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Starke Probleme nach Schiel-OP

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(@Wuerfel)
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[#3851]

Hallo!
Eine Leidensgenossin aus einem anderen Forum hat mir dieses Forum empfohlen.
Vielleicht kann mir ja hier jemand ein paar Tipps geben Lächelt
Ich weiß so langsam einfach nicht mehr weiter... mein Augenarzt meinte heute "Es tut mir leid, dass sie operiert wurden..."
Vorgeschichte
Ich wurde 2005 am rechten Auge (mein Hauptauge) operiert worden, weil das Linke fast 20 Grad Außenschielen hatte. Das Schielen bestand schon sehr lange, störte mich aber nie, da ich eigentlich nur mit dem rechten Auge gelesen habe etc.
Nach einer längeren wissenschaftlichen Hausarbeit fingen die Probleme dann plötzlich an. Mir war ständig schwindelig, ich hatte starke Kopfschmerzen und konnte plötzlich zwei Buchseiten gleichzeitig "lesen". Das linke Auge guckte einfach mit. Ich hatte keine Doppelbilder im herkömmlichen Sinne, sondern zwei verschiedene Bilder, die nicht zueinander passten. Panorama-Blick nannten das die Ärzte in der Klinik...
Nunja, der Neurologe meinte, dass meine Probleme vom Schielen kommen und überwies mich nach Giessen in die Uniklinik. Dort wurde ich also operiert.
Für 3 Wochen konnte ich so gut wie 3D sehen, es war unglaublich. Allerdings nicht ganz scharf, da das rechte Auge noch recht lange entzündet war. Weniger Wochen später fingen die Probleme wieder von vorne an und ich bekam eine Brille mit Prismengläsern.
Allerdings brachte mir diese Brille auch keine Erleichterung, da ich außerdem auch noch in die Höhe schielte. Und das auch noch wechselhaft, mal nach oben mal nach unten! Dazu kommen auch noch meine seltsamen Werte links nur -0,75 Dioptrien und rechts dafür - 5,5. Dazu links 2,75 Hornhautverkrümmung. Laut einem anderen Augenarzt könnte unter diesen Bedingungen gar kein binokulares Sehen zustande kommen, da der Unterschied viel zu groß sei.
Kontaktlinsen konnte ich noch nicht ausprobieren, da meine Augen extrem trocken sind.
Naja, ich bekam dann letztes Jahr noch einnmal andere Prismengläser, mit denen ich ebensowenig klar kam.
Ich versuche seit 2 Jahren meine Diplomarbeit zu schreiben, aber ich schaffe es einfach nicht Bücher zu lesen! Es macht mich so langsam echt wahnsinnig!! Dass ich nicht autofahren kann ist mir echt egal, aber Lesen war immer mein Ein und Alles. Einzig und allein am PC kann ich einigermaßen lesen, solange der Text nicht zu breit ist und der Hintergrund sich mir nicht in die Netzhaut einbrennt (bin extrem lichtempfindlich). Angeblich habe ich auch zuwenig Pigmente im Auge.
In 10 Tagen bin ich beim Neurologen und werde u.a. auf Myasthenia Gravis untersucht. Achja und ich hab übrigens schon als Baby geschielt, mit dem linken Auge nach oben, aber nur in bestimmten Blickrichtungen. Ich wurde nicht abgeklebt und auch sonst kein bißchen behandelt, da meine Augenärztin zu meinen Eltern sagte Sie spinnen, das Kind schielt nicht. Die ersten Probleme traten erst beim Tennisspielen auf, weil ich keinen einzigen Vorhandball traf Pfeift unschuldig Rückhand seltsamerweise schon P

Vielen Dank schonmal für jede Antwort,
Grüße,
Annika


 
Veröffentlicht : 19.01.2008 00:00
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(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Hallo Annika,

was trägst Du denn jetzt an Brillenkorrektion? Hat man versucht, auch das Höhenschielen prismatisch anzugehen?

Ansonsten hoffe ich, dass sich hierzu noch die Fachleute melden. Ich kann mir Deine Misere auf den ersten Blick nur so erklären, dass durch die OP kurzzeitig ein Binokularsehen angeregt wurde, also beide Augen plötzlich gleichzeitig am Sehgeschehen teilnahmen, und die Bildeindrücke auch zusammenbekamen. Das war vorher nicht der Fall.

Man hätte vor der OP prüfen müssen, ob Du alternierender Schieler bist - diese haben in der Regel Korrespondenzlosikgeit, es wird also nie geschafft, die Seheindrücke beider Augen zu einem ganzen zusammenzuschalten, weil die Sehzentren beider Augen nicht miteinander arbeiten. Im Normalfall schalten diese die Seheindrücke der beiden einzelnen Augen zu einem Bild zusammen, das deckungsgleich ist. Bei intermittierenden Schielern (u. auch anderen Schielformen) schaltet dann ein Auge immer ab, um Doppelbilder zu vermeiden. Manche sehen dann nur noch mit einem Auge, andere können umschalten, und sehen dann mal mit rechts mal mit links und wenn ein Auge auswandert, wird es kurzzeitig "ausgeschaltet". So war Dein Sehen vor der OP.

Nun senden beide Augen ihre Seheindrücke und du erhältst zwei völlig verschiedene Bilder, weil das eine davon nicht mehr ausgeschaltet wird. Das nennt man dann Horror fusionis.

Und bei Dir kommt evtl. noch erschwerend hinzu, dass Dein Führungsauge die schlechtere Sehschärfe hat. Da wurde versucht, was zusammenzubringen, was nicht zusammenpasst.

Wie ist es denn, wenn Du beim Lesen und Schreiben ein Auge abdeckst oder zuhältst? Mit welchem Auge guckst Du dann lieber? Und wie ist das Sehen dann?

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 19.01.2008 11:49
(@Georg-Scheuerer)
Beiträge: 0
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Hallo Annika,

erstmal willkommen hier im Forum Lächelt

Als erstes ist es sicher sinnvoll die medizinische Abklärung voranzutreiben. Myasthenia gravis - da gibts wenn ich mich richtig erinnere auch eine reine Okuläre variannte. Auffällig ist da manchmal ein "Hängelied" (Ptosis) das im laufe des tages zunimmt.
Aber auch die Schilddrüse, Diabestis, Rheuma und sonst. neurologische Erkrankungen gehören abgeklärt. Aber das weiss Dein Arzt sicher besser als ich.

Aus augenoptischer Sicht kann ich momentan recht wenig sagen - da mir genauerer Angaben fehlen.
Es gilt -> was hilft ist erlaubt. Alles ist denkbar - mit Prismen und ohne Prismen. Evtl. ein Auge unterkorrigieren, Kl, Isokonische Gläser - und soweiter....................
Das kann wirklich nur der Fachmann/Fachfrau vor ort klären!

Du brauchst jemanden der Erfahrung hat und sich auskennt mit beidäugigen sehen. Zusätzlich ist viel Zeit nötig.........
Die üblichen Anlaufstellen sind Augenärzte und Augenoptiker.

Hast du evtl. noch genauer Infos -> Visus, Schiel:wink:el, etc.

Erst würde ich aber wie gesagt abwarten ob eine Systemerkrankung hinter den Problemen steckt - nur wenn die Diagnose etc. zu lange dauert würde ich mir schon noch zwischenzeitlich Hilfe holen......

Leider konnte ich nicht wirklich viel weiter helfen.

liebe Grüße
Georg


 
Veröffentlicht : 19.01.2008 12:07
(@Wuerfel)
Beiträge: 31
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Themenersteller
 

Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten! Lächelt
Ich trage zur Zeit eine Brille mit ääh ich weiß die genauen Werte jetzt leider nicht, weil der Brillenpass irgendwo an einem geheimen Ort ist Zwinkert Jedenfalls habe ich auf beide Seiten gleichmäßig verteilt soviel Prismen gegens Höhenschielen drin, dass es gerade eben von der Krankenkasse bezuschusst wird. 4 Grad? 4 Prismen? Irgendsowas. Mein Optiker hat mich beim letzten mal sehr gründlich untersucht und alle möglichen Tests gemacht, das hat über eine Stunde gedauert. Ich denke bei ihm bin ich schon in guten Händen. Allerdings hat er mir als erstes zu einem Neurologenbesuch geraten. Naja, auf den Termin durfte ich dann ein halbes Jahr warten TraurigVerdutzt Lächelt und bald ist es also soweit.
Ich habe schon versucht das linke Auge mit einer Augenklappe abzudecken, aber ich habe unmenschlich lange Wimpern und die Augenlider entzünden sich dann sofort, wenn die Wimpern hängen bleiben oder umgeknickt werden. Habe mir daraufhin aus einer Scheibe von einer Klopapierrolle und Tonkarton einen Zylinder gebastelt, den ich mir hinters Brillenglas schiebe, aber erstmal ist das verdammt unbequem und zweitens kann ich mit dem rechten Auge auch nicht mehr so gut sehen wie vor der OP.
Im Vergleich zum linken, nicht operierten Auge, ist das rechte die Wüste Gobi, inkl. Sandsturm und Krabbelviechern S Ich sehe da ständig Bildrauschen, also grau-weißes Gepixel und dazu noch ein paar schwarze Fäden und Punkte, die immer im Bild herumwandern.
Mein Arzt fragte mich, ob ich nicht mal das rechte Auge abkleben wollte, aber ich weiß nicht ob das was bringt, denn ich sehe links immer eine schwarz/graue Scheibe, sodass eigentlich nur eine halbmondförmige Sichel links zu sehen ist. Das in der Scheibe sehe ich zwar auch, aber es ist dunkelgrau.
Und das finde ich zum lesen eigentlich noch anstrengender als die dummen Fliegen rechts Zwinkert

Wie ist das eigentlich mit meinen unterschiedlichen Werten? Wenn ich links nur -0,75 Dioptrien hab und rechts -5,5 , kann man dann überhaupt mit beiden Augen das gleiche Bild sehen oder würde es nie klappen aufgrund der Bildgröße?

Ich scanne mir jetzt meine Bücher ein und lasse sie mir vom PC vorlesen Zwinkert Irgendwie muss es ja weitergehen...

Viele Grüße,
Annika


 
Veröffentlicht : 19.01.2008 13:18
(@Georg-Scheuerer)
Beiträge: 0
New Member
 

Hi Annika,

6 Monate Wartezeit ist echt heftig bei Deinen akuten Problemen Traurig

Zum Abdecken eines Auge falls dies wirklich gewünscht/sinnvoll gibts Folien für das Glas oder Schielkapseln (frag Deinen AO). Evtl. erzielt man mit einer Über- o. Unterkorrektur ähnliche Ergebnisse. Das wäre die etwas elegantere Lösung. Am besten ist natürlich schon die refraktive Vollkorr. -> aber wie gesagt was hilft ist erlaubt.

Es scheint aber wirklich mehr "im Busch" zu sein bei Dir. Sichelförmige Gesichtsfeldausfälle - da können Erkrankungen der Sehbahn dahinter stecken. Was sagt Dein Augenarzt dazu - hat er eine Erklärung? Wie sieht Deine Gesichtsfeldmessung aus?

Ob ein großer Bildgrößenunterschied da ist kann man so nicht sagen. Das kann man messen (Hakentest, früher Aniseikonietest)
Bei Fehlsichtigkeiten ist meistens die "Baulänge" des Auges schuld - bei Dir ist das Auge im Verhältnis zur Brechung zu lang. Je länger das Auge desto größer das Bild (wie bei einem Beamer das du weiter von der Wand entfernst) und desto mehr Minus brauchst Du (das verkleinert das Bild wiederum). Das gleicht sich praktisch oft aus. Anders ist wenn vor allem eine Brechungsfehlsichtigkeit vorliegt (=normal langes Auge aber viel Brechung) - dann ist der Bildgrößenunterschied tatsächlich manchmal ein Problem und kann zu ähnlichen Problemen führen wie eine Wf.......man kann das auch korrigieren in dem man die Mittendicken der Brillengläser anpasst oder mit Kontaktlinsen.....

Wie schon gesagt zu dem augenoptischen Problem lässt sich nicht viel sagen - da uns einfach Angaben fehlen.

liebe Grüße Lächelt
Georg


 
Veröffentlicht : 20.01.2008 16:49
(@Ernst-H.-Rupp)
Beiträge: 132
Estimable Member
 

Der Ausschluss eines Auges ist auch mit einer Kontaktlinse möglich (Achtung Verträglichkeit vermutlich nur auf nicht operiertem Auge-ist ja aber auch wohl eher dort erwünscht), durch eine schwarze undurchsichtige Pupille in der KL. Das sieht man dann auch nicht so stark. Darüberhinaus könnte evtl. jemand mit Erfahrung im Visualtraining mal testen, wieweit eine Zusammenarbeit der beiden Augen überhaupt gelingt.

Das sind meine Ideen.

LG
Ernst


 
Veröffentlicht : 21.01.2008 14:07
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Ernst,

ich denke, es gibt auch andere diagnostische Möglichkeiten, um auf Korrespondenzlosigkeit (alternierender Schieler?!?) zu prüfen. Meiner Meinung nach wurde das bei Annika niemals (vor allem nicht vor der OP) abgeprüft, und nun hat sie den Salat.

LG
Kerstin


 
Veröffentlicht : 21.01.2008 15:42
(@Wuerfel)
Beiträge: 31
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Themenersteller
 

hmmmmm
also ich bin vor der OP zweimal sehr lange untersucht worden in Gießen. Einmal im März glaube ich, da bin ich mit Riesenpupillen wieder nach Hause gefahren, da kann ich mich noch dran erinnern... Da ist bei herausgekommen, dass ich zur Seite und in die Höhe schiele, und sich die Werte in Nah und Fern unterscheiden. Damit ich weiter studieren konnte, haben sie mir dann so eine Milchglasfolie aufs linke Glas geklebt, das war zwar nicht berauschend, aber mir war dann nicht mehr so schwindelig. Jedenfalls hat die Untersuchung viele Stunden gedauert und ich war total im A... hinterher. Aber operieren wollten sie mich.
Ich bekam dann irgendwann einen Brief, in dem drin stand, dass ich 3 Tage vor der OP das linke Auge abkleben sollte. Das hab ich auch getan und Mitte September wurde ich dann einen Tag vor der OP nochmal ein paar Stunden lang untersucht.
Mit vielen vielen Prismen und grünen und roten Lichtchen und wandernen roten Punken und und und... Zwinkert
Dann wurde der Operateur zu Rate gezogen und die Ohrthoptistin überzeugte ihn davon, dass es besser wäre das rechte Auge zu operieren, da dieses durch die eh schon soviel schlechtere Stärke sowieso einen geringeren äääh ich sag mal Aktionsradius hätte. Und wenn eine zweite OP notwendig wäre, könnte man immer nochmal das linke operieren, am rechten ginge dann wohl nicht mehr. Mir wurde jedenfalls sehr mulmig zumute und so richtig zufrieden war ich mit der Entscheidung dann nicht wirklich.
Am nächsten Tag war dann die OP und am Abend bekam ich den Verband ab.
Und DA sah auf einmal alles anders aus. Die Ecken sprangen mich förmlich an und ich war total durcheinander, weil auf einmal Dinge näher wirken und andere weiter weg, sonst war alles auf einer Ebene, ich hatte immer das Gefühl in einem Foto zu leben.
Am Tag darauf wurden dann neue Sehtests gemacht und die Ärzte waren höchstzufrieden. Sogar das Höhenschielen war verschwunden, die Augen standen absolut parallel. Ich konnte auch erkennen, dass die Flügel der Fliege plastisch hervorstachen und dass das eine I aus den anderen Is herausragte. Ich besaß auf einmal einen groben Eindruck von Dreidimensionalität.
Ich lief staunend durch die Welt und stupste jede Ecke an, die ich finden konnte, ich fuhr sogar ein paar Tage lang wieder Auto, zum ersten mal ohne irgendwo gegen zu fahren Zwinkert

Naja, wie es dann weiterging wisst ihr ja schon... Jetzt leb ich wieder im Foto und kann mich leider dran erinnern, wie es hätte sein können. Weder mein Arzt noch mein Optiker können sich erklären, was in meinem Kopf so vorgeht, die Ärzte in der Klinik waren ja auch sehr verwundert über mich.
Ich bin es auch.
Naja.
Wollt ich nur mal so erzählen S

Ich berichte, was der Neurologe nächste Woche gefunden hat...


 
Veröffentlicht : 21.01.2008 16:22
(@Wuerfel)
Beiträge: 31
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Also bis jetzt hat der Neurologe noch nix gefunden, er medlet sich, falls er was im Blut finden würde. Wenn nicht, dann ist wohl alles aus seiner Sicht ok.

Und mittem im Gespräch erzählt er mir von einer Zyste im Gehirn, die wohl vor 3 Jahren beim MRT gefunden wurde, die aber nicht schlimmer sei, ganz weit außen und klein Weiß nicht trotzdem hab ich mich erschrocken...

Ich soll einen Antrag auf Schwerbehinderung beim Versorgungsamt stellen und nochmal in die Klinik, wo ich operiert wurde zur genauen Untersuchung.
Da darf ich dann wieder monatelang auf einen Termin warten und bis dahin sind wieder zwei Semester verstrichen und ich werde die älteste Studentin der Welt sein Verärgert


 
Veröffentlicht : 29.01.2008 13:24
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Hallo Annika,

so, so, eine Zyste...frag doch mal, ob es sich um eine Pinealiszyste handelt und wo die genau sitzt. Die Dinger sitzen im Ventrikelsystem, und brauchen auch gar nicht so groß zu sein, um nicht doch zu drücken, denn der Pinealisraum ist per se sehr klein. Und wenn man weiß, wo die Sehnervenbahnen überall im Kopf langlaufen, kann man sehr schnell den logischen Schluss ziehen, dass diese Zysten je nach Lage und Größe auch sehr wohl auf das Sehsystem wirken können. Ich weiß nur zu gut, wovon ich hier schreibe.....aber die Ärzte :wink:en gerne ab, denn sie haben sich ja mit Schlimmmerem zu befassen, als nur mit einer Zyste. die Dinger wirken auch auf das Gleichgewichtsgefühl, den Geruchssinn, die Psyche, das Durstgefühl, usw. usw. Und KOpfschmerzen machen sie auch, doch auch da wimmeln die Herren in weiß gerne ab. Komisch nur, dass es Foren zu Pinealiszysten gibt, wo alle Betroffenen mehr oder minder über die gleichen Beschwerden klagen, aber kein Gehör finden. Und bei vielen muss die Zyste dann doch entfernt werden.

Ach ja, und lass Dir mal die genaue Größe der Zyste geben (alles über 1 cm ist schon ganz ordentlich) , und dann evtl. doch mal eine Überweisung zum Neuroopthalmologen.

LG
Kerstin


 
Veröffentlicht : 29.01.2008 16:56
(@Georg-Scheuerer)
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Hallo Annika,

erstmal ist es ja gut wenn nichts schlimmeres gefunden wird. Die Probleme bleiben leider. Ich würde Kerstins Rat mal folgen und Dich evtl. in diversen Foren informieren (wegen der Zyste). Im Fall der Fälle lieber noch eine Zweitmeinung einholen (ja ich weiss 6 Monate Wartezeit) - ich würde da aber frech als Notfall einmarschieren. Da ist einer, dein Studium hängt daran und Du hast akute Probleme. Die Wartezeit wird halt dann etwas länger ausfallen - aber es hilft ja nichts.

Aus der Ferne könne wir leider nicht viel für dich tun. Ich wünsche Dir alles gute. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

liebe Grüße
Georg


 
Veröffentlicht : 30.01.2008 10:42
(@Wuerfel)
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Hallihallo!

Gerade kam ein Fax, ich hab nächsten Mittwoch schon einen Termin in der Neuroophtalmologie in Gießen! Lacht laut Juhuu!

Ich hab übrigens die CD mit den MRT-Bildern wiedergefunden, da hab ich das Pünktchen mit dem Mess-Tool ausmessen können. Anscheinend ist es nur 0,5 cm groß. Naja gut, vor 3 Jahren... wer weiß wie das Teil jetzt aussieht.

Naja, Fortsetzung nächste Woche nach der Uniklinik Cool
hach, ich bin ganz platt, dass man innerhalb von einer Woche einen Termin bekommt Lacht laut


 
Veröffentlicht : 30.01.2008 21:31
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Suuuuper! Da haben die dann doch noch mal nachgedacht. Bei Dir bedarf es unbedingt weiterer Abklärung, und Gießen ist in Ordnung. Nimm das alte MRT mit und alles, was Du bisher an Befunden hast! In der Neuroopthalmologie werden zunächst ziemlich intensive Sehtests und uach neurologische Untersuchungen gemacht. Anhand derer kann man dann schon eingrenzen, wo Störungen sein könnten und dementsprechend wird bei einem MRT die Schichtung in dem Gehirnbereich dichter gefahren, um auch kleinste Auffälligkeiten zu bemerken. Das mit der Zyste solltest Du unbedingt dort erwähnen.

Ich drücke Dir die Daumen!

LG
Kerstin


 
Veröffentlicht : 30.01.2008 21:38
(@Wuerfel)
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Hach Leute...

es hat zwar nicht viel gebracht, aber immerhin habe ich ordentlich Verwirrung gestiftet.
Bin heute 5 Stunden lang untersucht worden, damit mir der Oberarzt am Ende sagen konnte, dass er nichts für mich tun kann. Sein Rat war "Konzentrieren sie sich doch nicht so auf das Doppelbild!" Verdutzt Weiß nicht S Verdutzt JA HAB ICH MIR DAS DENN AUSGESUCHT?? Achja und eine andere Idee war, das linke Auge wieder nach außen zu stellen, damit ichs besser "abschalten" kann P jaaahahahaha klar. Clown gefrühstückt heute...
Ihm gings irgendwie nur ums Operieren, ich hatte ja auf ne andere Art von Hilfestellung gehofft...

Er hat mir dann auf Nachfragen ein Rezept über eine 12er Prismenfolie geschrieben, das wär das einzige was mir noch helfen könnte.
Problem ist eben, dass in jeder Entfernung und jeder Richtung die Winkel unterschiedlich sind. Maximal sinds wohl 7 Grad nach außen und 4 nach oben oder so... aber so genau kann man das nicht sagen, weil es IMMER unterschiedlich ist.
Der Orthoptist tat mir schon total leid. Der hat mir eine Stunde lang Leuchtpunkte, Hunde, Fliegen, rote Scheibchen und Zahlen gezeigt und ich sah nach jedem Test wie sich seine Stirn in Falten legte und er hilflos schnaufte...
Danach war ich schon total im A***, dabei wars nur die erste der 5 Stunden, die ich da verbrachte Zwinkert

Im Endeffekt wollen jetzt alle auf die Blutergebnisse des Neurologen warten, weil bevor das nicht sicher ausgeschlossen ist, machen sie kein MRT. Das steht fest. Und von der Zyste hat der Oberarzt auch nicht soviel gehalten, er hat sie zwar nicht gesehen, aber naja... er nuschelte so in seinen Bart Wenn man alle Leute durchs MRT jagen würde, würd man soviel Zeugs finden, was nicht pathologisch is... blabla.

Ja so erfolgreich war ich / Im Zug bin ich erstmal eingeschlafen...


 
Veröffentlicht : 06.02.2008 21:52
(@Kerstin-Harms)
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Es stimmt, die Pinealiszysten sind häufig und die meisten wissen nichts davon. Leider stimmt es aber auch, und wird leider von den Ärzten oft abgebügelt, dass diese Zysten Probleme machen Gleichgewicht, Kopfschmerzen, Sehen. Solche Befindlichkeitsstörungen sind den Herren wohl nicht so wichtig, denn sie haben auch die Patienten mit den echten bösartigen Tumoren zu behandeln.

Na ja, und der Rest, da solltest Du wirklich die neurologischen Ergebnisse abwarten. Deine Schielproblematik hat nichts mit Wf zu tun, und sie zu korrigieren ist schwer. Und es gibt Schielformen, da ist es für die Betroffenen echt besser, nur einäugig oder alternierend zu gucken, weil beidäugig immer Probleme bringen wird.

LG
Kerstin


 
Veröffentlicht : 07.02.2008 18:17
(@Georg-Scheuerer)
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Hallo Wuerfel,

anscheinend habe Sie sich schon mühe gegeben - aber geholfen hat es wohl auch nicht.
Ob einfach eine Korrektur gefunden werden kann mit der Du weitgehend Beschwerdefrei bist lässt sich einfach nicht beurteilen.
Nur noch mal als Hinweis ein paar "optische" Möglichkeiten die geprüft werden müssen - wahrscheinlich sind aber schon alle geprüft wordenUnsicher

- "klassische Korrektion" der Fehlsichtigkeit
- Prismen
- Isokonische Gläser falls unterschiedlich große NH-Bilder vorhanden sein sollten
- Monovision (ein Auge mehr auf die Nähe einstellen das andere meist das Führungsauge für die Ferne - dadurch wird evtl. die Suppression erleichtert
- Kontaktlinsen in verschiedenen Kombinationen......ich weiss schwierig wegen trocken......trotzdem hochwasserbindende, formstabile etc.
- Kombination aus den genannten

Vielleicht führt hier auch kein Weg zum Erfolg?!

Die medizinsche Abklärung sollten die Ärzte schon vorantreiben - ich hoffe das sich alles zum Guten wendet.

viele Grüße
Georg


 
Veröffentlicht : 07.02.2008 22:23
(@Sonnie)
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Hallo an Alle

Hier eine Reihe von Beschwerden die ich bis jetzt im laufe meines Lebens festhalten
möchte!
Ob die alle oder zum Teil mit meiner neu entdeckten Pinealis-Zyste zu tun haben könnten?

Hier mein Bericht

Wie ich 17 Jahre alt war, bekam ich Zeitweise Unkontrollierte Herzrase-Zustände
und Herzrytmusstörungen.
Man sagte mir damals im Krankenhaus, daß ich eine schwere Vegitatieve Dystonie habe!

Mit 22 Jahren bekam ich nach der Entbindung meines ersten Kindes eine bleibende Erhöhte
Körpertemperatur. Die habe ich leider bis heute noch behalten!
Vor ein paar Jahren stellte ein Arzt fest, daß ich plötzlich erhöhte Muskel CK Werte habe.
Meine Muskel Werte sind bis heute bis auf 520 CK angestiegen!
Eine Muskel Erkrankung wurde ausgeschlossen.

Alles stets Idiopathisch bei mir, versteht sich!

Die Wadenkrämpfe die ich seid Jahren immer verstärkter bekomme, kann ich nur noch mit
immer höher dosierten Magnesium Tabletten in Griff bekommen!
Ich nehme pro 1. Tablette Magnesium von 350 mg ein.
Halluzination und Schlaf Lähmungen habe ich auch.

Wenn ich mich aufregen muß, werde ich sehr stark müde und neuer Dings muß ich meine
Augen zwingend schließen.
Ich habe nach einer Weile Schwierigkeiten meine Augenlider wieder
zu öffnen, meistens bleibt ein Augenlid für eine Zeit lang geschlossen.
Normal ist das sicher auch nicht, oder?
Wer hat die gleichen Erfahrungen wie ich bisher gemacht?
Liebe Grüße Sonja


 
Veröffentlicht : 09.02.2008 19:08
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo Sonja,

Magnesium kann in bestimmten Fällen überdosiert werden. Versuche erstmal, gegen Wadenkrämpfe andere Mittel einzusetzen. Da die tägliche Normal-Dosis bei 300 -350 mg liegt, dürftest Du keine zusätzlichen magnesiumhaltigen Lebensmittel zu Dir nehmen.


 
Veröffentlicht : 09.02.2008 20:06
(@Sonnie)
Beiträge: 4
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Warum dürfte ich bei 350 mg Magnesium keine zusätzlichen Nahrungsmittel
mit Magnesiomgehalt mehr zu mir nehmen?
Ist das dann schädlich?
Bei niedrigerem Gehalt von Magnesium bekomme ich wieder diese Krämpfe !
Was sollte ich dann einnehmen?
Gruß Sonja


 
Veröffentlicht : 09.02.2008 21:55
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Hallo Sonja,

Du hast bezüglich Deiner Anfrage bereits einen eigenen Thread unter sonstige Fachthemen aufgemacht, was ich gut finde. Dieser Thread hier gehört Würfel...es gibt sonst arges Kuddel Muddel. Bitte stelle Deine Fragen doch weiterhin dort, dann ist es für alle Beteiligten überschaubarer, ok?

Übrigens finde ich 350 mg Magnesium nicht sooooo viel - ich war mal auf 1000 mg pro Tag. Die einzige Nebenwirkung war Durchfall. Aber alles Weitere bitte in Deinem eigenen Thread.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 10.02.2008 11:48
Seite 1 / 3
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