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wem soll man glauben?

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(@Michaela10)
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[#3906]

Hallo,

wem kann man eigentlich vertrauen? Unsere Augenärzte schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn man auf die WF anspricht!

Laut den Augenärzten sieht mein Sohn hervorragend. Ich hatte jedoch immer das Gefühl bei ihm stimmt etwas nicht. Er wollte nie lesen, las sehr schlecht, es war enorm anstrengend für ihn. Seine Rechtschreibung und sein Leseverständnis waren schlecht.
Heute ist er 14 und kämpft sich so durch den Deutschunterricht.
Legasthenie ist aber nie festgestellt worden.

Ich wurde im Sommer letzten Jahres auf die WF aufmerksam und lies ihn testen. Der Optiker gab ihm die Note 3,5. Er meinte, dass man nun ja nur noch theoretisch zurückverfolgen kann, wie schlecht wohl das Ergebnis vor 7 Jahren ausgefallen wäre.

Tja, wir sind einfach total verunsichert, da uns von Prismenbrillen abgeraten worden ist.
Soll unser Sohn die Brille nun zum lesen aufsetzen oder nicht?

LG Michaela


 
Veröffentlicht : 19.02.2008 14:43
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(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Hallo Michaela,

die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Was Dir bleibt, ist, Dich selber schlau machen.

Empfehlenswerte Lektüre

Winkelfehlsichtigkeit - Ein Sammelband von Dr. Uwe Wulff
erschienen im Schulz Kirchner Verlag in der "Neue Reihe Ergotherapie". ISBN 3-8248-0496-4

Jedenfalls ist es durch Studien erwiesen, dass eine WF die Lese-Rechtschreibleistung negativ beeinflussen kann, ebenso hat sie Einfluss auf Mathe, Sport, Musik und alle Lernfächer (sinnentnehmendes Lesen fehlt oft). Vielen Kindern mit LRS konnte durch Prismenbrillen geholfen werden. LRS und Legathenie sind übrigens zwei verschiedene Paar Schuhe.

Schau mal hier im Forum unter häufige Fragen rein und lies Dich zum Thema schlau.

Wenn der Augenarzt gute Sehleistung bescheinigt und auch sagt, das Kind hat kein Schielen (bitte vorher abklären lassen), kannst Du getrost den Weg der Prismenbrille einschlagen. Suche Dir hierfür einen versierten Optiker, der die MKH-Methode anwendet.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 19.02.2008 15:01
(@AkkoStrabo)
Beiträge: 171
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Hallo Michaela,

wenn ich Dir sage, wem ich (noch) glaube, wäre Dir möglicherweise nicht geholfen. So wie sich die Geister an der MKH scheiden, scheiden sich die Geister auch am Mikrostrabismus. Insofern wäre es zuerst wichtig abzuklären, ob zur WF noch Mikrostrabismus vorliegt. Damit dann richtig umzugehen, ist wieder ein anderer Schuh. Um Dir Deine eigene Meinung zu bilden, musst Du Dir die Mühe machen, die Beiträge der letzten Wochen/Monate durchzulesen.

Fange mal an mit dem Beitrag von CaptainMu und dem Beitrag von malan, die fassen ein paar Aspekte sehr gut zusammen.

Dann gibt es rechts oben "Suche im Forum", dort kannst Du z. B. "Mikrostrabismus" eingeben und suchen lassen.

Wenn Du mir per PN mitteilst, wo Du wohnst hab ich Dir vielleicht einen Tipp.

Gruß,
AkkoStrabo


 
Veröffentlicht : 19.02.2008 15:31
(@Doccy)
Beiträge: 161
Estimable Member
 

Hallo Michaela,

du fragst

Hallo,
wem kann man eigentlich vertrauen?

Die Antwort ist ganz einfach Traue nicht Deinem Augenoptiker. Traue nicht Deinem Arzt für Augenheilkunde. Traue nur Deinen Augen. Denen kannst Du vertrauen. Gleichgültig, wer was behauptet Wenn Dein Sohn sich mit der prismatischen Korrektion wohl fühlt, kann sie nicht falsch sein! Dann kannst Du getrost den Hände-über-den-Kopf-schlagenden-Dr. oder analog den Augenoptiker, der anderer Meinung ist, vernachlässigen. Fühlt Dein Sohn sich nicht wohl, ist die Brille falsch. Frage folglich zuerst Deinen Sohn, wie er sich fühlt, beobachte sein Verhalten und seine Leistung. Ist beides gut oder seit der entsprechenden Korrektion besser werdend, dann kümmere Dich nicht um Meinungsäußerungen vermeintlicher "Fachleute". Wer hilft, hat Recht.

viele Grüße,
Doccy


 
Veröffentlicht : 19.02.2008 19:26
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo Michaela,

da gebe ich Doccy uneingeschränkt recht. Kinder machen nichts umsonst. Wenn die Brille freiwillig getragen wird, hilft sie einem Kind.


 
Veröffentlicht : 19.02.2008 20:36
(@AkkoStrabo)
Beiträge: 171
Estimable Member
 

Doccy schrieb

Die Antwort ist ganz einfach Traue nicht Deinem Augenoptiker. Traue nicht Deinem Arzt für Augenheilkunde. Traue nur Deinen Augen. Denen kannst Du vertrauen. Gleichgültig, wer was behauptet Wenn Dein Sohn sich mit der prismatischen Korrektion wohl fühlt, kann sie nicht falsch sein! Dann kannst Du getrost den Hände-über-den-Kopf-schlagenden-Dr. oder analog den Augenoptiker, der anderer Meinung ist, vernachlässigen. Fühlt Dein Sohn sich nicht wohl, ist die Brille falsch. Frage folglich zuerst Deinen Sohn, wie er sich fühlt, beobachte sein Verhalten und seine Leistung. Ist beides gut oder seit der entsprechenden Korrektion besser werdend, dann kümmere Dich nicht um Meinungsäußerungen vermeintlicher "Fachleute". Wer hilft, hat Recht.

So weit ist - wie schon Eberhard sagt - alles richtig, nur fehlt der für mich wichtigste Aspekt (leider zähle ich zu den angeblich nur 3% der Betroffenen)
Traue keinem MKH-ler der Mikrostrabismus nicht (er)kennt oder trotz Erkennen ignoriert, wie ich alles schon erleben musste.

Wenn es stimmt, was Doccy sagt

Wenn Dein Sohn sich mit einer prismatischen Korrektion wohl fühlt, kann sie nicht falsch sein!

Dann gilt erst recht
Wenn Dein Sohn sich mit einer prismatischen Korrektion nicht wohl fühlt, kann sie nicht richtig sein!

Siehe dazu folgenden Beitrag von AgnesMaria.


 
Veröffentlicht : 20.02.2008 09:58
(@marie)
Beiträge: 194
Estimable Member
 

Muss ich dir recht geben. Unsere zweite Brille war auch der Reinfall... Mit der alten Brille kommt mein Sohn wieder prima zurecht. Dr. L. sagt aber, die kann nicht reichen.... tja, jetzt warten wir mal, was bei der genauen Messung rauskommt.


 
Veröffentlicht : 20.02.2008 14:00
(@Georg-Scheuerer)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Zusammen,

Wenn Dein Sohn sich mit einer prismatischen Korrektion nicht wohl fühlt, kann sie nicht richtig sein!

Man könnte das fast so stehen lassen - aber irgendwie auch nicht. Falls jemand unterschiedlich lange Beine hat und der Orthopäde den Unterschied misst und als Einlagen fertigt. Diese dann nicht vertragen werden weil der Patient seine Muskulatur und Art zu laufen etc. auf den Längenunterschied der Beine eingestellt hat. Ist dann seine Messung "falsch"? Nein eigenltich nicht - trotzdem wird er wohl seine Einlagen an den Nagel hängen.......
(Achtung der Vergleich hinkt etwas - im wahrsten Sinne des Wortes Zwinkert )

Um zurück auf die Optik zu kommen - wenn 10.0 Ba messe kann es sein das ich nichts gebe. Oder manchmal auch 6 Ba oder manchmal auch 10 Ba.
Von was das abhängt -> von der Anamnese, Funktionsteste, Verträglichkeit, mit welchen Teste wurde gemessen bzw. "wo und wann" wurden die Prismen angenommen,etc.)

Aber ich glaube lieber AkkoStrabo die Intention von Deinem Posting entspricht auch meiner Meinung.

viele Grüße
Georg


 
Veröffentlicht : 20.02.2008 16:44
(@marie)
Beiträge: 194
Estimable Member
 

Der hinkt schon insofern als dass man bei meinem Sohn einen Beinlängendifferenz feststellte und mit Einlagen behandeln wollte. Ein zweiter Orthopäde erkannte dann, dass nicht die Beine "schuld" sind sondern Wirbelsäule und Becken. Und demzufolge hat er KEINE Einlagen bekommen. Wenn du verstehst was ich sagen will... könnte man nun hinkenderweise nämlich auch wieder auf den Mikrostrabismus und ähnliches übertragen Zwinkert


 
Veröffentlicht : 20.02.2008 17:27
(@dani_j_j)
Beiträge: 39
Trusted Member
 

oh, mir geht es genauso, allerdings braucht mein Sohn eh ne Brille und ich werd mal nach Erfurt fahren und die 30,- investieren und bau ganz fest darauf, dass mein Sohn weiss, ob die Brille die ihm dort dann aufgesetzt wird, sofern er überhaupt eine braucht, gut tut oder nicht...
schaun wer mal, in 10 Tagen weiss ich mehr...
lg
Dani


 
Veröffentlicht : 20.02.2008 17:53
(@AkkoStrabo)
Beiträge: 171
Estimable Member
 

Georg,

meine Intention hast Du schon richtig gesehen! Na und der Vergleich hinkt gar nicht so sehr, wie man zuerst meint

Wenn Du eine Beinlängendifferenz misst und es gibt einen schief stehenden Atlaswirbel, dann gibst Du nicht Einlagen wie gemessen, sondern den richtigen Impuls (siehe KIDD/KISS oder Vitalogie), um das Gleichgewicht der Wirbelsäule wieder herzustellen.

Wenn Du Prismen am "Kreuz" misst und es gibt einen Mikrostrabismus, dann gibst Du nicht Prismen wie gemessen, sondern ...

Die zwei Sätze lauten doch sehr ähnlich, nicht? Und wenn der Orthopäde keine Ahnung von KIDD/KISS oder Vitalogie hat wird er das Falsche tun ...

Gruß
AkkoStrabo


 
Veröffentlicht : 20.02.2008 18:05
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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AkkoStrabo schrieb

Wenn Du Prismen am "Kreuz" misst und es gibt einen Mikrostrabismus, dann gibst Du nicht Prismen wie gemessen, sondern ...

Gruß
AkkoStrabo

Das Kreuz ist schon ok bei Mikrostrabismus - es ist der Stereovalenztest, wo man nicht geben darf, was man messen kann, denn bei Mikrostabismen kann man immer mehr und mehr und mehr messen in solchen Fällen...

LG
Kerstin


 
Veröffentlicht : 20.02.2008 18:21
(@AkkoStrabo)
Beiträge: 171
Estimable Member
 

Hallo Kerstin,

im letzten konkreten Fall den ich jetzt meine wurde tatsächlich nicht mit dem Stereovalenztest sondern mit dem Kreuz bei Mikrostrabismus immer mehr und mehr gemessen. Offensichtlich kann man es auch da zu weit treiben. Ich bin kein Fachmann aber es wurde mir so gesagt.

LG,
AkkoStrabo


 
Veröffentlicht : 20.02.2008 18:32
(@Georg-Scheuerer)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo AkkoStrabo,
Hallo Kerstin,

auch bei Mikrostrabisten gibts unterschiede in der Intensivität der Hemmungsskotome etc. daher kann wie immer keine Pauschalisierung getroffen werden.
Aber bei einem Mikrostrabismus kann man oft immer wieder am Kreuz nachlegen - egal wieviel man vorher gegeben hat.......
Wahrscheinlich würdest Du Kerstin auch noch was annehmen - und willst Du diese "Kreuztestprismen" haben???

viele Grüße
Georg


 
Veröffentlicht : 21.02.2008 12:26
(@SabiK)
Beiträge: 175
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Ja, dass ist eine gute Frage, wem soll und darf man glauben.
Ich denke, man sollte alles einfach themenübergreifend offiziell in Studien prüfen lassen und Zusammenhänge zwischen WF, Kiss Kidd, frühkindliche Reflexe usw. abklären. Es ist halt so, wo fange ich als Laie an und wo höre ich auf? Wie ist die richtige Reihenfolge und wer bezahlt dass alles? Ich denke als normal Sterblicher sind einem finanziell einfach Grenzen gesetzt, um alles auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu sammeln, und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Es fehlt einfach auch die Zeit bei den Kiddis. Solange nicht genau geklärt wird, was wann, wie, und richtig hilft kann man nur ausprobieren und zerfleischt sich mit Zweifel. Wenn man Glück hat, wie es bei uns der Fall ist, wird es mit Prismen besser. Solange die Ärzte und Krankenkassen WF, Kiss Kidd usw. nicht anerkennen und es für Phylosophien halten, und Betroffene einfach auslachen und verspotten, kann man nicht themenübergreifend Studien entwickeln und allen Betroffenen richtig und effektiv helfen .
Schade.
Also bleibt nur der Weg, dass du es einfach ausprobierst und wenn dein Sohn ein gutes Gefühl hat und du auch, bleibt am Ball.

Grüßle SabIK


 
Veröffentlicht : 21.02.2008 12:36
(@Georg-Scheuerer)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Marie,

Der hinkt schon insofern als dass man bei meinem Sohn einen Beinlängendifferenz feststellte und mit Einlagen behandeln wollte. Ein zweiter Orthopäde erkannte dann, dass nicht die Beine "schuld" sind sondern Wirbelsäule und Becken. Und demzufolge hat er KEINE Einlagen bekommen. Wenn du verstehst was ich sagen will... könnte man nun hinkenderweise nämlich auch wieder auf den Mikrostrabismus und ähnliches übertragen

stimmt schon - ich habe eine Bekannte da war nur das Hüftgelenk raus (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) und Sie hatte Einlagen verschrieben bekommen bis zu einem anderen kam (weil anhaltende Beschwerden). Das war natürlich eine Lachnummer.....

Aber ein besserer Vergleich ist mir nicht eingefallen - und 1 zu 1 darf man diesen nicht übertragen.......aber ich glaube es ist rüber gekommen was ich sagen wollte.

viele Grüße
Georg


 
Veröffentlicht : 21.02.2008 12:58
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
New Member
 

Georg Scheuerer schrieb

Wahrscheinlich würdest Du Kerstin auch noch was annehmen - und willst Du diese "Kreuztestprismen" haben???

viele Grüße
Georg

Hallo Georg,

das olle Kreuz war bei mir ja eh immer am alternieren...welche Werte sollte man mir da überhaupt geben. Da war ja immer nur ein liegender ODER stehender Balken zu sehen. Aber am weiter rauswandern oder hüpfen war der nie. Der Stereovalenztest, der hat mich in den Wahnsinn getrieben!!!!!!!!!! Einmal Blinzeln und alles stand wieder woanders, teils total rechts draußen. Dann guckte ich es mir 5 Sekunden lang wieder zur Mitte hin zurecht, aber Mist, ich musste schon wieder blinzeln, weil ich trockene Augen habe. Und schupps, war die Dreiecksspitze wieder rechts draußen und das Spiel ging von vorne los. Da hätte man wohl 50 Prismen reinpacken können.....und ich hätte die Dreiecke immer noch am Wandern gehabt (Uri Geller für Anfänger.... Juhu ).

Und ich werde auch keine MKH-Messung mehr machen lassen, solange ich beschwerdefrei bin. Erst, wenn es wieder losgeht, dann mal gaaaaanz vorsichtig an subjektiv verträgliche Prismen rantasten. Und messen lassen bei jemanden, der Ahnung von Mikrostrabismus hat. Zwinkert

LG
Kerstin


 
Veröffentlicht : 21.02.2008 18:53
(@AkkoStrabo)
Beiträge: 171
Estimable Member
 

Hallo Freunde,

ich weiß, dass Ihr auf meine aktuellen Werte wartet. Für die Anderen zuerst die Ausgangslage

Klassische Augenärzte hatten schon lange akkommodativen Strabismus diagnostiziert aber nie etwas davon gesagt. Später wurde ich zufällig auf Winkelfehlsichtigkeit aufmerksam gemacht. Mehrere MKH-ler (alles Mitglieder des IVBV) maßen mich von unten die Leiter rauf bis 50pdpt. Nicht alle Werte ließ ich in Brillen umsetzen, weil ich das Gefühl hatte, dass etwas nicht stimmen kann.

Die höchsten Prismenwerte kamen von besonders empfohlenen Spezialisten, die auch gleich von Operation sprachen, der Hinweis auf Unverträglichkeit wurde m. E. nicht ernst genug genommen. Die Diagnose Mikrostrabismus bekam ich so nebenbei, dass ich es ohne Sensibilisierung durch das Forum glatt überhört hätte. Auf die Vorgehensweise bei der MKH hatte die Diagnose offenbar keinen Einfluss, also musste etwas passieren.

Der jetzige Schritt brachte mich nun wieder nahe zu den Werten der ersten und einzigen verträglichen Prismenbrille
Jetzt Summe 4,75 dpt Prismen sowie R und L je 0,5 dpt mehr Sphäre.
Gefühlsmäßig hatte ich mit maximal 6 bis 8 pdpt gerechnet.

Leider kann ich die Helfer hier nicht namentlich nennen. Stattdessen sende ich einen herzlichen Dank an die Spree und an das jetzige Moderatorenteam für die geopferte Zeit und den Idealismus.

Aus den gemachten Erfahrungen kann ich nur betonen

° Kläre zuerst, ob Mikrostrabismus vorliegen könnte.

° Trage keine Brille mit der Du Dich nicht wohl fühlst. Fordere vom Optiker die Gläser zu tauschen, wenn er gemessen hat und sie nicht verträglich sind.

° Vertraue dem eigenen Gefühl und lass Dir nicht einreden, die Brille wäre schon richtig.

° Gehe zu keiner Operation, solange noch die geringsten Zweifel bestehen.

Zur Beschreibung der grundsätzlichen Situation greife ich gerne zurück auf den Beitrag von CaptainMu und den Beitrag von AgnesMaria.

LG
AkkoStrabo


 
Veröffentlicht : 23.02.2008 21:23
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo Freunde,

ich kann nur bestätigen, was Georg schon schrieb daß jede Situation bei Mikrostrabismus oder ARK anders ist. Das, was ich am Kreuz messe, muß ich an Hand der Verträglichkeit prüfen. Die Sehschärfe darf nicht sinken, bei zuviel an Prismen, die am Kreuz herauskommen, wird die Sehschärfe schlechter. Das kann man sehr gut nachprüfen an den polarisierten Optotypen beim iPolatest oder Polatest E.

Ebenso führt die zu hohe Kreuzkorrektion zu Überkorrektionserscheinungen an den orthoptischen Testen, Schober, Graefe usw.


 
Veröffentlicht : 24.02.2008 12:13
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
New Member
 

AkkoStrabo schrieb

Aus den gemachten Erfahrungen kann ich nur betonen

° Kläre zuerst, ob Mikrostrabismus vorliegen könnte.

LG
AkkoStrabo

Das unterschreibe ich voll und ganz!!!! Ich weise im Rahmen meiner Arbeit mit der Selbsthilfegruppe auch alle Ratsuchenden darauf hin.

Das Problem ist nur Die Guten sind rar, Mikrostrabismus zu erkennen ist nicht einfach, und oft nicht gleich beim ersten Mal zu sehen. Man geht also zum AA, der bescheinigt, dass kein Mikrostrabismus vorliegt, man lässt sich die Prismen nach voll sensorischer MKH fertigen und die Reise mit den Prismenwerten gen Unendlich geht dennoch los.....weil man eben doch Mikrostrabismus hat.

Und es soll vorkommen, dass es ein versierter Optiker ist, der den Mikrostrabismus erkennt, nachdem der AA ihn nicht gefunden hat.....

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 24.02.2008 15:23
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