Naja, für morgen habe ich einen Platz im Krankenhaus bekommen. Eher konnte man mich nicht aufnehmen. Da wird eine Lumbalpunktion gemacht und wahrscheinlich bekomme ich Cortison-Infusionen. Und das mir, wo ich doch solche Angst vor Nadeln habe!
Was muss ich eigentlich genau machen, wenn ich diese Prismenbrille wieder abbestellen will? Irgend jemand hat hier mal was von Werksvertrag, aber auch von mangelnder Aufklärung geschrieben, also muss ich sie nun zahlen oder nicht?
Naja, momentan bin was Forensuche anbelangt noch relativ zurückhaltend. Obwohl, eigentlich wäre es egal. Ich habe mit einem Versicherungsexperten gesprochen Schon alleine die Tatsache, dass ein MFT gemacht wurde, wäre ein Grund, mich auszuschließen. (Außer natürlich, es stellt sich als "nichts" heraus. Wenn das passiert, was ich nicht glaube, werde ich mir was nettes Anziehen und mich als Erstes auf den Weg zu einer Versicherungsagentur machen. Und dann gibt's einen tollen Urlaub.) Nun, die Punkte in meinem Hirn habe ich gesehen, die Symptome habe ich auch. Jetzt fragt sich nur, wie der weitere Verlauf sein wird.
Immerhin war ich am 11.9. nicht in einem dieser Flieger. Ein bisschen Zeit habe ich also noch, Dinge zu tun, die mir wirklich wichtig sind.
Hallo Petra,
das klingt erschreckend, das gebe ich zu.
Aber ich möchte mich Eberhard anschließen Auch ich wurde schon zweimal mit 2 ganz schlimmen Verdachtsdiagnosen losgeschickt, u.a. MS - nach eingehenden Untersuchungen und vielem Bangen hatte sich beides nicht bestätigt.
Viel schlimmer war für mich eine an sich harmlose Untersuchung der Pigmentflecken vor 5 Jahren. Da dachte ich mir gar nichts bei, ein Fleck wurde rausgeschnitten, und nach 2 Wochen kam der Anruf....bösartig (hatte aber zum Glück nicht gestreut).
Versuche Ruhe zu bewahren, das Internet ist gefährlich - man kann zuviel nachlesen. Ich würde aber wohl auch auf Recherche gehen.
Ich halte Dir die Daumen und hoffe, dass Du uns hier irgendwann einmal doch Entwarnung geben kannst.
Liebe Grüße
Kerstin
Hallo, Petra
danke, das Du uns das so einfach mitteilst.
Aber Eberhard hat erstmal Recht. Noch ist es ein Verdachtsmoment und keine Bestätigung. Wie ich geschrieben habe, habe ich selbst einen sehr guten Freund, der MS hat.
Wenn es Dich jedoch wirklich getroffen hat, wird sich Dein Leben anders strukurieren als bisher. Aber Leben wirst Du! Und jedenfalls bewuster als bis heute. Die wahren Werte des Lebens sind oft nicht an der Oberfläche gelagert. Gerade Leid macht uns in vielem empfindsamer und dann auch wertvoll für andere. Leider leben heute viele nur sich selbst.
Ich hatte Dir gesagt, dass die Brille ein werklieferungsvertrag ist. Ich würde genau so vorgehen, wie oben geschrieben. Denn auch die Bestätigung einer MS würde Deine visuellen Probleme nicht lösen. Dies könnte die Brille jedenfalls besser schaffen, wenn Sie gut angemessen wurde.
Teste sie, aber teste sie kritisch!
Dem Augenoptiker würde ich klar sagen, wie es aussieht und dann das weitere Vorgehen mit ihm besprechen.
Du kannst mich auch tel. zwecks Rückfragen erreichen. Ich rufe zurück, um Dir Kosten zu sparen. Tel. 02733-4829 (Fa)
Hallo,
da bin ich wieder einmal. Die Diagnose hat sich inzwischen (wie ich es schon geahnt habe) bestätigt. Aber ich bin wenigstens in einem guten Krankenhaus gelandet, nämlich in der Uniklinik Düsseldorf. Die Ärzte sind alle sehr nett zu mir, und man hat auch einiges an Freiheiten.
Ich bekomme nun Cortison-Infusionen und glaube, es ist schon besser geworden. Am besten ich gehe mal zu dem Optiker hin wenn ich wieder aus der Klinik draußen bin und bitte ihn, mit der Brille noch ein paar Wochen zu warten. Kann schon sein dass ich sowieso eine WF habe. Am besten ich gehe da mal zu einem guten Augenarzt und befrage den mal.
Vielleicht kann der Optiker ja die Brille auch dem nächsten verkaufen, oder ich setze sie hier rein, wenn man eh dauernd neue Gläser braucht.
Ach ja, am Anfang war ich total von der Rolle wegen der Diagnose und auch wegen diesen Doppelbildern, aber inzwischen bessert sich meine Laune wieder. Ich habe auch in der Klinik zwei Kurzgeschichten geschrieben und eine Menge Pläne zur Finanzbeschaffung gefasst. Das wird schon! Auch ins Ausland werde ich weiterhin reisen, und wenn ich keine KV mehr bekomme, naja Pech, dann muss ich eben genügend Rückstellungen auf meinem Konto bilden. Ich habe meine Ärztin schon gefragt, was so eine Behandlung eigentlich kostet. Aber deswegen jetzt nicht mehr nach USA fliegen? Nö, das nun wirklich nicht. Das Geld beschaffe ich mir schon irgendwie.
Naja, ich muss mal meine vielen Mails lesen.
Schöne Grüße
Petra
Hallo, Petra
das ist die richtige Einstellung, um mit solch einer Diagnose fertig zu werden. Ich wünsche Dir, daß alles so abläuft, wie Du es Dir wünschst. Melde Dich einfach wieder.
Viele Grüße
Eberhard
hallo Petra,
ich kann mich Eberhardt nur anschließen.
Danke, dass Du Dich nochmal gemeldet hast!
Und sag bitte bescheid, wenn die Geschichten "draussen" sind, ich kauf sie!
LG
kerstin
Hallo Petra!
Ich hatte wirklich gehofft, dass es nicht MS ist, so wie ich am Anfang vermutet hatte, aber es ist wirklich gut, dass du alles abklären lassen hast und auch deine Einstellung dazu ist super! Die Doppelbilder werden sich nach der Cortison-Therapie sicherlich bessern, also kauf dir ja nicht die Prismenbrille (du hast sicherlich schon genug Ausgaben gehabt).
Auch ich denke, dass dem Trip in die USA nichts im Wege steht - die Diagnose MS ist sicherlich erschreckend für den ersten Moment, aber es nicht so, dass das Leben damit aufhört. Du weißt jetzt wenigstens, was los ist und weißt auch, was du tun kannst oder wohin du dich wenden kannst, wenn wieder mal ein Problem auftreten sollte!
Ich wünsch dir alles alles Gute und drück dir fest die Daumen für deine Reise!
Lg, Ulrike
Hallo, Ulrike
warum soll Sie sich mit der Prismenbrille nicht selbst einen Eindruck verschaffen?
Hallo, Petra
nur wenn die Brille belastent wirkt, bezahle Sie garnicht erst, es spricht aber nichts dagegen Sie dennoch ganz neutral zu testen.
Auch der Kollege wird bei dieser Vorgeschichte, die Brille nur im Fall absoluter Verträglichkeit aushändigen, hoffe ich. Denn er hat einen krassen Fehler begangen. Den dürfte er sein Leben lang behalten.
Medizinische Abklärung geht immer vor Brillenanfertigung! Nicht umgekehrt.
Ich hätte anfangs schon eine Messung gemacht, aber dann die medizinische Abklärung empfohlen. Jetzt nach der Einstellung auf Cortison wäre dann eine Folgemessung und dann evtl. eine Brille sinnvoll.
Die Kosten sind doch relativ, wenn die visuelle Leistungsfähigkeit deutlich stabilisiert werden könnte. Nur dann empfiehlt sich, wie in jedem anderen Fall, eine augenoptisch vollständige Versorgung.
Dir sage ich auch herzlich Dank für Deine persönichen Schilderungen, die für uns alle sehr wichtig waren.
Ich denke aber, zur Ehrenrettung des AO sollte man doch sagen, dass er - sofern ich das richtig verstanden habe - wußte, dass Petra bereits beim Hausarzt und beim Augenarzt war.
Ich denke, da "darf" er schon auch mal davon ausgehen, dass medizinisch abgeklärt war!
Oder schicken die anderen MKH-Anwender hier alle Leute erst mal zum Neurologen?
Ich glaube, den wirklichen "Faut-pas" haben in Petras Fall wohl eher die "Keine-Lust-Augenärztin" gemacht und der HA, der die Beschwerden offenbar auch nicht wirklcih ernst genommen hat.
AUch meine ich im Kopf zu haben, dass Petra nicht in die USA sondern nach England wollte. Ich meine, dort ist die Kluft zwischen MKHlern und Medizinern nicht so groß. Petra hatte da einige interessante Artikel.
Ich persönlich denke, sie muß primär mit der MS klar kommen und sie ist da offenbar auf dem richtigen Weg.
Warum nicht vielleicht einfach in England die Prismengeschichte klären?
Ein Grund mehr, auf jeden Fall nach England zu fahren???
Was auch immer sie tut, hauptsache es tut gut!
LG
Kerstin
Da bin ich wieder einmal. Gerade habe ich den Bericht des Röntgeninstituts gelesen. Ich habe ja die neurologische Praxis gewechselt und daher meine Unterlagen abgeholt. Und was lese ich da?
Ich habe nicht nur MS, sondern auch noch eine Nebenhöhlenentzündung (haha, das sollte jeder mal mit dem MRT untersuchen lassen, die Kasse freut's sicher) und eine vergrößerte Hypophyse, die man weiter untersuchen muss, ob sie keinen Tumor hat ... hab ich eigentlich auch irgendwann mal Glück oder wie ist das?
Heute rief zu allem Überfluss noch so eine Tussi von der Nordwestdeutschen Klassenlotterie bei mir an und hat erst so komisch rumgeschwafelt, dass ich dachte, ich hätte bei einem Preisausschreiben einen kleinen Preis gewonnen. War aber doch nur Werbung.
Ich bin so angefressen! Immer alles auf mich. Arbeit habe ich auch noch keine.
Naja, aber etwas Positives gibt es auch, und zwar gründe ich einen Verein mit dem Ziel, Geld für die MS-Forschung zu beschaffen. Sobald sich das Arbeitsamt überlegt hat, ob ich nun für November und Dezember Arbeitslosengeld bekomme oder nicht, kann ich mit der Steuererklärung und der vorbereiteten Vereinssatzung zu meinem (extra dafür neu gesuchten) Steuerberater gehen und das alles wasserdicht ausarbeiten lassen. Nicht dass ich dann auch noch wegen Steuerhinterziehung verklagt werde oder so, wundern würde es mich nicht mehr bei meinem Glück.
Wenn der Verein fertig ist (ca. in 4 Wochen schätze ich) mache ich hier noch mal kurz Werbung dafür (wenn ich darf).
Ach ja, wen das mit der Hypophyse genauer interessiert http://www.medicine-worldwide.de/krankheiten/krebs/hirn_hypophysentumor.html
Sterben tut man wohl auch daran nicht gleich, aber die Behandlungen stelle ich mir lustig vor. Mit einem Teilchenbeschleuniger auf's Hirn schießen, hm, doch, das wollte ich schon immer mal ausprobieren.
Mann! Und die doofe Brille hab ich auch noch abgeholt und bezahlt! Braucht jemand hier zufällig eine Prismenbrille mit je 7,5 Dioptrien?
*grummel*
Jetzt sagt auch noch mein alter Laptop "non-system disk or disk error". Nachdem da keine Diskette im Laufwerk ist, tippe ich mal eher auf "disk error", nämlich der Festplatte. Aber das glaubt ihr mir ja eh nicht dass eine Person so viel Pech auf einmal haben kann.
Gut dass ich mein Auto verkauft habe, sonst würde ich mir das bestimmt auch noch zu Schrott fahren.
Wann war nochmal das letzte Backup ... echt, es kommt alles auf einmal! Das gibt's doch gar nicht!
Hallo, Petra
ob Dein Computer-Laptop jetzt noch Töne spuckt? Jedenfalls besten Dank für Deine Meldungen.
Meistens wird ja nicht so heiß gegessen, wie gekocht.
Bis später, mal!
Hallo Petra,
ZitatMann! Und die doofe Brille hab ich auch noch abgeholt und bezahlt! Braucht jemand hier zufällig eine Prismenbrille mit je 7,5 Dioptrien?
Ja, immer her damit! Ob man die Gläser auf meine draufkleben kann? Sähe vielleicht schöner aus als die Folie, auch wenn sie mir von Berlins mütterlichster Optikerin verpasst wurde (die übrigens auch schöne Brillen im Laden hat...)
.
Was mich noch interessieren würde
Hast du die Brille mal ausprobiert?
Oder deine Werte beim Abholen nochmal überprüfen lassen?
Und wie ist das eigentlich mit der Zahlungsverpflichtung, wenn man eine Brille bestellt wenn ich sie nicht abhole, kann mich doch eigentlich niemand zwingen, sie zu bezahlen? Ist natürlich nicht die feine Art, aber in dem Fall sehe ich durchaus eine Verantwortung des Optikers, die Brille zurückzunehmen.
Ansonsten alles Gute!
Viele Grüße
Anna
Hallo, Anja, so allgemein kannst Du das nicht sagen. Eine Brille bestellen und nicht abholen ist nicht gerade die feine Art und zieht einen Rattenschwanz an Kosten hinter sich her, bis hin zur Eintreibung durch den Gerichtsvollzieher. Nur wenn die Brille falsch ist, hat man als Kunde zuerst nur 2 mal das recht auf Nachbesserung, erst beim 3. mal falsch geht es um Wandlung, nämlich das bereits bezahlte Geld zurück. Also Petra sollte den Kollegen bitten, die Korrektur noch mal zu überprüfen und wenn nötig, zu ändern.
Gruß
Eberhard
Hallo, Anna
danke für Dein nachhaken, ich habe den Satz mit der abgeholten Brille überlesen.
Hallo, Petra
bitte reklamiere die Brille in Deinem und eigentlich auch in unserem Interesse, wenn Du so nicht klarkommst.
Entweder gibt der Kollege unter den neuen Verhältnissen eine Korrektion auf, oder er wagt einen neuen Korrektionsversuch.
Hierzu möchte ich Dir eine Beschreibung geben, wie Du (und er) vorgehen kann, um auch in Deinem Fall eine möglichst langzeitverträgliche Korrektion zu erhalten.
Es geht hier um eine Hilfe muskuläre (motorische) Anteile in der Bildlagejustierung zu erfassen. Diese verursachen Anstrengungsprobleme evtl. sogar Doppelbilder.
Gemessen wird nur am Kreuztest und die Höhe zusätzlich am Hakentest. Aber nun wichtig! Man geht anschließend auf kleine Buchstaben oder Zahlen zurück, und schwächt die Prismenwirkung solange ab, bis die Herausnahme eines Teilwertes merklich unangenehm, anstrengend oder im Bild unsauber wird. Dies kann man erst über grobe Abstufungen (leichteres Vermitteln des belastenden Momentes; dann immer feiner abgleichen). Im Ergebnis kommt man so zu einem (oder auch keinem!) Prismenwert, der spürbar angenehm und sehr gut verträglich ist.
Dies bleibt bei nichtkrankhaften Zuständen auch gleichzeitig ein sehr langzeitstabiler Wert. Auch in Deinem Fall könnte Dir eine solche Versorgung spürbar helfen. Eine solche Vorgehensweise empfiehlt sich aber nur in seltenen, wie bei Dir gegeben Fällen, oder bei rein motorisch bedingten Befindlichkeitsstörungen.
Sensorische Probleme in der Sehverarbeitung werden bei dieser Vorgehensweise überhaupt nicht erfasst.
Da diese Vorgehensweise so nicht bekannt ist, aber sich bei mir seit Jahrzehnten bewährt hat, gebe ich sie für Deinen Fall gerne weiter. Sie wurde mir von meinem ehemaligen Lehrherrn vermittelt und dürfte somit mind. um die 40 Jahre alt sein.
Sie war so gut, dass ich die Verschiedenartigkeit zur MKH über lange Jahre selbst nicht bemerkte (zu meiner Zeit wurde die MKH nur an der Berliner Schule gelehrt, die ich nicht besucht hatte). Denoch fertigte ich schon vor weit über 20 Jahren in den Augen mancher Kritiker viel zu viele Prismenbrillen, bei gleichzeitig sehr hoher Akzeptanz in der Kundschaft.
Befindlichkeiten auf die ich heute durch die MKH sensibilisiert bin, fochten mich damals natürlich nicht an. Hier kann ich unsere Orthoptistinnen sehr gut verstehen.
An P-G. Mosch!
Diese Vorgangsweise, die du beschreibst, ist nicht unbekannt, sondern wird im Gegenteil sicherlich sehr oft angewendet - es ist nämlich, der Beschreibung zufolge, die Methode, die wir orthoptistinnen verwenden.
Wir messen zwar vorher nicht mit Haken-Test (in manchen Kliniken, die den Pola-Test haben ist dies sogar möglich und wird auch gemacht), sondern mit Prismencovertest oder am Maddox-Kreuz (das übrigens genausoviel dissoziiert wie die Polarisationsfilter!). Die Bestimmung der Prismenwerte und der Prismenverträglichkeit erfolgt auf maximale Binocularvisusforderung. Es wird versucht, mit welcher Prismenanzahl das subjektive Sehgefühl verbessert wird, es werden auch Placeboprismen versucht - der Patient weiß also nicht, welche prismen welcher Basis ich ihm gebe. Wenn konstant bei zb. Prismen Basis innen eine Verbesserung angegeben wird, dann wird das schwächst möglichste Prisma verordnet, mit dem subjektive Sehverbesserung besteht - eine STeigerung, wenn die Beschwerden wieder zunehmen sollten ist immer noch möglich.
Solch ein Vorgang ist sehr mühsam und kostet mir in einem Ambulanzbetrieb, wo maximal eine halbe STunde pro Patient gerechnet ist, viele Überstunden - die ich aber gern bereit bin zu machen (ganz entgegen der Meinung von Carola die uns beschuldigt die Patienten als Nummer abzufertigen)
Solch eine Vorgehensweise kann ich nur befürworten und würd ich nie verurteilen - wenn vorher ein optimaler Refraktionsausgleich erfolgt ist und von einer Orthoptistin ein manifestes Schielen, ein neuroophthalmologisches Problem oder ähnliches ausgeschlossen worden ist! Ein Optiker hat sicherlich mehr Zeit und mehr Möglichkeiten, das mit den Prismen zu probieren - wenn ich einen in der Nähe hätte, mit dem ich so zusammenarbeiten könnte wär ich sehr froh darüber.
Bzgl. Petra noch zu sagen Die Doppelbilder sind sicherlich durch eine neuroophthalmologische Störung entstanden - durch einen Plaque im Hirnstamm vermutlich. Wenn sie jetzt die Therapie bekommt ist es gut möglich, dass die Störung wieder verschwindet - die sogenannte WF (die keine ist!) wird wieder verschwinden. Sie soll die Brille zurückgeben und der Optiker muss hier wohl einsehen, dass er etwas zu vorschnell gehandelt hat!
Lg, Ulrike
Hallo, Ulrike
leider kann ich Dir aus einigen Gründen nicht zustimmen, das wir gleiches Messen.
1. ist das Maddox Verfahren an einen Rot/Grün Trenner gebunden, bei dem beide Auge weder zentral noch perifere Fusionsreize bekommen. Diese fehlen beim Kreuztest zentral zwar auch, aber sind beim Hakentest neben die periferen Verriegelungen in der Fusion vorhanden.
2. Wird keinesfalls wild probiert, sondern nur(!) abgeschächt, von groberen über feinere bis auf feinste Stufungen (0.25 Prisma).
3. Werden keine Gegenprismen verwandt! Dies führt sofort zu einem Trainingmodell mit unausweichlich für eine Korrektion kritischem Ausgang.
Ich hoffe diese Punkte sind auch von Dir nachvollziehbar.