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starke Kurzsichtigkeit

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(@AgnesMaria)
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peter8129 schrieb

Ich habe mir einen Artikel aus „Ophtalmologie“ 2002-99 aufgehoben (F.Schaeffel - Universitäts-Augenklinik Tübingen) aus dem ich dazu zitiere. Wirklich geklärt ist das bis heute nicht

....Ein Zusammenhang von Myopie und „Naharbeit“ ist in den meisten Studien bestätigt worden. ...... [/qoute]

Ich habe mit Schäffel persönlich über seine Arbeit gesprochen. Er ist der Ansicht das nicht allein die Naharbeit Myopien auslöst. Das Problem liegt doch viel komplexer. Es sind biochemische Botenstoffe in der Netzhaut die das verursachen würden. Jedoch muss zum Längenwachstum ja auch die entsprechende Kollagenstruktur der Sklera dazugehören wie auch die eigentlich unscharfe Abbildung bei der Naharbeit, das dahinterfokusieren. Nicht das darauf fokusieren. Der genetische Aspekt ist jedenfalls immmer dabei vorhanden. Ebenso der Regelkreis des Emmetropierungsprozesses der aber sehr störanfällig sein kann. Da liegt der Schwerpunkt seiner Forschung und ich bin schon sehr gespannt was noch so alles zu Tage kommt.

Nicht umsonst sind knapp 90% der Japaner kurzsichtig und in Deutschland so um die 5-10%.

Es gibt da auch Rassenunterschiede.

Ich bin auch schon in die Jahre gekommen und arbeite seit dem Schulbeginn sehr, sehr viel in der Nähe. Zu Studienzeiten mehr als 16 Stunden täglich. Und ich bin nicht kurzsichtig und auch nicht weitsichtig. Ich hätte doch aber wenigstens eine Myopie von 3-5 dpt. haben müssen wenn nur Naharbeit daran Schuld wäre. Das ist es eben nicht.


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 13:30
(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Hallo AgnesMaria,

vielleicht waren Deine Eltern, Großeltern eher übersichtig? Ich will damit andeuten, Deine quasi Rechtsichtigkeit, könnte trotzdem real einer Myopisierung entsprechen?!

Unser Problem ist jedenfalls, dass wir uns nicht teilen können und parallel zwei Leben leben können. Hier bleibt vieles Spekulation. Und hinzu kommt der Ansatz von Eberhard, dass man naturgemäss seine Neigungen eher fördert, deshalb gibt es viele Kurzsichtige mit einem feinen Händchen für alles filigane und berufliche Eingruppierungen unter den Nahtätigkeiten (z.B. Büro). Fussballprofis gibt es da eher selten.


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 13:51
(@AgnesMaria)
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Paul-Gerhard Mosch schrieb

Hallo AgnesMaria,

vielleicht waren Deine Eltern, Großeltern eher übersichtig? Ich will damit andeuten, Deine quasi Rechtsichtigkeit, könnte trotzdem real einer Myopisierung entsprechen?!

Unser Problem ist jedenfalls, dass wir uns nicht teilen können und parallel zwei Leben leben können. Hier bleibt vieles Spekulation. Und hinzu kommt der Ansatz von Eberhard, dass man naturgemäss seine Neigungen eher fördert, deshalb gibt es viele Kurzsichtige mit einem feinen Händchen für alles filigane und berufliche Eingruppierungen unter den Nahtätigkeiten (z.B. Büro). Fussballprofis gibt es da eher selten.

Nein, Sie waren es nicht. Keine Myopie oder Hyperopie in der Familie. Aber auch hier ein nettes Beispiel von mir. mein Mann ist myop, seine Mutter ebenfalls, seine Schwester auch, mein Sohn ist auch myop und seine Cousins ebenfalls. Vaters Erbgut.

Man hat sich schon im alten Griechenland in der Antike sehr kurzsichtige Personen besorgt die die filigranen Handarbeiten in der Nähe bei den Skulpturen und Mosaiken erledigen. Nicht umsonst.

Sie sehen, Herr Mosch, Kurzsichtigkeit gab es schon immer. Das ist kein Phänomen unserer Leistungsgesellschaft mit der vielen Naharbeit am PC.

Und was die Fußballprofis betrifft, oder andere Leichtathleten die die meiste Zeit im Freien verbringen (A-Kader natürlich). Ich kenne da einige die Kontaktlinsenversorgt ihren Sport betreiben. Die sind myop. Ich kann es bezeugen! Zwinkert


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 14:28
(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Übrigens, AgnesMaria

etliche Abfahrts-Skihasen sollen so um 1.5 bis 2.0 dpt kurzsichtig sein?! Von einem Sportoptiker auf optimalen Visus korrigiert, sagte ein Nachwuchs-AS, "Da fahr ich nicht runter, viel zu steil!" - Der Rat des Optikers an uns Kollegen war dann - unbedingt solche Leute nur vosichtig ankorrigieren, sonst ist nicht nur der Trainer sauer!

Ich fand das sehr interessant und denke, Manches ist nur anders gestrickt und passt trotzdem. - Nichts für ungut!


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 14:41
(@Jewels)
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Hallo!

Bin auch kurzsichtig (ca -4,5 dpt) ,und habe etwas Angst,das ich durch mein Studium noch kurzsichtiger werde (studiere noch nicht so lange, die Augen sind seit 3 1/2 Jahren stabil bzw. etwas besser geworden). Wie stehen da die Chancen? Und kann es einer weiteren Verschlechterung entgegen wirken,wenn ich alle paar Minuten von PC oder Buch weg in die Ferne schaue?

Liebe Grüße!
Julia


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 14:54
(@ohne-konto)
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Hallo Jewels,
so etwas wird immer empfohlen. Ob Du die eventuelle Weiterentwicklung der Kurzsichtigkeit stoppst, sei dahingestellt, aber das ist doch angenehm für die Augen!


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 16:01
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
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Paul-Gerhard Mosch schrieb

Übrigens, AgnesMaria

etliche Abfahrts-Skihasen sollen so um 1.5 bis 2.0 dpt kurzsichtig sein?! Von einem Sportoptiker auf optimalen Visus korrigiert, sagte ein Nachwuchs-AS, "Da fahr ich nicht runter, viel zu steil!" - Der Rat des Optikers an uns Kollegen war dann - unbedingt solche Leute nur vosichtig ankorrigieren, sonst ist nicht nur der Trainer sauer!

Ich fand das sehr interessant und denke, Manches ist nur anders gestrickt und passt trotzdem. - Nichts für ungut!

Och, ist absolut in Ordnung so. Ein besonderes Schmankerl will ich Ihnen nicht vorenthalten Der wichtigste Vertreter der byzantinischen Medizin für die Geschichte der Augenheilkunde ist Paulos von Aigina (625 - 690), er studierte in Alexandria Medizin und blieb dort bis an sein Lebensende. Als berühmter Chirurg und Geburtshelfer hat er unter anderem Schriften ein Hypomnemna (Erinnerungsbuch) über die Heilkunst verfaßt, das vollständig erhalten gebliebenund durch besondere Klarheit der Darstellung ausgezeichnet ist. Die Ausführungen über die Augenheilkunde, wie alle byzantinischen Werke in griechischer Sprache verfaßt, liegen in der Übersetzung von Julius Hirschberg vor, aus der folgendes Beispiel folgt....

Kurzsichtigkeit (Myopia) nennt man diejenige, welcher seit Geburt an nur in der Nähe sehen können, in der Entfernung aber nicht. Unheilbar ist dieses Leiden, das auf eine Schwäche der Seh-Innervation
beruht....

Quelle Der Augenarzt, Band 9, Velhagen, Seite 130, Thieme Verlag


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 16:17
(@Jan22)
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Da ich schon als kleiner Junge stark kurzsichtig war, hat mich diese Art von Diskussion und Spekulation über die Ursachen der Kurzsichtigkeit mein Leben lang begleitet. Ich wundere mich aber bis heute, warum dabei immer so polarisiert werden muss. Jeder Fall ist individuell, deshalb gibt es wahrscheinlich verschiedene Gründe, ein jeweils unterschiedlich gewichtetes Zusammenspiel einer Reihe von Faktoren.
Wenn ich meine eigene Familie ansehe, so war ich als Junge absolut sport- und bewegungsbegeistert, das Lesen habe ich ziemlich spät entdeckt. Trotzdem hatte ich mit 10 schon eine sehr hohe Myopie. Mein kleiner Bruder dagegen war immer so ein Stiller, der am liebsten den ganzen Tag las. Er ist heute 15 und hat eine völlig intakte Sehstärke. Sind wir nun ein Beweis dafür, dass die Naharbeitstheorie Käse ist? Glaub ich gar nicht. Denn gleichzeitig hat meine Kurzsichtigkeit nach einem Stillstand von mehreren Jahren vor einigen Jahren wieder sprunghaft zugenommen, obwohl ich inzwischen auf die 30 zugehe. Das begann genau zu der Zeit, als ich beruflich viel am Computer arbeiten musste. Zufall? Wohl eher nicht.
Was ich aus meiner Geschichte und der anderer gelernt zu haben glaube, ist dass intakte Augen soviel lesen und am Computer arbeiten können, soviel sie wollen. Sie bleiben intakt. Sind die Augen aber bereits geschädigt, dann laufen sie bei intensiver Nah- und Computerarbeit durchaus Gefahr, sich weiter zu verschlechtern.
Im übrigen gibt es eine Reihe von Fußballspielern, die mit Kontaktlinsen spielen, u.a. Ballack. Welche Art von Sehschaden sie haben, ist schwer in Erfahrung zu bringen. Ich weiß nur, dass Jan Koller eine Brille im höheren Minusbereich trägt. Ein weiterer Beweis für einen kurzsichtigen Sportler.


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 17:14
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
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Es sind viele Faktoren die da reinspielen, nicht nur viel Naharbeit. 30% der Bundesbürger sollen myop sein, laut Schaeffel. Das erscheint mir persönlich zu viel. Es rennt ja in meiner Umgebungz.B. kaum einer mit Brille rum. Auch nicht mit Kontaktlinsen. Ich weiß nicht woher Schaeffel diese Zahl hat. Im Jahr 1999 sprach er mir gegenüber von knapp 10%.

http://info.verwaltung.uni-freiburg.de/uni2002/content.css&Variante= 3"> http://forschdb.verwaltung.uni-freiburg.de/servukl/forschdbukl.recherche...

Etwa 30 Millionen Bundesbürger sind kurzsichtig (Auge zu lang, Bild vor der Netzhaut). Eine rationale Therapie ist nicht bekannt. Experimente mit Hühnern und Affen haben gezeigt, daß ein Fehlersignal aus der Bildverarbeitung der Netzhaut direkt auf die darunterliegende Sklera wirkt. Trotz seiner fundamentalen Bedeutung für die Kurzsichtigkeit ist es nicht identifiziert. Wir haben gefunden, daß beim Tiermodell des Huhns während der Entstehung von Kurzsichtig--keit durch experimentelle Bildstörung ("Deprivationsmyopie") eine ortsfrequenz-spezifische Erhöhung der retinalen Kon-trast-empfindlichkeit auftritt ("Kontrastadaptation"). Deren Zeit-konstanten lassen sie für ein retinales Fehlersignal zur Wachstumskontrolle geeignet erscheinen. In einem kombinierten Ansatz (Kollaboration der Labore Schaeffel, Tübingen, und Bach, Freiburg) wollen wir deshalb sowohl beim Huhn (Schaeffel) als auch beim Menschen (Bach) mit verhaltens- bzw. psychophysischen Methoden unter-suchen, ob (1) Kontrastadaptation bereits bei geringer Bildunschärfe ausgelöst werden kann (Huhn, Mensch), (2) Kontrastadaptation, wie gefordert, in der Netzhaut stattfindet (Huhn, Mensch), (3) Kontrastadaptation durch bestimmte Reizgebungen revertiert werden kann (Huhn, Mensch), (4) Revertierung der Kontrastadaptation die Myopieentwicklung bremst (Huhn). Falls geeignete Reizgebungen gefunden werden, wollen wir die Grundlagen für den Bau eines Reizgerätes und dessen Transfer in die Industrie legen.


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 21:14
(@ohne-konto)
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Danke, AgnesMaria, die Seite hat mir gefallen.


 
Veröffentlicht : 22.09.2006 22:41
(@Nicky89)
Beiträge: 16
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Ich kann nur bestätigen, was Jan22 schreibt. Ich hab noch nie gern und viel gelesen, bin nicht so viel vorm PC, bin oft an der frischen Luft und treibe viel Sport. Trotzdem steigt und steigt es seit ungefähr 7 Jahren unaufhörlich ohne besonderen Grund. Mit 10 Jahren hatte nur ungefähr –6 und jetzt bin ich bei –14,0 und –14,75 angekommen. Der Hauptgrund liegt für mich in der Vererbung, beide Eltern und zwei meiner Brüder sind ebenfalls kurzsichtig. Die Werte meiner Eltern sind schon lange stabil, bei einem Bruder sind vor kurzem 0,25 auf jedem Auge dazugekommen – nach 2 Jahren. Warum ist es nur bei mir so schlimm geworden? Ich beklag mich nicht, weil ich sehr gut mit Linsen zurechtkomme. Vielleicht trag ich sie oft übertrieben lang, aber ich glaube, das kann jeder stark kurzsichtige verstehen.
LG
Nicole


 
Veröffentlicht : 23.09.2006 15:54
(@Romana)
Beiträge: 10
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AgnesMaria schrieb

Es sind viele Faktoren die da reinspielen, nicht nur viel Naharbeit. 30% der Bundesbürger sollen myop sein, laut Schaeffel. Das erscheint mir persönlich zu viel. Es rennt ja in meiner Umgebungz.B. kaum einer mit Brille rum. Auch nicht mit Kontaktlinsen. Ich weiß nicht woher Schaeffel diese Zahl hat. Im Jahr 1999 sprach er mir gegenüber von knapp 10%.

Seit dem Jahr 1999 hat sich PC-mäßig aber doch extrem viel verändert. denn das Internet hat zunehmend Einzug in die Haushalte gehalten, und die Lebensgewohnheiten nicht weniger (meist junger) Leute revolutioniert. Auch Internetforen wurden bis 1999 nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung genutzt, während heute der Austausch über alle Lebensbereiche und Hobbies nahezu selbstverständlich geworden ist.

Auch Prof. Schaeffel ist keinesfalls auf dem Wissensstand von 1999 stehengeblieben

"Der Computer öffnet zwar das Tor zur großen weiten Welt, aber er kann auch das Blickfeld vernebeln. Denn sein Siegeszug ist ein wichtiger Grund dafür, warum sich die Kurzsichtigkeit in den Industrieländern ausbreitet wie eine Epidemie."

"Diese massive Zunahme sei nur mit Umwelteinflüssen zu erklären, weil Gene sich nicht so schnell ändern könnten, sagte Professor Frank Schaeffel von der Universitätsaugenklinik Tübingen "In Fernost sind die Verkaufszahlen für Rechner enorm.""

http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/05/31/097a1401.asp?cat=/computer/c...

Und bitte nicht vergessen, Naharbeit ist nicht gleich Naharbeit, denn man kann diese durchaus augenschonend absolvieren. Das sollte man Kindern schon in jungen Jahren beibringen, wie es verantwortungsvolle Eltern und Lehrer sowieso tun, vorausgesetzt, sie wissen ein bisschen über die Zusammenhänge bescheid. Zwinkert

Regelmäßiges Aufblicken in die Ferne kann den Myopisierungsprozess nach derzeitigem Wissensstand "höchstwahrscheinlich" verlangsamen bzw. aufhalten. Lächelt In Zeiten erhöhter visueller Anspannung und Prüfungsdruck neigen besonders Kurzsichtige dazu die Umwelt auszublenden, und sich voll und ganz auf die Naharbeit zu konzentrieren. Als Lehrer kann man das bereits bei Schülern beobachten. Die einen sehen immer wieder mal aus dem Fenster, während sie nachdenken, die anderen vergessen alles um sich herum, und starren unentwegt auf ihr Buch oder Arbeitsblatt.

Vielleicht ist das individuell unterschiedliche Verhalten die hauptsächliche Erklärung dafür, dass nicht jeder kurzsichtig wird, der viel Naharbeit unterliegt?
Veranlagung für Kurzsichtigkeit ist der eine Faktor, Lebensgewohnheiten als Auslösefaktor der andere... Und natürlich gibt es keine Regel ohne Ausnahmen!

Auch dicke Eltern haben oftmals dicke Kinder, weil die Veranlagung dazu vererbt wird, aber auch die Lebensgewohnheiten werden dementsprechend weitergegeben und entscheiden massgeblich mit, wie sich die Veranlagung auswirkt. Auch wenn der Vergleich ein wenig hinken mag, so käme niemand auf die Idee übergewichtige Kinder darin zu bestärken ihre genetische Disposition ohne mögliche Verhaltensänderungen zu akzeptieren.

Möchte mich daher vollauf der Ansicht von Herrn Luckas anschließen
"intensives Naharbeiten fördert die Myopie in der Tat. Mache mindestens alle 30 min eine Augenpause,d.h. aus dem Fenster schauen. Wenn Du Glück hast, fällt die Steigerung geringer aus."

mit augenfreundlichen Grüßen
Romana

(sorry, mein Beitrag ging doppelt raus, aber ließ sich nicht ganz löschen)


 
Veröffentlicht : 20.08.2007 18:33
(@Jessica_ks)
Beiträge: 5
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Sehr interessantes Thema für mich! Wir sind Zwillinge (18 ), beide unterschiedlich kurzsichtig, mein Bruder -2/-2,5, erste Brille mit 13, ich hab -9,75/-10,5, erste Brille mit 5, unser Vater -7,5/-8,0. Wir sind beide gleich aufgewachsen, viel Sport, viel an der frischen Luft, also muss es vorgrammiert sein.
Aber ich merk auch, dass mich die PC-Arbeit sehr anstrengt, obwohl ich viel Pausen mache oder mehr machen muss und sie könnte wirklich auch an der Progression schuld sein. Ich glaube, dass beides zusammen die Stärke beeinflusst.
VG
Jessica


 
Veröffentlicht : 20.08.2007 22:09
(@Julian-Heuri)
Beiträge: 163
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Hallo. Die Augen bei zweieiigen Zwillingen können sich durchaus unterschiedlich entwickeln, da nicht beide die gleichen Gene geerbt haben. Zudem kommt es ganz drauf an, welcher Elternteil wie Stark fehlsichtig ist und was er vererbt.

Anders ist es bei eineiigen Zwillingen. Die haben dieselbe Erbsubstanz und daher Innerhalb einer gewissen Bandbreite auch dieselben Merkmalsausprägungen. Also ist da viel eher eine ähnlich - gleiche Entwicklung der Augen zu erwarten (ebenso bei der eventuell auftretenden Fehlsichtigkeit).

Gruss Julian


 
Veröffentlicht : 21.08.2007 13:55
(@Jessica_ks)
Beiträge: 5
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Hallo Julian,
das ist uns klar, wie das mit der Vererbung ist und dass zweieiige zwei verschiedene Menschen sind. Ich wollte damit nur sagen, dass Vererbung und äußere Dinge wie viel Naharbeit zusammen Kurzsichtigkeit beeinflussen.
VG
Jessi


 
Veröffentlicht : 23.08.2007 10:32
Seite 2 / 2
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