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angestrengte Augen

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(@Jan22)
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Eberhard Luckas schrieb

Man sieht, nichts ist bei den Augen zu verallgemeinern und alle Diskussionen, warum weshalb wieso sind zum Scheitern verurteilt, oder? Zwinkert

Das ist leider nur allzu wahr, aber trotzdem ja kein Grund, nicht weiterhin darüber zu diskutieren oder nachzudenken. Auch wenn es ja leider oft nichts bringt, und wenn ich eines über Augenprobleme gelernt habe in all den Jahren, dann ist es, dass immer alles möglich ist, und keiner weiß warum.


 
Veröffentlicht : 15.10.2006 23:58
(@Ernst-H.-Rupp)
Beiträge: 132
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Ich habe den Eindruck, dass hier Eberhard Lukas teilweise nicht richtig verstand

die letzten beiden Werte von Jul und September haben einen Unterschied, wie sie bei allen Messungen innerhalb kurzer Zeit vorkommen können. Eine Achtel-Dioptrie beim linken Auge. Lasse 5 Optiker oder Ärzte messen und Du hast 6 verschiedene Ergebnisse.

Diese Aussage sollte nur darauf hinweisen, dass gewisse Abweichungen zwischen verschiedenen Messungen normal sind. Die gibt es sogar wenn der selbe Optiker an verschiedenen Tagen und Zeiten misst (sogar bei mir - obwohl ich der beste bin Zwinkert ). Das heisst nicht, dass wir alle es nicht im Griff hätten und man keinem trauen darf (auch wenn mal was daneben geht).

@luser Ein solches Selbstvergleichen ist nur ein Vergleichen der erreichten Sehschärfe und die ist nicht automatisch gleichzusetzen mit der Fehlsichtigkeit. Wie ich an anderer Stell im Forum schon gesehen habe wurde das bereits schon mal diskutiert. Das subjektive erkennen hat viel mit Assoziationsvermögen zu tun und das ist sehr wohl trainierbar - dann entsteht subjektiv der Eindruck ich sehe besser, aber die Fehlsichtigkeit ist unverändert.

Riter Rost


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 11:48
(@Nicole1)
Beiträge: 474
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Hallo Ritter Rost

Ritter Rost schrieb

Ich habe den Eindruck, dass hier Eberhard Lukas teilweise nicht richtig verstand
Diese Aussage sollte nur darauf hinweisen, dass gewisse Abweichungen zwischen verschiedenen Messungen normal sind. Die gibt es sogar wenn der selbe Optiker an verschiedenen Tagen und Zeiten misst (sogar bei mir - obwohl ich der beste bin Zwinkert ). Das heisst nicht, dass wir alle es nicht im Griff hätten und man keinem trauen darf (auch wenn mal was daneben geht).

Ja, das dürfte jedem klar sein, dass es minimale Abweichungen bei Messergebnissen gibt..

Ritter Rost schrieb

Das subjektive erkennen hat viel mit Assoziationsvermögen zu tun und das ist sehr wohl trainierbar - dann entsteht subjektiv der Eindruck ich sehe besser, aber die Fehlsichtigkeit ist unverändert.

Nur damit ich das richtig verstehe
Meinst du mit "unveränderter Fehlsichtigkeit" eine objektive Refraktion? Womöglich noch unter Zykloplegie?

Habe ein neues kleines Erfolgserlebnis, nachdem ich ja schon gemerkt habe, dass ich mit der Brille mit -1,5 (cyl re-0,75 links -0,5) nachts besser sehe und mit der Brille auch ohne Schwierigkeiten nachts Autofahren würde.
Mal aus meinem "Trainingstagebuch" kopiert
--------------------------------------------------------------------------------
Samstag, 30. September

Kann aus 67cm diese Schrift (Tahoma 12) gerade noch einigermaßen lesen.

Und mit der Brille mit –1,0 cyl.–0,5 kann ich bei hellem Licht (nicht gerade Sonnenschein) die Autofahrerzeile mit etwas Mühe lesen, buchstabieren ist schon schlechter. Aber die Zeile darüber geht mühelos.

Montag, 16. Oktober 2006 11 Uhr

Kann mit der Brille mit –1,0 cyl.-0,5 bei Sonnenschein die 20/25-Zeile mühelos buchstabieren und die 20/20-Zeile lesen. Zwar nicht buchstabieren, aber doch gut lesbar.
(Da steht "you can see perfectly")

Selbst bei halb-runtergelassenem Rollladen (wegen des Sonnenscheins) geht es noch.
Wenn auch mit etwas Mühe.
-----------------------------------------------------------------------------

Und ich hatte schon das Gefühl stehenzubleiben bei dem trüben Licht der letzten Tage hier.
Nun muss sich das in der nächsten Zeit noch stabilisieren. Zwinkert

Und wenn es ein reines subjektives Erkennen wäre, hätte ich mit der schwachen Brille die Buchstaben schon viel eher erkennen müssen. Leider kann ich mir Buchstaben nicht gut merken - bei Zahlenreihen wäre es etwas anderes, weil ich die schnell auswendig kann. Zwinkert

lieben Gruß
Nicole


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 12:01
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Sonnenschein macht die Pupillen sehr klein und damit ist die Blende des Auges auf Minimal gesetzt, was bedeutet, daß Fehlsichtigkeiten weniger stören und die Sehleistung besser wird. Wer also ständig einen 500 Watt Scheinwerfer dabei hat, braucht vielleicht keine Brille mehr. Lacht laut


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 12:49
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Eberhaaaaaard............

Deshalb habe ich doch auch noch geschrieben
Selbst bei halb-runtergelassenem Rollladen (wegen des Sonnenscheins) geht es noch.
Wenn auch mit etwas Mühe.

Und vor 4 Wochen, als die Brille mit den -1,0 und cyl.-0,5 ankam, konnte ich damit gerade mal die 20/50-Zeile bei hellem Licht lesen. Zwinkert


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 12:57
(@Ernst-H.-Rupp)
Beiträge: 132
Estimable Member
 

@Nicole

Ich würde subjektiv bevorzugen, objektive Messungen haben eine noch grössere Streuung. Von Zycloplegie halte ich nicht viel (nicht nur weil wir Optiker das nicht dürfen). Der Zustand in dem die Akkommodationsmuskulatur eingefrohren wird ist nun mal nicht die Fernrefraktion und deshalb nicht der Wert, den wir zum Vergleich brauchen.
Akkommodation = glatte Muskulatur -> hat keine Ruhelage und kann deshalb auch nicht im "entspannten Zustand gelämt werden.

der rostige Ritter

P.S. Hoffe der Schreibfehler in meinem letzten Beitrag wird von Euch allen überlesen.
Richtig ist natürlich
Ich habe den Eindruck, dass hier Eberhard Lukas teilweise nicht richtig verstanden wurde ...


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 16:25
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo Ritter Rost,
danke für die Berichtigung.

Nicole,

mit Mühe erkennen, ohne buchstabieren zu können, also die einzelnen Optotypen erkennen, ist nichts anderes, als ein abgespeichertes Wortbild benutzen. Das können sogar stark sehbehinderte Menschen noch.
Bei der Lesefähigkeit gibt es profane Unterschiede zwischen den Leuten, die immer viel gelesen haben und denen, die nur mal eben Zeitungsüberschriften und Todesanzeigen gelesen haben.
Die letzteren erreichen auch bei ausreichendem Visus eine deutlich schlechtere Lesefähigkeit. Die Optotypen lesen sie genau so ab wie die anderen.


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 17:19
(@Jan22)
Beiträge: 0
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Ich will mich in diese Diskussion eigentlich nicht einmischen, glaube aber, hier einen Widerspruch zu entdecken.
Also zum einen gibt es den objektiven Tatbestand der Fehlsichtigkeit, sagen wir der Kurzsichtigkeit. Und dann gibt es die Möglichkeit der Assoziation, die antrainiert werden kann. Das kennt jeder, der nicht so gut sieht. Man erkennt z.B. eine Person auf die Ferne am Gang oder an der Körperhaltung, aber kann das Gesicht eigentlich nicht erkennen.
Ich denke aber doch, das ist etwas anderes als eine Sehtafel mit Buchstaben. Ich kann die Buchstaben erkennen, vielleicht mit Mühe, oder eben nicht. Was kann denn hier bitte assoziiert werden? Selbst wenn ich die Buchstaben nur undeutlich sehe und mir dann den Rest denke (also das muss wohl ein 'e' sein oder so), so muss ich doch zumindest einen Teil davon eben doch sehen.
Gruß
Jan


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 18:40
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo zusammen,

Es ist gar nicht so abwegig, als Grenze des Sehens die Rategrenze zu fordern. allerdings sollten die Buchstaben, Zahlen etc. zufallsgeneriert angeboten werden. Denn alles andere wird bei einer Wiederholung zum Selbstbetrug. Selbst die Personenwaage! Zudem müssen die Lichtverhältnisse unbedingt stabilisiert sein.

Der Formensinn von Optotypen (Sehzeichen) geht in die normale Beurteilung stärker ein, wie allgemein bewust. Natürlich spielt in die Rategrenze auch sehr stark die Motivation des Prüflings hinein. Viele Erwachsene sagen sich, was soll dass und geben schon weit unterhalb der persönlichen Rategrenze auf. Auch dieser Effekt wird anders herrum, von Befürwortern des Augentrainings für sich persönlich dann ausgenutzt.


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 19:33
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Hallo an alle,

Leika hat diesen Thread eröffnet, weil sie neuerdings Doppelbilder sieht. Seit dem 13.10. wird hier aber nur noch Nicoles Thema über den Erfolg oder Mißerfolg eines Augentrainings hinsichtlich Kurzsichtigkeit diskutiert. Ich denke nicht, dass wir Leika damit helfen, auch wenn die Diskussion für manche interessant erscheinen mag.

Liebe Nicole (und alle, die sich gerne weiter mit dem Thema "Augentraining bei Kurzsichtigkeit" beschäftigen möchten) Bitte eröffne einen eigenen Thread, vielleicht unter "sonstiges" (ich denke, da passt das Thema am ehesten hin), denn dies ist die Rubrik Winkelfehlsichtigkeit und nicht Kurzsichtigkeit - und außerdem ist Leika übersichtig......

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 20:02
(@Nicole1)
Beiträge: 474
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Hallo Kerstin,

Da hast du natürlich Recht. Lächelt

Leider hat Leika sich nicht wieder gemeldet, ob sie inzwischen mal eine Messung hat machen lassen.

Ich hatte mich auf die "merkwürdige" Foermulierung von Ritter Rost bezogen

Ritter Rost schrieb

Übrigens Wenn es ohne Brille bzw. Prismen gehen soll wäre evtl noch ein Versuch mit Visualtraining hilfreich, vermutlich aber auch nach dem Motte einmal Visualtraining ...
Ohne etwas zu tun wird es halt nicht anders.

Warum ist Visualtraining hier oft so negativ dargestellt?
Ist es denn eigentlich ein Unterschied, ob man (wenn es denn wirklich sein müsste) täglich einige kleine kurze Übungen macht - oder den ganzen Tag täglich eine Brille mit Prismen trägt?

Dadurch, dass Eberhard dann meine Werte durcheinander und ins Spiel brachte, driftete das Thema ab.

Aber wieder zum Thema, falls bei Leika da etwas in der Richtung festgestellt wurde
Meine kleine Tochter macht seit einigen Wochen Visualtraining, weil sie Schwierigkeiten vor allem mit dem linken Auge hat (leichte Exophorie bei Konvergenz). Und obwohl wir die letzten 6 Wochen aus verschiedenen Gründen kaum geübt haben, sind doch wieder messbare Verbesserungen der Werte da.
Das heisst, das "System" arbeit auch weiter an einer Verbesserung, obwohl NICHT täglich geübt wird.

Und mal ehrlich
Hätte ich nicht vorher bemerkt, das man seine Augen sehr wohl zum besseren trainieren kann, hätte ich jeden, der mir etwas von Visualtraining für das Kind erzählt hätte, seeeehr merkwürdig angesehen. Zwinkert

Ob es jemand dann für sich selbst bei entsprechendem Befund ausprobiert, sich eine Prismenbrille aufsetzt, oder gar nichts macht, ist dann jedem selbst überlassen.

Ich finde es aber wichtig, dass auch Erfahrungen beschreiben werden, DAMIT man sich überhaupt ein Bild von den verscheidenen Möglichkeiten machen kann.

lieben Gruß
Nicole


 
Veröffentlicht : 16.10.2006 20:45
(@Ernst-H.-Rupp)
Beiträge: 132
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Liebe Nicole,
das Visualtraining möchte ich nicht negativ darstellen. Aber bitte nicht in den gleichen Topf werfen, wie Sehtraining (nach Dr. Bates). Da sind gewaltige Unterschiede.
Das Visualtraining soll die sensorischen und motorischen Vorgänge die zum binokulaer Einfachsehen nötig sind entwickeln und trainieren, sowie sensorische Probleme beseitigen. Eine Visussteigerung ist damit nicht verbunden. Aber die Sehbeschwerden können gelindert werden und ein "abgleiten" der Sehleistung wird vermieden. (Ich glaube Urs könnte das vermutlich noch kompetenter formulieren).
Dennnoch möchte ich darauf hinweisen, dass ebenso wie bei einer Prismenverordnung immer eine Konsequenz damit verbunden ist (Brille immer tragen, oder täglich trainieren). Das ist mein Anliegen. Leika muss halt einfach etwas tun, wenn es besser werden soll. Aber was, das kann sie entscheiden.

Fazit Auch wenn ich nicht das grosse Wissen über Visualtraining habe wie Urs halte ich es für eine echte Alternative zur MKH in manchen Fällen. Das Gesamtbild muss entscheiden, was man bevorzugen sollte.

Bis bald
Ritter Rost


 
Veröffentlicht : 17.10.2006 11:50
(@Ernst-H.-Rupp)
Beiträge: 132
Estimable Member
 

Korrektur Visualtraining als Alternative zu einer Prismenkorrektur nach MKH meine ich natürlich. Sorry(


 
Veröffentlicht : 17.10.2006 12:02
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Ritter Rost schrieb

Das Visualtraining soll die sensorischen und motorischen Vorgänge die zum binokulaer Einfachsehen nötig sind entwickeln und trainieren, sowie sensorische Probleme beseitigen. Eine Visussteigerung ist damit nicht verbunden. Aber die Sehbeschwerden können gelindert werden und ein "abgleiten" der Sehleistung wird vermieden.

Gut beschrieben, finde ich. Lächelt
Meine Tochter hat nun beim Lesen keine Beschwerden mehr - zumindest nicht, was Lesen in normalem Rahmen angeht, wie es in der Schule und bei den Hausaufgaben nötig ist.

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 17.10.2006 12:56
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Visualtraining bei Exophorie ist recht leicht zu bewerkstelligen und Erfolge zeigen sihc dabei auch schnell. Bei Esophorie sieht das schon anders aus.

Ein Bitte an Leica

Bitte stelle Deine Frage nochmal in einem neuen Thread, dieser ist zu weit vom Thema abgewichen und ich schließe ihn hiermit.
Das heißt, ich wollte es, brauche aber wohl Andreas Hilfe.


 
Veröffentlicht : 17.10.2006 12:58
Seite 2 / 2
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