Vielleicht erlernt man durch das VT ja auch nur gewisse Kompensationstechniken, indem man lernt, gewisse Augenmuskeln anzuspannen!?!
Manchen von uns gelingen diese auch ohne VT - bei mir hat es jahrelang geklappt (halt mit dem Preis der Kopfschmerzen), aber mit dem Kompensieren ist es halt so seine Sache es kostet Energie, die einem an anderer Stelle fehlt. Auch Frauke hat es so geschildert. Mit einer Prismenbrille ist das Auge in seiner entspanntesten Lage und der Energiefluss ist frei für andere wichtige Dinge. Dies ist besonders bei KIndern wichtig, die Teilleistungsstörungen auf mehreren Gebieten haben. Sie haben dann zumindest ein Problem weniger und bei vielen lösen sich dann auch andere Probleme oft schrittweise wie von selbst. Ich spreche da aus eigener Erfahrung mit meinem Sohn.
viele Grüße
Kerstin
Ein gesundes neues Jahr 2006 und Danke für eure vielen Antworten. Ich hab das Gefühl das die Winkelfehlsichtigkeit ein Thema ist, wo es mehrere Lösungen gibt und jeder selbst rausfinden muss, welche zu ihm passt. Ich habe mich entschieden, ich werde die Brille für meinen Sohn nehmen, er hatte sich schon ein Gestell ausgesucht. Zu einem anderen Optiker gehe ich nicht, auch wenn er etwas robust war, so machte er doch den Eindruck das er weiss wovon er redet. Und meinem Sohn noch mal zwei Stunden Stress zumuten, am Ende mit dem gleichen Ergebnis, das muss nicht sein. Ich werde ihn noch mal auf den Tipp, von Kerstin, mit den zwei Prismengläsern ansprechen und dann warte ich erst mal ab, wie es sich bei meinem Sohn bewährt und verändert. Ihr habt mir jetzt die Angst genommen, bei meinem Sohn etwas kaputt zu machen, an den Augen, wenn ich nur die Brille oder überhaupt eine Brille nehme. Danke. Sollte es sich nicht bewähren, wird der Optiker mir sicher eine andere Lösung anbieten, ich muss ja in einem halben Jahr wieder hin. So ich hoffe ich kann trotzdem ab und zu mal reinschauen und ein paar Fragen loswerden und mein Statement abgeben, was sich bei meinem Sohn verändert hat. L.G.
Hallo Winkelchen,
scheue dich nicht, Deinen Optiker nochmal nach den genauen Werten zu fragen - lass sie Dir doch aufschreiben. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll Dein Sohn ein Prisma mit 1,5 bekommen. Wahrscheinlich kannst du mir auch nicht sagen, ob die Basis innen oder außen ist. Interessieren würde es mich aber schon.
1,5 Prismen sind wirklich NICHT viel, aber schon bei geringen Werten können die Beschwerden enorm sein, manchmal haben Menschen mit mehr Prismen weniger Beschwerden. Die Höhe der Prismen sagt dir aber auf jeden Fall etwas hinsichtlich der Tatsache, ob man auf eine OP "hinschliddert". Das ist aber nur der Fall, wenn bereits die Eingangswerte sehr hoch sind, oder aber man durch Nachkorrekturen letztendlich bei 25-30 Prismen und mehr angelangt ist - das lässt sich dann nicht mehr problemlos als Glas fertigen, es würde zu dick werden und zu Farberscheinungen beim Sehen führen.
Die Nachüberprüfung in 6 Monaten solltest Du unbedingt wahrnehmen. Sollte Dir schon eher der Verdacht kommen, dass Dein Sohn die Brille nicht mehr so gerne mag oder er selber sagt, die alten Beschwerden sind wieder da, dann vereinbare vorher einen Termin. Außerdem solltest Du darauf achten, dass er die Brille gleich morgens aufsetzt und sie auch auflässt (beim Toben vielleicht nicht, dann verbiegt sie zu schnell). Wichtig ist auch, dass sie immer GERADE sitzt, also nicht auf einer Seite tiefer hängt. Ist das der Fall, hat Sohnemann zusätzlich ein Höhenprisma, was wieder zu Beschwerden führt. Ich schreibe Dir das deshalb, weil mich damals zunächst keiner darauf aufmerksam gemacht hat und ich mich wunderte, dass Sohnemann das Teil in die Ecke legte; wir gingen zum Nachmessen, die Werte hatten sich nicht verändert, aber mein Optiker erklärte mir dann die Sache mit dem geraden Sitz der Brille. Mittlerweile achte ich auch darauf, dass die Gestelle entsprechend sind, also nicht so filigran. Meine Tochter hat Flexibügel, waren sündhaft teuer, haben aber den Vorteil, dass man die Brille nahezu verknoten kann, ohne dass sich das Gestell verbiegt. Die Fassung sollte nicht zu klein sein, denn sonst gucken die Kids zu schnell über den Rand, und schon ist die Wirkung dahin.
Das schreibe ich Dir als selbst betroffene Mutter hinsichtlich meiner Erfahrungswerte mit Kindern, Brillen und Prismen und einigen Fehlinvestitionen in die Gestelle....
Melde Dich, wenn Du Fragen hast - ich wünsche Dir und Deinen Sohn zunächst alles Gute!
Gruß
Kerstin
Danke, Kerstin ich werde mir die Werte mal aufschreiben lassen. So richtig weiss ich sie nicht, das stimmt. Aber ich würde sie auch ganz gerne genau wissen, schon allein, damit ich in der Schule der Lehrerin gegenüber genaue Angaben machen kann. Was hast du eigentlich für Erfahrungen in Sachen Offenheit der Lehrer, gegenüber der Winkelfehlsichtigkeit gemacht? Ich habe da etwas Angst das sie mich nicht ernst nehmen und denken ich schaukel da was hoch, was nicht vorhanden ist. Da ja die Winkelfehlsichtigkeit keine Krankheit ist, wie vielleicht die Weit- oder Kurzsichtigkeit. L.G. Yvonne
Hallo Yvonne,
an der Grundschule stieß ich auf taube Ohren (oder soll ich "nicht sehen wollende Augen" sagen?). Obwohl ich der Legastheniebeauftragten das Buch von Dr. Wulff ans Herz legte.
Meine Tochter ist mittlerweile auf dem Gymnasium - die dortigen Lehrer bilden sich viel in ihrer Freizeit weiter und sind dem Thema gegenüber offener eingestellt. Allerdings habe ich auch hier das Gefühl, sie fangen erst an, Dinge umzusetzen, wenn diese ihnen aus anderen Fachkreisen zugetragen werden. Als Mutter ist das immer noch so ein Problem....Du musst es einfach versuchen, anhand der Reaktion wirst Du merken, wie die Lehrer dem Problem gegenüber aufgeschlossen sind. Wende dich vielleicht gleich an den oder die Legastheniebeauftragte(n).
Falls Du das Buch noch nicht hast - ich kann es Dir sehr empfehlen. Es heißt Winkelfehlsichtigkeit, Autor Dr. Uwe Wulff. Erschienen ist es im Schulz-Kirchner Verlag, Herausgeber der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (man höre und staune!).
Zu bestellen unter www.forum-ergotherapie.de
Man kann auf Rechnung bezahlen.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo Winkelchen,
ich kann mich aus eigener Erfahrung nur Kerstins letzter Antwort anschließen. Ich habe auch bei den Lehrern meiner Tochter so das Gefühl, daß man als Mutter nicht für voll genommen wird, wenn man ihnen von Winkelfehlsichtigkeit beim Kind erzählt. Aber mittlerweile lasse ich mich davon nicht mehr beeindrucken, sondern erzähle ihnen bei auftretenden Problemen ( wie Abneigung gegen Ballspiele im Sportunterricht, Kopfschmerzen und Müdigkeit nach intensivem Arbeiten in der Klasse usw.)immer wieder über die WF und deren Auswirkungen bei meiner Tochter. Ich weiss genau um die Probleme beim Sehen meiner Tochter (sie wird Ende März operiert) und auch um die Fortschritte, die sie durch das Tragen der Prismenbrille gemacht hat. Da können auch Lehrer mich nicht verunsichern.
Da du näher als jeder Lehrer an deinem Kind bist, wirst du auch die kleinste Veränderungmerken und werten können. Also lass dich nicht verunsichern, falls sich der von dir angesprochene Lehrer nicht so positiv verhält.
LG Mäxus
Zu meiner überraschung kam die Lehrerin selbst auf mich zu, mein Sohn hatte ihr schon erzählt das er eine Brille bekommt. Sie frug mich ob es eine Prismenbrille sei, als ich das bejahte, hatte ich den Eindruck als wär sie mit dem Thema gut vertraut. Ich werde zwar noch mal genauer mit ihr sprechen, aber ich weiss jetzt das sie dem Thema aufgeschlossen ist. Allerdings ist sie eine LRS - Lehrerin. Da ist das vielleicht noch etwas anderes. Sie weiss auch, was mein Sohn schon alles durch hat, bevor er zu ihr kam. Ich geh am Dienstag, den 10.1.06 zum Optiker mir die Brille holen. Kann mir noch jemand einen Tipp geben, wie ich etwas mehr, als nur den Zuschuss, von der KK bekomme? Danke und L.G. Yvonne P.S. Ich habe noch mal mit dem Optiker gesprochen, wegen der zwei Prismengläser, er hat mir das, was du sagtest, Kerstin, bestätigt. Er sagte aber das bis zu 1,5 cm Abweichung auch noch ein Prisma gänge, er das machen würde, um mich finanziell zu entlasten. Da Robert nur 1,5 hat. Aber ich werde am Dienstag noch mal mit ihm sprechen und wenn, auf den zwei bestehen, auch wenn es mehr kostet. Es muss ja auch was bringen. Sonst bezahl ich zweimal. Oder es hat gar kein Effekt. L.G.
Hallo Yvonne,
sei heilfroh, dass Eure LS-Beauftragte mittlerweile auch vom Thema Winkelfehlsichtigkeit weiß! Das ist ein absoluter Glücksfall!!!! Denn es ist erwiesen, dass viele Kinder auf die Legasthenie-Schiene abgeschoben werden, obwohl sie keine Legastheniker sind, sondern "nur" WF-ler. Hut ab vor dieser Frau, frage sie, ob sie das Buch von Dr. Wulff kennt, wenn nicht, empfehle es ihr.
Was die Kostenübernahme der KK's betrifft, so hast Du leider keine Chance, mehr erstattet zu bekommen, aber Wenn das Rezept vom AA verordnet wurde, erkennt Dir das Finanzamt die Ausgaben als außergewöhnliche Belastung an. Kopiere die Verordnung für Deine Unterlagen, ehe Du sie beim Optiker abgibst. Bei mir erkannte das Finanzamt eine Verordnung von vor 4 jahren auch für die Folgejahre an, weil der Beamte als Selbstbrillenträger weiß, dass Optiker besser messen als die meisten AA's und man nicht noch unbedingt 10 Euro Praxisgebühr zahlen möchte, nur um eine schlechte Augenglasbestimmung zu erhalten, die vom Optiker dann eh noch nachkorrigiert werden muss. Einmal Verordnung belegt die Fehlsichtigkeit und die besteht ja dann auch noch in späteren Jahren.
Übrigens Je niedriger der Prismenwert, umso niedriger die Kosten für das Glas. Ich würde die Prismen auf 2 Gläser verteilen lassen, finde die Aussage Deines Optikers aber sehr kundenfreundlich. ich denke, Du bist in guten Händen bei ihm.
viele Grüße
Kerstin
Danke, ich habe heute nochmal mit dem Optiker gesprochen, zusammen zahl ich, mit zwei Prismengläsern, 215,- € kein Pappenstiel. Aber wenn es sein muss, muss es sein. Wenn du sagst, das es noch teurer wird, wenn höhere Prismen sind, da kann ich ja noch froh sein und hoffen das es nicht mehr werden. L.G. Yvonne
Hallo Yvonne,
bei dem Preis war aber sicherlich das Gestell mit berechnet sowie die MKH-Messung, oder?!?!?! Mein Sohn hat 14 Prismen, hier der Preis für die letzte Glasbestellung
Carl Zeiss Clarlett 1,5 60 für 16,99 Euro
Prisma rechts für 39,50 Euro. Macht zusammen 56,49 Euro für ein Glas. die Gesamtrechnung betrug 112,98 Euro Von diesem Preis geht aber noch einmal der Kassenanteil ab, der betrug bei meinem Sohn 65,60 Euro, so dass ich nur 47,38 Euro zahlen musste.
Meine Tochter hat nur 1,5 Prismen pro Glas - das machte dann 19,38 plus die 16,99 für das Zeiss Glass. Bei ihr zahlte die Krankenkasse nichts, weil ich vorher nicht beim AA war (Berlin ist so weit weg, da gebe ich für die Fahrerei schon mehr aus).
Viele Grüße
Kerstin
ZitatOriginal erstellt von Winkelchen
Hallo, bei meinem Sohn wurde von der Ergotherapeutin eine Winkelfehlsichtigkeit vermutet und mir ans Herz gelegt das kontrollieren zu lassen. Mein Sohn ist 10 Jahre, ich habe mich bei einem Augenarzt gemeldet, der mir widerrum sagte ich solle erst mal zu einem Optiker gehen und es testen lassen und dann zu ihm kommen. Im Internet hab ich aber gelesen das man erst zu einem AA gehen soll. Ein anderer Optiker sagte das bei Kindern Optiker sowieso keine Tests durchführen dürften, sondern nur Augenärzte. Weiterhin hiess es das ich den Test bezahlen müsse, wenn ich nicht zu einem AA gänge und mir da ein Rezept holen würde. Mein AA hat aber gesagt, das Rezept bekäme ich erst dann, wenn ich den Test habe machen lassen und er draufgeschaut hat, auf die Augen meines Sohnes meine ich. Was ist nun richtig? Nicht das ich hundert mal zu verschiedenen Optikern und Augenärzten renne und haufen Geld ausgebe, was mir keiner wiedergibt. Muss nicht die Krankenkasse bezahlen zumindest einen Teil, immerhin ist es ein Kind? Danke für eure Antwort, wenn es geht so schnell wie möglich ich habe am 28.12.05 einen Termin beim Optiker und möchte wissen ob ich da mit ruhigem Gewissen hingehen kann oder ob ich ihn knicken soll. L.G. und frohe Weihnachten
Hallo,hast Du schon mal was von einer Orthoptistin gehört? Das ist ein Beruf, der sich unter anderem mit dem Zusammenspiel der Augen, Schielen und Doppelbildern beschäftigt; Orthoptistinnen (es gibt nur ganz wenige Männer)sind meist bei Augenärzten angestellt.
über www.orthoptistinnen.de kannst du einen Augenarzt in deiner nähe ermitteln, der eine Orthoptik-Sprechstunde anbietet.
Winkelfehlsichtigkeit ist ein Begriff, den es beim Augenarzt und in der Schulmedizin nicht gibt,der aber in aller Munde zu finden ist.
Hallo, Orthi
soso ... Winkelfehlsichtigkeit (WF) gibt es in der Schulmedizin nicht. Das ist korrekt! WF ist ein geschützter Begriff der MKH-Messtechnik, einer speziellen augenoptischen Methodik der Augegenglasbestimmung. Aber warum soll Medizin und deren Fachleute dann empfohlen werden?
Übrigens, gibt es medizinisch durchaus Begriffe, die zwar nicht deckungsgleich sind, aber in der Symtomatik ähnlich wirken Heterophorie, latentes Schielen, Patho-Phorie, etc., was Dir sicher nicht unbekannt ist. Deshalb möchte ich es hier anfügen.
Vielleicht ist WF deshalb mehr "in aller Munde" (wie Du schreibst), weil die Auswirkungen der getätigten Massnahmen sich positiver gestalten.
Hallo Orthi, du hast mein Statement als Zitat rausgenommen und gibst mir jetzt Tipps, das ist ja ganz nett, aber hast du mal weitergelesen, das war noch vor Weihnachten. Mittlerweile bin ich schon beim Optiker gewesen.
Und für dich Kerstin, du wolltest doch mal die Werte haben, ich weiss zwar nichts damit anzufangen, aber es wär schön wenn du mir einiges erklären könntest. Re + 0,50 +0,25 157 pri 0,75 ; Li +0,50 +0,25 163 pri 0,75 Danke Yvonne
Noch mal für Kerstin, wir haben jetzt doch auf beide Augen ein Prisma gemacht. Der Optiker gab mir eine Broschüre von Dr. med. Uwe Wulff "Gestörtes beidäugiges Sehen und Schulversagen", kennst du das? Ist das aus dem Buch, was du mir empfohlen hast? Bisher hab ich es leider noch nicht geschafft mir das Buch zu organisieren. Ich habe am 19.01.06 bei der Lehrerin ein Gespräch. Der Optiker sagte das mein Sohn nach vorne rücken sollte in der Klasse, da er beidäugig sehen lernen muss. Allerdings hätte er auch noch eine Weitsichtigkeit dazu, also er sieht in der Ferne gut und vor seiner Nase nicht so. Beisst sich das aber dann nicht, wenn er nach vorne rückt? L.G. Yvonne
Hallo Yvonne,
ja, der Artikel ist auch aus dem Buch von Dr. Wulff.
Dein Sohn ist leicht weitsichtig (+0,50), das könnte er auch so ausgleichen (Kinder haben da überhaupt kein Problem damit). Mit den Prismen gleichmäßig verteilt auf beide Gläser (in jedem Glas sind 0,75 Prismen) fährst Du am besten. Die Werte sind nicht sehr hoch, insofern kannst Du hoffen, dass es nicht zu einer OP kommen wird, und dass auch die Prismen nicht enorm in die Höhe steigen werden. Aber bei Kindern weiß man die, eine Garantie oder falsches Versprechen möchte ich dir hier nicht geben. Ich bin KEIN Fachmann. Übrigens sagt die Anzahl der Prismen nichts darüber aus, wie problematisch das Sehen ohne Prismen ist. Ein Mensch mit wenig Prismen kann mehr Probleme haben als jemand mit einem hohen Prismenwert!
Mein Sohn sitzt erfahrungsgemäß am besten in der 2. Reihe, denn ganz vorne ist davon abhängig, wie nah dann die Tafel vor seinen Augen ist (je nach Größe des Klassenzimmers). Mein Tipp Achte darauf dass er den Kopf NICHT zu sehr nach oben heben muss um oben an die Tafel sehen zu können.Kinder heben nämlich nicht immer den Kopf, sondern "drehen" nur die Augen nach oben. Ein Brillenträger guckt dann oben über den Rand der Brille hinaus und schon ist die Wirkung derselbigen dahin! Es ist wichtig, dass er gerade aus nach vorne guckt, darauf bestehe ich auch immer wieder bei den Lehrer(innen) und ich frage auch regelmäßig nach, ob nicht schon wieder einmal umgesetzt wurde!!!! Wichtig ist auch, dass alle seine Lehrer davon wissen, andere setzen nämlich auch gerne um, um Störenfriede zu ruhigeren Gesellen zu setzen usw.
Das Buch kannst Du bequem über Internet bestellen, die Adresse der www.forum-ergotherapie.de habe ich weiter oben schon einmal gepostet. Die liefern auf Rechnung.
Interessant ist die Aussage Deines Optikers, dass Dein Sohn beidäugig sehen lernen muss. Kann er das zur Zeit nicht? Das ist eine wichtige Frage. Mein Sohn sieht z. B. alternierend, d.h., er kann nach Bedarf ein Auge abschalten (wohl, um Doppelbilder zu vermeiden). Teilweise guckt er aber auch beidäugig und hat eine gute räumliche Vorstellung, die mir völlig fehlt.....
Wann bekommt er die Brille? Ich drücke Euch wirklich die Daumen, dass er sie gerne trägt, denn dann war die Messung richtig und er sieht wirklich besser. Achte darauf, dass er sie regelmäßig trägt und gleich morgens aufsetzt. Ein bisschen Eingewöhnung braucht er vielleicht, das ist normal.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo, Kerstin
wird das Sachbuch dann porofrei zugeschickt?
Sonst kann es sicher in jeder Buchhandlung schnell geordert werden.
Bei mir gehört es bei einer WF-Erstmessung zur Standartmitgabe, wenn es noch nicht vorhanden bzw. gelesen wurde. So wichtig ist mir der Inhalt. Man kann es dann auch prima weitergeben, Lehrer, Kindergarten etc.
Hallo Paul-Gerhard,
das Buch kostet 13,50 Euro zzgl. 1,80 Euro Versandkosten.
Im ländlichen Raum ohne Buchhandlung in der Nähe verfahre ich das Geld locker in Benzinkosten und Zeit kostet die Fahrerei auch noch. Das Porto für Buchversand ist nicht sehr hoch. Jedefalls ist das Buch gigantisch und ich werde es der Legastheniebeauftragten der neuen Schule meines Sohnes geben, der seit vorgestern ein amtlicher/anerkannter Legastheniker ist (lt. Test) und ich das nicht so ganz glauben kann.
Gruß
Kerstin
Hallo Kerstin, danke, mein Sohn hat eine monokulare refraktive und eine binokulare Fehlsichtigkeit. Was auch immer das heisst. Ich habe am 19.1 das Gespräch mit der Lehrerin und heute holen wir die Brille. Ich werde mir das Buch bestellen, auch wenn ich es vielleicht problemlos in der Stadt bekäme, aber so muss ich nicht rumfahren, das stimmt schon.
Das Robert nicht ganz vorne sitzen muss, sagte der Optiker auch, nur etwas nach vorne, das er nicht so zwischen den Köpfen durchschauen muss. Ist nur schwierig da er ziemlich gross ist. Aber die Lehrerin wird das schon managen. L.G. Yvonne
Hallo Yvonne,
na, wie läuft es mit Brille? Den ersten Tag habt ihr ja hinter Euch.
Wenn Robert wirklich sehr groß ist, verstehe ich nicht, dass er ganz vorne sitzen sollte (mein Sohn ist sehr klein). Je größer, umso weniger muss er doch zwischen den anderen hindurch gucken....Mit Brille müsste er auch in einer zweiten oder dritten Reihe sehr gut sehen können.
Viele Grüße
Kerstin