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Optiker meines Vertrauens...???

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(@Eberhard-Luckas)
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Wölkchen schrieb

Hmmm... meine AA sagte noch neulich, ein Keratograph sei keine Kontaktlinsenanpassungsmaschine. Der kann vielleicht die Grundrichtung anzeigen, die es einzuschlagen gilt, sofern man die dargestellten Werte auch richtig deuten kann. Aber auch dann müsse man ausprobieren, welche Linse nun passt.

Das stimmt nicht so. Heute gibt es von allen KL-Herstellern Berechnunngsprogramme mit Schnittstellen zu den Keratometern. Je nach Hersteller ist natürlich der Berechnungserfolg. Hecht und Müller-Welt haben da meiner Meinung und Erfahrung nach die besten Grundlagen.
Natürlich kommt dann auch die Erfahrung hinzu. Die ist aber genau so nötig beim Ausprobieren von Anpasslinsen. Da diese selten in den Stärken passen, können sie nie länger als 2 Stunden getragen werden. In dieser kurzen Tragezeit ist noch lange keine endgültige Beurteilung möglich. Also werden Linsen bestellt, von denen man meint, sie sind o.K.


 
Veröffentlicht : 23.09.2006 15:22
(@W-lkchen)
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Hallo Eberhard!

Du hast noch selbst in einem anderen Thread hier geschrieben, dass ein Keratograph keine fundierten Kenntnisse und Erfahrung ersetzt, und das viele "Anpasser" meinen, sie wären welche, nur weil sie so ein Gerät da stehen haben.

Ich bin mal ketzerisch Dadurch, daß heute die Anpassung von harten KL durch die Keratometer/Keratographen deutlich leichter geworden ist, gibt es auch wieder mehr Hartlinsen"anpasser". Ich behaupte Nur wer durch das Sitzverhalten der ersten Probelinse mittels Fluoreszein (Fluortest) beurteilen kann,wie die endgültige KL auszusehen hat, kann harte KL wirklich anpassen. Für den ist der Keratograph nur als Unterstützung bzw. Hilfe gedacht.

Mir soll das letztlich egal sein, ob nun mit Keratograph oder Fluobild oder beidem gearbeitet wird, hauptsache ich habe verträgliche Hartlinsen im Auge. Was die Anpasslinsensätze angeht kann ich mir kaum vorstellen, dass ein Optiker, der nunmal eigentlich Brillen verkauft, die Kapazitäten hat sich vollumfänglich auszustatten. Sowas werden sich wohl eher reine KL-Institute leisten können, sowohl finanziell als auch zeitlich. Aber auch das ist für mich als Kundin zweitrangig.

Unglaublich finde ich Milligans Geschichte, da treffen ja die geballte Ladung an Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit zusammen. Ich hoffe echt, dass du mit deinem neuen Anpasser endlich einen der Guten gefunden hast! Es sollte eine "rote Liste" geben, leider ist es ja nicht zulässig solche Leute öffentlich preiszugeben.Teuflisch

Lieber Gruß...Agnes


 
Veröffentlicht : 23.09.2006 17:33
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo Agnes,

ich schrieb ja Natürlich kommt dann auch die Erfahrung hinzu. Die halte ich für immenz wichtig.


 
Veröffentlicht : 23.09.2006 18:56
 Urs
(@Urs)
Beiträge: 9
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Nun, jeder professionelle Anpasser wird die Werte des Keratographen am Auge mit Fluo überprüfen wollen.
Gerade in vermeintlich schwierigen Fällen sind da Anpasslinssen der einzig sinnvolle Weg. Wenn ich jedesmal eine neue Linse bestellen muss - womöglich mich erst noch mit jemandem besprechen muss, der die Linse nicht auf dem Auge gesehen hat!?! - treffe ich jedes Mal wieder eine neue, veränderte Ausgangslage.
(Tagesform, Tageszeit, Tränenzusammensetzung, Luftfeutigkeit, Müdigkeit usw.)
Veränderungen sind dann nicht unmittelbar beurteilbar.

Wer als professioneller Anpasser sich keine Anpassssätze (60 bis 100 Linsen) leisten kann oder will, der sollte es besser bleiben lassen.
Schade um das Geld, dass man einem solchen Anpasser für seine "Lehre" zahlt.

Manchmal kann ich mich nur wundern, wie blauäugig gewisse Kollegen sind und wie viele Kunden sich offenbar immer wieder "bescheissen" lassen wollen.

Träumt schön weiter...

Urs


 
Veröffentlicht : 23.09.2006 21:55
(@milligan31)
Beiträge: 43
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Themenersteller
 

Urs schrieb

Manchmal kann ich mich nur wundern, wie blauäugig gewisse Kollegen sind und wie viele Kunden sich offenbar immer wieder "bescheissen" lassen wollen.

Sorry, aber Deine Meinung dazu kann ich von der Seite des Kunden nicht nachvollziehen. Was hat das denn mit "bescheissen lassen wollen" zu tun. Wenn ich zum Optiker gehe und möchte KL angepasst bekommen und der Optiker bestätigt mir, dass er dazu in der Lage ist, was soll man denn da sagen? Soll ich die Schubladen aufreissen und seine Anpasslinsen durchzählen? Wenn es das Medium Internet nicht gäbe, dann wüßte ich womöglich gar nicht um den Prozess des Anpassens. Ich gehe zu einem Experten, von dem ich mir eine Leistung erhoffe, die er bestätigt bringen zu können. Das muß ich dann erstmal als Kunde hinnehmen. Das hat doch nichts mit "ich lass mich jetzt übern Tisch ziehen" zu tun. Das es dann vielleicht doch nicht klappt liegtwohl eher an der Selbstüberschätzung des Experten oder vielleicht einfach nur an den Dollarzeichen in dessen Augen...???


 
Veröffentlicht : 24.09.2006 00:53
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
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Eberhard Luckas schrieb

Natürlich reinige ich die Linse vor dem Abgeben!

Das habe ich doch gar nicht bezweifelt. Sie fragten mich warum ich HGL bei Neuabgabe noch mal trocken reibe. Eben darum (Siehe Post davor).

Wie stellen Sie sonst fest ob eventuell Politurfehler oder diskrete Randabplatzer, Kratzer da sind oder nicht? Klappt das bei Ihnen wenn Sie die Linse aus dem Aufbewahrungbehälter ,der auch der Transportbehälter war, gleich abgeben?

Ich jedenfalls kann das nicht. Ich schaue dann doch lieber noch mal unter dem Mikroskop mir die Linse an. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache.

Aber Kleenex-Tücher zum Abreiben dazu zu verweden oder Küchenrollen. Nein!! Brrrrr! Oder finden Sie das ok?


 
Veröffentlicht : 24.09.2006 12:07
(@W-lkchen)
Beiträge: 187
Estimable Member
 

Urs schrieb

Wer als professioneller Anpasser sich keine Anpassssätze (60 bis 100 Linsen) leisten kann oder will, der sollte es besser bleiben lassen.

Bleibt es denn bei 60 bis 100 Linsen? Ich hatte bisher die Idee, dass eine jede Linsen eines jeden Herstellers sich anders verhält, abhängig von Geometrie, Rückfläche, Materiel. Bräuchte man dann nicht bei jeder KL jeweils jeden Durchmesser in jeder Krümmung in jeder Stärke, um nur mit vorhandenen Anpasslinsen arbeiten zu können? Wenn man die Kombinatonsvielfalt mit dem Faktor hochrechnet, sind es doch nicht 60 bis 100 Linsen.

Träumt schön weiter...

Öhm... wen meinst du damit? Deine Kollegen oder uns Kunden? Wenn du uns Kunden meinst kann ich mich Milligan nur anschließen. Ich bin doch nicht auf der Welt um die Arbeit eines jeden (ggf. selbsternannten) Fachmanns zu hinterfragen, das kann ich gar nicht leisten, und will es auch nicht müssen. Hab ja noch anderes zu tun.

LG...


 
Veröffentlicht : 24.09.2006 12:59
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Nach der Messung mit Keratometer bestelle ich die errechnete Messlinse direkt beim Hersteller, solange ich nicht eine adäquate Messlinse am Lager habe.
Das erspart dem Kunden das Herumlaufen mit nicht richtiger Stärke und ich kann aus einer größeren Auswahl die richtige Linse wählen. Das ist vor allem bei Sonderlinsen wie Keratokonus - oder torische KL sinnvoll. Da ich innerhalb eines Tages für jeden Anpassfall eine genügende Anzahl Mess-oder Anpasslinsen erhalte, ist die Zeit teurer, großer Anpasssätze vorbei. Die wichtigsten Linsen bleiben am Lager, alle Exoten werden angefordert bei Bedarf.
Das hat nichts mit Anpasserqualität zu tun.


 
Veröffentlicht : 24.09.2006 13:09
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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AgnesMaria schrieb

Wie stellen Sie sonst fest ob eventuell Politurfehler oder diskrete Randabplatzer, Kratzer da sind oder nicht? Klappt das bei Ihnen wenn Sie die Linse aus dem Aufbewahrungbehälter ,der auch der Transportbehälter war, gleich abgeben?

Ich habe noch nie eine defekte harte KL vom Hersteller erhalten, bei weichen allerdings einige Male.

Aber Kleenex-Tücher zum Abreiben dazu zu verweden oder Küchenrollen. Nein!! Brrrrr! Oder finden Sie das ok?[/quote]

Zum Einlagern meinetwegen, aber nicht vor dem Einsetzen.


 
Veröffentlicht : 24.09.2006 13:13
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Nur zum Thema, eigene Anpasssätze.

Lieber Urs!

Ich habe über manche Jahre Anpasssätze gehortet, Irgendwann waren es weit über 400 Linsen alle in PMMA, grosse, kleine Durchmesser ashärisch, torisch etc. und ich war stolz darauf.

Irgendwann stellte ich fest, dass gelieferte KL und angepasste KL nicht immer übereinstimmten. Dies führte zur Überprüfung der KL beim Haupthersteller.

Es war ernüchternd zu erfahren, dass fast 3/4 der KL in den Parametern so vom Ideal abwichen, dass dieselben nurmehr Schrottwert besaßen. Heute bin ich überzeugt, dass dies nicht nur bei mir so der Fall war! Auch wenn der zentrale Radius noch stimmt, die Abflachung ist häufig geändert, und zwar unabhängig vom Material und der Art der Aufbewahrung (PMMA = trocken?!)

Liebe Kollegen, schickt eure Anpasssätze mal zur Überprüfung ein, oder überprüft sie selbst zumindest mal mit eurem Keratographen.

Heute wird bei mir über den Keratographen die "Messlinse" bestimmt. Das Fluobild von Keratograph und das Fluobild der Messlinse/n (oft vom Hersteller angefordert) wird verglichen und entsprechend wird die endgültige Linse bestimmt und dann erst individuell angefertigt.

Dieser Aufwand hat sich als die praktikabelste Art der Anpassung bewährt und nur für entsprechend grosse Anpassinstitute dürfte sich ein eigener grosser Anpasssatz heute noch rechnen. Eberhard ist in jedem Fall zuzustimmen, dass ein Hersteller (z.B. Hecht) heute über ein deutlich besseres Volumen an Anpasslinsen verfügt, die man quasi über Nacht ordern kann. So gibt es gerade bei individuell gefertigten KL mit Sicherheit eine qualitativ hochwertigere Anpassung als mit üblichen Standartanpasssätzen.

Und diese KL unterliegen anderen Kriterien in Wartung und Austausch, wie viele hauseigene Anpasssätze, davon bin ich überzeugt.


 
Veröffentlicht : 25.09.2006 19:25
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
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OK, ich gebe es auf, ich will Euch ja nicht bekehren.
Ich für meinen Fall, bin sehr froh, zusätzlich meine Anpasssätze zu haben, um in schwierigen Situationen sofort die Auswirkungen von Parameterveränderungen live am Auge beobachten zu können. Dies hat sich in den letzten 958 GPHCL-Anpassungen bewährt und wird sich weiter bewähren.
Selbstverständlich werden die Linsen gemäss QMS gewartet, kontrolliert und periodisch erstetz.

Thema ist für mich beendet.
Urs


 
Veröffentlicht : 25.09.2006 21:00
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Paul-Gerhard Mosch schrieb

.

Es war ernüchternd zu erfahren, dass fast 3/4 der KL in den Parametern so vom Ideal abwichen, dass dieselben nurmehr Schrottwert besaßen. Heute bin ich überzeugt, dass dies nicht nur bei mir so der Fall war! Auch wenn der zentrale Radius noch stimmt, die Abflachung ist häufig geändert, und zwar unabhängig vom Material und der Art der Aufbewahrung (PMMA = trocken?!)

Das Problem hatte ich ebenfalls.

Liebe Kollegen, schickt eure Anpasssätze mal zur Überprüfung ein, oder überprüft sie selbst zumindest mal mit eurem Keratographen.

Dieser Aufwand hat sich als die praktikabelste Art der Anpassung bewährt und nur für entsprechend grosse Anpassinstitute dürfte sich ein eigener grosser Anpasssatz heute noch rechnen. Eberhard ist in jedem Fall zuzustimmen, dass ein Hersteller (z.B. Hecht) heute über ein deutlich besseres Volumen an Anpasslinsen verfügt, die man quasi über Nacht ordern kann. So gibt es gerade bei individuell gefertigten KL mit Sicherheit eine qualitativ hochwertigere Anpassung als mit üblichen Standartanpasssätzen.

Hallo Paul Gerhard,

ich kann Dir nur in allen Punkten zustimmen.


 
Veröffentlicht : 26.09.2006 10:08
(@milligan31)
Beiträge: 43
Trusted Member
Themenersteller
 

Hurray - the canadians arrive on Saturday.....

Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt Lächelt


 
Veröffentlicht : 28.09.2006 21:21
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
 

Paukenschläge........ die Spannung steigt! Was kann das Leben aufregend sein!)


 
Veröffentlicht : 29.09.2006 08:26
(@Diskonti)
Beiträge: 3
New Member
 

Hallo!

Eigentlich bin ich "milligan31". Sorry, das ich jetzt unter nem anderen Namen auftauche. Habe den www-Provider gewechselt und war vorher immer auf "anmeldet bleiben" und wußte daher mein Passwort nicht mehr.

Also, ich hatte ja ein Update wg. den Kanadiern versprochen. War heute morgen also brav beim Anpasser, der mir sogleich die Kanadier in die Hand drückte. Hier fand keine Reinigung mit einem Kleenex statt, um genau zu sein fand hier überhaupt keine Reinigung statt. Von der Verpackung direkt ins Auge. Und dann direkt mal zur Spaltlampe. Na, was soll ich sagen, auch dieser Anpasser war voll des Lobes über sein gelungenes Werk. "Herrlich, die sitzt wie angegossen!!". Dann noch schnell einen 30 Sekunden Sehtest "Können Sie das dahinten lesen? Ja? Prima, dann passt die Stärke."

Also, ich kenn das ja so, dass jedes Auges einzeln getestet wird und dann anschließend mit beiden Augen. Aber hier reichte ein Sehtest mit beiden Augen, obwohl ich das Gefühl habe, die Stärke auf dem rechten Auge stimmt noch lange nicht. Aber egal - Stärke passt ja lt. Spezialist.

Wurde dann verabschiedet mit dem Hinweis, die KL mal 14 Tage lang zu tragen und dann wiederzukommen. Habe mal zögerlich nach einem Fluo-Test gefragt, aber wurde abgebügelt "Nein, brauchen wir nicht. Die passen, das habe ich unter der Spaltlampe gesehen".

Nach drei Stunden hab ich mir die Linsen wieder vom Auge genommen. 1A-Fremdkörpergefühl! Mag aber auch daran liegen, dass ich jetzt gute 2 Wochen keine KL mehr im Auge hatte.

Fachmänner und -frauen, Kunden und Kundinnen Was haltet Ihr von dieser Vorgehensweise? Subjektiv kann ich sagen, irgendwie fühle ich mich auch da nicht richtig aufgehoben. Aber ich lass mich gerne eines besseren belehren.

Zum Thema Kanadier noch soviel Werden von Günter Hecht vertrieben und heißen Contactlens-Education. Falls das hier irgendjemanden was sagt. Das Material heißt Boston.

Ok, das war mein Zwischenstand. Sobald ich mein altes Passwort von Andreas zugeschickt bekommen habe, komm ich wieder über "milligan31" rein.

LG - milligan31


 
Veröffentlicht : 30.09.2006 14:47
(@W-lkchen)
Beiträge: 187
Estimable Member
 

Hallo Milligan!

Ich gebe zu, ich konnte mir ein Kichern beim Lesen deines Beitrages nicht verkneiffen. Lächelt War wohl nix mit Kontaktlinsenflüsterer. Ich kann dir gut nachfühlen wenn du sagst, du bist da nicht gut aufgehoben. Kein vernünftiger Check, keine Fluo, nicht richtige Stärke? Und so sollst du zwei Wochen rumlaufen??? Krass.
Mir fällt dazu bis auf großes Staunen nichts sinnvolles ein.Pfeift unschuldig
Vielleicht können die Fachleute hier die Handlungsweise des Spezialisten (S ) irgendwie rechtfertigen. Mein rudimentäres Laienwissen würde mich (an deiner Stelle) jetzt zur Flucht antreiben.

Lieber Gruß...Agnes


 
Veröffentlicht : 30.09.2006 16:34
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Hallo Miligan

Wurde dann verabschiedet mit dem Hinweis, die KL mal 14 Tage lang zu tragen und dann wiederzukommen. Habe mal zögerlich nach einem Fluo-Test gefragt, aber wurde abgebügelt "Nein, brauchen wir nicht. Die passen, das habe ich unter der Spaltlampe gesehen".

Ich würde, wie Agnes, sehr skeptisch sein.
Mein KL-Anpasser hat IMMER einen Fluo-Test gemacht. Bestimmt nicht zum Spaß und trotz Spaltlampe und Mikroskop.

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 30.09.2006 19:49
(@Jan22)
Beiträge: 0
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Also mir sträuben sich schon die Haare beim Lesen. Da hatte ich ja immer großes Glück mit meinen Anpassern, obwohl ich eben über die Jahre schon auch feststellen musste, dass es immer weniger Zeit und Sorgfalt gab. Als ich meine ersten Linsen bekam vor nun ca. 18 Jahren, das war ein mehrwöchiges Anpassen mit mehrmaligem Besuch pro Woche und vielfacher Überprüfung der Stärke. Es war natürlich zeitaufwändig und hat genervt, aber dafür hatte ich auch 1a-Linsen ohne Probleme für viele Jahre. Aber auch mein letzter Anpasser, von dem ich dann schon fand, dass er schnell und arg zielorientiert gearbeitet hat, hat mich mehrmals vorsprechen lassen und mehrmals Sehtests vorgenommen mit jedem Auge einzeln.
Milligan, ein neuer Wechsel würde wahrscheinlich auch nichts bringen, aber ich würde einfach auf mehr Sorgfalt und Sehtests bestehen. Und immer wieder hingehen und nerven.
Wir anderen sollten vielleicht draus lernen, dass man bei dem Anpasser am besten in einem Vorgespräch prüft, wie vorgegangen wird. Vielleicht kann man dann das schlimmste verhindern oder bei einem schlechten Gefühl gleich wechseln.


 
Veröffentlicht : 30.09.2006 20:07
(@W-lkchen)
Beiträge: 187
Estimable Member
 

Hallo Jan!

Theoretisch eine gute Idee, aber wie stellst du dir das praktisch vor? Normalerweise ist das Vorgespräch ja dazu da, dass der Anpasser etwas über die Vorgeschichte des Kunden und seine Gewohnheiten erfährt. (Angestrebte Tragezeit, Medikamente etc.) Ich stelle mir grad vor, wie mein Optiker reagiert hätte, wenn ich ihn zu seiner Anpassungspraxis befragt hätte. Wohl mit ziemlich großen Augen und einem langgezogenen Schweigen, oder aber mit Pauschalantworten.Verdutzt

Mein Optiker läßt mich ohne Fluo nicht aus dem Laden. Meine Augen glühen auch schon inzwischen von alleine, so viel Fluoreszin habe ich bisher bekommen. Und es gibt regelmäßig Nachkontrollen der Sehstärke, jedes Auge für sich, beide zusammen. Nie am Refraktionsgerät, immer mit kleinen Scheibchen. Und den "Echttest" draußen vor der Tür.

Ich finde, das ist alles eine Katastrophe. Ich weiß, dass unsere Forenprofis ihren Berufsstand gerne und engagiert verteidigen, was auch nachvollziehbar ist. Je mehr ich lese und je länger ich mich mit dem Thema KL-Anpassung (auch meiner eigenen S ) beschäftige, umso mehr sträuben sich mir die Haare.
Irgendwie wirkt es so, als seien nur größenwahnsinnige Amateure unter den Anpassern. (Anwesende ausgeschlossen)

Was machst du denn nun, Milligan?

Lieber Gruß, Agnes


 
Veröffentlicht : 30.09.2006 20:37
(@Ahnungsloser)
Beiträge: 20
Eminent Member
 

Hallo,

wenn ich richtig gelesen habe,geht es bei milligan31 um die Anpassung harter Linsen?!

Nun hab ich mehrmals etwas von einem Fluo-Test gelesen.Wird oder besser sollte dieser Test auch bei der Anpassung von weichen Linsen gemacht werden?

Grüße Ahnungsloser


 
Veröffentlicht : 01.10.2006 13:20
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