hallo Miri,
gerade fand ich das im Netz unter Symptomen einer chronischen Quecksilbervergiftung auch Akkomodationslähmung, Augenschmerzen und Doppelbildwahrnehmung. Vielleicht ist das noch eine Spur für Dich. Falls das auf Dich paßt, kannst Du im Forum www.symptome.ch jede Menge Infos und gute Ratschläge bekommen.
Gruß Synnie-do
Ja, auf dieses Thema bin ich auch gestoßen bei meier Suche. Jedoch sind meine Symptome eher untypisch dafür.
Natürlich muss ich alles im Hinterkopf haben und ausschließen wie auch MS, Myasthenie, Schilddrüse, Rheuma usw. usw..
Zentrale Nervenerkrankungen und damit einhergehende Symptome (Doppelbilder sind nur ein ganz kleiner Teil davon) können ja sooooo viele Ursachen haben - je länger man sucht, umso mehr findet man und umso verrückter macht man sich. Heute hatte ich sogar schon das Gefühl, dass meine Arme schmerzen und das Lenkrad nicht mehr halten wollten, nachdem ich gestern den Hinweis auf eine mögliche Myasthenie bekommen habe.
Vielleicht muss ich einfach mal zum Allgemeinarzt gehen für einen Bluttest oder Rundum-Check.
Danke dir!
Hallo Miri,
Show-Tanz und Sport bei der vorhandenen Kurzsichtigkeit erachte ich für eine Kontra-Indikation!
Zumal Nackenwirbel und nicht nur diese mit inzwischen 35 Jahren Ihre Lasten zu tragen hatten.
Mich wundert da nichts.
Der Sport ist zudem ein Ausgleich, der das Auffinden der Störungen im Binokularsehen eine zeitlang blockieren kann (es gilt hier, eine abribischere Technik einzusetzen, um hinter die Störung per MKH zu gelangen).
Empfehlung betreff der Sportarten: Umsteigen auf reine Ausdauersportarten (z.B. walking!)
Korrektion der Binokularstörungen über die gut vertragenen KL mittels Brille, diese kann ja zur Eingewöhnung evtl. erstmal nur sporadisch getragen werden (solange bis sie die Phobie gegen eine Brille -von innen her- selbst widerlegt).
Dazu muss in Berlin ein echter Könner in Sachen WF ran. Diesen sollte es in der Stadt, in der die Wiege der MKH stand, auch geben. Kerstin hat ja ihre Hilfe schon signalisiert.
Alles Gute!
Huch, Herr Mosch - Ich glaube, Sie spaßen mit mir 
Sie meinen ernsthaft, dass Kurzsichtige mit 34 J. keinen Sport machen oder auf Walken umsteigen sollten??? Ich bin doch noch keine 80 und habe mein Leben noch vor mir!!! (Wenn ich nun kaputte Beine hätte, aber ich bin doch nur kurzsichtig...) Und Sie wollen wirklich sagen, dass es somit nicht wunderlich sei, Sehstörungen zu bekommen? (Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht eher ironisch gemeint ist...)
Auch, dass Sport hinsichtlich der Diagnose mittels MKH störend sein kann, wenn ich das richtig verstanden habe, ist für mich nur schwer glaubhaft zu machen. Jedenfalls mache ich seit 3 Monaten sowieso kein Sport mehr, weil ich aufgrund der Augenschmerzen und Doppelbilder sämtliche Aktivitäten neben der Arbeit abgeschaltet habe.
Ihren vorletzten Satz bezüglich KL und Brille habe ich leider sachlich nicht verstanden. Ich vertrage zur Zeit weder KL noch Brille. Sporadisch kann ich allerhöchstens KL tragen (für 1-2 Stunden oder so). Die Brille mit Visus 0,5 ist gerade so im Alltag auszuhalten. Von einer Brillenphobie kann keine Rede sein. Es ist eher eine (begründete) Ablehnung als eine "krankhafte Angst".
Ich danke für Ihre Ratschläge, Herr Mosch, die bestimmt nett gemeint sind - aber irgendwie fühle ich mich jetzt schrecklich 
Egal - auch Ihnen alles Gute! 
Hallo Miiri,
bei hoher Kurzsichtigkeit kann jede höhere Anstrengung zu einer Netzhautablösung führen, deshalb hat Herr Mosch sicher den Sport angesprochen.
Kontaktlinsen wurden früher doch gut vertragen, was ist an den Linsen jetzt anders? Wenn es am beidäugigen Sehen liegt, ist es, wie Herr Mosch schreibt, sinnvoll, über die KL bei Bedarf eine Brille mit der Schielkorrektion zu tragen. Dann kann die Verträglichkeit steigen.
Gruß
Eberhard
ach so ist das "über die KL" gemeint! Verstehe. Danke für die Aufklärung!
Das klingt einleuchtend. Ich kann die Linsen momentan auch nur deshalb nicht vertragen, weil die asthenopischen Beschwerden damit sehr viel stärker sind als mit Brille und weil ich auch keine Ahnung habe, welche KL-Werte ich tragen sollte. Aufgrund der noch fehlenden Diagnose kann mir da im Moment leider auch kein KL-Spezialist weiterhelfen. Und da ich ja bereits vom MKH-Optiker und 2 Orthoptistinnen die Aussage bekommen habe, dass Prismen bei mir keinen Sinn machen würden (sogar testweise kurz ausprobiert!), muss ich jetzt erst einmal darauf hoffen, dass die Augenklinik (Termin am 28.6.) mir vielleicht irgendwie weiterhelfen kann...
Es muss doch nicht immer sein, dass Prismen das Allheilmittel darstellen, oder? Vielleicht sollte man ja zuerst die Ursache des Problems herausfinden, bevor man sich mit der Endlösung Prismenbrille abfindet, auch wenn es die einfachste Lösung ist. Wenn es sich z.B. um einen Akkommodationsspasmus handelt, dann macht es doch keinen Sinn, nur Prismen drüberzu packen - Oder sehe ich das falsch?
Ich hoffe jedenfalls immer noch darauf, dass es eine Lösung meines Problems gibt und nicht nur eine Bekämpfung der Symptome auf Lebenszeit..
Ich werde jedenfalls über den weiteren Velauf berichten...
Viele Grüße

Miri
Hallo Eberhard,
Danke für Deinen Einsatz!
Hallo Miri,
Eberhard hat Dir schon berichtet, so meinte ich dass!
Zusätzlich gibt es bei Aerobic etc. statt einer Entlastung der Schulter / Nacken-Partie evtl. zusätzliche Belastungen, die auf das Sehen rückstrahlen können (gerade im BinokularSehen). Denn Störungen im Bereich der oberen Halswirbel und im Sehen wirken aufeinander ein.
Alles Gute!
Es muss doch nicht immer sein, dass Prismen das Allheilmittel darstellen, oder? Vielleicht sollte man ja zuerst die Ursache des Problems herausfinden, bevor man sich mit der Endlösung Prismenbrille abfindet, auch wenn es die einfachste Lösung ist.
Hallo Miri,
ich finde den von Dir formulierten Satz geradezu "Ehrlich, köstlich und trotzdem widersinnig in sich".
Von Allteilmittel redet hier keiner, sondern von binokularen Sehstörungen bis hin zu Doppelbildern im Sehen über beide Augen. Neben OP´s die ohne gute Vorbereitung (Prismenausgleich lässt grüssen) auch verschlimmbessern können, gibt es als probate Methode zum Bilderschieben zueinander und aufeinander nur die Prismen.
Übrigens, ein Prisma ist ein optisches Bauteil variabel in Grösse, Stärke und Basislage. Bauen kann ich mit "Bauteilen" z.B. durchaus ein Schloss, aber auch eine Bauruine. Konstruktion und Methodik bleibt hier u.a. zum Ergebnis wesentlich!
Die Ursache der Probleme kann angeborenen sein. Es kann ein organisches Leiden, eine Nervenkrankheit oder eine Muskelschwäche sein (gestatten, oft ist es wirklich eine Bauruine im Sehen), Besserung im Sehen schafft nur eine optimal angemessene Korrektion jedes Bildlagefehlers. Diese kann sich dann im Ergebnis als langzeitstabil erweisen. Sie kann sich schwankend, ansteigend oder sogar in der Wirkung reduzierend ausgestalten. Durchaus hierbei auch abhängig von der zugrunde liegenden Ursache. Aber symptomatisch muss eine sauber angemessene Versorgung längerfristig immer zu einer Beschwerdeminderung führen, sonst war etwas unkorrekt.
Die "einfachste Lösung" jedoch ist es ganz sicher nicht! - Dies zeigt der bislang erlebte Leidensweg hier wieder mal nur allzu deutlich. Nichts für ungut!
Hallo Mirii,
eine Prismenbrille ist nicht unbedingt eine Krücke zur Bekämpfung von Symptomen. In den meisten Fällen setzt sie sogar an der Hauptursache an und beseitigt dadurch das Problem und mit diesem viele andere Symptome (wie z. B. Kopfschmerzen, schlechte Auge-Hand-Koordination, Schwindel, Lese-Rechtschreibschwäche, Tolpatschigkeit). Die Hauptursache ist bei einer Phorie ein Muskelungleichgewicht - wir werden nunmal nicht perfekt geboren und haben keine zwei identischen Körperhälften. Oft ist ja auch ein Bein etwas länger - und dann braucht man eben eine orthopädische Einlage. Und wenn man das Längenungleichgewicht nicht ausgleicht, hat man eben später Probleme mit der Hüfte, den Knien, LWS, BWS und HWS....
Und was nützt mir die Antwort auf meine Frage nach dem "Warum" und nach den Ursachen? Was ist, das ist, man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Wenn mein Frühchen bei der Geburt Sauerstoffmangel hatte und dadurch leichte cerebrale Schäden davongetragen hat, dann kann ich es auch nicht wieder zurück in meinen Bauch schieben und noch mal richtig zur Welt bringen. Es ist dann halt so und das Kind braucht Therapien.
Ich habe gelernt, dass mir die Frage nach dem Warum bzw, der Ursache nur hilft zu verstehen und zu akzeptieren, dass etwas so ist wie es ist. Aber ansonsten schaue ich nach vorne und arbeite am "status quo" weiter. 
LG
Kerstin
Es ist ja noch sooooo lange hin bis zum 28.6. - mein Termin in der Augenklinik.
Mittlerweile trage ich nur noch meine alte Brille, mit der die Augenschmerzen geringer sind. Allerdings muss ich nach der PC-Arbeit ca. 30 min Pause machen, um das Doppeltsehen im Geradeausblick wieder zu aktivieren und mir dem Auto nach Hause fahren zu können (hierauf bin ich angewiesen, d kein ÖPNV-Anschluss!). Wie gesagt, die Doppelbilder sind insbesondere beim Blick nach rechts immer da und nur bei Müdigkeit, nach Anstrengung oder am Morgen auch beim Geradeaus-Blick.
Sportliche Aktivitäten habe ich komplett abgestellt, weil mich Brille und Doppelbilder zu sehr belasten. Autofahren bei Dunkelheit geht auch nicht, d.h. keine Abendplanung mehr.
Und jetzt ist mir auch noch der Bügel and der Brille abgebrochen! Abgesehen davon, dass es sich sowieso um ein unschönes Modell handelt, ist es jetzt auch noch mit Klebeband geklebt. Ich bin Single und es ist nicht daran zu denken, jemanden kennenzulernen, so wie ich aussehe und wie ich mich fühle 
Kurzum - ich sehne mich nach dem 28.6. und habe Angst, dass ich wieder nur mit guten Ratschlägen abgespeist werde. Daher möchte ich nicht ganz unvorbereitet in den Termin gehen.
Ich hatte ja auf eigenen Wunsch und in Absprache mit der Orthoptistin 4 Tage Atropin getropft und dann meine Werte messen lassen mit dem Ergebnis: -6,5 auf beiden Augen. Dennoch hat die an diesem Tag anwesende Ärztin in den Überweisungsschein an die Augenklinik für das linke Auge wieder den subjektiv ermittelten Wert -7,75 aufgeschrieben und konnte mir nicht sagen, wofür die Atropin-Messung überhaupt gut war ("Ich bin mit meinem Latein am Ende, Sie sollten in die Augenklinik, Strabismus ist eine Krankheit"). Und dafür 1 Woche Krankschreibung!?!
Natürlich bin ich auf der Suche nach der Ursache dafür, dass ich von einem Tag auf den anderen doppelt sehe und Augenschmerzen habe? Ist es überhaupt eine Phorie? Diese Diagnose ist eine sicherlich naheliegende Vermutung, sie entbehrt aber einer ausreichenden ärztlichen Diagnostik.
Was kann dieser Messunterschied zwischen -6,5 und -7,75 auf dem einen Auge bedeuten?
Was kann es bedeuten, dass der Schielwinkel nicht konstant ist? Ist das normal bei der sog. Winkelfehlsichtigkeit?
Spricht es für einen besonderes großen Schielwinkel, wenn ich manchmal aus ca. 3 m Entfernung den Fernseher (68 cm Diagonale) 2 Mal nebeneinander sehe (und nicht nur versetzt)?
Was, wenn man nun in der Augenklinik wieder nur die schwachen Tropfen verwenden, mit denen meine Nahakommodation nicht ausgeschaltet wird? Immerhin habe ich keine Ergebnisse meiner "Atropin-Therapie" erhalten.
Zu guter letzt interessiert es mich auch, wie groß meine Chancen auf eine OP sind. Ich kann mir nicht vorstellen, für immer derartige Sehprobleme zu haben und wünsche mir, eines Tages wieder Kontaktlinsen tragen zu können.
Sicherlich muss ich solche Fragen mit der Klinik absprechen, aber ich bin so neugierig...
Ich erwarte ja nicht wirklich Antworten auf alle Fragen, einige sind vielleicht auch etwas rhethorisch. Aber die erste Frage (Differenz der Messwerte) beschäftigt mich sehr!
Viele Grüße
Miri
Aufgrund der noch fehlenden Diagnose kann mir da im Moment leider auch kein KL-Spezialist weiterhelfen. Und da ich ja bereits vom MKH-Optiker und 2 Orthoptistinnen die Aussage bekommen habe, dass Prismen bei mir keinen Sinn machen würden (sogar testweise kurz ausprobiert!), muss ich jetzt erst einmal darauf hoffen, dass die Augenklinik (Termin am 28.6.) mir vielleicht irgendwie weiterhelfen kann...
Oh, oh, ...
da scheinen ja absolute Spezialisten am Werke zu sein....:-(
Habe ich richtig gelesen, dass auch beim Fernsehen Doppelbilder auftreten? Dann ist kein Akkommodationsspasmus die Ursache der Doppelbilder.
Schielen hat laut meiner augenärztin einen Krankheitswert - im gegensatz zur Heterophorie, die nur eine Abweichung von der Idealform ist. wo auch immer der eigentliche unterschied besteht...
Miri
Eine Heterophorie ist auch ein Strabismus, aber eben ein latenter und wenn der Probleme macht dann ist diese Art von Schielen eben auch patophor.
Ich drücke Ihnen die Daumen für den 28.06. Hoffentlich geraten Sie in der Augenklinik nicht an einen Assistenzarzt der damit nichts anfangen kann oder an einen Orthoptistin die nicht weiß was sie machen muss. Die anderen zwei davor schienen ja nicht sehr kompetent zu sein.
Noch was zu den refaktiven Werten: man misst nicht objektiv mit einem Refraktor die Brillenwerte aus. Keiner weiß ob Sie wirklich geradeaus gesehen haben und ob der Abstand stimmt. Sprechstundenhilfen achten auf so was nicht. (Sehe ich hier bei meiner Arbeit. Hauptsache erledigt. Die Hintergründe der Messung ergibt sich für sie nicht.) Danach war eine subjektive Refraktion dran und hier kam es eben zu R -6,50 dpt und L - 7,25 dpt. Deswegen steht das eben auf dem Überweisungsschein.
LG
A.M.
Warum ist eine Akkommodationsspasmus als Ursache auszuschließen, nur weil ich beim Fernsehen auch Doppelbilder habe? Wie unterscheiden sich denn Doppelbilder, für die ein A.spasmus die Ursache ist? Laut einer Orthoptistin, die über dieses Thema eine Abhandlung geschrieben hat, spricht allein die Tatsache, dass die Beschwerden mit der schwächeren, alten Brille besser werden, für einen A.spasmus.
Was die refraktiven Werte angeht - welchen Sinn macht die Messung überhaupt, wenn man hinterher noch einmal subjektiv misst, schlicht davon ausgehend, dass die Messung per Refraktometer sowieso nicht korrekt war? Man hat bei mir viele Male per Refraktometer gemessen. Erst nach 1 Woche Atropin waren die "Tröpfchen-Werte" stabil. Ich habe gelesen, dass hierbei die "reale" Kurzsichtigkeit ausgemessen werden kann, um eine Pseudomyopie abzugrenzen. Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, was es bedeutet, dass man per Refraktometer -6,5 und subjektiv -7,25 gemessen wurden, wobei der subjektiv gemessene Wert noch im letzten Herbst noch bei -8,25 lag! Das könnte doch wirklich auf eine Pseudomyopie i.V. mit einem Akkommodationsspasmus hindeuten?
Warum ist eine Akkommodationsspasmus als Ursache auszuschließen, nur weil ich beim Fernsehen auch Doppelbilder habe? Wie unterscheiden sich denn Doppelbilder, für die ein A.spasmus die Ursache ist? Laut einer Orthoptistin, die über dieses Thema eine Abhandlung geschrieben hat, spricht allein die Tatsache, dass die Beschwerden mit der schwächeren, alten Brille besser werden, für einen A.spasmus.
Einen Akkommodationsspasmus hat man nicht in der Ferne also 5 m sprich unendlich und mehr sondern im Nahbereich , wenn man also auf eien Gegenstand, ein Bild akkommodiert. Das macht man nicht daran fest, weil die alte Brille angenehmer zu tragen war. Das hier entspricht mehr einem dekompensierten latenten oder manifesten Strabismus. Dafür sprechen ja auch die Doppelbilder in der Ferne. Und weil eine Orthoptistin mal eine Abhandlung geschrieben hat, heißt das nicht im Umkehrschluß das sie alles weiß. Hier versagt sie gerade kläglich.
Eine objektive Refraktomie in Zyckloplegie mißt man mit einem Skiaskop aus. Da sieht man schön ob noch nachgezogen, heißt akkommodiert, wird. Mit weitgetropften Augen kann man nur grob eine subjektive Refraktion machen. Richtigerweise sollte man bei Ihnen nach einer Woche Atropin 14 Tage bis 3 Wochen damit warten.
LG A.M.
P.s. Ein Akkommodationsspasmus allein macht in der Ferne keine Doppelbilder, weil da nun einmal nicht akkommodiert wird und woher sollen die Doppelbilder kommen wenn die Augen orthophor stehen? Hat ihre "Orthoptistin" mal darüber nachgedacht?
Köstlich! - Aber Recht hat A.M.
Herzlichen Dank! Ich hatte mich mangels näherer Untersuchungen und fehlender Diagnosen fast schon am Thema "Akkommodationsspasmus" festgebissen. Jetzt glaube ich auch nicht mehr daran...
Trotzdem freue ich mich, dass nach Dauertragen der alten, zu schwachen Brille für nunmehr rund 2 Monate mein Visus von 0,5 auf 0,8 (manchmal sogar mehr) angestiegen ist (ich habe mir dazu selbst Visustafeln ausgedruckt und merke deutlich, dass ich nicht mehr die Unsicherheiten z.B. beim Autofahren habe wie noch am Anfang). Ich denke, dass -8,25 dpt in der brille auf jeden Fall zu hoch gegriffen war - auch wenn das nicht die (Haupt)Ursache für die Doppelbilder sein mag.
Atlastherapie nach Arlen 500€????????
Ich bin ja ein Freund von Atlastherapie, fahre allerdings jetzt mit Sohni nach Köln und mache nicht mehr Arlen sondern Gutmann.
Ich habe für Arlen incl. Befunderhebung 100€ bezahlt. Gutmann in Köln kostet beim Ersttermin ca. 150€ dann kommen noch 2-3 Folgetermine a 50 dazu. Das ist ebenfalls weit entfernt von 500€.
Ich glaube kaum, dass ein 10-jähriges Kind nur 1/5 kostet...
Lass Dich nicht über den Tisch ziehen! 500€ ist unverschämt! Falls Du Altlastherapie machst, mach sie woanders, dann bleibt noch viel Geld für ne anständige Brille übrig!
naja, es sind 10 Behandlungen zu je 50,- EUR geplant. das entspricht den offiziellen Kostenlisten. Allerdings habe ich jetzt schon 5 x hinter mir und merke REIN GAR NIX. Ich werde das wohl einfach abbrechen...
... und das Geld in Triggerpunkttherapie investieren - nachdem ich mittlerweile die übelsten Verspannungen habe und mir ständig die Arme und Hände einschlafen 
Köstlich! - Aber Recht hat A.M.
@ Paul-Gerhard Mosch
Selbstverfreilich habe ich recht. Nur Mirii hilft das hier leider nicht weiter.
@ Mirii
So aus der Ferne mit Doppelbildern in der Ferne tippe ich auf eine dekompensierte Esophorie oder Esotropie. Und das geht man zuerst mit Prismen an. Aber davon wurde Ihnen von ihren "Super-"Orthoptistinnen abgeraten. Es wäre das Mittel der therapeutische Wahl. Nur die bösen, bösen Prismen machen ja das Auge faul, ist dann die Erwiderungen dieser Koryphäen. Was natürlich nicht stimmt. Ein wenig Ahnung des physiologischen Sehens und der visuellen Sinneswahrnehmung und -Verarbeitung würde da selbstverständlich weiterhelfen. Die beiden Damen die bis jetzt ihr Statement bei Ihnen dazu abgaben finde ich persönlich als etwas naive, schlichte, einfache Menschen deren Wissen doch recht überschaubar bleibt.
Ob ich nun von Winkelfehlsichtigkeit als optometrischer Begriff oder dekompensierte Phorie oder -tropie spreche, so was kann selbstverständlich auch zu Nacken-Halsproblemen führen.
Warten wir einfach den 28.06.2010 ab und dann sehen wir weiter.
LG
A.M.
Herzlichen Dank! Ich hatte mich mangels näherer Untersuchungen und fehlender Diagnosen fast schon am Thema "Akkommodationsspasmus" festgebissen. Jetzt glaube ich auch nicht mehr daran...
Wie gesagt, ich tippe auf dekompensierte Esophorie, wenn physiologisch und organisch alles in Ordnung ist. Das ist natürlich keine richtige Diagnose, sondern eine Vermutung, denn ich habe Ihre Augen ja nicht vor mir. 
Wenn man Visustafeln zum Sebstprüfen der Sehschärfe nimmt kommt immer der Effekt des Wiedererkennens, der Formerkennung mit rein. Das kann natürlich die Sehschärfe besser erscheinen lassen als sie wirklich ist. Eine überkorrigierte Myopie kann selbstverständlich Sehprobleme vor allem in der Nähe auslösen, aber Doppelbilder entstehen dadurch nicht.
Ob ein Akkommodationsspasmus vorliegt kann man ganz einfach mit der Donders-Methode rausfinden Wichtig ist dabei der Pupillarabstand und die Messung von Konvergenz und Akkommodation. Als Beispiel: Befindet sich das Objekt in 1 Meter so muss man mit bester getragener Korrektion 1 Dioptrie akkommodieren und 1 Meterwinkel Konvergenz aufbringen um das Objekt scharf zu sehen. In 50 Zentimeter sind es dann 2 Dioptrien und 2 Meterwinkel bei 33 Zentimetern 3 Dioptrien und drei Meterwinkel. Das Verhältniss von Akkommodation und Konvergenz wird in ein Schema eingetragen und man sieht sofort woran man ist. Das Zusammenwirken von Akkommodation und Konvergenz ergibt die Konvergenz- oder Donderslinie.Man muss natürlich die relative Akkommodationsbreite und relative Konvergenzbreite beachten. Den Meterwinkel muss man dann Prismendiotrien oder Gradeinheiten umrechnen. usw. usf.
LG
A.M.