Hat die Kunststofffassung recht dicke Backen bzw. Ecken?
Weil dann könnte es ein wenig aufwendiger für den Optiker werden.
Und selbst bei einer Kunststofffassung hat man die Möglichkeit etwas zu ändern, dauert ebenfalls nur länger als das normale richten, wenn Pads dran sind. Er hat ja die Möglichkeit ein wenig zu feilen, schmirgeln und im Anschluss zu polieren 
Der Augenoptiker ist immer noch ein Handwerksberufs und das gehört dazu!
ja die ist schon recht dick.... dieses modell ist es: http://www.sunoptic.com/index.php?route=product/search&keyword=am94g&category_id=0
okey 
danke vielmals für deine Hilfe 
Hallo Zusammen
Die Brille wurde nun "inkliniert".....also man hat einfach die Bügel vorne anders gebogen, diese stehen jetzt voll
vim Gestell ab!.... sieht echt doof aus, würde das nicht auch anders gehn?
Vom seheindruck ist es ein bisschen besser..... aber immer noch nicht so gut...
komisch ist ja, dass ich nun genau die gleichen Gläser hab, wie bei der alten Brille......
Stärke, Zentrierung etc wurde sogar no chmal kontrolliert....
Mein Problem sei eben, dass die Gläser grösser sind, als der untere Bereich (so viel wie di Brille grösser ist)
abgeklebt wurde, war das Problem weg! kein zusammenziehen von Gegenständen mehr....
Wisst ihr evt noch was?
liebe grüsse
Dann lasse Dir eine kleinere Fassung geben.
nun ja, das problem ist ja, dass es dort keine geeignete hat für mich. die sind alle zu breit für mein schmales gesicht....kleiner gläser haben eh nur ca 6 stück....
meinst du ich gewöhn mich noch dran? alle die ich kenne mit grossen brillen haben keine probleme....
wobei meine ja nicht mal soo gross ist.
Ich nochmal.
Langsam bin ich am verzweifeln. Die Brille wurde nun ja inkliniert. die Wölbungen am unteren Glasrand sind nun weg (die Brille ist nun unten näher beim Gesicht, oben weiter weg).
Leider bin ich immer noch wie betrunken und habe das Gefühl zu schielen auch sehe ich plötzlich immer meine Nase
. Die Zentrierung wurde schon mehrfach überprüft und soll in Ordnung sein. Es wurde auch mit der alten Brille verglichen und ist genau gleich. Die Augenoptikerin (mittlerweile werde ich von der Chefin bedient) ist auch ratlos, was sie noch machen soll, sie meint es stimme alles. habe die Brille aber nun seit Donnerstag permanent auf, die Stärke ist ja dieselbe wie vorher!
Liebe Grüsse
Hi,
im Zweifelsfall die Gläser mal über den Optiker mit der Problemgestaltung an den Herstellen zur Überprüfung schicken, über Zentrierung, Anpassung und Stärken hinaus können die optischen Eigenschaften ja iwo fehlerhaft sein...und sofern dass der Fall sein sollte einfach mal neufertigen und testen, gegebenfalls danach mit anderer Fassung
LG
Naja, nun haben wir alles nochmal neu gemacht!
Neue Fassung, neues Glas, neue Stärke - immer noch dasselbe 
mal noch eine Frage: Gibt es verchiedene Schliffarten bei den Gläsern? Wenn ja was ist der Unterschied?
Hi erneut,
selbstverständlich gibt es diese 
Man kann bei Einstärkengläsern zwischen 2 unterschiedlichen "Schliffarten" wählen, zum einen wäre da einmal das normale sphärische Glas (Sphäre bedeutet so viel wie Kugel) und das asphärische Glas.
Einige Bilder zeigen den Unterscheid dieser Gläser ziemlich deutlich:
Die Bilder sind meines Erachtens ein wenig übertrieben dargestellt!
Asphärische Gläser sollen Abbildungsfehler, welche bei sphärischen Gläsern vorhanden sind, verringern. Jedoch kommt nicht jeder mit asphärischen Gläsern klar, ich selbst z.B. bevorzuge für mich sphärische Gläser, aber das nur mal außen vor zudem trage ich bei meinen Werten die Brille nicht regelmäßig 
Der kosmetische Teil ist ein weiterer Beweggrund solche Gläser zu wählen, aufgrund des Schliff sind diese dünner und damit auch leichter.
LG
ach soo....also einfach diese 2, sonst keine unterchiede?.... naja ich hatte immer asphärisch wurde mir gesagt, nun hatte ich nun bei der neuen zuerst sphärisch, nachher asphärisch!
ich glaube ich komme halt mit dem grösseren glas nicht zurecht! keine ahnung.....*ratlooos*
Bei einigen Herstellen gibts es noch individuelle Gläser, welche ähnlich wie die asphärischen Aussehen, allerdings mehr Daten erfordern und beim Schliff berücksichtigt werden!
Naja je größer die Fassung ist, bzw. je größer das Glas ist ist, desto größer müssen natürlich auch die Rohgläser bestellt werden. Das bedeutet, dass die Gläser auch dicker sind! Dickere + größere Gläser haben natürlich auch mehr Abbildungsfehler, vorallem in den Randbereichen! Sofern die alte Brille wesentlich kleiner war, fällt der Unterschied natürlich stärker auf, als wenn man dies vorher schon gehabt hätte!
aha, okey, die wären dann wahrscheinlich auch viel teurer.
ja wahrscheinlich schon....die alte brille war ca 1cm weniger hoch....von der breite her gleich....
aber viel dicker sind die nicht, etwas gleich finde ich, ich hatte eben schon vorher das 1.67er Material.
daran sollte man sich doch gewöhnen können, oder? richtig dooof, dass dies mein Gehirn feststellt 
Die Fassund ist eben auch nur schnurgerade, sondern wenig gebogen, das war bei meiner alten nicht!
Von der Schärfe her ist es jetzt ja eigentlich viel bessser.
liebe grüsse
Ich hätte da mal eine kleine Zwischenfrage:
Du schreibst es quasi als allgemeingültig, dass asphärische Gläser dünner, leichter, kosmetisch ansprechender sind als sphärische Gläser. Nach allem, was ich bisher zu diesem Thema gelesen habe - und das ist für einen Laien ganz schön viel -, bringen asphärische Gläser nur dann erhebliche Vorteile, wenn es sich um Plusgläser handelt. Zwar werden auch Myopen gern asphärische Gläser verkauft, diese haben aber wohl, wenn überhaupt, nur minimale Vorteile gegenüber sphärischen Minusgläsern.Oder siehst du das anders? Ich lasse mich von einem Fachmann jederzeit gern eines Besseren belehren!
Vielen Dank übrigens für deine vielen fachlich fundierten und dennoch leicht verständlichen Erklärungen. Du bist eine Bereicherung für dieses Forum!
Hi faceblind_lady,
danke schön und gut das du fragst!
Meines Wissens zufolge hat man bei asphärischen Minusgläsern auch immense Vorteile im direkten Vergleich zu sphärischen Gläsern, jedoch möchte ich an dieser Stelle mal erwähnen, dass ich für keine Produkte etc. werbe 
Ob bei Minus- oder Plusgläsern verändert man die Krümmungen des Glases. Bei Plusgläsern sorgt dies für dünnere Mittendicken und bei Minusgläsern eher für dünnere Randdicken. Dies bewirkt zum einen, den kosmetischen Faktor und zum anderen auch noch einen korrigierenden Faktor. Denn durch diesen veränderten Schliff soll z.B. die sphärische Aberration gemindert werden und diese gibt es bei Plus- und Minusgläsern genauso!
Hersteller machen oft nur Werbung mit Plusgläsern, warum kann ich leider nicht sagen, vielleicht weil die Unterschiede bei diesen, für Laien, ersichtlicher sind.
Nochmal eine Abbildung mit einem Minusglas mit einem sphärischen, asphärischen und sogar doppeltasphärischen Glas, leider gibt es für Minusgläser davon nicht soviele
und noch eine weitere Abbildung, leider wie ich weiterhin feststellen muss, sind jegliche Abbildung sehr krass dargestellt...das erste Glas von links ist ein normales sphärisches Glas mit Brechungsindex 1,5, das zweite Glas ein sphärisches Glas mit Brechungsindex 1,6, das dritte Glas ist ein asphärisches mit Brechungsindex 1,6, das vierte Glas ein asphärisches Glas mit Brechungsindex 1,67 und zum Schluss ein doppeltasphärisches Glas mit Brechungsindex 1,7 (soweit man dies aus dem Bild erkennen konnte)
Naja in anbetracht der Tatsachen, sehe ich nun weiterhin die folgenden Vorteile für asphärische Gläser:
dünner : aufgrund der Krümmungsänderung, wie man deutlich auf den Bilden sehen kann, ähnlich ist es ja auch bei Plusgläsern
leichter : weil dünner = weniger Material = weniger Gewicht (bei Kunststoffgläsern, aber wirklich kein großes Argument)
kosmetisch ansprechender : weil Randdicken halt dünner werden und geringere Dicke auch für eine kleinere Eigenvergrößerung sorgt
+ verbesserte Abbildung : Reduzierung der sphärischen Aberration
Noch Fragen? 
PS: Trotzdem sei erwähnt nicht jeder kommt mit klar, wie ich z.B. -.-
LG
Danke für die schnelle und ausführliche Antwort!
So ganz überzeugen konntest du mich allerdings noch nicht! Ich kann mir vorstellen, dass es bei sehr hohen Minuswerten für die Randdicke einen spürbaren Vorteil bringen kann (und gerade die Hochindexgläser sind ja wohl auch sehr oft asphärisch), aber die Mittendicke, die bei Minusgläsern ja ohnehin gering ist, kann man ja nicht beliebig minimieren! Bei Minuswerten unter -10 handelt es sich doch aber wohl meistens nur um einige Zehntelmillimeter Randdicke, die man einsparen kann.
Vor allem halte ich es für etwas unseriös, wenn Myopen eine Verringerung der Eigenverkleinerung in Aussicht gestellt wird, denn die ist, im Vergleich zu den bei Plusgläsern erzielbaren Effekten, absolut minimal! Es hängt ja wohl, wenn ich das richtig gelernt habe, mit folgenden Faktoren zusammen:
1) der Brechkraft (Stärke) des Glases - diese ist durch die bestehende Fehlsichtigkeit vorgegeben und lässt sich nicht verändern
2) dem Abstand des vorderen Scheitelpunktes des Brillenglases zum Hornhautscheitelpunkt des Auges (also HSA + Mittendicke) lässt sich ein klein wenig beeinflussen (HSA nur begrenzt verkleinerbar, sonst würden die Wimpern ans Glas stoßen; Mittendicke ist bei Minusgläsern eh gering, also durch höheren Index auch nur wenig herauszuholen)
3) der Brechkraft der vorderen Gläsfläche - diese ist bei Minusgläsern eh meistens sehr gering
Ich habe auch schon oft gelesen, dass die Abbildungsqualität sphärischer Minusgläser schon sehr gut ist und dass die Asphäre da keinen großen Nutzen bringt - aber ich bin nun mal nicht vom Fach, womöglich gibt es da auch bei den Fachleuten unterschiedliche Ansichten.
LG
Marion
P.S.: Bei deiner oberen Abbildung sehe ich auch atorische Gläser - ich suche schon lange nach jemandem, der mir mal leicht verständlich den Atorus erklärt! Wär das nicht eine Herausforderung für dich?
Danke, dass du dir so viel Mühe gemacht hast! An den Formeln werde ich jetzt erst einmal ganz schön zu knabbern haben!
Das mit dem Atorus ist auch nicht so wichtig , ich habe das Gefühl, da hat Zeiss oder wer auch immer irgendwas erfunden, was niemand richtig kapiert.
Nochmals vielen Dank und viel Spaß bei deinen Wochenend-Aktivitäten!
Ach ja, unter hohen Minuswerten verstehe ich Werte ab ca. -7 - im oben genannten Fall würde ich von mittleren Minuswerten sprechen.
Bei Minuswerten unter -10 handelt es sich doch aber wohl meistens nur um einige Zehntelmillimeter Randdicke, die man einsparen kann.
Hallo Marion,
so ist es auch.
Alle Hersteller stellen bei deren Darstellungen den Vergleich Sphäre/Asphäre bei Minusgläsern immer beschönigt dar.
Ich habe bei einem Brillenglas (-7,00 dpt, n=1,6 / Fassung 52-18, PD 31) mit zwei unterschiedlichen Berechnungsprogrammen (Rodenstock und Hoya) die maximalen Randdicken ausgerechnet.
Beide Programme spucken mir als Ergebnis einen Dickenvorteil von 0,2 mm aus, trotz der geringeren Durchbiegung und somit kleineren Pfeilhöhe.
Lohnt das wirklich?
Das sollte in dem Fall der Kunde entscheiden.
Theorie und Praxis gehen nicht immer konform in die gleiche Richtung. 
LG 
PS. Bei mir gibt es für Myope keine asphärischen oder gar doppelasphärischen Gläser. Ich halse mir nämlich nur sehr ungern doppelte Arbeit auf.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das natürlich völliger Blödsinn...aber Geld ist auch nicht alles im Leben.
Hallo Jack,
du hast recht, das sollte wirklich der Kunde entscheiden. Für manch einen sind diese 0,2 mm vielleicht enorm wichtig.
Die geringere Pfeilhöhe scheint sich, wenn ich mir oben die beiden 1.6 er Gläser auf dem Hoya-Bildchen ansehe, beinahe stärker auf den HSA als auf die Randdicke auszuwirken - aber vielleicht ist es auf diesen Darstellungen ja nicht realitätsgetreu dargestellt, Noflex meinte so etwas ja auch.
Was meinst du eigentlich mit "doppelte Arbeit" - dass der Kunde vielleicht mit der Asphäre nicht klar kommt und du dann die Gläser tauschen musst? Und wie verfährst du bei myopen Neukunden, die bereits aphärische Gläser haben, machst du da eine Ausnahme? Kannst du eigentlich feststellen, wenn der Neukunde nicht weiß, was für Gläser er hat, ob die sphärisch oder asphärisch sind?
LG
Marion
sorry, mal wieder zu ungeduldig gewesen und doppelt gepostet!