Nicole1 schrieb
Alexander Beck schrieb
Schau nach draußen ins freie, und akkommudier ohne in die Nähe zu fixieren.
Dann ist es doch keine Akkomodation im eigentlichen Sinne mehr???
Akkomodation ist die Brechkraftveränderung der Linse beim Blick auf nahe Gegenstände.Beim Blick in die Ferne kann ich dann doch gar nicht akkomodieren......
Wohl aber kann man die Akkomodation (wenn sie nachlässt) wieder trainieren.
*grübel*
Oder habe ich dich jetzt falsch verstanden?
lg
Nicole
Hallo Nicole1
Akkommodation ist die Brechkraftveränderung der Augenlinse.
NAH-Akkomodation .... ist beim Blick in die Nähe.
Mann kann nicht einfach in die Ferne schauen und mal eben 3 dpt akkommodieren (dann würdest nämlich unscharf sehn.)
Das geht nicht.
es gibt auch eine Fernakkommodation, da der Akkommodationsruhepunkt eine leichte Myopisierung entspricht. ( um die 0,75 - 1,25 dpt)
Grüße..
Hallo Alex
Und was ist es, wenn ich beim Blick in die Ferne meinen Blick "ins Leere laufen lasse" und alles unscharf wird?
Und dann stelle ich wieder scharf beim Blick in die Ferne.
Ich kann doch nur akkomodieren, wenn ich etwas SCHARF stellen will.
Entweder beim Blick in die Ferne, oder beim Blick in die Nähe.
Meinst du das mit "nicht willentlich"?
Dass man ein Objekt fixieren muss, damit das Auge (der Ziliarmuskel) dann selbst akkomodiert?
lg
Nicole
Nicole1 schrieb
Hallo Alex
Und was ist es, wenn ich beim Blick in die Ferne meinen Blick "ins Leere laufen lasse" und alles unscharf wird?
Und dann stelle ich wieder scharf beim Blick in die Ferne.Ich kann doch nur akkomodieren, wenn ich etwas SCHARF stellen will.
Entweder beim Blick in die Ferne, oder beim Blick in die Nähe.Meinst du das mit "nicht willentlich"?
Dass man ein Objekt fixieren muss, damit das Auge (der Ziliarmuskel) dann selbst akkomodiert?lg
Nicole
JA.
Gut, dann haben wir nach längerem Aneinandervorbeireden ja nun doch einen gemeinsamen Konsens gefunden. 
Alexander Beck schrieb
Nicole1 schrieb
Alexander Beck schrieb
Schau nach draußen ins freie, und akkommudier ohne in die Nähe zu fixieren.
Dann ist es doch keine Akkomodation im eigentlichen Sinne mehr???
Akkomodation ist die Brechkraftveränderung der Linse beim Blick auf nahe Gegenstände.Beim Blick in die Ferne kann ich dann doch gar nicht akkomodieren......
Wohl aber kann man die Akkomodation (wenn sie nachlässt) wieder trainieren.
*grübel*
Oder habe ich dich jetzt falsch verstanden?
lg
NicoleHallo Nicole1
Akkommudation ist die Brechkraftveränderung der Augenlinse.
NAH-Akkommudation .... ist beim Blick in die Nähe.Mann kann nicht einfach in die Ferne schauen und mal eben 3 dpt akkomudieren (dann würdest nämlich unscharf sehn.)
Das geht nicht.es gibt auch eine Fernakkommudation, da der Akkomudationsruhepunkt eine leichte Myopisierung entspricht. ( um die 0,75 - 1,25 dpt)
Grüße..
Lieber Alexander, Du bist doch Optiker? Dann sollte Dir das Fachwort für die Naheinstellung besser gelingen. Sei mir bitte nicht böse, aber nur mit richtiger Schreibweise der Fachwörter hat unser Wörterbuch den richtigen Effekt. Sie sind dann nämlich hervorgehoben und man kommt mit Klick darauf direkt ins Wörterbuch.
Lieber Eberhard, recht hast du!
Ich bessere die Fachwörter aus.
Edit
Ach ja, ich bin Augenoptiker.
und
Anscheinend wird das Wörterbuch nach einem "bearbeiten" nicht mehr aktiv
und das liegt wo daran, dass das Wörterbuch wohl net stimmt.
So wird Akkommodation geschrieben.
Hier http://de.wikipedia.org/wiki/Akkommodation_%28Auge%29
Danke Alexander,
das Doppel-M kommt mir schon fast 40 Jahre schwer aus der Feder, da das lateinische Ausgangswort nur ein M besitzt. (accomodare)
Trotzdem ist es wie Du es jetzt schreibst richtig. 
Hallo Nicole,
wenn der Blick in die Ferne unscharf wird, geht die Augenlinse in eine Stellung, die der Akkommodation in einen leeren Raum entspricht auf ca. 2.5 m! Hier wird also die Ferneinstellung verlassen, aber noch nicht wirklich auf die Nähe akkommodiert. Hier ist Alexander recht zu geben. Eine willentliche Steuerung der Akkommodation ist uns nicht möglich. Erst die Fixierung schafft die Veränderung in der Linsenform.
Eberhard Luckas schrieb
Danke Alexander,
das Doppel-M kommt mir schon fast 40 Jahre schwer aus der Feder, da das lateinische Ausgangswort nur ein M besitzt. (accomodare)
Trotzdem ist es wie Du es jetzt schreibst richtig.
Kein Problem.
hab mir auch gedacht, dass es wegen dem lateinischem Urwort nur mit einem m hier steht, aber trotzdem hat ich das Falsch geschrieben... ! D
Hallo.
Paul-Gerhard Mosch schrieb
Eine willentliche Steuerung der Akkommodation ist uns nicht möglich. Erst die Fixierung schafft die Veränderung in der Linsenform.
Na ja, aber wenn man Überkorrektur von z.B. -1 Dioptrie hat, kann man in die Ferne fixieren, aber sowohl unscharf als auch scharf sehen.
Apropos fixieren Man kann in die Nähe mit einem Auge gucken und dabei die Akkommodation willentlich steuern. Un der Ferne geht das, wie schon oben steht, nicht bzw. nicht so richtig. Aber mit einem Auge fixiert man doch weder Ferne, noch Nähe, oder?
Hallo, i-user
Jedes Auge fixiert einen Gegenstand auch alleine, indem es ihn akkommodativ scharf stellt.
Mit beiden Augen kommt die Konvergenzeinstellung zur Fixierung dazu.
Nun kann ich willentlich konvergieren, auch schielen, aber nicht willentlich eine Schärfeebene akkommodativ (ohne Objektbezug= Fixationsobjekt) scharfstellen.
Gut. Jetzt, nachdem die "leere Akkommodation" als 0,4 Dpt. bekannt ist und nach der letzten Antwort scheint die Sache klarer zu sein. Ich kann mir jetzt erklären, warum ich nicht sofort scharf sehe, nachdem ich die Augen öffne, sondern erst scharfstellen muss. Dann scheint dieser Zustand der "leeren Akkommodation" Zustand der Entspannung zu sein.