in der Nähe bringt. Die absolute Änderung ihres Nahwertes ist einfach zu krass. Die Wahrscheinlichkeit das sie bei einem normal langen Gleitsichtglas nicht mit dem Nahbereich sondern mit der engen Progession lesen halte ich für sehr hoch. Legen Sie sich für wirklich kleine Schrift lieber eine extra Nahbrille zu.

Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Briem


 
Veröffentlicht : 25.04.2008 13:45
 Oldi
(@Oldi)
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Themenersteller
 

Herzlichen Dank!

Ich bin sehr froh, dass es auch noch andere Optiker gibt, das gibt mir den Glauben zurück!

Nochmals Danke und viele Grüße

Heinz


 
Veröffentlicht : 25.04.2008 13:57
 Oldi
(@Oldi)
Beiträge: 29
Eminent Member
Themenersteller
 

So hier eine Rückmeldung.

Nach Familienratskonferenz über das richtige Vorgehen habe ich mich entschlossen,
den Optiker direkt persönlich zu konfrontieren...
Also hin - mit Zeuge - und ihn aufgefordert in die Rechnung direkt alle Brillendaten, die das Glas identifizieren können - Hersteller, Glastyp usw. - einzutragen.
Nach einigem Zieren fing er auch damit an, wollte allerdings die alten neuen Gläser eintragen...

Dann habe ich ihn konfrontiert mit den - freundlicherweise von Herrn Briem zur Verfügung gestellten Daten - die er dann auch zugab. Allerdings weiterhin behauptete, dass das Glas sehr gut wäre...
Ich habe ihn dann vor die Alternative gestellt, Geld zurück oder Anzeige, worauf er dann einwilligte, natürlich mit 1000 Worten.
------------Strich drunter, Frage, wie finde ich einen guten, vertrauenswürdigen Optiker?. Ich weiß, das merkt man erst danach...

Ich hoffe, daß das Thema jetzt keines mehr sein wird, ansonsten melde ich mich wieder.

Mein großer Dank gilt allen hier, die mir mit Rat zur Seite gestanden, mein besonderer Dank gilt Herrn Briem, der mir letztlich die genauen Informationen zur Verfügung stellte.

Danke!!!

Grüße

Heinz


 
Veröffentlicht : 25.04.2008 17:19
(@jolindner)
Beiträge: 72
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Oldi schrieb

------------Strich drunter, Frage, wie finde ich einen guten, vertrauenswürdigen Optiker?. Ich weiß, das merkt man erst danach...

kleiner Tipp lieber Heinz

ein richtig guter Optiker wird sich am Markt nie über den Verkaufspreis seiner Produkte positionieren!! Er ist halt einfach gut in Beratung und Service!!!
Das setzt sich dann auch letztendlich durch.

Also solltest du In Deinem Bekanntenkreis mal rumhören, wer mit wem besonders zufrieden ist!!


 
Veröffentlicht : 25.04.2008 17:35
(@Kerstin-Harms)
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Mein lieber Scholli...fällt mir dazu spontan nur ein....ich freue mich, dass Ihr Oldi so gut helfen konntet. Schwarze Schafe tun keiner Branche gut.

Das war nicht nur Abzocke, das war schon Betrug, denn er hat Billiggläser als Hochwertige Gläser angepriesen und verkauft...das hat nicht mehr viel mit freier Marktwirtschaft zu tun, finde ich.

Na ja, Oldi kann im Ort ja nun richtig "Werbung" für den tollen Mann machen Juhu

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 25.04.2008 17:49
 Oldi
(@Oldi)
Beiträge: 29
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Themenersteller
 

Mal wieder aktualisieren...

Am letzten Diensttag war ich beim Optiker, um die Billiggläser gegen meine alten Gläser tauschen zu lassen. Was auch durchgeführt wurde..., aber " Ich habe hier ein Schriftstück vorbereitet für die Rückgabe, das unterschreiben wir dann beide"..

Darin stand ... Vertragsauflösung in beiderseitigem Einvernehmen...

Hab ich abgelehnt! Dann wollte er ein neues Schreiben machen ohne diesen Passus, hab ich auch abgelehnt.
Ich habe dann von ihm verlangt, mir die Rückgabe der Gläser zu quittieren, was dann auch geschah - auf einem Briefumschlag handschriftlich mit Stempel, Datum und Unterschrift...
Er hat versprochen, dass seine Frau (!?) am Freitag die EC-Lastschrift zurück überweist.
Schlimm ist, er hat keinerlei Unrechtsbewusstsein...

Am Mittwoch morgen rief mich eine Mitarbeiterin meiner Bank an und erklärte mir, dass sie anrufe wegen der Rücküberweisung des Herrn Optiker, man kenne sich auch privat - und wollte/sollte mir anbieten, die EC-Lastschrift zurück zu rufen.
Daraufhin bemerkte ich, dass da doch Gebühren anfallen...
Die werde mir der Optiker erstatten...
Das habe ich dann abgelehnt und um Überweisung - wie vereinbart - gebeten.

Seltsam, da habe ich nur eine Idee dazu, dass er befürchtet, ich würde das Geld nach der Überweisung zurückrufen...

Wenn das Geld nicht bis Sonntag auf dem Konto ist, bin ich am Montag beim Staatsanwalt!

Grüße


 
Veröffentlicht : 02.05.2008 08:40
(@Georg-Scheuerer)
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Hi Oldi,

Schlimm ist, er hat keinerlei Unrechtsbewusstsein...

das finde ich sehr traurig!

Ich denke auch das er Angst hat das Du nach der Überweisung die Lastschrift auch noch zurück gehen lässt. Wäre gar nicht auf die Idee gekommen....

viele Grüße
Georg


 
Veröffentlicht : 02.05.2008 09:52
 Oldi
(@Oldi)
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Themenersteller
 

Georg Scheuerer schrieb

Hi Oldi,

Schlimm ist, er hat keinerlei Unrechtsbewusstsein...

das finde ich sehr traurig!

Ich denke auch das er Angst hat das Du nach der Überweisung die Lastschrift auch noch zurück gehen lässt. Wäre gar nicht auf die Idee gekommen....

viele Grüße
Georg

Ich auch nicht...

Gestern war ich dann wieder auf "Brillensuche". Bin sehr gut beraten worden, auch ganz besonders in Punkto Hersteller, Glastypen usw... Habe die Augen nochmal messen lassen - vom neuen Optiker - und siehe da, weitestgehend identisch mit den Daten vom Augenarzt.... Dann vermute ich jetzt mal laienhaft, dass die deutlich niedrigeren Dioptrienwerte des "Billigfürteuer-Spezialisten" was mit dem Glaspreis zu tun hatten...

Übrigens Haben Optiker sowas wie eine Standesvertretung, Verband usw...?

Grüße


 
Veröffentlicht : 03.05.2008 10:08
 Oldi
(@Oldi)
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Seit gestern ist mein Geld wieder auf dem Konto!

Bleibt die Frage bei seiner Uneinsichtigkeit, ob ich es dabei belasse...?
Siebenmal zu ihm gefahren, Zeit verschwendet, vermutlich viele weitere ehemalige und zukünftige Betrügerein....

Lasse ich das jetzt so stehen, oder?

Grüße


 
Veröffentlicht : 04.05.2008 10:30
(@KerstinEP)
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Lass es. Es kostet nur Nerven. Ich kann das gut verstehen, dass Du an mehr denkst. Mir ging es nach dem letzten Urlaub so. Letztendlich ist es gut, wenn man in der Servicewüste Deutschland wenigstens seine Piepen wieder kriegt.
Ich wünsche Dir beim nächsten mal auch mehr Glück und Optiker gibt es ja gottseidank echt ne ganze Menge. Ich glaube es gab eine Zeit, da hatte ich in meiner Zeit alle einmal durch. ist schon viele Jahre her, aber an den einzigen Blötschkopf kann ich mich noch gut erinnern. Ich konnte ihn gut meiden.

Ich würde - ohne seinen Name zu nennen, aber mit dem Lattenzaun :wink:end - einen Leserbrief schreiben. Das tut richtig weh.


 
Veröffentlicht : 04.05.2008 12:05
(@Daniel-Briem)
Beiträge: 118
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Hallo Heinz,

Würden Sie uns verraten für welches Produkt Sie sich nun entschieden haben und - wenn es soweit ist - wie Sie damit zurecht kommen? Ist die Add bei 2,5 belassen oder abgeschwächt worden? Zumindest mich würde das sehr interessieren. Andere hier bestimmt auch. Zwinkert

Gruß
Daniel Briem


 
Veröffentlicht : 08.05.2008 09:15
 Oldi
(@Oldi)
Beiträge: 29
Eminent Member
Themenersteller
 

Daniel Briem schrieb

Hallo Heinz,

Würden Sie uns verraten für welches Produkt Sie sich nun entschieden haben und - wenn es soweit ist - wie Sie damit zurecht kommen? Ist die Add bei 2,5 belassen oder abgeschwächt worden? Zumindest mich würde das sehr interessieren. Andere hier bestimmt auch. Zwinkert

Gruß
Daniel Briem

Gerne gebe ich meine neuen Gläser bekannt

Fabrikat Essilor - die selben Gläser, die ich auch schon hatte!
Wir haben was die Addition angeht einiges probiert, uns dann für die "Soll-Add" entschieden. Es bleibt bei 2,5.

Aber jetzt eine Gegenfrage Ich hatte hier ja mal gefragt bezüglich Konsequenzen für den feinen Herrn...

Seltsamerweise muckst sich da niemand. Sehe ich das richtig, dass das Verhalten quasi als Kavaliersdelikt in Optikerkreisen gilt?

Freundliche Grüße

Heinz


 
Veröffentlicht : 08.05.2008 09:57
(@Daniel-Briem)
Beiträge: 118
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"Sehe ich das richtig, dass das Verhalten quasi als Kavaliersdelikt in Optikerkreisen gilt?"

Ein ganz klares NEIN. Wie kommen Sie darauf? Ihre (wiederholte) Agressivität stört mich. Ich habe ihnen ausführlich geschrieben das Sie an Ihrem Problem zumindest eine Teilschuld haben. Hätten Sie sich ausführlich informiert und nicht per Telefon den billigsten Anbieter gesucht, wäre Ihnen dieses Dilemma erspart geblieben. Das sollten Sie zumindest einsehen.

Es steht Ihnen natürlich frei an die Presse heranzutreten - wobei ich bezweifle nach dem was ich hier von Ihnen gelesen habe, dass Ihre Darstellung objektiv sein wird.

Es gibt in der Augenoptikbranche nicht so was wie ein Ärztekammer. Es gibt keine Kontrollinstanz. Augenoptik zählt als Gesundheitshandwerk. Jedes Bundesland hat seine Innung die auch den einen oder anderen Fall schlichtet. Aber niemand muß Mitglied in der Innung sein. Beschweren Sie sich bei der Innung. Das das irgend etwas bewegt wage ich aber zu bezweiflen.

Wenn Sie vor Gericht gehen wird man Ihnen dort mit Sicherheit dasselbe sagen was ich Ihnen weiter oben geschrieben habe. Sie haben keine spezielles Produkt gekauft - bleibt also streng genommen dem AO überlassen was er Ihnen liefert. Gerichte entscheiden nun mal nicht nach Moral (leider) sondern nach Recht (und angeblich manchmal noch nicht mal das - kann ich aber nicht beurteilen).

Daniel Briem


 
Veröffentlicht : 08.05.2008 11:40
(@AkkoStrabo)
Beiträge: 171
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Da muss ich Daniel vollkommen Recht geben, in der juristischen Praxis wird sich da nichts erreichen lassen, wir werden uns also hüten, da etwas zu empfehlen. Das Gericht bestellt einen Sachverständigen, der zur Innung gehört ...

Welcher Schaden ist Dir denn entstanden? Sei doch froh, dass Du Dein Geld zurückbekommen hast. Viele andere haben wesentlich mehr "Lehrgeld" zahlen müssen (bei mir sind es ca. 1000 € die ich nie wiedersehen werde) bei Manchen ging das bis hin zur OP in die sie hinein getrieben wurden.


 
Veröffentlicht : 08.05.2008 12:48
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