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Brille und veränderte Perspektive

29 Beiträge
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(@Jan22)
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Agnes, es geht mir nicht um die Frage der Korrektur an sich, sondern in Abwägung zur Verzerrung. Ich nehme an, die Gewöhnung ist individuell verschieden. Aber wenn die Verzerrung als störend empfunden wird, dann könnte man doch bei geringer Stärke unkorrigiert lassen, oder?
Gruß


 
Veröffentlicht : 10.10.2006 18:13
(@ohne-konto)
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Hallo Jan!

Könnte man. Wird man aber nicht müssen. Das Gehirn stellt sich ja auf die neue Bilddarstellung ein und "richtet" alles wieder ins Gewohnte. Die Gewöhnung dürfte auch nicht allzu lange dauern, Eberhard schrieb oben etwas von zwei Wochen. Also max. zwei Wochen Umstellungsphase für ein wesentlich angenehmeres Seherlebnis, damit kann man doch eigentlich Leben. Und je kleiner der neu dazugekommene Zylinderwert ist, umso weniger merkt man den Unterschied. Für die die kleine Wert haben, stellt sich die Frage mangels großer Probleme wohl eher nicht. Die, die eine hohe Zylinderkorrektur bekommen werden angesichts des weitaus besseren Sehens gerne die Umstellung in Kauf nehmen.

Stelle ich mir grad mal so vor.Trocken Zwinkert

Gruß...


 
Veröffentlicht : 10.10.2006 18:21
(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Hallo Jan

bei der Brille ergibt ein Zylinder von 0.25 dpt eine Sehschärfeverbesserung von 10 - 20%. Die Verzogenheit ist praktisch nicht bemerkbar. Jede Sportsonnenbrille mit starkem Fassungsscheiben:wink:el ergibt mehr Verzogenheit.

Bei Kontaktlinsen ist das anders.
Einerseits wird eine zylindrische Restwirkung direkt am Auge (über KL) weniger sehverbessernd bemerkt (zum Glück! - Dies liegt an dem dynamischeren Sitz, den Tränenbedingungen unter der KL etc.)., andererseits ergeben sich Komplikationen in der Stabilisierung der KL gegen Verdrehen, die dich erst bei höheren zylindrischen Werten rechnen. Und zuletzt ist die Fertigung sehr geringer Zylinder weit aufwändiger, sodass bei Politur etc. der Zylinder in völlig falscher Wirkung auftreten kann bzw. sogar elimeniert wird. Deshalb gibt es zyl. Werte bei KL erst ab 0.75 dpt Unterschied.


 
Veröffentlicht : 10.10.2006 18:27
(@Jan22)
Beiträge: 0
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Moment, aber manche gewöhnen sich doch eben nie dran. Wir hatten doch den thread von biks und die Wölbung. Also zumindest wenn man nicht immer Brille trägt, ist das offensichtlich ein Problem mit der Gewöhnung.
Vielleicht ist die Diskussion wirklich überflüssig, ich frage mich nur manchmal, ob so mechanische Korrekturen im individuellen Fall nicht manchmal eben überflüssig sind. Ich bin nun mal ein leicht ketzerischer Gegner der festgelegten Normierung Zwinkert


 
Veröffentlicht : 10.10.2006 18:37
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
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Hallo Jan!

Du schreibst in Biks thread, dass dein Astigmatismus durch deine formstabilen KL nicht ganz auskorrigiert wird. Vielleicht ist es ja die Differenz zwischen der unvollständigen Korrektur mit KL zur Vollkorrektur mit Brille, die dir immer wieder Probleme macht beim Wechsel.
Ob da nun eine Änderung nötig ist hängt wohl zum einen vom Vorhandensein von Vergleichsmöglichkeiten ab, zum anderen vom Leidensdruck.
Außerdem besteht ja immer noch die nicht unwahrscheinliche Möglichkeit, dass mit deiner jetzigen Brille etwas nicht stimmt, insoweit bleibt abzuwarten, ob die Effekte bei der neuen, zukünftigen Brille auch da sein werden.

Jedenfalls ein spannendes Thema.)


 
Veröffentlicht : 10.10.2006 19:54
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Hallo Agnes

Wölkchen schrieb

Hallo Jan & alle anderen!

Allgemeine Frage kann ein Verzicht einen Vorteil darstellen? Meines Erachtens nicht. Es ist ja kein Akt, bei sowieso notwendigen Brillengläsern den Zylinderwert zu berücksichtigen.

Bei mir war es in der Zeit mit den Orthokeratologielinsen so, dass auf dem linken Auge oft ein Restzylinder von -0, bis-0,75 war.
(Ich schlefe immer und nahezu ausschliesslich auf der linken Seite und habe mir fast immer nachts die Linse durch das Kopfkissen leicht verschoben.)

Im Alltag war das kein Problem.
Am PC war es störend, wenn weisse Schrift auf schwarzen Grund war (oder überhaupt helle Schrift auf dunklem Grund, oder Schilder, die selbst leuchteten).
Da habe ich dann eine Brille machen lassen, die nur links einen Zylinder hatte, um am PC vernünftig arbeiten zu können.

Meine große Tochter hat auf einem Auge einen Astigmatismus von -0,75, hat aber einen super Visus damit und der AA würde ihr nur deswegen auch keine Brille verschreiben, da sie sonst auch keine Probleme hat.

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 10.10.2006 20:08
(@Jan22)
Beiträge: 0
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@Paul-Gerhard Danke für die Info. Allmählich wird mir das Rätsel Astigmatismus doch noch klar.

@Agnes Ich habe allgemein gesprochen und habe nicht meinen Fall gemeint. Bei mir ist der Wert zu hoch, um nicht korrigiert zu werden. Es war mehr eine abstrakte Überlegung.
Auf der anderen Seite hat Eberhard in dem anderen Thread aber doch erklärt, dass bei nur gelegentlichem Brilletragen die Irritation oder Wölbung weiterhin bemerkt wird, also keine Gewöhnung eintritt. Ich denke, das ist bei mir eben auch der Fall.
Dass mit meiner jetzigen Brille etwas nicht stimmt, davon bin ich überzeugt. Ich muss jetzt nur noch den Optiker finden, der das genau so sieht. Pfeift unschuldig
Gruß
Jan


 
Veröffentlicht : 11.10.2006 00:07
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
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Hallo!

Vielleicht werfen wir da jetzt was durcheinander. Biks schrieb in ihrem Thread, dass sie gar keinen Astigmatismus hat, und trotzdem Probleme mit Verzerrungen bei Umstellung auf Brille.
Hier geht es ja um die Auswirkung eines vorhandenen Astigmatismus bei Brille / KL.

LG...


 
Veröffentlicht : 11.10.2006 09:32
(@Jan22)
Beiträge: 0
New Member
 

Ja tatsächlich, sieht so aus, als würde ich da was durcheinander bringen.
Bleibt jetzt natürlich die Frage, wenn ich von KL auf Brille umsteige und die Dinge bisweilen gewölbt bzw. etwas verzerrt sehe, ist das jetzt wegen der Umgewöhnung an sich oder wegen des Astigmatismus. Ich hatte letzteres vermutet, aber wenn biks gar keinen hat, dann ist der Grund ja ein anderer. Oder eine Mischung von beidem, bei mir.
Kompliziert!
Gruß
Jan


 
Veröffentlicht : 11.10.2006 15:48
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