peter83 schrieb 14.04.2008 1308
bis vor ein paar Jahren sagte man aber sogar das frühzeitige Korrektion mit Pluswerten und spätere Esotropie kausal wären. Deshalb ist es ja in der Regel so, das Hyperopien bei Kindern bis ca. 3 dpt gar nicht korrigiert werden,da nach Ausbildung des Sehzentrums Diese emmetrop sind.
peter83 schrieb 16.04.2008 1033
Was ich meinte ist, das eine korrigierte Hyperopie und unter Umständen dadurch entstehendes akkomadatives Schielen zur späteren Esotropie führen können.
Das Erste war falsch und das Zweite war auch falsch, dieses von ihm inzwischen gelöscht.

Akkomodatives Schielen natürlich nur bei unkorrigierten hyperopen Kindern. Sorry, mein Fehler.
@Dieter
Ausgezeichnet das Du die Zitieren-Taste gefunden hast...
peter83 schrieb
Akkomodatives Schielen natürlich nur bei unkorrigierten hyperopen Kindern. Sorry, mein Fehler.
@Dieter
Ausgezeichnet das Du die Zitieren-Taste gefunden hast...
Ausgezeichnet das Sie hier Fehler machen. Kluge Menschen finde ich soooo genial. Echt!
Bevor man andere korrigiert, sollte man sachlich korrekt formulieren.
Sie haben ja selbst beim PDF-Link sachlich/fachlich unkorrekt geschrieben. So was aber...
Was ich ja auch nicht dementiere und diesen Fehler eingestehe...
peter83 schrieb
Was ich ja auch nicht dementiere und diesen Fehler eingestehe...
Wenn Sie dann auch noch einige Kommentare vermeiden könnten, kämen wir sicher alle damit klar hier.
Denn Sie wissen ja"Wie es in den Wald ruft,...."
P.s. Rumpelstilzchen und Teufelchen sind hier schon durch meine Person besetzt. Da ist leider nichts dran zu rühren. 
... und A. auf N. (die mit dem Faden)
... und Nausikaa

P. S. Den Scherz muss nicht jeder verstehen.
Guten Morgen,
mal das Resultat unseres Besuches bei der Orthoptistin
Ich bekomm keine ungetropften Werte, das ist nicht notwendig meinte sie. Die getropften Werte
Juni 07 R +4,25 L +3,75 Visus R 60% L 100%
Brillenwerte R+3,75 L +3,25
März 08 R +5,75 L +4,75 Visus R 80% L keine Ahnung, macht sie ja nie
Brillenwerte R +5,25 L +4,25
Also definitiv schlechter geworden.
Außerdem hat sie mir erzählt dass sich die Weitsichtigkeit bei Kindern bis zum 8. Lebensjahr verschlechtert. Hat jemand gute Tips für mich?
LG Katharina
Wieso schlechter geworden?!?! Der Visus ist doch besser geworden! Was dann an Werten dahinter steckt, ist sekundär. Eine Weitsichtigkeit geht bei Kindern mit fortschreitendem Alter zurück, weil der Augapfel wächst.
Die Aussage der Orthoptistin, dass sich die Weitsichtigkeit verschlechtert, ist nichtssagend. Was meint sie damit? Sie verstärkt sich entweder oder sie geht zurück. Verschlechtern kann sich nur der Visus.
Ich glaube, Du solltest Dir eine andere Orthoptistin suchen, wenn die jetzige nur das eine Auge im Visier hat. Wie kann sie die Brillenglasstärke fürs linke Auge ändern, aber nicht messen, wie der Visus damit ist?!?!?!?!?
LG
Kerstin
Hallo Kerstin,
das frag ich mich ja auch. Aber irgendwie ist es verdammt schwer bei uns überhaupt einen Orthoptisten zu finden der noch jemanden nimmt
LG Katharina
Hallo Katharina,
von wo kommst Du denn?
Aus Chemnitz und irgendwie ist die Auswahl seeeeehr begrenzt... Heute hab ich schon festgestellt dass die Orthoptistin bei der wir bis jetzt immer waren noch in einer anderen Einrichtung tätig ist 
Augenklinik in Aue!
Er hat auch definitiv zu viel Plus in der Brille!!!!!
Inwiefern Kerstin? Normal wird doch 0,5 abgezogen und das ist doch auch so...
Das ist NICHT normal!!!!!!!!!!!!!!! Das hat sich die Allgemeinheit der Orthoptistinnen und AÄ aber so zurechtgebastelt.... es entbehrt jeder wissenschafltich korrekten Grundlage.
Getropft ist die Akkommodation des Auges "gelähmt" - das heißt, es kann nicht auf Nah und Fern schalten und dadurch nicht scharf stellen. Der Vorteil Bei weitsichtigen Kindern kann man so die objektive Übersichtigkeit ermitteln. Die Größe des Augapfels bestimmt ja u.a.die Übersichtigkeit. Jeder Mensch hat nun aber andere muskuläre Fähigkeiten zu akkommodieren, wenn das Auge nicht getropft ist. Die einen können es sehr stark, die anderen nicht so gut - je nach Beschaffenheit der Muskeln. Manche Kinder können eine Übersichtigkeit von 14 Dioptrien wegakkommodieren, andere brauchen schon ab 2 DPT. unbedingt eine Brille, um in der Nähe scharf sehen zu können.
Keine Orthoptistin kann Dir sagen, wie die Augenmuskeln Deines Kindes beschaffen sind und was die so wegakkommodieren können. Und Deine Orthoptistin hat ihn nicht mal ungetropft gemessen. Daran hätte sie schon viel erkennen können -z. B. ungetropft gibt er +1,0 her, getropt +5,0 - er kann also 4 Dpt. wegakkommodieren. Ein anderer gibt ungetropft +4 her,getropft auch +5,0 - der kann also nicht so viel wegakkommodieren.
Aber die Damen Orthoptistinnen ziehen pauschal bei allen Kindern +0,5 Dpt. ab und dann passt's scho....solche Brillen sind in der Regel nie verträglich.
Dein Sohn hat viel zu viel Plus in der Brille, sonst würde er nicht drüber gucken!
Suche Dir doch alternativ zum Messen mal einen versierten Augenoptikermeister, der mit KIndern gut kann und am besten auch die MKH beherrscht. Der misst garantiert ungetropft unter natürlichen Sehbedingungen und Dein Kind bekommt eine verträgliche Brille. Es ist unbedingt wichtig, den Einzelvisus beider Augen zu bestimmen, zu kennen und bei jeder neuen Korrektion zu berücksichtigen!
Was sagt Deine Orthoptistin denn zum Thema Stereosehen bei Deinem Sohn? Welche Tests wurden hier gemacht? Liegt ein Schielen hinter der Sehschwäche des einen Auges? Meistens ist das so....sonst würde das Auge nicht an Sehkraft verlieren.
LG
Kerstin
Also Kerstin, ehrlich mal. Ist doch schonmal toll dass sie mir überhaupt die Werte gesagt hat, kann ich doch nicht erwarten dass ich noch mehr erfahre, hm? *Ironie off* Die gute Frau hat reagiert wie eine Tarantel auf die Frage mit den Werten und mir an den Kopf geknallt dass die ungetropften Werte sowieso irrelevant sind. Ich hatt keinen Bedarf mehr die noch irgendwas zu fragen, kannste aber glauben 
peter83 schrieb
Im Folgenden und speziell für Zimtziesche mal ein Link, wo alles Wissenswerte zur Sehentwicklung von Kindern drinsteht. Vieles davon ist mir bekannt aus dem Unterrricht von Dr. Berke, der auch mehrmals zitiert wurde.
MFG Peter
<a href=" http://www.optometrie-cagnolati.de/downloads/diplomarbeit_vranko.pdf
">www.optometrie-cagnolati.de/downloads/diplomarbeit_vranko.pdf
http://www.optometrie-cagnolati.de/downloads/diplomarbeit_vranko.pdf Zitat der Diplomarbeit von Vranko 2.1 Wachstum des Auges Das Auge entwickelt sich aus dem Neuralrohr, welches eine Vorstufe unseres Nervensystems beim Embryo darstellt. Der lichtempfindliche Teil des Auges ist ein Abkömmling des Zwischenhirns (Uebach, 1995, S.59). Zu Beginn der vierten Schwangerschaftswoche stülpen sich aus den basalen Anteilen des Zwischenhirns seitlich paarige Augenbläschen aus. Daraus bilden sich die einzelnen Abschnitte des Auges. Zum Ende der vierten Schwangerschaftswoche stülpt sich die Augenblase zum Augenbecher ein. Durch diesen Vorgang entsteht eine zweiblättrige Augenanlage mit dem inneren und äußeren Augenbecherblatt (Zypen, 1999, S.29). Aus dem äußeren Augenbecherblatt bilden sich das Pigmentepithel der Retina und des Ziliarkörpers sowie die beiden Irismuskeln. Aus dem inneren Augenbecherblatt differenzieren sich das Pigmentepithel der Iris, der unpigmentierte Teil des Ziliarkörpers und die lichtempfindliche Netzhaut (Zypen, 1999, S.31-34). --------------------------------------------------------------------------------------------------
Eine etwas lange Berichtigung und Intensivierung auf diesem Gebiet
Embryonale Phase Beginn der 4. SSW bis zum Ende der 8. SSW
- Ausbildung der Somiten - 25 Tage (14 Somiten) Auftreten der Augenfurchen
- 26 bis 28 Tage (19 - 25 Somiten)
- Auftreten zweier Augenbläschen am Vorderhirn.
- Einstülpung der Augenbläschen mit Linsenplakode.
- Kondensation von Mesoderm für die extraokularen Musklen.
- 5. Woche......
- komplette Entwicklung des primären Augenbläschens
- Frühestens Auftreten der primitiven marginalen Zonen der späteren Netzhaut
- Beginn der Invagination des Augenbläschens zur Ausbildung des Augenbechers
- Weitere Entwicklung der Netzhaut mit zellulärer Differenzierung
- Ausbildung des Linsenbechers
- Die A. ophthalmica entspringt der A. carotis interna
- Schnelle Entwicklung des Augenbechers (mit Stiel und Augenbecherspalte)
- Das Augenbläschen ist komplet invaginiert ( Augenbecher mit komplett offener Augenbecherspalte, die mit dem Zwischhirn verbunden ist)
- Das Linsenbläschen hat sich zu einem geschlossenen Bläschen entwickelt und steht mit dem Oberflächenektoderm in Kontakt.
- Die A. hyaloidea tritt in die hintere Augenbecherspalte ein und erreicht den hinteren Pol des Linsenbläschens
- 6. Woche....
- Kontinuierliche Differenzierung der Netzhaut in einer zellulären Zone und in Randzonen
- Das Linsenbläschen ist jetzt hohl und kugelförmig und vom Oberflächen- ektoderm gelöst.
- Die A. hyaloidea nimmt an der Ausbildung des hinteren Teils der Tunica vasculosa lentis teil
- Weitere Entwicklung der Netzhaut bis zu einer Dicke von 0,13 mm
- Elongation der hinteren Zellen des Linsenbläschens
- Ausbildung des lateralen Teils der Tunica vasculosis lentis
- Beginn des Verschlusses der Augenspalte in ihrem Mittelteil
- 2. Stadium der retinalen Differenzierung mit Ausbildung einer primitiven inneren Körnerschicht
- Die Zellen der Hinterwand des Linsenbläschens verlängern sich und werden zu Linsenfasern
- Mesodermale Zellen zur Bildung des Hornhautendothels beginnen als Einzellschicht unter dem Oberflächenepithel zu wachsen.
- Fast kompletter Verschluß der Augenspalte (außer vorderer und hinterer Teil).
- Die Optikusfasern wachsen nach proximal in den Sehnerv ein.
- Das Lumen des Linsenbläschen wird kleiner; die Linsenkapsel ist komplett ausgebildet.
- Beginn der Entwicklung des sekundären Glaskörper.
- Die Choriokapillaris ist vollständig.
- Eine doppelte Zellschicht am Oberflächenektoderm bildet das Hornhaut- epithel.
- Das orbitale Mesoderm beginnt sich in extraokulare Muskeln zu differenzieren
- 7. Woche....
- Das distale Ende der Augenspalte ist komplett verschlossen.
- Die Unterscheidung von innerer und äußerer neuroblastischer Schicht der Netzhaut wird durch das Auftreten einer (transienten) Faserschicht (nach Chievitz) am hinteren Pol bewirkt.
- Das Lumen des Linsenbläschens ist obliteriert.
- Lidrudimente haben sich zu eigentlichen Falten entwickelt. Die Fasern des Musculus orbicularis oculi beginnen das Auge zu umwachsen.
- Die Netzhaut beginnt sich zu verdicken, die Differenzierung nimmt zu. Es wird eine Dicke von 0,175 mm erreicht.
- Das Mesoderm, welches das zukünftige Irisstroma ausbildet, nimmt eine entsprechende Form an. Eine sklerale Kondensation ist festzustellen.
- Ausbildung des vorderen Teils der Tunica vasculosa lentis.
- Der proximale Anteil der Augenspalte ist verschlossen.
- Die Netzhautentwicklung schreitet weiter vor (Dicke 0,19 mm).
- Beginn der Nervenfaserkreuzung und der Ausbildung des Chiasma opticum.
- Trennung von Hornhautepithel und - endothel durch eine azelluläre Schicht.
- Die Zellkerne der primären Linsenfasern bilden sich zurück.
- Die Tunica vasculosa lentis ist vollständig. Die Vasa hyaloideae propriae treten auf.
- Die Lidfalten bedecken teilweise die Augen. Die Canaliculi sind vorhanden.
- 8. Woche.... -
Die Ausdifferenzierung der Netzhaut schreitet schnell fort.
- Das Chiasma opticum ist vollständig ausgebildet.
- Einwanderung von Mesoderm in die azelluläre Schicht der Hornhaut mit der Ausbildung des Hornahutstromas.
- Die Pupillenmembran ist vollständig ausgebildet .
- die Anfänge der Voderkammer sind erkennbar.
- Sekundäre Linsenfasern bilden sich aus.
- Die Kondensation des periokulären Mesoderms zur Ausbildung der Sklera hat den Äquator erreicht.
- Die Anlage der Tränendüse ist vorhanden.
- Weitere Differenzierung der mesodermalen Kondensation zur Ausbildung der extraokularen Muskeln. Es sind bereits Fibrillen vorhanden.
- Die motorischen Nerven haben die extraokularen Muskeln erreicht..
- Fetale Periode (Beginn des 3. Monats bis zur Geburt)
- 9. Woche..... -
Der Bulbus hat einen Durchmesser von 1 mm erreicht.
- Der Ziliarkörper ist nachweisbar.
- Höchstes Entwicklungsstadium des Systems der A. hyaloidea.
- Der sekundäre Glaskörper ist vollständig vorhanden.
- Im embryonalen Linsenkern sind die Y-Nähte erkennbar.
- Im Mesoderm zur Ausbildung der extraokularen Muskeln sind Fasern nachweisbar.
- 10. Woche....
- Die Ausbildung des Ziliarkörpers schreitet weiter fort.
- Die Ziliamuskulatur wird ausgebildet; erstes Auftreten der Zonulae.
- Die Bowman-Schicht wird ausgebildet.
- Im Bereich des Äquators beginnt die Ausbildung der Tenon-Kapsel.
- Die Muskelfasern des Musculus orbicularis oculi bilden sich aus.
- Membranöse Knochen bilden die Orbitawände.
- Am Ende dieser Entwicklungsperiode sind die Tractus optici ausgebildet.
- 11. Woche...
- Das Gebiet der späteren Makula beginnt sich zu differenzieren.
- Beginn der Ausbildung des okzipitalen Kortex
- Die geraden Augenmuskeln sind gut differenziert. Der Musculus levator palpebrae trennt sich vom Musculus rectus superior.
- 12. Woche....
- In der Netzhaut werden rudimentäre Stäbchen und Zapfen ausgebildet.
- Auftreten der Irisformation und des Musculus sphincter pupillae.
- Der Limbus ist gut abgegrenzt. Der Schlemm-Kanal bildet sich aus.
- Das hyaloidale System beginnt zu atrophieren.
- Die Gliahülle des Nervus opticus beginnt sich zu differenzieren.
- In den Lidern ist die Anlage des Tarsus erkennbar. Der Musculis orbicularis oculi ist gut entwickelt.
- 4. Monat....
- Der Bulbusdurchmesser nimmt von 3 auf 7 mm zu.
- Die Vaskularisation der inneren Schichten der Netzhaut hat begonnen.
- Die Ziliarfortsätze sind vollständig ausgebildet. Die mittlere Schicht der Chorioidea tritt auf.
- Die posterioren und lateralen Anteile der Tunica vasculosa lentis bilden sich zurück.
- Der sekundäre Glaskörper entwickelt sich.
- Die Wimpern und Liddrüsen treten auf. Die Plica ist gut ausgebildet.
- Die Tenon-Kapsel ist komplett ausgebildet.
- Die Orbitawände sind gut entwickelt.
- 5. Monat....
- Die Differenzierung der Netzhaut schreitet weiter fort. Die transiente Schicht ( nach Chievitz) ist mit Ausnahme der Makula obliteriert.
- Die Myelinisierung des Corpus geniculatum ist nachweisbar.
- Alle Schichten der Aderhaut sind vorhanden. Die Melanoblasten treten im äußeren Anteil der Aderhaut auf.
- Die Zonulafasern verlaufen vom Ziliarepithel zur Linse.
- Die Iris ist voll entwickelt.
- Die Sehnenansätze der extraokularen Muskeln sind ausgebildet.
- Die Durascheide des Sehnerven ist abgrenzbar.
- 6. Monat....
- In der Makual ist die foveoläre Einsenkung zu erkennen.
- Das Gliagewebe an der Papille (Bergmeister- Papille) ist maximal entwickelt.
- Der Musculus dilatator pupillae beginnt sich auszubilden.
- Der Musculus sphincter pupillae ist voll entwickelt.
- Die Descement-Membran ist zu erkennen. Der Kammer:wink:el entwickelt sich peripher.
- 7. Monat.....
- Der Bulbusdurchmesser beträgt 10 - 14 mm.
- Die Stäbchen der Netzhaut haben sich differenziert.
- Die Fovea ist erkennbar.
- Die Myelinisierung der Sehnervenfasern erreicht das Chiasma.
- Die Bergmeister-Papille beginnt zu atrophieren.
- Die Pupillarmembran beginnt zu atrophieren.
- Die A. hyaloidea obliteriert.
- Eröffnung der Canaliculi der Tränenwege in die Lidränder. Der Tarsus des Oberlides ist gut ausgebildet.
- 8. Monat....
- Alle Netzhautschichten sind gut entwickelt.
- Die Netzhautgefäße haben die Ora erreicht.
- Der fetale Linsenkern ist vollständig entwickelt.
- Das hyaloidale System bildet sich nun schnell zurück.
- Die Zirkulation des Vorderabschnittes ist vollständig entwickelt.
- Die Lider trennen sich in gesamten Länge voneinander.
- 9. Monat....
- Der Durchmesser des Bulbus nimmt auf 17 mm zu.
- Mit Ausnahme des Zentrums ist die Struktur der Netzhaut vollständig ausgebildet.
- Auftreten der Fasern des infantilen Linsenkerns.
- Die Pupillarmembran und Hyaloidalgefäße sind zurückgebildet.
- Beginn der Ausbildung der physiologischen Papillenexkavation.
- Geburt.....
- Mit Ausnahme der Fovea ist die Netzhaut vollständig entwickelt.
- Die Myelinisierung der Sehnervenfasern hat die Lamina cribrosa erreicht.
- Der infantile Linsenkern ist von erkennbarer Dicke.
- Geschlängelte Reste der A. hyaloidea, die vorne an der hinteren Linsenkapsel anhaften, flottieren frei im Cloquet Kanal.
- Die Tränendrüse ist noch unterentwickelt. Es werden noch keine Tränen sezerniert.
- Das Passagesystem der Tränen hat die Nase erreicht. Es besteht jedoch häufig noch eine membranöse Trennung vom Meatus inferior.
J.F.Collins, A.J.Augustin (Herausgeber) Augenheilkunde, Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1997 ISBN 3 - 540 - 61172 - x Seite 870 - 872
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Ein einfaches Histologie-/Embryonal-Buch hätte es auch schon gemacht. Die zeitliche Entwicklung der kortikalen Strukturen wären sicher auch noch sehr aufschlußreich. Eine Diplomarbeit, die von Cagnolati mitbetreut wurde, bedeutet noch lange nicht eine exakte wissenschaftliche Puplikation. Das war hier nur der Anfang der Peinlichkeiten. Ich kann dieses Paper Stück für Stück auseinandernehmen. Das ist überhaupt nicht schwierig. Sich darauf zu beziehen heißt in meinen Augen nicht viel zu wissen. Wenn es mal die Zeit wieder zulässt, mache ich gern weiter im Reigen, Herr Augenoptikmeister Peter 83.
Zimtziesche schrieb
Also Kerstin, ehrlich mal. Ist doch schonmal toll dass sie mir überhaupt die Werte gesagt hat, kann ich doch nicht erwarten dass ich noch mehr erfahre, hm? *Ironie off* Die gute Frau hat reagiert wie eine Tarantel auf die Frage mit den Werten und mir an den Kopf geknallt dass die ungetropften Werte sowieso irrelevant sind. Ich hatt keinen Bedarf mehr die noch irgendwas zu fragen, kannste aber glauben
Wenn man über die Brille schaut, Kopfschmerzen hat und da anfängt mit zu Schielen, stimmt da nichts. Und wenn medizinisches Hilfspersonal dann noch so reagiert und tropft und dann Visus prüft und sich nur für ein Auge interessiert (wie kann man nur in Mydriasis Visus prüfen? Das ist ja so was von dilletantisch....), dann hilft alles fragen nichts mehr, dann muss man sehen, das man schleunigst wo anders hingeht und sich eine zweite und hoffentlich kompetente Meinung einholt.
Vielleicht wissen Sie nicht, dass alles Sehschuluntersuchungen normalerweise als großer Befund an Ihren Kinderarzt geschickt werden. Jedes Quartal. Sich da mal die Unterlagen holen. Sie haben selbstverständlich das Recht auch von Ihrem Augenarzt den Befund zu erhalten. Drängen Sie da bitte auf folgendes Sehschärfe rechts und links mit Korrektion und ohne Korrektion, sowie auch beidäugig ebenfalls mit und ohne Brille. Objektive Refraktionswerte. Brillenverordnung. Augenstellung mit und ohne Brille und selbstverständlich die Fixation beidseits. Erwähnen Sie in Ihrer schriftlichen Bitte, dass Ihnen das bürgerliche Gesetzbuch dieses Recht zuschreibt und erwähnen Sie ebenfalls, dass die Hilfskraft Ihnen gegenüber sich unkompetent verhalten hat.
AgnesMaria schrieb
peter83 schrieb
Im Folgenden und speziell für Zimtziesche mal ein Link, wo alles Wissenswerte zur Sehentwicklung von Kindern drinsteht. Vieles davon ist mir bekannt aus dem Unterrricht von Dr. Berke, der auch mehrmals zitiert wurde.
MFG Peter...
Eine etwas lange Berichtigung und Intensivierung auf diesem Gebiet
...

Formidabel das Synchronspringen von peter83 (Start 12.03. 0903) und tim10 (Start 11.03. 1603).
Ist einer schon ausgeschieden, nachdem ihm Rumpelstilzchen am 08.04.2008 2143 begegnete? - Pardon entgegnete!

@Agnes Maria,
Den Herrn Cagnolati kenne ich nicht und die Diplomarbeit habe ich mir auch nicht komplett durchgelesen. Ich habe mir die Teile durchgelesen, die für dieses Thema relevant waren. Ob die Entwicklung der Augen im Mutterleib so stimmen, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich mich mit der Entwicklung der Augen nach der Geburt beschäftigt habe. Daher bsziehe ich mich auch nur auf die relevanten Artikel. Folglich Herr/Frau Agnes Maria, bevor man loswettert immer erst nachdenken, ob es sich lohnt.
MFG Peter
Wenn das Eine nicht stimmt, warum soll das Andere besser sein? Ich kenne Diplomarbeiten auf anderen Gebieten, die das Papier nicht wert sind ...
Warum soll sich AgnesMaria mit dieser Diplomarbeit noch weiter auseinandersetzen, wenn Sie es definitiv besser weiß? Mich braucht sie nicht mehr zu überzeugen und manche Leute wollen sich ohnehin nicht überzeugen lassen.