Hallo, bei meinem Sohn wurde von der Ergotherapeutin eine Winkelfehlsichtigkeit vermutet und mir ans Herz gelegt das kontrollieren zu lassen. Mein Sohn ist 10 Jahre, ich habe mich bei einem Augenarzt gemeldet, der mir widerrum sagte ich solle erst mal zu einem Optiker gehen und es testen lassen und dann zu ihm kommen. Im Internet hab ich aber gelesen das man erst zu einem AA gehen soll. Ein anderer Optiker sagte das bei Kindern Optiker sowieso keine Tests durchführen dürften, sondern nur Augenärzte. Weiterhin hiess es das ich den Test bezahlen müsse, wenn ich nicht zu einem AA gänge und mir da ein Rezept holen würde. Mein AA hat aber gesagt, das Rezept bekäme ich erst dann, wenn ich den Test habe machen lassen und er draufgeschaut hat, auf die Augen meines Sohnes meine ich. Was ist nun richtig? Nicht das ich hundert mal zu verschiedenen Optikern und Augenärzten renne und haufen Geld ausgebe, was mir keiner wiedergibt. Muss nicht die Krankenkasse bezahlen zumindest einen Teil, immerhin ist es ein Kind? Danke für eure Antwort, wenn es geht so schnell wie möglich ich habe am 28.12.05 einen Termin beim Optiker und möchte wissen ob ich da mit ruhigem Gewissen hingehen kann oder ob ich ihn knicken soll. L.G. und frohe Weihnachten
Hallo Winkelchen,dein Beitrag ist eigentlich ein netter Beleg für den Sachverhalt, dass Optiker in der Regel besser mit der Problematik umgehen können.
ZitatOriginal erstellt von Winkelchen
AA ...ich solle erst mal zu einem Optiker gehen und es testen lassen und dann zu ihm kommen.
Ich würde mich an einen erfahren Optiker in diesem Bereich wenden (siehe bei Adressen unter IVBV). Über die teilweise unklare Kostensituation und die Frage, wer eine Brille verordnen darf, kannst du hier im Forum eine Menge nachlesen.
Grüße sendetcs
Hallo Winkelchen,
ein erfahrender Augenoptiker, der auch bei Kindern prüft, besteht in der Regel auf einer vorherigen augenärztlichen Vorsorgeuntersuchung. Diese Untersuchung ist wichtig, um evetl. Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Wenn das Kind gesunde, aber fehlsichtige Augen hat, darf der Augenoptiker prüfen. Die Kosten für diese Arbeit muß privat abgerechnet werden.
Wenn Dein Augenarzt auf der vorherigen Messung durch den Optiker besteht, würde ich prüfen, aber erst dann die Brille fertigen, wenn der Augenarzt die Untersuchung durchgeführt hat.
Frohe Weihnachten
Eberhard
Hallo Winkelchen,
ich finde es gut, dass Dein AA die Messung in die Hände eines Optikers gibt. Dein AA beherrscht demnach nicht die MKH-Messmethode, ist aber der WFS gegenüber aufgeschlossen und das ist schon die halbe Miete. ich hoffe nur, dass er Dir auch einen erfahrenen Optiker hinsichtlich dieser Messmethode benennen konnte! Was die Messung selber anbelangt, die zahlt die Krankenkasse sowieso nicht, egal, ob sie der AA durchführt, oder der Optiker. Die Kosten für so eine Messung liegen ab 30 Euro aufwärts, die Preise hierfür gestalten die Optiker selber. Ich habe beim AA (einer, der die MKH-Methode beherrscht) 30 Euro gezahlt.
Dein AA scheint aber bereit zu sein, die Prismen nach erfolgter Messung beim Optiker zu verordnen - und dann zahlt die Krankenkasse bei Kindern zumindest einen Teil. Wichtig ist aber nach wie vor, dass der AA die Augen auch zumindest einmal gründlich auf andere Faktoren außer WFS und Schielen untersucht, aber das hat Eberhard Luckas ja schon geschrieben.
Ich denke, Du bist bei Deinem AA in guten Händen und hoffe, dass Du einen kompetenten Optiker für den 28.12. hast. Ich drücke Dir für Deinen Sohn die Daumen!
Viele Grüße
Kerstin
Vielen Dank, für die schnellen Antworten. Jetzt bin ich etwas beruhigter. Aber eine Frage hab ich dann doch noch. Was ist besser Brille oder Visual - oder Augentraining, wie es heisst, oder beides? Meine Ergotherapeutin schwört auf das Augentraining, aber das soll sehr teuer sein, bekommt man da auch irgendwo finanzielle Unterstützung her? Sie sagt das beste wär das Training mit einer Brille zu kompinieren. Danke.
Hallo Winkelchen,
mit dem Training ist das so eine Sache 1. sehr teurer und niemand zahlt Dir was dazu, 2. wie das bei Training ist hört man auf, schwindet der Effekt.
Meine Empfehlung
Volle Korrektion nach MKH, wenn dann noch Defizite bestehen, kann das Visualtraining weiter helfen. Aber meist reicht die Brille.
Gruß
Eberhard
Danke, aber ist das nicht auch so bei der Brille? Wenn man sie absetzt ist der Urzustand wieder da? Muss man die Brille dann sein Leben lang tragen? Und wie ist das in den Sportstunden. Wenn mein Sohn die Brille da absetzt bekommt er da nicht Probleme mit dem Sehen? Ich habe gelesen, das man Sehstörungen bekommen kann, wenn man die Brille wieder absetzt. Ist er dann ein Leben lang an die Brille gebunden? Danke und L.G.
Hallo, Winkelchen
Es ist korrekt, dass hinter der Brille die Fehlsichtigkeit (der Urzustand) weiter besteht. - Allerdings nun korrigiert! Wird die Brille abgenommen ist der ursprüngliche Zustand aktiv. Auch die Brille bringt einen gewissen Erfolg in VT (Visualtraining). So wird i.a.R. der alte Zustand nach einer gewissen Brillentragezeit besser verarbeitet. Langfristig gleitet das Sehen aber wieder die alten Beschwerdemuster hinein. Deshalb bleibt die Kompensation über eine Brillenlösung sinnvoll.
Es gibt sehr viele Bereiche in denen etwas per Training verbessert werden kann. Warum also nicht auch im Sehen? Viele Trainingsmodelle ergänzen sich scheinbar nur positiv und so wird ein Netzwerk von therapeutischen Ansätzen aufgebaut. Wer also sollte hier aus der Reihe tanzen und dieses Schneeballsystem indirekt in Frage stellen?
Meine Meinung
Je präziser das visuelle System, als das Hauptsystem unserer die Umwelt erfassenden Sinnesinformationszentren arbeiten kann, desto besser gestaltet sich die Grob- und Feinmotorik, das visuelle Begreifen im wahrsten Sinne des Wortes, übrigens weit über eine einfache Sehverarbeitung hinaus. Der Erfolg der Massnahme bleibt gekoppelt an ein äußerst sensibles Messwertverfahren, das leider heute noch allzuoft unter inkonsequenter Vorgehensweise leidet. Die Hinzunahme von Augentraining steht hier in der Konsequenz gleichbedeutend mit einer Absage an eine schlüssige und in sich konsequent durchgeführte MKH-Messtechnik, da diese selbst keinerlei Hinweis auf ein zusätzlich erforderliches Training enthält.
Wenn darüber hinaus Training von bestimmten Fähig- und oder Fertigkeiten notwendig bleibt, wird dies ein entsprechend ausgebildeter Therapeut unter deutlich verbesserter Ausgangssituation nutzen können. Die Notwendigkeit einer Visual-Therapie dürfte hier allermeist entfallen sein.
Auch ein Training kann das Tragen einer Brille überflüssig machen. Ein User des Forums hat mir die Seite http;//www.sehoptimisten.de empfohlen.
Das Training ist nicht billig, das stimmt wohl.Aber wie alle Zweifler der MKH Methode muss man auch bedenken ,dass das Tragen einer Prismenbrille zu einer Vergröserung des Winkels führen kann und somit neue Gläser notwendig würden. Die sind ja dann auch nicht ganz kostenlos. Ich kann auch die Meinung nicht teilen,dass nach Beendigung des Trainings der alte Zustand wieder eintritt. Mein Sohn hat ein Visualtraining gemacht und nach Abschluss vor einem halben Jahr hat sich aber auch gar nichts verschlechtert. Davor war er nicht in der Lage zu fusionieren , was ihm heute noch immer gelingt. Viele teilen diese Meinung. Über die Langzeitwirkung gibt es auch eine Studie der Fachschule für Augenoptik in Jena.
Ich kann dir nur den Rat geben beide Möglichkelten genau anzusehen und dann eine Entscheidung zu treffen was dir am sinnvollsten erscheint. Zumal es sich so anhört als sei dein Sohn bisher gar keine Brille tragen musste.
Wenn du mir eine mail schickst erzähl ich dir gern mehr von unseren Erfahrungen.
Mich würde nämlich auch sehr interessieren wie eure Ergo angelegt war.
Hallo, danke für eure Antwort. Meine Ergotherapeutin hat mir das so erklärt, das die Augenmuskeln, Quermuskeln seien, während die anderen Muskeln im Körper Längsmuskeln seien. Und die Längsmuskeln gehen irgendwann wieder zurück, sprich sie erschlaffen wenn sie nicht trainiert werden. Aber die Quermuskeln würden dann so bleiben nach einem Training. Nun weiss ich nicht was da dran ist, ich bin kein Fachmann, aber ich vertrau meiner Ergotherapeutin. Und wenn bei einer Brille auch der Urzustand wieder zurückkehrt, wenn man sie absetzt, warum macht man es dann? Wenn eigentlich nicht wirklich eine Verbesserung eintritt? Da ist man doch nur abhängig von einer Brille und ohne sie vielleicht dann sogar irgendwann mal fast blind, weil man ohne sie nichts mehr sieht.
Mein Sohn hatte bisher noch keine Brille und ich frage mich mittlerweile ob ich ihm und mir das wirklich antue. Erstens wenn es nicht wirklich etwas bringt und zweitens ein Haufen Geld kostet. Da sieht das ja eher aus wie Geldmacherei auf Kosten von Menschen die Probleme haben und Hilfe suchen, sie werden in eine "Krankheit" geredet, die nicht einmal als Krankheit annerkannt ist. Entschuldigt, wenn ich so negativ bin, aber ich habe schon viel durch und nun wird mir ein Begriff genannt, der für alle oder für einen grossen Teil der Probleme zuständig sein soll. Aber eine Lösung gibt es nicht dazu. Wenn ich mich falsch entscheide, oder wenn es gar nicht so ist, was dann? Danke L.G.
Hallo Winkelchen,
willst Du das Problem so hochschaukeln wie Daja?????
1. Man wird durch eine Brille nicht blind, das ist grober Unfug.
2. Eine Brille kostet in der Regel deutlich weniger als VT.
3. Winkelfehlsichtigkeit ist keine Krankheit.
Warum lässt Du nicht erst einmal eine Untersuchung nach Winkelfehlsichtigkeit durchführen und gegebenenfalls eine Brille fertigen mit der richtigen Korrektion und wartest das Ergebnis ab?
Du weisst doch gar nicht, welche Korrektion erforderlich ist und ob überhaupt eine solche nötig ist.
Gruß
Eberhard
Ja, durch den letzten Beitrag wurde ich noch verunsicherter als ich eh schon war, aber in einem gewissen Maße erschien mir das auch logisch was Daja schrieb. Nun ja, gestern waren wir zu diesem Test, es war die Hölle, wir haben geschlagene zwei Stunden gebraucht. Der Optiker hat viel erzählt und was mir ein Dorn im Auge war er wollte mir erklären wie ich mein Kind zu erziehen hätte, von wegen er müsste in die Natur und viel raus gehen und nicht ständig vor dem Fernseher und der Playstation sitzen. Das hat mir gereicht, erstens sitzt mein Sohn nicht ständig vor solchen Dingen, sondern geht raus und zweitens ist das immer noch meine Entscheidung und nicht die eines Optikers. Mein Sohn hatte dann den Kanal voll und hat geweint. Aber zum Schluss kam raus das er eine Brille bekommt. Er hat 1,5 und Pluswerte was auch immer das bedeutet. Er hat mir das erklärt in seinem Fachchinesisch, aber....?????????????? Ich muss ja auch erst noch mit meinem Sohn zum AA, wegen Rezept. Mein Sohn bekommt nur auf einem Auge ein Prismenglas auf dem anderen Auge ist es ein normales Glas. Ist das gut oder schlecht?
Hallo Winkelchen,
wenn die Prismenstärke nicht zu hoch ist, ist das o.K.
Gruß
Eberhard
Hallo Winkelchen,
es ist schade, dass Dein Optiker wohl nicht so gut mit Kindern kann. Dass die Messung bis zu 2 Stunden dauert, ist normal (deshalb machen die wenigsten AA's ja auch eine MKH-Messung, wie sollen sie das abrechnen!?!?!?) - man hätte Dir das aber vorher sagen müssen. Mein Optiker hatte mir damals sogar vorab einen Fragebogen zugeschickt, den ich in Ruhe zuhause ausfüllen konnte. Er hat bei der Messung auch immer Pausen gemacht und das Kind super motiviert.
Es ist schwachsinnig, zu behaupten, eine Prismenbrille würde das Schielen noch verschlimmern und immer höhere Primen verursachen. ich habe in einem anderen Thread schon einmal erklärt, dass der latente Schiel:wink:el von Anfang an vorhanden ist, durch die Prismen kann er aber oft nur Schritt für Schritt aufgedeckt werden, denn es sind Muskeln, die entspannen müssen. Ich habe z. B. von Anfang an stabile Werte und immerhin 7 Prismen!
Ich habe Daja in ihrem Thread auch schon erklärt, dass ein VT nur so lange wirken kann, wie man es anwendet.Soll ich meinem Kind auch noch tägliches Augentraining verordnen, wo wir doch schon so viel Zeit mit der Schule verbringen? Der STress würde nur noch größer werden.
Außerdem Nach der Eingewöhnungszeit an die Brille ist es mühelos möglich, diese ab- oder aufzusetzen und trotzdem normal zu sehen. Ohne Brille hat man dann halt wieder seine Beschwerden, wie Motorikprobleme (der ewige Schussel, keine Bälle fangen können) oder Kopfschmerzen wg. der Anstrengung. Mit Brille hat man ein entspanntes Sehen. Ich sehe ohne Brille fast genauso scharf wie mit (bin leicht weitsichtig, daher mit Brille schärferes Sehen), aber mit Brille ist alles entpannter, ich verrutsche nicht in den Zeilen am PC und habe keine Kopfschmerzen oder Nackenverspannungen.
Was die Verteilung der Prismen anbelangt, so bin ich erstaunt, dass Dein Sohn sie nur in einem Glas erhalten soll. Das spart zwar Kosten, für die Augen ist es aber angenehmer, wenn die Prismen gleichmäßig verteilt sind (lieber auf jedem Auge 1 Prisma als auf einem Auge 2 Prismen). Probiere es aus und scheue Dich nicht, wieder beim Optiker vorzusprechen, wenn Du meinst, es klappt nicht mit den Prismen in nur einem Glas (das merkst Du, wenn Dein Sohn die Brille nicht gerne aufsetzt).
Ansonsten kannst Du Dich auch jederzeit hier im Forum melden!
Viele Grüße
Kerstin
Hallo Eberhard,
Also weißt Deine Sichtweise verstehe ich jetzt nicht wirklich.
Was bitte habe ich hochgeschaukelt? Das Ihr hier über ein Grundproblem vieler legasthener und Ads kinder redet? Ich glaube Yvonnes Problem ist das selbe wie meins ! Wir denken an die Kinder, und Ihr? Wir reden über jahrelange Therapien, Ärzte die uns Vorschriften machen(TV oder Playstation) und gar nicht zuhören wenn das nicht zutrifft. Wir reden über Kinder die sich durch die Schule quälen, und das jeden Tag.
Wir Mütter mutieren zu Hilftherapeuten und medizinischen Wörterbüchern nur um unseren Kindern ein bisschen Ausglei zu schaffen. Und du nennst das HOCHSCHAUKELN?
Ich glaube du hast nicht wirklich eine Ahnung worüber du aus menschlicher Sicht sprichst. Manch würden es Schicksal nennen.
Da wäre es schon sehr hilfreich wenn du dich zum Beispiel auf die fachliche Erkentniss der Qüermuskeln und deren Reaktion äußern würdest und nicht andere zu disqualifizierst.
Alles was ich geschrieben habe bezieht sich auf unser durchaus erfolgreiches Training.
Uns blieb auch keine andere Wahl weil der Test des Optikers ergab, dass uns eine Prismenbrille nichts bringt ,und wir selbst damit "einäugig" bleiben müssten. Für andere wäre es eine Alternative und ihr gebt euch ja wohl auch nicht erst seit gesten Mühe alles positive daran zu leugnen.
Das nenne ich nicht hochschaukeln, Eberharb, das ist Ignoranz
Hallo,
auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt Zorn auf mich ziehe, mische ich mich al Beobachter nun wieder ein
Eberhard hat AFAIK selber Kinder und weiss daher, wovon er spricht.
Und ich kann schon verstehen, warum Eberhard von hochschaukeln spricht ihr macht Euch zu Hilfstherapeuten und medizinischen Wörterbüchern. Es zwingt Euch keiner dazu, alle Therapieansätze auszudiskutieren. Ihr selber seid so neugierig und eigenverantwortlich, alles wissen zu wollen, um dann für Eure Kinder die beste Entscheidung zu treffen. Schwer wird es nur dadurch, dass Ihr z.B. daja und Kerstin mit unterschiedlichen Ansätzen beide Erfolge habt. Ich würde es aber genauso machen - mich über alle Möglichkeiten informieren und dann entscheiden.
Wobei ich an Yvonnes Stelle einfach einen anderen MKH-Optiker (die blöden Kommentare hätten mir gereicht) suchen würde und dann in Zusammenarbeit mit Optiker und Arzt dem Kind eine Brille anpassen würde. Vielleicht kann Franziska ja gute Adressen verraten?
Mal eine fachliche Antwort zu den Augenmuskeln es gibt am Auge vier gerade Muskeln (oben und seitlich am Auge befestigt und gehen nach hinten weg) und zwei schräge (diese setzen seitlich an und gehen dann erst längs am Auge und durch eine "Umlenk-Rolle"). Ich kann mir (nach meinem Wissensstand) nicht vorstellen, dass man davon welche trainieren kann, die dann nach dem Training so bleiben. Das ist aber nur denken und nicht wissen mit belegbarer Quelle.
Gruß Lucccy
Hallo Lucccy,
DANKE
Hallo :wink:elchen,ich wehre mich dagegen, ich hätte keine Ahnung, worüber ich spreche. Meine 5 Kinder tragen alle Brille mir Prismen, ererbt von mir und meiner Frau, und jedes Kind hatte so seine eigenen Probleme, auch diagnostizierte Legasthenie war dabei.
Ich sehe nur, daß Du inzwischen ähnlich wie Daja immer auf den gleichen Fragen herumreitest.
Ich bin immer bereit, Fragen zu beantworten, aber wenn das gleiche Thema mehrfach durchgekaut wird, macht es keinen Spaß.
Alles Gute für 2006
Eberhard
Lieber Eberhard,
Du sprichst mir aus der Seele! Ich bemühe mich ja nun auch immer wieder, Fragen zu beantworten, finde es aber schade, wenn dann meine Gegenfragen an die Betroffenen von diesen nicht beantwortet werden, bzw. wieder von vorne angefangen wird, alles durchzukauen. Ich habe Daja eine Frage gestellt, ihr einen gutgemeinten Tipp gegeben, ich denke, deshalb hat sie sich auch an das Forum gewandt - was sie daraus macht, ist nun ihre Sache.
Ich bin und bleibe bei der Überzeugung dass ein VT keine dauerhafte Besserung bringen kann. Hört man damit auf, kommen auch die Beschwerden wieder.
Ich gebe auch Luccy Recht Jeder muss herausfinden, was seinem Kind letztendlich hilft. Ich wehre mich aber dagegen, als Hilfstherapeut oder medizinisches Wörterbuch bezeichnet zu werden. Ich gebe aber gerne meine Erfahrungen weiter, immer in der Hoffnung, dass manch anderer Mutter dadurch vielleicht schneller geholfen werden kann - denn ich musste mich damals komplett selber schlau machen....
Liebe Grüße und Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Kerstin
ZitatOriginal erstellt von Eberhard Luckas
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mit dem Training ist das so eine Sache 1. sehr teurer und niemand zahlt Dir was dazu, 2. wie das bei Training ist h§èrt man auf, schwindet der Effekt.
Ich habe mit dem Augentraining ganz andere Erfahrung vor ¨¹ber einem Jahr 1-2 Monate kostenlos gemacht, messbare Verbesserungen gibt es immer wieder bis heute.
Bin ich eine Ausnahme?
Hallo Winkelchen,meine Tochter hat auch einen sehr langen Leidensweg wegen ihrer Winkelfehlsichtigkeit hinter sich. Auch wir haben vieles ausprobiert. Aber was ich niemals wieder machen werde, ist ein Visualtraining.
Du solltest dir schon im Klaren sein, dass es für ein Kind heißt, fast täglich Training-hartes Training-
Für meine Tochter war das eine absolute, körperliche Überforderung. Schon durch ihre Winkelfehlsichtigkeit verbrauchte sie ohnehin sehr viel Energie, die ihr an anderer Stelle fehlte. Jedes Kind, das wegen einer Winkelfehlsichtigkeit Probleme hat, zeigt doch automatisch, das schon für den Ausgleich der Augenmuskel zuviel Energie verbraucht wird - sonst hätten sie ja keine Problem mit der Wf. Es gibt ja auch viele Kinder/Erwachsene, die keinerlei Schwierigkeiten wegen einer Wf haben.
Überlege Dir also, ob du deinem Kind so ein aufwendiges Trainingsprogramm antun möchtest.
Schließlich ist eine Korrektur mit Brille viel einfacher.
Wir haben die besten Erfahrungen mit der Brille gemacht....
Gruß
Frauke