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Schätztabellen ... Visus ... Sehschärfe

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(@W-lkchen)
Beiträge: 187
Estimable Member
 

Guten Morgen!

@Eberhard in meinem Falle haben ausschließlich Meister gemessen. Meine Quintessenz je schicker der Laden, und je mehr der Betrieb darauf ausgelegt ist, teure Designerfassungen zu verkaufen und da flott noch highclass-Gläser reinzusetzen, umso schlechter ist die rein fachliche Leistung. Ich brauche als Kundin keinen Modeberater, der dann noch eine "Farbtypbestimmung" durchführen will (ist tatsächlich vorgekommen), sondern einen kompetenten Handwerker. Das Geschäft meines jetzigen Optikers schaut nicht aus wie eine Designerdependence, sondern wie ein Handwerksbetrieb, dafür findet Fortbildung statt in Bereichen, die mit schicken Designerfassungen nichts mehr zu tun haben.
Was ich damit sagen will Meister ist nicht immer Meister. Ich glaube wenn die sicher ursprünglich gut ausgebildeten Meister über Jahre mit nichts anderem beschäftigt sind als Gläser in superschöne Fassungen einzuarbeiten, verlernen sie auch die Finessen ihres Berufes. Das ist nicht unbedingt vorwerfbar und kann in jedem Beruf passieren, die Berufspraxis hat selten etwas mit dem ursprünglichen Ausbildungsspektrum zu tun. Für mich heißt das dennoch Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

@Paul-Gerhard Zu den Prismen mein Optiker hat es ja gesehen, er hat irgendwas von (ca.) drei Winkelminuten (?) gesagt. Außerdem ist es das latente Schielen, das keinen Silberblick verursacht (( Zwinkert ), also nach außen wenn ich mich recht erinnere. Scheint aber nicht so stark ausgeprägt zu sein, dass es korrektionsbedürftig wäre. Das Thema interessiert mich, ist aber hier off-topic, ich werde meine Fragen bei Gelegenheit im WF-Forum stellen.

Liebe Grüße, Agnes


 
Veröffentlicht : 23.08.2006 08:21
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Agnes,

schön dies von Kundenseite auch mal so zu hören. Letztlich muss jedoch das Gesamtbild stimmen und da hast Du sicher jetzt guten Kontakt. Es freut uns.

Hallo i-user,

mit der Wahrnehmung ist das so eine Sache. Viele Dinge sehen wir zwar, aber wollen sie bewust nicht wahrnehmen. Wie oft sage ich einem Kunden. ich suche die Rategrenze im Sehen, versuch es doch nur einmal vorzulesen, nachdem vorher abge:wink:t wurde, dies sei viel zu klein. Und dann wird evtl. um zwei Visusstufen mehr erkannt und zwar fehlerfrei.
Mit einem Hinweis, dass ist mir zu klein, dass lese ich nicht mehr, wird Wahrnehmung eindeutig beschnitten etc.. Erfolgsorientierte Typen reagieren hier total anders, Sie quetschen auch das letzte Quentchen visueller Leistung aus ihrem System. Auch die Überflieger machen es anders, Sie wundern sich zwar über aufgezeigte Fehler, aber lesen einem noch das Blaue vom Himmel, und unbekümmert lassen Sie präzise Seharbeit vermissen. Wahrnehmung bleibt immer ein sehr subjektiver Bereich!


 
Veröffentlicht : 23.08.2006 13:52
(@granosana)
Beiträge: 131
Estimable Member
 

Paul-Gerhard Mosch schrieb

Erfolgsorientierte Typen reagieren hier total anders, Sie quetschen auch das letzte Quentchen visueller Leistung aus ihrem System. Auch die Überflieger machen es anders.

Oooo. Was ein Optiker bei einer simplen Refraktion alles über seine Kunden herausfindet....


 
Veröffentlicht : 23.08.2006 21:47
(@donquichote)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Oooo. Was ein Optiker bei einer simplen Refraktion alles über seine Kunden herausfindet....

... hoffentlich nicht noch mehr ... ich gebe mich mit einem korrektem Refraktionsergebnis und einer sauber gearbeiteten Brille zufrieden ..


 
Veröffentlicht : 23.08.2006 22:03
(@donquichote)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Hallo I-user,

Oder werden die Buchstaben unbewusst erkannt und vorgelesen?

- Naja, beim Sehtest sollte das bewusst geschehen, und da gibt es, wie Paul-Gerhard Mosch schon beschrieb, verschiedene Kundentypen.
Für mich erkläre ich das mit dem bewusstem und unbewusstem Erkennen von Buchstaben so Wenn man abends zur Entspannung noch ein Buch liest, so sieht man die einzelnen Buchstaben nicht bewusst, u.U. übersieht man sogar einen Druckfehler (dafür spielt einem das Gehirn einen Kinofilm vor, Gelesenes wird in Bilder umgesetzt, wenn man viel Phantasie hat). Bewusstes Erkennen von Buchstaben bzw. Zahlen hingegen ist für mich gegeben, wenn man z.B. bei der Arbeit Bestellungen vornimmt oder Lieferungen kontrolliert, Seriennummern kontrolliert, Listen vergleicht (sofern solche Vorgänge nicht schon vom Computer übernommen werden) ... hier kommt es u.U. auf jeden einzelnen Buchstaben, auf jede einzelne Ziffer an ... da schaut man dann sehr bewusst (und hat womöglich abends müde Augen).

Nur wenn ich zum zweiten Mal komme, können andere Ergebnisse sein.

- Ein in meinem Beruf häufig zu hörendes Sprichwort lautet "Wer viel misst, misst Mist." (Liebe hier anwesende Fachleute, bitte nicht als Angriff ansehen, ein wichtiger Bestandteil meines Berufes ist das Messen verschiedenster Grössen ...) Will heissen Jede Messung hat ihre Toleranzen, gerade die Messung der Sehschärfe sehe ich als einen schwierigen, sehr komplexen Vorgang an. Man denke dabei nur an die vielzitierten Tagesschwankungen. Was da sonst noch so alles reinspielt, kann nur der Fachmann/die Fachfrau schildern.
Der fachliche Umgang mit einem Messergebnis beinhaltet für mich u.a. auch die Frage, ob ich mit dem Ergebnis zufrieden sein kann, oder ob ich weitere Messungen vornehmen soll (wenn ich wissen will, ob Spannung auf einer Netzsteckdose ist oder nicht, so reicht für mich eine Messung, egal ob sie exakt 230 V ergibt, oder ob sie innerhalb gewisser Toleranzen von den 230 V abweicht, da braucht es dann i.a.R. keine weiteren Messungen).
Für die Augenoptik heisst das Bin ich mit neuen Brillegläsern zufrieden bzw. zufriedener als mit den alten Gläsern, bermerke ich keine Probleme, so gibt es für mich keinen Grund, innerhalb kürzester Zeit eine weitere Refraktion vornehmen zu lassen, womöglich bei einem zweiten Optiker. Anders sieht es aus, wenn ich Probleme habe, das war ja auch u.a. der Anlass für die Eröffnung dieses Threads.

donquichote
(Der es jetzt erst mal mit Augentropfen versucht, bevor er sich mit einer weiteren Messung womöglich verunsichert.)


 
Veröffentlicht : 23.08.2006 22:34
 Tao
(@Tao)
Beiträge: 0
New Member
 

I-user schrieb

Hallo zusammen
Da ich hier anscheinend nur Unsinn schreibe, versuche ich noch mal, mich zurückzuhalten. Aber zum Beitrag von Tao habe ich eine Frage und eine Erklärung.

Tao schrieb

1) ein astigamtismus hat immer eine auswirkung auf den visus. ob der patient das allerdings wahrnimmt, ist eine andere sache.
2) astigmatismusschwankungen in kurzer zeit ( wenige monate oder weniger ) sind sehr selten und in der regel nur durch krankhafte bedingungen und/oder medikamente hervorgerufen.

1) Wenn ich auf der Sehtafel einen bestimmten Visus erreiche, dann ist das meine Wahrnehmung. Oder werden die Buchstaben unbewusst erkannt und vorgelesen?

2) Der Augenarzt hat bei mir durch die Pupille geschaut und meinte, alles ist in Ordnung. Ich nehme auch keine Medikamente. Ob Arzt oder Optiker, aber ein Fachmann kann nur die momentane Fehlsichtigkeit und Sehschärfe messen. Nur wenn ich zum zweiten Mal komme, können andere Ergebnisse sein.

Aber ich habe mich schon damit abgefunden, dass mir Leute nur dann glauben, wenn ich einen Beweis zeige

hallo,
du hast mich richtig zitiert, aber für dich die falschen schlüsse daraus gezogen.
wenn du mal genau liest stelle ich nicht in frage, daß du diese sachen so erlebst.
ich stelle vielmehr klar, daß sie nicht die regel sind, und sehr wahrscheinlich ursachen haben, die du offenbar noch nicht geklärt hast
und in ihrer tragweite noch nicht erkannt hast und möglicherweise als normal ansiehst .. was aber nicht der fall ist.
fakt sind die von mir gemachten aussagen. du kannst dich nun selbst fragen, warum du keine veränderung des visus bei einem zylinder wahrnimmst .. möglicherweise wurde nicht bis an die grenze deines systems getestet ? gibt deine netzhaut das nicht her ? nimmst du es wortwörtlich nicht "wahr" .. oder oder oder ..
du kannst dich selbst fragen, woher diese schwankungen kommen -. normal sind sie jedenfalls nicht. auch aus den beiträgen der kollegen solltest du folgendes herauslesen

ich hoffe, du siehst, daß mein beitrag nicht gegen dich sondern für die anderen user des forum ist .. und vieleicht dann auch für dich - denn mit sich so stark verändernden werten und so diffusen visusangaben solltest du nicht zufrieden sein. und du solltest erkennen, daß du mit deinen augen in einer offenbaren ausnahmesituation bist, die keinesfalls dafür herhalten kann, hier allgemeingültige aussagen zu machen. schon gar nicht als patient unter dem deckmantel des fachmanns - wobei ich dir da keine absicht unterstelle.
viele deiner aussagen, die du im laufe der zeit in diesem forum gemacht hast sind wiedersprüchlich, oder sind zum teil sogar biologisch nicht möglich. was ich auch wieder mehr auf unkenntniss und den versuch der erklärung deinerseits zurückführe, als auf bewusste falschaussagen.
nur mal als beispiel wenn du mir sagst, deine werte ändern sich schnell, klingeln bei mir gleich die alarmglocken.


 
Veröffentlicht : 23.08.2006 23:22
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
 

Danke für gute Antworten, besonders Paul-Gerhard Mosch, donquichote und Tao.


 
Veröffentlicht : 23.08.2006 23:37
(@donquichote)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Hallo,

auf die Gefahr hin, dass ich die Leser langeweile

Auch wenn ich meine Brille nicht ständig trage Ich bin inzwischen auch so eine Art "Visusfanatiker" geworden - wenn ich Brille trage, dann will ich möglichst gut sehen. Meinen Astigmatismus merke ich (in der Ferne) schon recht lange, inzwischen auch in der Nähe, bzw. die Weitsichtigkeit und eine beginnende Alterssichtigkeit).
Nicht jeder Optiker nimmt geringe Werte ernst (leider). Einer der Gründe, warum ich "meinen" Optiker (der meine Sehbeschwerden ernst nimmt und sich auch viel Zeit nimmt) möglichst gut bei der Refraktion unterstützen möchte. Ich will nicht ständig in kürzesten Abständen von einem Optiker zum nächsten laufen.
Übrigens Ist eine Sehverschlechterung von cyl. 0,5 innerhalb ca. eines Jahres (zwischen erster und zweiter Brille) schon verdächtig im Sinne eines Keratokonus? Ich denke, es liegt nur an mir, an (unbewusst) mangelnder Mitarbeit bei der Refraktion für die erste Brille.
Inzwischen vermisse ich das gute Sehen sogar gelegentlich auch beim Sport (die nächste dunkle Jahreszeit kommt), nur ist es da nicht so toll mit Brille, Risikosport und staubig noch dazu. (Staubig Daher denke ich, Eberhard Luckas könnte Recht haben mit den trockenen Augen, selbst für die scheinbar einfachsten und naheliegendsten Dinge braucht es Fachleute).

I-user Kümmere Dich um Deine Sache, vor allem, nachdem ich den jüngsten Beitrag von Tao gelesen habe!!!

donquichote


 
Veröffentlicht : 24.08.2006 01:23
 Tao
(@Tao)
Beiträge: 0
New Member
 

es gibt möglichkeiten, auch die komplette hornhaut zu beobachten und zu beurteilen. und sollte die befürchtung bestehen, daß sich zB ein keratokonus ausbildet, so kann man diese messung einfach in sinnvollen zeitintervallen wiederholen.
ich kann im aktuellen fall nur die sache mit den augentropfen unterstützen.

hier mal zum besseren verständnis das bild (m)einer hornhaut, wie ich es gemessen habe während meines studiums.

ich hoffe, es ist gut zu erkennen, daß ich da einen leichten zylinder auf der HH habe. um es extra zu betonen ein keratokonus wäre in einem solchen bild signifikant, wie ein vulkan in einer ebene. so etwas kann kein anwender übersehen.
was deine "mangelnde mitarbeit" angeht, da kann ich dich beruhigen.. so lange der patient nicht aktiv versucht die werte zu manipulieren, sollte ein maximal gutes ergebnis erreicht werden können.


 
Veröffentlicht : 24.08.2006 10:23
(@donquichote)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Hallo Tao,

danke mal. Keine Ahnung, wie meine Hornhaut aussieht. Ich warte es einfach mal ab, sollten beim nächsten Sehtest wieder Änderungen drin sein, kann ich ja mal nachfragen.

so lange der patient nicht aktiv versucht die werte zu manipulieren, sollte ein maximal gutes ergebnis erreicht

Nein, ich versuche nicht zu manipulieren.

donquichote


 
Veröffentlicht : 25.08.2006 23:36
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