Hallo Miri,
es ist absolut wichtig, diese Folie auch 6 Wochen lang so gut wie den ganzen Tag zu tragen!!!!!!!!!. Die OP wird dadurch exakter und verträglicher!
LG
Kerstin
Nicht erst 14 Tage warten sondern die Folie gleich aufs Brillenglas geben.
Kerstin Harms hat vollkommen recht. Es wird bestimmt auf die 35 Prismendioptrien hinoperiert Aber wichtig wäre ja auch ob da noch was "nachrutscht".
Alles klar. Dann werde ich doch besser sogleich mal zur Optikerin fahren. Danke für die Warnung, aber ich dachte, dass es keinen Unterschied macht, wie lange ich die Folie trage, weil doch sowieso das Maximale operiert wird. (Bei allem Fortschritt habe ich immer noch zwischendurch klitzekleine Phasen der Resignation)
Miri
Es sollen ja die "Kontrakturen" der Muskeln beseitigt sein und möglichst entspanntes Sehen vorherrschen. Dazu ist es notwendig die Prismenfolie zu tragen. Wichtig wäre noch ob mit Folie noch doppelt gesehen wird. Darum bitte die Folie tragen.
Hallo Mirii,
keiner weiß ja, ob mit der Folie obendrauf schon der Endwert erreicht ist! Klar, mehr als 40 Prismen operiert man in der Regel nicht, da muss ich Dir Recht geben, aber ob das Dein Endwert ist? Und so, wie du mit der Folie auf Brille siehst, soll es stabil und verträglich sein, dann ist auch die OP verträglich. Eine zu hoch dosierte Prismenfolie kann man wieder von der Brille abziehen, eine zu hoch dosierte OP-Strecke....das wird problematisch 
Es wird in Deinem Fall eher nicht zu hoch dosiert sein, aber es ist wirklich so, die OP ist verträglicher, wenn die Muskeln duch vorherigen Prismenaufbau entspannt sind! Und 6 Wochen ist das Kürzeste! In der Regel sollen es 3-6 Monate sein, nur bei sehr hohen Werten, wo dann oft eh von einer Einleitungs-OP gesprochen wird, weil man ggf. mit einer Folge-OP rechnet, da nimmt man dann die kurzen 6 Wochen in Kauf, auch wissend, dass Folie den Visus herabsetzt und schon fast wie eine Teilokklusion wirken kann... und Teilokklusion allein nimmt auch schon oft die Sehbeschwerden, weil das nicht okkludierte Auge in der Regel das Führungsauge ist.
LG
Kerstin
Ihr seid ja sogar am Samstag hier so fleißig dabei. Wie schön
Heute hat mir die Optikerin erklärt, dass in meiner Brille gar nicht 11 pr. auf jeder Seite enthalten sind (wie ich dachte), sondern nur 6 und 4. Dazu kommt die Wirkung von weiteren 6 Prismen durch eine Verschiebung der Sichtachse oder so ähnlich. Das heißt, dass meine Brille 16 Prismen enthält, obwohl der Doc 22 Pr. verschrieben hatte und diese auch auf der Optikerrechnung vermerkt sind. (Sie meinte, dass ich zu erschlagen gewesen wäre von dem hohen Wert.)
Jedenfalls hat die Optikerin heute annähernd 30 Pr. gemessen anstatt 35, die der Doc vor ein paar Tagen gemessen hatte - allerdings war das heute um 9 Uhr morgens, wo die Augen noch fit waren. Jetzt, mit einer 10er Folie auf dem rechten Auge (also insg. 26 Pr. Korrekturwert), habe ich erstmals seit 7 Monaten keine Doppelbilder mehr! Jippieh, endlich mal wieder ein "normales" Sehgefühl - abgesehen von der Vertrübung durch die Folie.
In ein paar Tagen werde ich noch einmal bei der Optikerin nachmessen lassen, ob sich der Wert verändert hat und ich vielleicht eine 12er oder 15er Folie benötige, womit ich dann ja nur auf maximal 31 Pr. Korrekturwert kommen würde. Sie vermutet, dass der Endwert bei max. 35 Pr. liegen dürfte, aber kaum darüber. Das wöre ja ideal, hihi
So. Genug der Zahlenspielerei. Abwarten und Tee trinken...
LG
Miri
Hallo Miri,
Du schreibst:
"Dazu kommt die Wirkung von weiteren 6 Prismen durch eine Verschiebung der Sichtachse oder so ähnlich. "
Das bedeutet, dass Deine Optikerin den Durchblickpunkt der Gläser so weit dezentriert, bis die volle Wirkung der Prismen vorhanden ist. Das ist eigentlich nicht erlaubt, wird aber leider immer noch bei einigen "Kollegen" gemacht.
Prismen rein durch Dezentration machen ist sicher viel billiger für den Optiker, aber die Sehleistung geht in den Keller, zumal bei Deinen recht hohen Stärken.
Das nur nebenbei, denn solange Du gut zurechtkommst, freue ich mich mit Dir, dass Du keine Doppelbilder mehr hast.
Gruß
Eberhard
@ Eberhard
Danke für die Aufklärung, Eberhard. Die Optikerin hat mich ganz schön durcheinandergebracht mit dieser Methodik (angeblich wollte sie die Brillengläser nicht zu dick werden lassen).
Da ich dem Doc W. fälschlicher Weise sagte, dass ich 22 Prismen in der Brille habe und er auch diese Werte auf der Rechnung sehen wollte, weiß ich nicht, ob dies nicht seine Kontroll-Messung beeinflusst hat. Vielleicht hat er ja die Differenz zu 22 Pr. ausgemessen. Wenn er auf diese Weise 13 zusätzliche Prismen gemessen hat, dann ergibt sich der von ihm benannte Gesamtwert von 35 rein rechnerisch (22 + 13), obwohl es ja in Wirklichkeit nur 16 + 13 = 29 wären. Dies entspricht dem Wert , den die Optikerin vorgestern gemessen hat.
Die Frage muss ich wohl noch mal mit ihm klären. Aber ich glaube eigentlich nicht, dass der Doc so vorgegangen ist...
Jetzt habe ich aber definitiv die Wirkung von 26 Prismen auf der Nase (16 in der Brille + 10 in der Folie) und es fühlt sich so an, als ob ich noch ein paar Prismen gebrauchen könnte, um noch einen kleinen Rest Doppelbilder loszuwerden. Das werde ich in den nächsten Tagen noch mal bei der Optikerin nachprüfen lassen.
(Jetzt weiß ich, warum Mediziner auch Mathe können müssen 
Gruß
Miri
Hallo Mirii,
nicht nur Mediziner, auch Optiker. 
Gruß
Eberhard
Jetzt war ich noch einmal bei der Optikerin und diesmal war wieder die Chefin da, die mir die Brille mit angeblich 22 Prismen gefertigt und abgerechnet hatte. Sie sagte, dass ihrer Meinung nach auch 22 Pr. in der Brille drinnen sind. Zur Sicherheit hat sie die Brille noch mal nachgemessen und meinte, dass 12 "echte" Prismen enthalten sind und der Rest durch Dezentrierung erfolgen sollte. Aber da ich wohl "innen vorbeischaue", würde es nur eine Gesamtwirkung von 16 Prismen ergeben (also mein Fehler 
Jetzt habe ich eine 15er Folie bekommen (leider wieder nur eine zu kleine, gebrauchte), wodurch ich also bei 31 Pr. Korrekturwert bin. Das Sehgefühl ist damit ganz schön "wackelig". In manchen Momenten habe ich auch leichte Doppelbilder, kann aber nicht beurteilen, ob das noch ein echter Restwinkel ist oder ein anderer Nebeneffekt. Ich habe auch sehr starke Augen-, Kopf- und Nackenschmerzen, noch mehr als mit den vorherigen Korrekturen. Die Schmerzen sind sofort besser, wenn ich die Brille abnehme - auch wenn dann die Welt quasi "auf dem Kopf steht".
In zwei Wochen soll ich noch mal bei der Optikerin nachmessen lassen. Mal sehen, ob sich bis dahin das Sehen stabilisiert hat.
Hallo Mirii,
ich betone nochmal, dass es sträflicher Leichtsinn ist, bei Deinen Stärken das Prisma durch Dezentration zu erhöhen. Ich glaube Deiner Optikerin nichts mehr. Sie ist offensichtlich nicht gut drauf. An Deiner Stelle würde ich die Prismenwirkung bei einem anderen Kollegen prüfen lassen, denn es ist doch sehr fraglich, was wirklich gemacht wurde. Ich und ich denke, meine Kollegen hier im Forum genau so, sehe das sehr eng. Es hilft Dir einfach nicht, wenn der Augenarzt jetzt von falschen Voraussetungen ausgeht.
Gruß
Eberhard
Ich glaube auch, dass sich die Optikerin etwas verstrickt hat in ihren Aussagen.
Ich habe soeben einen Termin bei einem anderen Optiker vereinbart, der sich auf WF spezialisiert hat und eben am Telefon meinte, dass es Unsinn sei, 10 Prismen durch Dezentrierung erreichen zu wollen.
Boah, ganz schön aufregend...
Und wann ist der Termin beim Optiker?
Ich fahre heute noch hin, um die Prismenwirkung in der Brille nachmessen zu lassen. Ich weiß allerdings nicht, ob es Sinn macht, auch meine Winkelfehlsichtigkeit dort nachmessen zu lassen (wozu ich einen Extra-Termin bräuchte), denn das macht der Doc am 14.10. sowieso nochmal.
Ich war soeben bei dem Berliner Optiker für WF, de eine Garantie auf Beschwerdefreiheit mit seinen Prismenbrillen gibt.
Er hat 21 Prismen gemessen, genau gesagt:
rechts:
SPH: -6,25
CYL: -1,00 x 46
PSM: 0,25 UP
9,00 OUT
Off Center
Non Toric
links:
SPH: -7,50
CYL: -0,750 x 130
PSM: 0,55 UP
11,50 OUT
Off Center
Non Toric
NET PR 0,50 DWN
20,50 OUT
PD: 60 (R29,5+L30,0)
Jetzt bin ich völlig durcheinander. Wenn da also 21 Pr. drinnen sind und ich eine 15er Folie dazu bekommen habe, dann ist ja die Korrektur von 36 Pr. zu hoch oder sehe ich das falsch? (Ich weiß ja nicht, ob die Messung von 29 der Optikerin oder von 35 des Docs richtig ist)
Ich habe zwar keine auffälligen Doppelbilder mehr, aber wenn sie doch noch kurzzeitig auftreten, dann ist das Bild vom rechten Auge nach links versetzt und umgekehrt. Ohne Brille ist es so, dass das Bild vom rechten Auge viel weiter rechts liegt als das vom linken Auge. Könnte das für eine Überkorrektur sprechen? Vielleicht sollte ich ja doch wieder eine 10er Folie tragen, so wie es der Doc verschrieben hatte.
Also morgen wieder hin zur Optikerin. Diesmal soll sie aber mal ordentlich nachmessen.
Hallo Mirii,
es gibt die Prismenfolie mit 15 cm/m und in 20 cm/m und mit 25 cm/m usw.
Es kommt schon hin.
M.f.G.
A.M.
Hallo Mirii,
hat der neue Kollege mal geprüft, welche Stärke am Messpunkt der jeweiligen PD vorhanden ist? Mit einem digitalen Scheitelbrechwertmesse könnte man die Qualität der Korrektion prüfen und dadurch nachweisen, dass die Dezentrationen zu Unschärfen führen können.
Gruß
Eberhard
Hallo, Eberhard. Ich verstehe nur Bahnhof
Was wäre denn so schlimm daran, wenn ich wegen der Dezentration vorübergehend ein wenig an Sehschärfe einbußen würde? Der Optiker hat mir nur die o.g. Werte ausgedruckt und gesagt, dass sicherlich alles seine Richtigkeit hat und ich mir keine Gedanken machen solle.
Interessieren würde mich natürlich schon, ob die 36 Pr., die ich in der Brille habe, nicht evtl. zuviel sind. Zur Klärung werde ich morgen nochmal zur ersten Optikerin fahren.
(Bin gerade so deprimiert, weil ich mein geliebtes Badmintonspeil nach 5 min abbrechen musste und bockig abgedüst bin, weil ich keinen einzigen Ball mit dieser Brille getroffen habe und man mich zur Aufmunterung scherzhaft "Zyklopen-Miri" nannte
)
Hallo Mirii,
Eberhard hat folgendes gemeint:
Die Brille wurde in dem Messgerät bei (R.A.) 29,5 mm und bei (L.A.) 30.0 mm Gesamt 60.0 mm ausgemessen.
Gewisse Messgeräte kann man zum Einen auf 1/100 dpt voreinstellen und dann ungerundet sich die dioptrischen Wirkungen in Sphäre, Cylinder und in den Prismen ausdrucken lassen. Jetzt kann man bei unterschiedlichen Abständen zwischen den Gläsern, Wirkungen im Glas vergleichend auswerten.
Aber in dem Zusammenhang wäre es auch ganz wichtig, unter welchem verändertem echten Augenabstand Du jetzt durch die Brille siehst (über ein Video-Infral-Bild lassen sich die Verhältnisse einfangen und auswerten, Video-Bilder aus unter 3-4 m Aufnahme-Entfernung sind hier nicht brauchbar), und zwar mit und auch ohne Folie.Bei Basis außen solltest Du mit Folie einen um knapp 4 mm engeren Augenabstand haben. Alleine diese Veränderung bewirkt in der Brille eine geänderte Prismenwirkung.
Das heißt, sollte der Abstand in dem Deine Augen ohne Folie die Brillenlinsen durchstossen 59.5 mm sein, wären es unter der zusätzlich montierten Folie nur knapp 56 mm. Vermisst man die Brille bei 56 mm hat man die wahre Wirkung im Prisma und in der Brillenstärke sph/Cyl und Achse (Vorsicht: Einzelabstände der Augen können differieren, dies sollte mit berücksichtigt werden) mit der Prismenfolie ergibt sich nunmehr die gesammte Prismatische Wirkung.
Übrigens ist es Quatsch das durch die Dezentrierung das Prisma in der Basis dünner wird. Zumindest bei Zeiss-Markengläser gewinnt die Abbildungsqualität bei korrekt bestellten Wirkungen, da diese Linsen zum Durchblickspunkt optimiert gefertigt werden. Die Basisdicke bleibt dagegen gleich! Das heißt natürlich auch, das durch eine Prismenfolie generell eine weitere Verschlechterung mit eingeplant wird. Diese gilt es jetzt bis zur OP zu verkraften.
Ich hoffe, Du kannst Dir über die wahren Verhältisse im Vorfeld zur OP noch Sicherheit verschaffen. Alles Gute!
Danke, Herr Mosch, für die ausführliche Erklärung! Jetzt weiß ich, warum der Optiker zuerst den Augenabstand und dann die Brille ausgemessen hat. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube er hat den Abstand ganz ohne Brille gemessen. Auf jeden Fall ohne Folie! Also hat er mit seinen besagten 21 Prismen keineswegs die "wahre" Wirkung im Prisma gemessen. Richtig?
Wenn ich es richtig verstehe, kann die prismatische Wirkung einer Brille, die bei einem ganz bestimmten gemessenen Augenabstand der Wirkung von 21 Pr. entspricht, mit der Prismenfolie herabgesetzt werden, da man durch sie einen geringeren Augenabstand hat. Ich kann definitiv agen, dass ich mit der Folie einen geringeren Augenabstand habe als ohne - das betroffene Auge sieht nämlich viel weiter nach innen als das andere.
Das würde die rätselhaften Aussagen der Optikerin erklären, dass sie zwar "glaubte", dass 22 Prismen in der Brille enthalten sind, aber sich nur eine Wirkung von 16 Prismen bei mir ergibt, weil ich "innen vorbeischaue". Wobei dies ja nur zutreffen dürfte, wenn ich zusätzlich die Folie trage, oder? Insofern war es ja richtig, anstatt einer 10er- eine 15er-Folie zu dazuzugeben, um die fehlende Prismenwirkung wieder auszugleichen. Dies würde wieder dafür sprechen, dass ich momentan mit Brille und Folie nicht die Wirkung von 36, sondern "nur" von rund 30 Prismen trage. Und dies würde mich wiederum sehr freuen!!!
Letztendlich kommt es doch darauf an, dass der exakte Wert ermittelt wird, der operiert werden soll, nicht wahr? Insofern ist es etwas beängstigend, wenn die Optikerin und der Augenarzt hierbei womöglich von unterschiedlichen Methoden ausgehen. Ich werde noch einmal versuchen, die Optikerin um Aufklärung zu bitten, welcher Wert bei mir faktisch vorhanden ist.
Was mich noch brennend interessiert: Wenn ich als Innenschielerin mit meiner Prismenkorrektur ab und zu solche Doppelbilder habe, bei denen das Bild des rechten Auges weiter links ist als das Bild des linken Auges, ist das ein Zeichen für eine Überkorrektur?
(Ich habe zum Glück noch etwas gewartet mit dem Besuch der Optikerin, weil ich mich durch das Forum jetzt besser vorbereitet fühle. Im laufe der Woche werde ich wieder hinfahren und sie weiter nerven 
Miri