Ach schau mal, da waren wir gleichzeitig am Schreiben. Vielen Dank für deine Hilfe!!!!!
Der Bericht der UKM ist nun drin. Er trägt immer seine Brille direkt nach dem Aufstehen, allerdings dauert es nun so lange wie ohne Brille bis sich die Augen gerade stellen.
Und er hat vor ein paar Wochen auch angefangen sie mal selbstständig abzunehmen, was er anfangs gar nicht gemacht hat, obwohl es da ja ungewohnt und neu war. Das ist für mich ein Zeichen, dass sie ihm nicht mehr hilft sondern stört. Oder?
Habe mir den Befund angeschaut, viel neues steht jetzt für mich nicht drin. Der ist ja noch vom März.
Versuche, einen Bericht von der aktuellen Untersuchung zu besorgen, insbesondere interessieren mich die jetzt aktuell gemessenen Schielwinkel....
Klebt Ihr ab? Wenn der Visus auf jedem Auge tatsächlich gleich ist..... und er tatsächlich frei alterniert... ist das nicht unbedingt erforderlich. Dazu bräuchte ich aber den aktuellen Befund,
Seine Weitsichtigkeit ist untekorrigiert. Mein Rat ist noch der Gleiche.
Versuche einen Augenarzt zu finden, der unter Atropin/Cyclopentolat (auf keinen Fall Mydriatikum!!!!) dem Kind neue Brillengläser ausmisst. Wenn nächste Woche wieder mit Mydriatikum getropft wird, kannst du es gleich vergessen.
Ich würde einfach alle Augenärzte aus dem Telefonbuch abtelefonieren und fragen wer mit Atropin tropft.
Wenn das Kind die Brille nicht mag, ist es ein eindeutiges Zeichen. Aber wenn neue Brillengläser, dann richtig ausgemessen.
Hallo Hesch,
unser Augenarzt tropft mit mydriaticum oder cyclopentolat, sie meinte aber heute 2x im 10 Minuten Abstand, dann 30 Minuten Wartezeit. Reicht das?
Nein, wir kleben nicht ab, in der UKM wurde uns gesagt, dass 60% und 80% nicht schlecht genug zum Abkleben sei und man damit nur das stärkere Auge schwächt.
Einen genaueren Bericht habe ich nicht. Letze Woche wurde nur kontrolliert, einen Schielwinkel hat die Orthoptistin m.E. nach gar nicht bestimmt.
2x in 10 Minuten mit Cyclopentolat? das ist zu wenig...erst mit 4x Cyclopentolat und dann keine so lange Wartezeit kommen
verlässliche Werte heraus.
Auf keinen Fall mit Mydriatikum tropfen lassen.... das ist wichtig...
Schaue auch mal nach anderen Arztpraxen in der Gegend. Habe Mut nachzufragen.
Das Ihr nicht klebt, ist gut. Das würde ihn noch mehr durcheinanderbringen.
Ich habe jetzt nochmal mit einer anderen Praxis gesprochen, dort wird das auch so gehandhabt.
Es wird eh erst gemessen, wenn die Akkomodation ausgechaltet ist, wurde mir gesagt. Sollte das nach 2x Tropfen und Warten nicht sein, entscheidet der Arzt ob nochmals getropft wird.
Eine Zweitmeinung bekomme ich eh nicht vor nächsten Freitag, also könnte ich doch erstmal die Werte abwarten, die dabei herauskommen. Und wenn mir das noch zu wenig erscheint, das direkt sagen?
Es bringt mir ja nichts, wenn er weiter mit der Brille rumläuft....
Nochmal zur Erinnnerung, was ich dir schon vor einigen Monaten geschrieben hatte (siehe auch oben):
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1,5 Dioptrien Weitsichtigkeit ist in dem Alter zu wenig, im Schnitt haben die Kinder +3 (normalsichtige), diese Weitsichtigkeit bildet sich aber so bis zur Einschulung meistens zurück...
Es gibt noch einen weiteren Aspekt, manchmal kann man erst mit wiederholtem Tropfen die wahre Weitsichtigkeit feststellen, es kommen einfach beim wiederholten Tropfen immer größere Pluswerte raus, es sieht dann so aus, als ob die Weitsichtigkeit wächst, das stimmt aber nicht, sondern war schon immer so hoch, wurde nur wegen einem partiellen Akkomodationskrampf nicht vom Auge "freigegeben", lapidar ausgedrückt.
Ich würde parallel trotzdem in den nächsten Monaten eine Atropinskiaskopie anpeilen, aber über mehrere Tage vorher getropft. Wenn das Kind einen Parallelstand mit den jetzigen Brillenwerten hinkriegt, ist gut, und was wenn nicht? Denn eine erneute Refraktion erst im Oktober ist zu spät, bis dahin kann sich der Schielwinkel festigen, wenn er nicht ausgeglichen werden würde. So ist das bei meiner Tochter gelaufen. Sie hatte zu Beginn ganz genauso intermittierend geschielt, wir haben wertvolle Monate verstreichen lassen und sie unwissend mit einer deutlichen Unterkorrektion laufen lassen, in der Zeit hat sich der Winkel so gefestigt, dass mehrere Schielops später nötig wurden... Die Mehrzahl der Innenschieler in diesem Alter ist akkomodativ bedingt, mit einer rechtzeitig vollkorrigierten Brille könnte man bei ganz vielen Kindern das Schielen wieder beheben, wenn es rechtzeitig passieren würde. Mit einer in mehreren Schritten erfolgten Vollkorrektion.
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gut dann mit Cyclo 2x tropfen lassen, parallel alles versuchen, um woanders noch eine vernünftige Refraktion zu bekommen.
Jetzige Brille bis dahin tragen.
Kein Mydriatikum!
Du hast eine PN.
Hallo die-mel,
wir haben genauso wie Du, als unser Sohn 2 Jahre alt war (jetzt 3,5), bemerkt dass er schielt. Und ich war mind. genau so emotional wie Du - nur zu verständlich...ich erkenne mich in Deinen Zeilen sehr wieder und fühle mich in der Pflicht Dir zu antworten und von unserem Kind zu berichten.
Ich kann die Dinge die Hesch schreibt aus eigener Erfahrung nur sehr bestätigen. Und die wichtigste Botschaft ist, dass man mit Atropin tropfen sollte. Ich habe mich da auch sehr schwer mit getan am Anfang, jedoch hat das bei meinem Sohn gegenüber der Cyclo-tropfung auf einem Auge z.B. 1,5 dpt mehr gebracht, wo er sehr zu meinem Bedauern 1/2 Jahr mit der unterkorrigierten Brille herumlief. Erst mit der Vollkorrektion besserte sich sein Visus merklich und die Schielstellung relativ schnell deutlich und wir konnten das Abkleben (was bei uns nötig war) reduzieren. Nun kämpfen wir noch um das räumliche Sehen mit den letzten Restschielwinkel.
Also kurzum: ich kann Dich nur ermuntern und motivieren einen Arzt Dir empfehlen zu lassen, der mit Atropin tropft.
Ich drücke Dir die Daumen und stehe für Fragen auch gerne zur Verfügung.
LG Maria
Liebe Maria,
Vielen Dank für Deinen Beitrag.
Ich werde am Montag nochmal zum Augenarzt und um ein Rezept bitten.
Wenn ich das möchte können sie mir das ja eigentlich nicht verweigern.
Nur habe ich ja nicht den nächsten Augenarzttermin in der Tasche und bin leider auch darauf angewiesen.
Klar ist Atropin ein Nervengift und kann auch lange nachwirken aber das nehmen wir in Kauf.
Ich versuche es am Montag wie gesagt.....
Wünsche euch alles Gute weiterhin.
Hallo die-mel,
was wir an Nebenwirkungen hatten, war dass ca. 2 Stunden nach Tropfen das Gesicht gerötet war. Ich hatte aber vorher auch den AA danach NW gefragt u er hatte mir diese genannt u auch gleich gemeint, dass es sich für das Ziel doch rechtfertigt. Mit dieser Vorinformation war ich dann beim Tropfen gewappnet u. es war für uns ok. Hatte vorsichtshalber noch Fieber gemessen , aber da war gar nichts. Es stand so auch als NW im Beipackzettel u verstand es so, dass man nur bei Fieber reagieren muesste. Gut, die Pupillen sind ca. zwei Wochen weiter, aber dem sind wir auch gut mit Sonnenkappe oder Brille (eines reichte) begegnet. Ich hatte gar nicht das Gefühl, dass unser Sohn litt und hatte mir vorher so Sorgen gemacht...;) . Andere NW mit Nerven oder so habe ich- zumind.- nicht bemerkt, eher wunderte ich mich dass er trotz evtl. unscharfem Nahsehen so war wie immer....;)
LG Maria
Hallo zusammen!
Wir waren hheute zum Messen beim Augenarzt.
Unter Cyclo sind Werte von +3 auf beiden Augen zu Tage gekommen.
Hatte sich mein Gefühl also wieder bestätigt 
Ohne Rücksprache mit der Orthoptistin wollte sie mir nicht einfach eine Vollkorrektur verschreiben. Nächste Woche geht es weiter. Die neue Brille steht fest, fraglich ist halt noch ob Voll oder - 0,5
Lt. Unserer Ärztin seien solche Schwankungen in dem Alter wegen Wachstum normal und das könne in alle Richtungen gehen, das sollte nicht an den Tropfen liegen.
Mein Sohn schielt nicht wenn er müde wird, sondern immer nach dem Schlafen.
Könnte es sein, dass er schielt eben weil er ausgeschlafen ist und sich dann um ein scharfes Bild bemüht? Später wenn er entspannt, versucht er es nicht mehr und hat daher Parallelstand?
Ist eine Theorie die mir grad durch den Kopf geht....
Lg
Moin,
direkt nach dem Schlafen sind die Augen noch unkoordiniert. Das bedeutet allerdings, dass zusätzlich zum akkomodativen Schielen noch eine Phorie (Schielen, was ich selbst ausgleichen kann) vorliegt.
Ich hoffe, dass die Brille hoch genug auskorrigiert wird.
Hallo die-mel,
das scheint ja hoffentlich in die richtige Richtung zu laufen
, jedenfalls von der Logik....
Rein interessehalber, wie oft wurde mit cylo getropft? Wurden neben den 3 dpt Sphäre auch ein höherer Zylinder / Hornhautverkrümmung gemessen? Diese wird dann ja sicherlich auch optimal korrigiert werden.
Ich drücke Euch fest die Daumen,
lG Maria
1,5 Dioptrien Weitsichtigkeit ist in dem Alter zu wenig, im Schnitt haben die Kinder +3 (normalsichtige), diese Weitsichtigkeit bildet sich aber so bis zur Einschulung meistens zurück...
Es gibt noch einen weiteren Aspekt, manchmal kann man erst mit wiederholtem Tropfen die wahre Weitsichtigkeit feststellen, es kommen einfach beim wiederholten Tropfen immer größere Pluswerte raus, es sieht dann so aus, als ob die Weitsichtigkeit wächst, das stimmt aber nicht, sondern war schon immer so hoch, wurde nur wegen einem partiellen Akkomodationskrampf nicht vom Auge "freigegeben", lapidar ausgedrückt.
Ich würde parallel trotzdem in den nächsten Monaten eine Atropinskiaskopie anpeilen, aber über mehrere Tage vorher getropft. Wenn das Kind einen Parallelstand mit den jetzigen Brillenwerten hinkriegt, ist gut, und was wenn nicht? Denn eine erneute Refraktion erst im Oktober ist zu spät, bis dahin kann sich der Schielwinkel festigen, wenn er nicht ausgeglichen werden würde. So ist das bei meiner Tochter gelaufen. Sie hatte zu Beginn ganz genauso intermittierend geschielt, wir haben wertvolle Monate verstreichen lassen und sie unwissend mit einer deutlichen Unterkorrektion laufen lassen, in der Zeit hat sich der Winkel so gefestigt, dass mehrere Schielops später nötig wurden... Die Mehrzahl der Innenschieler in diesem Alter ist akkomodativ bedingt, mit einer rechtzeitig vollkorrigierten Brille könnte man bei ganz vielen Kindern das Schielen wieder beheben, wenn es rechtzeitig passieren würde. Mit einer in mehreren Schritten erfolgten Vollkorrektion.
Und erst nach mehrwöchigem Tragen einer Vollkorrektion weiss man, was es für ein Schielen war.
Hallo Hesch und alle anderen!
Ich wollte hier mal wieder Rückmeldung geben, da ich in den letzten Tagen auch oft über diesen Beitrag nachgedacht habe. Mein Sohn ist mittlerweile bei Werten von R +4, -0,5, 80 und L +3,75, -0-25, 75 angekommen,
Im letzten Jahr haben wir die Brillenwerte jetzt das 4. Mal erhöht, da beim Tropfen mit Cyclo immer höhere Werte rausgekommen sind. Von März 2015 bis August 2014 auf dem rechten Auge ein ganzes Dioptrien mehr.
Auf den sog. Akkomodationskrampf angesprochen meinte unsere Augenärztin., dass das sehr selten wäre. Aber ratlos schienen sie und die Orthoptistin schon etwas.
Wir tropfen jetzt im 3 monatigen Rhytmus und ich hoffe dass wir bald einmal am Ende angelangt sind.
Auch jetzt, mit der Brille, die er seit Freitag hat, schielt er noch (nicht immer, manchmal trotz Brille, manchmal nur kurz, mal ein paar Stunden, mal aber auch ohne Brille nicht!!)
Im September wieder Sehschule, sollte es dann immer noch so sein, werde ich mal nochmal das Tropfen mit Atropin ansprechen.
Meine Sorge ist aber nun: falls die Werte immer richtig waren, sind seine Augen innerhalb eines Jahres so schnell so viel schlechter geworden. Wenn das der Fall ist, WO ist die Ursache???
ich habe Angst dass es etwas Schlimmeres sein könnte!!!
Und Wenn es dann ein Akkomodationskrampf sein sollte, wo ist da die Ursache? Ich habe über einen Zusammenhang mit dem Halswirbel gelesen? Sein Atlaswirbel wurde auch bereits 2 Mal im letzten Jahr von unserer Ostheopatin wieder eingerenkt.
Viele Grüße und vielen Dank schon mal für die Antworten!
LG
Hallo die-mel,
du wolltest doch letztes Jahr zu der anderen Ärztin gehen, die mit Atropin tropft?
Deine Fragen verstehe ich nicht ganz: er hatte schon immer eine sehr hohe Weitsichtigkeit, nur ist diese nicht herausgekommen. Steht doch alles in dem von dir zitierten Beitrag von mir.
Akkokrampf hin oder her, vielleicht wurde einfach nicht genug und falsch getropft. Ich habe von Anfang an gesagt, nur mit Atropin (manchmal sogar nach mehrmaligem Tropfen mit Atropin ( siehe maria2!!!) kommen die wahren Verhältnisse zu Tage.
Wo da die Ursache ist, kann man ewig diskutieren. Viel wichtiger ist doch, dass endlich die Vollkorrektion erfolgt.
Eventuell braucht er auch einen Nahzusatz (Bifokalbrille), wenn der Schielwinkel in der Nähe größer ist.
Aber erst wenn er mit Atropin auf die Ferne vollkorrigiert ist.
Wie groß ist sein Schielwinkel? Verhältnis Ferne zu Nähe? Latent/manifest?
Wenn er die neuen Gläser erst seit ein paar Tagen hat, lass ihn erstmal sich daran gewöhnen (wieviel stärker sind diese als die vorherigen?). Parallel dazu eine Atropinmessung veranlassen! Über PN haben wir uns doch schon darüber unterhalten!
Zusammenhang mit HWS: Auf vertikalen Schielanteil untersuchen lassen. Oft sehen die Orthoptistinnen den nur nicht.
LG Hesch
Hallo die-mel,
jahre ist es her und ich hoffe dich hier noch online zu finden. Ich finde mich in deinem Beitrag 1:1 wieder von der Überforderung bis zu den geringen Werten deines Kindes. Darf ich fragen, wie es euch nach all den Jahren geht und welche Therapie für euch die Beste war? Meine Tochter schielt auch "plötzlich" erst nur kurz nach dem Aufwachen und mittlerweile fast dauerhaft. Mal links mal rechts mal beidseitig.