Sie haben mir meine Frage, ob einseitige Fadenfixation nun wirklich bei Ihnen erfolgte, oder nicht, nicht beantwortet.
Dass das linke Auge nach der OP abwich kann an zweierlei Dingen liegen 1 eine Schonhaltung des rechten, operierten Auges, was fast normal ist, 2. das Führungsauge ist das rechte Auge, die Sehschärfe links ist deutlich schlechter als rechts. Ich habe Sie hier nicht vor Augen, also kann ich, wie immer, nur vermuten.
Doppelbilder beim Blick nach rechts nach der OP am rechten Auge liegen dann nicht am linken Auge. Wenn wirklich eine Fadenfixation am rechten Auge erfolgte, so ist neben der Adduktion auch die Abduktion mitbeeinträchtigt. Es kommt zu Inkomitanzen bei den Blickbewegungen. Deswegen sollen Fadenfixationen immer beidseitig erfolgen. Es kann natürlich auch sein das man statt einer Lateralisresektion rechts auch eine Faltung vorgenommen hat. Auch dann kann es in Abduktion des rechten Auges zur Diplopie kommen. Eine normale Internusrücklagerung rechts um 3 mm und eine Externusresektion um 3 mm rechts verursachen bei einem präoperativen Schiel:wink:el von 11 Grad meines Erachtens nach keinen consecutiven Divergenz:wink:el von 15 Grad. Als ich das las musste ich schon gewaltig schlucken. Der Verband wegen der Hornhautdellen (deswegen muss man aber wirklich keinen "Marlow" machen, das geht auch ohne) kann bei Subnormalen Binokularsehen schon eine Auswärtsstellung der Augen bringen ähnlich dem Bell'schen Phänomen. Das renkt sich aber recht schnell wieder ein. Eine Diplopie bei Rechtsblick, bei angenommener herkömmlicher OP (Rücklagerung/Resektion) wäre dann damit aber nicht erklärbar.
Über die Erfahrung Ihrer Orthoptistin möchte ich mich nicht äußern. Über das Wissen ebenfalls nicht. Das steht mir überhaupt nicht zu.
Der Befund denn Sie hier schrieben war von Ihr? Ebenfalls ihr Staunen und diverse Erklärungen? Tja, was soll man dazu sagen?
Was hatte ich Ihnen über die zu erwartende Prognose nach OP und die Prismen geschrieben?
Man sollte weiterhin versuchen die Prismenstärke zu reduzieren. Bei jeder Nachkontrolle sehen wie weit das möglich ist ohne Diplopie zu erzeugen. Das weiß eine gute Orthoptistin aber von allein. Da braucht's nicht meine "Vermutungen" hier. 
@AgnesMaria leider hatte ich ihre Frage bezüglich einseitige Fadenfixation überlesen. Soweit mir erklärt wurde, ist dies durchgeführt worden.
Den Befund den ich hier beschrieben hatte, stammte nicht von ihr sondern von einen anderen Spital dessen Vorstand ein Primar ist bei dem ich war. Die Vorunterscuhung mit dessen Ergebnissen führte eine Orthoptistin durch.
Folgendes hat sich jetzt diese Woche getan. Anfang der Woche war ich wieder bei meinen Augenarzt, den ich meinen Istzustand geschildert hatte.
Probleme beim Autofahren i.d. Ferne, PC beim Schreiben, Doppelbilder bei großen Distanzen.
Er sagte er könne mir nicht helfen, weil er keine geeigneten Untersuchungsmethoden bezüglich der großen Distanzen und dessen Feststellung eines möglichen Schiel:wink:els hätte.
Er ließ mich aus den Fenster auf den Hof schauen, wo ich allerdings nur ca. 10 Meter in die Distanz blicken konnte. Da habe ich allerdings noch keine Probleme.
Weil er mir nicht helfen konnte schickte er mich wieder in jenes Spital wo ich eben schon die erwähnten Befunde bekam.
Da ich die Befunde nicht mit bekam, weil die dortige Dame sie nur schicken dürfe, der Befund erst diktiert werden müsse, und nur den überweisenenden Arzt geschickt wurde kann ich sehr wenig darauf eingehen.
Sie maß mir einerseits die Sehrschärfe, mit und ohne Brille, führte den Bagolini Test durch und maß den Schiel:wink:el.
Mit Prismenfolie hätte ich statos quo 0,5 Grad convergens also mit 4 Prismendioptrien und in 5 m Entfernung überhaupt keine Abweichung.
In der Nähe sehe ich aber normal das Schweifkreuz; ein Lichtpunkt durchkreuzt von zwei Lichtstreifen, kommt eben vor bei normaler oder harmonisch anomaler Korrespondenz und in 5 m Entfernung allerdings zwei Lichtpunkte die die gleiche Höhe zwar haben und der Lichtschweif der von rechts nach links verläuft kreuzt sich nicht in der Mitte sondern steht ein wenig tiefer.
Also kann doch die Ferne sprich hier 5 m keinen so wie von der Orthoptistin behaupteten Paralellstand bedeuten.
Soweit so gut. Auf die Frage hin von mir und der Bemerkung das ich so Schwierigkeit z.b. beim Autofahren hätte bei großen Distanzen, z.b. Autobahn.
Jedes Fahrzeug das weiter von mir entfernt ist, bzw. in Rücspiegel von hinten kommt sehe ich doppelt, konnte sich mir keine Erklärung geben bzw. meinte sie zu mir es gäbe keine Untersuchungsmethoden bzw. Geräte um den Schiel:wink:el in dieser Situation zu messen.
Sie schmiß mir dann allerdings den Begriff der horror fusions zu ohne zu hinterfragen ob ich mit den auch etwas anfangen könnte.
Empfohlen wurde mir, hier stellt sich für mich halt die Sinnfrage ob dies wirklich eine sinnvolle Möglichkeit für den täglichen Gebrauch darstellt folgendes
- ich solle eine Brille für den Nahbereich bzw. für die nähere Entfernung.
- eine Brille für das Schreiben um die Doppelbilder beim Rechtsblick zu vermei-
den
- und eine Brille für das Autofahren wenn ich in die Ferne blicken muß.
Letzeres erscheint mir überhaupt nicht sinnvoll, weil dann müßte ich ja praktisch pausenlos im Alltag wechseln. Ob dies sinnhaft ist??
Sie meinte noch dazu, das eine Brille nicht ausreichen würde, weil ja das Prisma, was ja klar ist, immer einen fixen Wert hat.
Bezüglich der Entfernung hat sie mich nur, das hätte der Augenarzt allerdings auch tun können, mich den Gang beim Wartesaal blicken lassen.
Schätzungsweise war der ca. 15 m lang und hier hatte ich laut der Aussage der Dame eine Divergens von 5-6 Grad.
Die Vermutung von Ihnen mit der Schonhalten des rechten operierten Auges erwähnte mein Augenarzt auch. Das Führungsauge ist das rechte Auge das ist auch richtig.
Allerdings liegt die Sache hier so, das laut Aussage des operierten Spitals die Führung immer wechselte. Vor der allerersten OP war das rechte Auge das führende, nach der 1. OP übernahm im Laufe der Zeit das linke Auge die Führung, und jetzt nach der 2. OP führt das rechte Auge wieder.
Die Sehschärfe zwischen rechten und linken Auge verhält sich so, das wenn auch nicht groß diese am rechten Auge besser ist.
Natürlich haben sie recht, das neben der Abduktion auch die Adduktion beeinträchtigt ist. Dies habe ich sicherlich in meinen Überlegungen zu wenig beachtet.
Spekulieren kann man nur warum, obwohl die Gefahr der Inkomitanzen bestand, nur an einen Auge operiert wurde.
Vielleicht, aber nur spekulativ von mir, wollte man verhindern, wieder wenn auch mit den anderen Auge an den zuvor schon opierten Auge zu operieren.
Ich habe auf jeden Fall jetzt zur Probe eine schwächere Prismenfolie 1 Prismendioptrie allerdings mit Basis außen bekommen die ich zum Schreiben probieren soll.
Lieber Walter 55,
Wenn tatsächliche eine Fadenfixation am rechtem Medialis gemacht wurde, so sind daher die Doppelbilder beim Blick nach rechts durch eine Blickinkomitanz erklärbar. Das kann man nur, wenn sich das nicht nächsten Monate gibt, durch eine Revisions-OP hinbekommen.
Mit Bagolini sind schon in 5 Metern Doppelbilder nachweisbar, da zwei Lichtpunkte. Normalerweise können sie den Fehlstand ihrer Augen bis dahin noch gut kompensieren, aber je weiter weg der Fixationsgegenstand ist um so schwerer fällt es Ihnen. Man kann Winkel unter assoziierten Meßbedingungen in 6 Meter sehr genau ausmessen und wird erstaunt sein das beim Blick nach Unendlich sich der gemessene und dann auch korrigierte Wert als optimal herausstellt. Mit herkömmlicher Methodik (Abdecktest auf einem Flur für 20 Meter, oder so) ist das einfach zu ungenau. Kosmetisch mag Parallelstand für die Orthoptistin herrschen in 5 Meter (und in 15 Meter ungefähr 5 Grad, was sich fast widerspricht, denn beim Blick in 5 Metern ist es fast so wie beim Blick nach Unendlich) aber sensorisch stimmt das eben gar nicht.
Ganz ehrlich wofür soll die Prismenfolie 1 Basis außen für die Nähe nun sein wenn die Doppelbilder bei Rechtsblick und in Ferne vorhanden sind?
Tragen Sie die Folie mit 4 cm/m Basis innen noch?
Es gibt, falls sich das nicht legen sollte, die Möglichkeit einer Brillenkorrektion mit unterschiedlichen Prismenwerten für Ferne und Nähe als Franklin. Oder aber nochmals OP. Aber warten wir ab. Es kann nur besser werden.
Hallo Walter,
am 24.4. schrieb ich mal
Evtl. kannst Du Dir aber die Unterlagen über die bisherigen Eingriffe besorgen, und einen neutralen Facharzt aufsuchen. Da Du in Österreich lebst (at), weiß ich, dass es dort auch Fachärzte gibt, die die MKH praktizeren. Andererseits kenne ich Probanten, die auch aus Österreich nach Deutschland (z.B. zu Dr. Wulff) fuhren.
leider gab es darauf von Dir nie eine Resonanz. Bist Du von diesen Adressen zu entfernt wohnhaft?
AgnesMaria schrieb
Man kann Winkel unter assoziierten Meßbedingungen in 6 Meter sehr genau ausmessen,
genau hier sehe ich jetzt eine gewisse Hilfe. MKH ermittelt den WF-Messwert assoziiert!
Paul-Gerhard Mosch schrieb
Andererseits kenne ich Probanten, die auch aus Österreich nach Deutschland (z.B. zu Dr. Wulff) fuhren.
Patienten aus Austria sind eher die Ausnahme in D. Ob nun Berlin oder woanders.
Man kann Winkel unter assoziierten Meßbedingungen in 6 Meter sehr genau ausmessen
genau hier sehe ich jetzt eine gewisse Hilfe. MKH ermittelt den WF-Messwert assoziiert!
Genau. Da subnomales Binokularsehen mit Fusionsehen (Doppelbilder) besteht geht das bestimmt recht gut. Aber hier sollte man nicht nach FD's fahnden. Hinterher subjektiv auf Beschwerdefreiheit abgleichen. Sonst sind wir schnell bei großen Winkeln, die sensorisch garantiert da sind, und dann steht möglicherweise die nächste OP an. Und was wollen wir dann wo operieren? Deswegen hier wirklich vorsichtig zu Werke gehen mit MKH. Man muss wissen was man hier tut.
Tragen Sie die Folie mit 4 cm/m Basis innen noch?
Es gibt, falls sich das nicht legen sollte, die Möglichkeit einer Brillenkorrektion mit unterschiedlichen Prismenwerten für Ferne und Nähe als Franklin. Oder aber nochmals OP. Aber warten wir ab. Es kann nur besser werden.
Eine Frage hätte ich noch zu der Prismenbrille. Die Orthoptistin von meinen Spital wo ich operiert wurde meinte, wenn ich gut zurecht käme würde ich eine Prismenbrille bekommen mit den demensprechenden Werten.
Allerdings nur dann wenn ich mit dieser Brille keine DB hätte. Soweit so klar.
Nur würde ich die Prismen aufgeteilt auf beide Augen bekommen.
Aber warum teilt man die Folie jetzt nicht schon jetzt auf??
Ja ich trage diese Prismenfolie immer noch. Das liegt daran das ich übernächste Woche wieder im Krankenhaus bin.
Wozu die Prsmenfolie Basis außen ist, weiß ich auch nicht!! Die Orthophtistin von voriger Woche, nicht das Spital wo ich operiert wurde, meinte dies soll meinen Innenschiel:wink:el in der Nähe von 1,5 Grad ausgleichen. Auf die DB Rechtsblick und in der Ferne ging sie diesbezüglich nicht ein. Die würden sich sowieso geben?!
Allerdings trage ich die Folie überhaupt nicht, weil sie im Gegensatz zur jetzigen Folie überhaupt nicht das ganze Glas abdeckt sondern nur einen Teil davon, sodaß ich dadurch sofort Doppelbilder habe, und natürlich auch bei Seitenblicken!!
@Paul-Gerhard Mosch nein kann mich noch an deine Anregung erinnern.
Es geht nicht um die Entfernung, für das Spital fahre ich z.b. mit HIn- und Rückfahrt 1400 km, aber ich wollte nicht noch jemanden konsultieren; dann hätte ich schon vielleicht drei Meinungen.
Nun hätte ich noch eine Frage. Trotz Untersuchung mit der, ich glaube es heißt so mit der Spaltlampe, wurde z.b. beim Abblick keine Auffälligkeiten festgestellt bzw. auch dies beim Links und Rechtsblick. Nur kann das ja irgendwie nicht sein, sonst hätte ich doch keine Doppelbilder.
Die Dame von den Spital wo ich vorige Woche war meinte dazu ich empfinde diese Doppelbilder viel ärger weil sie laut ihren Empfinden gar nicht so schlimm sein könnten.
Nur habe ich selber folgendes eigentlich nur durch Zufall entdeckt. Ich schaltete am Abend den Computer ab, und das Standby Lamperl brennte noch.
Als ich aus den Badezimmer kam und das Licht in meinen Zimmer schon abgeschaltet war, und ich auf die Lampe blickte, ich stand links vom Computer und praktisch Abblick habe ich Doppelbilder wobei dieses tiefer erscheint.
Gehe ich dann bei gleichen Abstand in die Mitte Richtung Lampe geht das Doppelbild in die Höhe und der Abstand zum tatsächlichen Blick verringert sich.
Längeres Blicken auf die Lampe bedeutet aber wieder eine Zunahme des Doppelbildes.
Gehte ich dann nach Rechts und blicke nach links zu der Lampe steht das Doppelbild auf einmal höher!!.
Wie kann man das ganze eigentlich zuordnen.
Wenn ich eben diese Abweichung haben, scheint doch auch verständlich wenn ich jetzt den vorhandenen Astigmatismus noch in das Spiel bringe das es ja für mein Gehirn sehr schwer sein muß überhaupt nicht doppelt zu sehen.
Oder sehe ich das falsch??
Derzeit bin ich allerdings mit der Prismenfolie nicht zufrieden, da ich die DB die auftreten immer mit und ohne Brille habe.
Natürlich sehe ich ein wenig schärfer, mit der Brille aber eine Entlastung stellt sich für mich subjektiv wenig ein.
Und leider ist es halt kosmetisch für mich auch nicht gerade das Optimum mit der Folie herumzu rennen.
Prismen in Brillengläsern sollte man nach Möglichkeit wegen der annähernd gleichen Abbildung für beide Augen und dem damit entsprechenden fast gleichem Seheindruck und der damit verbundenen besseren Binokularität aufteilen. Folien verschlechtern den Seheindruck insgesamt und werden, erst recht wenn man sie aufteilt, schlechter akzeptiert. Darum eher eine einseitige Verordnung von Folien, wenn das machbar ist.
Ihre Orthoptistin vom "Nichtspital" hat nicht unbedingt recht wenn Sie meint, die Doppelbilder in Ferne und bei Rechtsblick geben sich sowieso und bei Nahblick, wo Sie die wenigsten Probleme nach Ihrer Schilderunge besitzen, muss die geringe Fehlstellung der Augen mit Folie ausgeglichen werden. Ich bin da ganz anderer Meinung. Aber meine zählt ja eh nicht. Und selbstverständlich haben Sie mit dieser Folie Doppelbilder und beim Seitblick sowieso. Das ist offensichtlich. Ich wiederhole mich , wenn ich äußere, dass man da kein Prophet sein muss. Das ist so was von klar. Arg!!!
Solche souveränen und klugen Orthoptistinnen mag ich besonders. Ich liebe Sie wirklich.
Mit den drei Meinungen liegen Sie eventuell nicht mal daneben. Sie haben ja viele Meinungen in diesem Forum schon lesen dürfen.
An der Spaltlampe finden sich zu subjektiv angegebenen Doppelbilden sowieso niemals objektive Übereinstimmungen. Das macht ja die Einschätzung von subjektiven Befindlichkeiten so schwierig. Wie kann eine Orthoptistin über die Doppelbildproblematik jedes Einzelnen aus Ihrer Sichweise entscheiden? Das geht überhaupt nicht.
Sie geben Höhenunterschiede von Doppelbildern in verschiedenen Blickrichtungen und -Entfernungen an. Das hatten Sie schon in Postings früher erwähnt. Das fand aber in der Behandlung durch das Spital noch durch ihren jetzt behandelnden Augenarzt Beachtung. Warum nicht kann ich Ihnen auch nicht sagen. Ein Astigmatismus ist daran nicht schuld.
Wenn die Doppelbilder mit Folie noch immer vorhanden sind dann ist die notwendige Stärke der Folie damit eben nicht richtig ausgemessen und korrigiert. Ganz einfach.
Vielen Dank.) Soweit ist mir eigentlich alles klar. Das die Prismenfolie jetzt nicht optimal ist, wäre mir klar nur habe ich Angst wenn sie in der Nähe paßt ist, allerdings ja auch ohne Brille, nur in der Ferne nicht, abgesehen vom Rechtsblick, das mir hier die Prismenfolie nicht helfen kann.
Mir hat eben die Orthoptistin folgendes gesagt
Ich sollte für das Autofahren in der Ferne eine eigene Brille tragen, wenn ich dann z.b. in der Stadt fahre bei näheren Entfernungen eine andere Brille und für das Schreiben am PC z.b. eine Gleitsihtbrille?!
Abgesehen vom finanziele Aspekt, 3 Brillen und Gleitsichtbrille. Wie soll denn das in der Praxis funktionieren??
Und die Gleitsichtbrille würde helfen gegen DB beim Rechtsblick??
Ich weiß nicht in wie weit man sich über über dieses Beispiel, ein Ausmaß über meinen Schiel:wink:el beim Rechtsblick machen kann
Wenn ich den Satz z.b. schreibe "Und die Gleitsichtbrille würde helfen gegen DB beim Rechtsblick??" sehe ich wie schon beschrieben den entstehenden Text doppelt. Natürlich ist dies mit der Dauer anstrengend ich verschreibe mich pausenlos und so weiter. Habe ich den "...." Text fertiggeschrieben sehe ich ab "würde helfen gegen DB beim Rechtsblick??" diesen Teil doppelt.
Das ist ca. bei einer Entfernung vom 50 cm. Würde ich 15 cm näher an den Computer gehen würde ich den Text erst ab "gegen DB beim Rechtsblick" doppelt sehen.
Nur auf die Dauer mit der Nase praktisch am Computer zu sitzen geht ja auch nicht.
Eine laienhafte Frage zu diesem Thema habe ich auch noch.
Gibt es Möglichkeiten die Augen demensprechend zu trainieren??
Für die Entfernung wird das ja wahrscheinlich schwer funktionieren.
Die DB beim Rechtsblick bin ich folgendermaßen begegnet.
Ich stelle mir den Bildschirm bewußt nach rechts sodaß ich gezwungen bin, beim Schreiben und Blick auf ihn nach rechts zu blicken.
Ist das was das mir helfen könnte??
Ich bin eben, natürlich hoffe ich das sich mein Zustand bessert, der Überzeugung das in der Primärstellung das linke Auge ein wenig exo steht.
Dies kann ich in der Nähe und in gewisser Entfernung durch die Konvergenz soweit ausgleichen das die Augen ortho oder annäherend parallell stehen.
Allerdings mit zunehmender Entfernung "entspannen" sich die Augen zuviel und gehen dann nach außen.
In knapp 1 1/2 Wochen bin ich ja wieder im Spital und ich werde sehen was ich diesmal verordnet bekomme.
Zu den bemerkten Horror fusions. Habe ich diese den wirklich?? Den die würden ja durch dauernde Stellungsänderungen in horizontaler und vertikaler Richtung die bifoveolare Fusion verhndern. Das ist doch eine Form der sensorischen Diplopie?? Ist das praktisch eine postoperative Folge??
Die Prismenfolie (1 cm/m Basis außen) paßt sicher nicht in der Nähe. Wie sieht es mit den 4 cm/m Basis innen aus? Haben Sie die beim Schreiben ihres Textes hier getragen?
Ich würde Ihnen empfehlen, falls sich die Doppelbilder innerhalb der nächsten Monate nicht geben, eine Bifokalbrille als Franklin zu tragen, falls tatsächlich für Ferne und Nähe derart unterschiedliche Prismenwerte vorhanden sind. Eine Gleitsicht geht da dann nicht. Die mitschreibenden und mitlesenden Augenoptiker mögen mich gern korrigieren, falls es doch damit eine Versorgungsmöglichkeit gibt. Ich kenne mich da nicht so gut aus.
Eine Gleitsichtbrille hilft nicht gegen Doppelbilder beim Rechtsblick. Wie soll die da die Inkomitanz positiv beeinflußen?
So wie Sie ihre Doppelbilder beschreiben können Sie in der Nähe durch Konvergenz ihre Exo-Stellung noch etwas kompensieren mit einer gewissen Anstrengung. Aber in der Ferne eben nicht. Das Binokularsehen ist ja bei Ihnen subnormal und die Fusion daher auch viel zu schwach. Konvergenz- und Motilitätsübungen sind das eine, Fusionsübungen das andere. Eine gute Orthoptistin wird sie sicher dabei unterstützen und Ihnen ein Übungsprogrammm, auf Sie abgestimmt, zusammenstellen. Ein Versuch ist es wert.
Einen Horror fusionis haben Sie ständig. Also Doppelbilder egal wohin Sie sehen, in welche Richtung, in welche Entfernung auch immer. Das ist aber nach Ihrer Beschreibung hier in diesem Forum eben nicht der Fall. Also... kein Horror fusionis. Dann wäre nämlich ein Fusionssehen nicht möglich. Die anomalen Netzhautkorrespondenzen liegen da im Wettstreit, die Suppression funktioniert nicht mehr, daher kommen Doppelbilder. Die sind permanent und nur eine Re-OP auf den alten Winkel kann die möglicherweise wieder verhindern. Aber das ist keine Gewähr.
Die Doppelbilder die Sie haben sind eine postoperative Folge.
Das mit der Gleitsichtbrille ist mir auch eigentlich klar gewesen. Mit der Möglichkeit der Bifokalbrille nicht, das ist mir neu. Kann ich natürlich in Erwägung ziehen.
Die Prismenfolie mit 4cm/m Basis innen trage ich beim Schreiben; ihre Vermutung diesbezüglich ist richtig. Ohne Brille würde ich mir hier noch schwerer tun.
Sie haben sicherlich rechts das Konvergenz und Motilitätsübungen das eine, Fusionsübungen eine andere Sache sind.
Ich habe eben den Bildschirm immer nach recht gestellt um vielleicht, naja laienhaft probiert, das linke Auge weit genug nach rechts zu bewegen. Gebracht hat es leider nichts bis jetzt. Klar wenn ich die Seheindrücke beider Augen nicht fusionieren kann, habe ich eben DB.
Das mit den Horror fusions habe ich so nicht gewußt, bin aber diesbezüglich durch Ihre Angabe klüger geworden.
Heute war ich bei meinen Augenarzt weil ich ja von den Spital wo er mich jetzt hingeschickt hat, die Untersuchungsergebnis gekommen sind.
Heute hatte ich leider gleich einen viel größeren Schiel:wink:el. Auf den Madox Kreuz schoß das rote Licht über die 7 Grad Markierung aus.
Der Arzt schloß auf Grund meiner Schilderungen nicht aus, das ich operiert werden könnte. Er meinte man müsse den linken äußeren Augenmuskel so wieder reoperieren das er wieder genug nach rechts ziehen kann.
Einerseits wäre dies mir irgendwie logisch, wenn das linke Auge wieder mehr nach rechts ziehen könnte, hätte ich vielleicht keine DB mehr beim Rechtsblick.
Ob dies natürlich auch für die Ferne funktioniert mag ich nicht zu beurteilen.
Andererseits habe ich natürlich auf Grund meiner schlechte Erfahrung bei der jetzigen Operation schon meine Bedenken.
Umso mehr dadurch das mein Augenarzt mir gleichzeitig sagte es wird schwer hierzu etwas zu operien wenn der Schiel:wink:el sehr stark schwangt weil man ja, was ja klar ist, nicht immer wieder operieren kann.
Also einerseits ja anderseits nein, trägt halt nicht gerade zu meinen Befinden bei.
Nur mag ich nicht als Laie zu beurteilen ob, wenn man annimmt,das der Schiel:wink:elunterschied zwischen Nähe und Ferne sehr unterschiedlich ist, überhaupt mit einer Einmuskelchirugie in Griff zu bekommen ist??
Der Nachteil der Einmuskelchirugie ist auf jeden Fall das die Effektivität geringer ist und das sie einerseits ja nur bei geringen Schiel:wink:el möglich ist und trotz dieser die Operationsstrecke sehr hoch dosiert sein muß. Und außerdem dürfen ja gewisse Strecken nicht überschritten werden sonst habe ich nachher wieder Inkommitanzen.
Eine Frage überhaupt wenn man eine neuerlich OP überhaupt in Betracht ziehen würde. Wie kann man etwas operieren wenn man einen Schiel:wink:el gar nicht kennt weil es keine Untersuchungsmethoden dafür gibt??
Ich spreche davon, das ich normalerweise DB falls sie auftreten bis ca. 10 m beim Geradeausblick kompensieren kann, aber schon in 13 m sind sie manifest und können m/o. Brille nicht mehr ausgeglichen werden.
Das die Doppelbilder eine postoperative Folge sind, ist mir natürlich auch klar weil ich ja diese in dieser Form ja präoperativ nicht gehabt habe.
Leider im nachhinein waren diese DB vorher harmlos. Ich hatte sie praktisch nur beim Aufblick. Ein Schiel:wink:el war natürlich gegeben, das ist die andere Sache.
Jetzt habe ich DB allerdings beim Rechtsblick, beim Schreiben, beim Autofahren und in der Ferne und dies manifest.
Dies ist natürlich für eine Lebensqualität nicht gerade förderlich.
Keine befriedigende Situtation für mich. Und vor allem da ich mit den Schielen seit 34 Jahren "gestraft" bin.
Leider geht es mir heute besonders schlecht weil ich irgendwo die Angst habe das ich dieses Thema mein Leben lang nicht mehr los werde.
Eine Frage @AgnesMaria hätte ich noch Was ist eigentlich eine Bifokalbrille als Franklin. Ist das so etwas seltenes bzw. hätte ich da auch eingeschliffene Prismen verteilt für rechts und links??
Ich frage auch deswegen, weil mir eben gesagt wird, das eine unterschiedlicher Schiel:wink:el N/F nicht mit einer sondern immer nur mit mehreren Brille man entgegentreten kann.
Wie das aber in der Praxis aber funktionieren sollte, wurde mir nicht gesagt.
Recht liegen sie sicherlich mit meiner Fusionskraft die in der Nähe eben funktioniert.
Dadurch kann ich eben gewisse Tests Titmus Test (Fliege), die Ringe und die Tierfiguren (zum Teil) bestehen.
In der Ferne gibt es ja auch gewisse Tests, kenne die Bezeichnung jetzt dafür nicht, da klappt das eben überhaupt nicht.
Auf die rote 7? Also über 7 Grad Exotropie.
Sie sind doch jetzt am rechten Auge operiert worden? Mit Fadenfixation? Ich hatte das so verstanden. Wieso soll dann links reoperiert werden wenn die Inkomitanz beim Rechtsblick auf die Fadenfixation (rechter innerer Augenmuskel) zurückzuführen ist?
Das ist mir jetzt wirklich zu hoch. Da komme ich nicht mehr mit. Das linke vor Jahren operierte Auge hat doch mit den jetzigen Doppelbildern vor allem beim Rechtsblick nichts zu tun. Unterschiedliche Winkel in Ferne und Nähe sind möglich. Das ist nichts ungewöhnliches beim echten Schielen. Die bekommt man jedoch nur mit kombinierten Operationen und entsprechender OP-Dosierung in den Griff.
Es gibt bei Ihnen ganz gewiß Untersuchungsmethoden um den Schiel:wink:el exakt zu messen. Ich habe ja schon die nichtdissoziierenden Meßmethoden angesprochen. Schwankende Winkel sollten dann aber über einen Prismenaufbau stabilisiert werden. Doch soweit ist es bei Ihnen noch nicht. Ich würde wirklich, und ich weiß das ich sie damit nerve, abwarten und mit dem geringsten Prismenwert der die Doppelbilder unterdrückt, man muss das nur mal richtig ausmessen, mich rumschlagen. Operieren geht immer noch. Nur irgendwann weiß man wegen der vielen OP's dann nicht mehr, welchen Muskel man noch wie umlagern soll. Deswegen erst mal der konservative Weg.
Sie hatten vor der OP schon Doppelbilder beim Aufblick? Dann lag möglicherweise da eine V- oder A- Symptomatik vor. Da muss man an die Senker und Heber heran und nicht eine Fadenfixation machen. Was soll denn das?
Lieber Walter, ich kann hier aus der Ferne sowieso nicht viel für Sie tun. Ich kann nur hoffen, das ihre behandelnden Ärzte und Therapeuten wissen was sie da tun und ich habe leider, ich will keinem zu Nahe treten, durch ihre Ausführungen hier ein wenig Zweifel und hoffe nur das beste für Sie für die Zukunft.
Franklin-Gläser sind Brillengläser mit unterschiedlichen Werten für Nähe und Ferne. Es werden zwei Gläser pro Seite gefertigt, eins für die Nähe, eins für die Ferne, jeweils für rechts und links, diese geteilt entsprechend der notwendigen Höhe für das Nahteil und zusammengekittet oder nur zusammengelegt und in die Brillenfassung eingesetzt. Man kann daher unterschiedliche prismatische Wirkungen für Ferne und Nähe in eine Brille "reinbauen". Da braucht man keine zwei oder drei Brillen. Prismenwerte sollte man wegen der Abbildungsfehler solcher Gläser immer gleich auf rechts und links verteilen.
Stereoteste für die Ferne sind eben Stereoteste. Das gibt es auch als Random-Dot-Test, nicht aber als Titmus. Mit normalen Sehzeichenprojektoren kann man das prüfen, oder am Synoptophor. Jedoch nicht die Quantität. Das geht nur mit dem Stereotest am Pola-Test. Hier ist es möglich den Stereogrenz:wink:el für die Ferne exakt zu bestimmen.
Vielleicht kennen ja die Teilnehmer dieses Forums hier noch andere Möglichkeiten der quantitativen Bestimmung vom Stereosehen in der Ferne.
P.s. Die Doppelbilder gaben Sie vorwiegend für Ferne an und bei Rechtsblick. In der Nähe hatten Sie, nach Ihren Aussagen, bis auf die heutige, keine Doppelbilder. Jetzt sind welche da? Permanent? Die Höhenabweichung ist ja ebenfalls bis heute nicht korrigiert worden. Das sollte man aber auf jeden Fall tun. Sonst bekommt man die Diplopie nie in den Griff. Der Doppelbildabstand ist aber für Ferne und Nähe unterschiedlich? So schrieben Sie. Deswegen eben kein Horror fusionis.
Sorry. Ich habe mich diesbezüglich geirrt was eine mögliche ReOP betrifft.
Natürlich war das rechte Auge gemeint.
Sie hatten mich gefragt ob ich schon vor der OP beim Aufblick Doppelbilder gehabt habe. Ja natürlich das habe ich auch so meiner Orthophtistin erzählt sie hat das ja auch deutlich beim Lee Screen gesehen.
Sie meinte aber dazu, das diese Abweichung so gering ist, das man hierzu keine OP durchführen würde. Außerdem ist eine OP an einen Senker und Heber wesentlich komplizierter als an den Horizontalmotoren
Der einzige Unterschied zwischen diesen DB prä- und postoperativ ist, das ich vorher wenn ich z.b. auf der Couch gesessen bin und zum Fernseher geblickt habe schon DB gehabt habe, jetzt nicht mehr. Jetzt habe ich die DB nur dann wenn ich z.b. in den Himmel sehe und ein Flugzeug beobachte.
Die Höhenabweichung ist aber laut Auskunft der behandelten Dame nur durch Operation des Externus und internus zurückgegangen.
Ich dachte zwar das die Horizontalmotoren für den Abblick oder Abblick wenig zu tun haben, aber anscheinend war dies eine Fehlmeinung von mir. Zumindestens untersützend müssen sie mithelfen
Schlimm ist halt für mich das mit den Doppelbildern das deswegen weil ich vor der letzten OP nur beim Aufblick DB gehabt habe, jezt aber DB beim Autofahren, beim Schreiben und diese manifest!!
Vor allem bekam ich ja als Vorwegnahme vor der OP auch eine Brille mit einer Folie mit der super zurecht kam und überhaupt keine Doppelbilder hatte. Und jetzt??
Die OP wurde natürlich nicht nur wegen den DB gemacht sondern auch wegen den effektiven Schiel:wink:el.
Was dann leider herausgekommen ist, statt Eso eine Exoabweichung steht natürlich auch einer anderen Seite.
Was ich, ich weiß @AgnesMaria sie können und wollen sich diesbezüglich kein Urteil abgeben nicht verstehen.
Einerseits meint mein Augenarzt man müßte eine Umlangerung durchführen weil das Auge nicht weit genug in die richtige Richtung bewegen kann, meint aber das eine neuerlich OP sehr schwer zu operieren wäre, weil wieviel macht man, der Schiel:wink:el wäre zu inkonstant und außerdem würden sich Narben bilden.
Also er widerspricht sich ja hier selber.
Das trägt natürlich diesbezüglich auch zu einer Verunsicherung bei.
DB in der Nähe habe ich eigentlich nur beim Ermüdung, dann hilft die Brille auch nicht.
Gut ich fahre ja morgen in das Spital und ich werde ja sehen was diesbezüglich gemacht wird.
Problem ist halt nur wie sie schon gesagt haben das richtige Ausmessen.
Nur wenn ich z.b. meinen Weg mit den Prismenfolie ausgehe.
Zuerst nach der OP bekam ich eine Minusfolie. War laut meiner Orthophtistin ein Fehler, hatte große Probleme damit.
Dann bekam ich ein sehr starkes Prisma, viel zu stark wie sich rausstellte.
Laut ihrer Meinung nach, war sie aber darüber überrascht, hätte geglaubt das sich meine Exoabweichung verschlimmern würde, und sie das Prisma sogar verstärken müßte.
Dann jetziges Prisma. War zwei Tage im Spital. Prisma bekommen hat gepaßt.
Keine Db in der N, gut da ist es ja nicht so schlecht, aber auch in der Ferne zu diesen Zeitpunkt keine DB.
Nach zwei Wochen hatte ich auf einmal DB in der Fern, den nächsten Tag wieder wieder weg waren, und dann fing das ganze wieder von vorne an.
Und seit der dritten Woche habe ich jetzt manifeste DB die ab ca. 12 m beginnen.
Vorher habe ich sie entweder nicht, oder kann sie ausschalten.
walter55 schrieb
Sie meinte aber dazu, das diese Abweichung so gering ist, das man hierzu keine OP durchführen würde. Außerdem ist eine OP an einen Senker und Heber wesentlich komplizierter als an den Horizontalmotoren
Das ist überhaupt nicht so. Entweder man versteht was davon, oder nicht.
Die Höhenabweichung ist aber laut Auskunft der behandelten Dame nur durch Operation des Externus und internus zurückgegangen.
Nur, wenn man den M. medialis entsprechend der A/V - Inkomitanz in der Höhe verlagert hat. Dann aber bitte beidseits.
Ich dachte zwar das die Horizontalmotoren für den Abblick oder Abblick wenig zu tun haben, aber anscheinend war dies eine Fehlmeinung von mir.
Das sehen Sie richtig. Nicht verkehrt.
Was dann leider herausgekommen ist, statt Eso eine Exoabweichung steht natürlich auch einer anderen Seite.
Ich schrieb Ihnen mehrfach voran das liegt.
Was ich, ich weiß @AgnesMaria sie können und wollen sich diesbezüglich kein Urteil abgeben nicht verstehen.
Was verstehen Sie nicht? Mehr als was ich Ihnen schrieb ist meinerseits nicht möglich. Ich bin doch kein Hellseher! Was denken Sie von mir? Das ich etwas äußere das mich, juristisch gesehen, ihretwegen vor den Kadi bringt?
Das, lieber Walter, können sie doch nicht ernsthaft von mir verlangen!
Problem ist halt nur wie sie schon gesagt haben das richtige Ausmessen.
Das ist machbar. Kein Problem. Nur... ob das einer ihrer Therapeuten richtig macht? Wir hoffen nur das beste.
Weswegen? Sie haben das selber aufgezählt. Ich muss ja hier nicht wiederholen.
Was ich, ich weiß @AgnesMaria sie können und wollen sich diesbezüglich kein Urteil abgeben nicht verstehen.
Was verstehen Sie nicht? Mehr als was ich Ihnen schrieb ist meinerseits nicht möglich. Ich bin doch kein Hellseher! Was denken Sie von mir? Das ich etwas äußere das mich, juristisch gesehen, ihretwegen vor den Kadi bringt?
Das, lieber Walter, können sie doch nicht ernsthaft von mir verlangen!
Nein @Agnes Maria ich habe mich hier mißverständlich ausgedrückt, ich habe gemeint das sie mich ohne gesehen zu haben natürlich keine Diagnose stellen können das ist ja klar.
Und selbstverständlich kann ich von Ihnen keine Aussagen verlangen die sie in Schwierigkeiten bringen würden.
Wenn das von mir bei Ihnen so angekommen ist, tut mir dies wirklich leid und das lag natürlich nicht in meinen Sinn.
[
Problem ist halt nur wie sie schon gesagt haben das richtige Ausmessen
Das ist machbar. Kein Problem. Nur... ob das einer ihrer Therapeuten richtig macht? Wir hoffen nur das beste.
Mit den Problem bzw. das es bei einer Untersuchung richtig ausgemessen wird glaube ich Ihnen sicherlich; ich kann hier aber nur von meinen Standpunkt schreiben wie ich es erlebt habe.
Ich war z.b. vorgestern und gestern im Spital.
Bis jetzt war es immer so, das ich alle Beobachtungen zwischen den Kontrolluntersuchungen die mir aufgefallen sind aufgeschrieben habe und nachher dann ein paar Tage bevor ich wieder bei meiner Orthoptistin war, ihr geschickt habe.
Sie betonte immer wieder das, wenn auch subjektive Befinden des Patienten sehr wichtig ist, weil sie sich im Vorfeld ein Bild machen könnte.
Diesmal war es so das ich ihr ein E-Mail diesbezüglich geschickt habe eben mit diesen.
Ich habe sie ganz höflich bei meinen dieswöchigen Besuch gefragt,nach dem ich gemerkt habe, das 4er Prisma nicht mehr o.k ist, was und ob sie sich aus meinen E-Mail für Schlußfolgerungen ziehen könnte.
Zitat von ihr "Nein habe ich nicht, das wäre für mich zu viel zum lesen gewesen und in meiner Freizeit beschäftige ich mich sicherlich nicht mit den Krankengeschichten meiner Patienten"
Ich möchte hier lieber nicht darauf eingehen was ich mir in diesen Moment gedacht habe, weil mich meine ganze Leidensgeschichte ja schon psychisch genug runterzieht( 
Man muß das auch aus meiner Sicht sehen, das ich heuer alleine nur zum Spital 8400 km gefahren bin.
Wie gestern die letzten beide Auge befand ich mich im Spital. Zunächst nachdem meine schriftlichen Beobachtungen kein Gehör fanden, erzählte ich dies halt meiner Ortophtistin die dann wiederum die üblichen Tests durchführte
Bagolini Test, Madox Kreuz, Le Screen.
Sie kam zur Auffassung das das Prisma nicht mehr stimmen würde und zu schwach ist. Zunächst gab sie mir ein stärkeres Prisma 8 Basis nasal lies mich ein wenig damit gehen, ich ging auf die Straße usw.
Zum Schluß war ich fast wiederum bei meinen alten Ausgangswert angelangt als ich postoperativ ein Prisma mit 15 Prismendioptrien Basis nasal bekam.
Derzeit trage 12cm/m Bais innen das ich derzeit gut vertrage und keine Doppelbilder damit habe.
Kontrolluntersuchung wäre auf Grund des Urlaub der behandelten Dame in ca. 9 Wochen.
Anschließend wäre eine neuerliche Untersuchung. Würde diese Prismenfolie dann passen, so Zitat würde n u r eine Operation in Frage kommen.
Angedacht wäre das der rechte Externus rückgelagert wird. Also keine kombinierte Operation und keine Rücklagerung in Verbindung mit den anderen Auge.
Inwieweit dies zweckmäßig ist mag ich als Laie natürlich überhaupt nicht zu beurteilen.
Soweit ich nur mich autodidaktisch damit beschäftigt habe aus der Fachliteratur wird die Einmuskelchirugie immer etwas skeptisch gesehen.
- geht nur bei kleinen Schiel:wink:eln
- die Verringerung des Schiel:wink:el pro, in diesen Fall Rücklagerung ist geringer
- genauere und bessere Reprodukzierbarkeit des Ergebnisses
Vorteil wäre sicherlich die geringere Reizung wenn man nur auf einen Auge operiert und die womöglich einfachere Durchführung.
Das eine Rücklagerung ohne gleichzeitige Operation am Antagonisten eine Spannungsverminderung bedeutet und dadurch eine Drehung des Auges in die neue Gleichgewichtsstellung erscheint mir hierzu plausibel.
Durch die Einmuskeloperation wird allerdings auch die Lidspalte verändert.
Brille käme für das Spital mit den jetzt 12 Prismendioptrien nicht in Frage da dies kosmetisch, sprich das Glas viel zu dick ist.
Auf mein Bedenken wie sinnvoll eine neuerlich OP dann wäre, ausgehend davon das der jetzt gemessen Winkel konstant oder in einen gewissen Rahmen bleibt, meinte sie das wäre keine Problem.
Das Problem was sicherlich aus meiner Sicht wären die Narben, dazu meinte sie, warum?? die haben sie jetzt auch schon durch die vorangegangen OP´s.
Und schließlich müßte man ja bei einer neuerlichen Rücklagerung eine Neupräparation durchführen.
Und wie paßt sich dann die Sensorik dann wieder an??. Eine Diplopie, das weiß ich, kann ja nie ganz ausgeschalten werden.
Ich hätte noch zwei Fragen dazu. Mir wurde seitens der Orthoptistin erklärt das in meinen Fal wie präopertiv vorhandenl bei einen Strabismus convergens von 11 Grad bei einer Rücklagerung und gleicheitiger Resektion von 3 mm der Schiel:wink:el um 9 Grad ändern hätte müssen.
D.h. laut ihrer Defination hätte ich vielleicht noch 2 Grad Restschiel:wink:el gehabt.
Wie sehen sie diese Angabe was die Verringerung dieses Schiel:wink:els betrifft??
Den konsekutiven Strabismus begründet sie einerseits gleich nach der Operation mit der Schonhaltung des operierten Auges.
Auf die Frage von mir warum ich zunächst nur ein Minusglas bekommen habe, nach Feststellen eines solchen wurde mir erklärt das dies eine Fehleinschätzung ihrerseits gewesen wäre.
Warum ich nach den 15 er Prisma ein 4er Prisma und schließlich wiederum jetzt ein 12er Prisma habe, begründet sie damit das sich die Sensorik soweit umgestellt hat.
Und als letztes hätte ich gerne gewußt wieviel unabhänig von der Sinnhaftigkeit wieviel mm ich bei 12 Prismendioptrien Basis nasal man rücklagern müßte, würde man diese Operation an einen Auge durchführen??
Hallo Walter,
ich bin mal gespannt, ob und wie "Agnesmaria" hier antwortet.
Ich schreibe dies bewusst mal zwischen die Zeilen, um kund-zu-tun, dass Du in meinen Augen wirklich noch einen kompetenteren Berater brauchtest.
Dabei sind die Erklärungen Deiner Berater in sich schlüssig und sicher auch so richtig. Mir fehlt aber immer noch eine Bewertung unter assoziierten Meßbedingungen, sprich MKH. Deshalb freue ich mich aber trotzdem mit Dir, wenn die neue 12-er Korrektion besser angenommen wird.
Ja darauf bin ich auch schon sehr gespannt) und möchte mich hier auf diesen Weg auf jeden Fall bedanken, das sich @Agnes Maria soviel Zeit für die Beantwortung meiner Fragen bis jetzt genommen hat.
Ich finde es sehr schön, das sich jemand in seiner Freizeit neben seinen Job diesbezüglich noch diese Zeit nimmt)
Leider, das ist mein nächstes Problem, die meines derzeitigen psychischen Zustandes mich schon sehr verzweifeln läßt.
Ich bin natürlich ziemlich depremiert derzeit und leider auch über das Verhalten einzelner Personen die mich untersucht haben.
Dies aus mehreren Gründen Einerseits habe ich den Eindruck umso mehr sich ein Patient mündig zeigt, hinterfragt, sich selber ein wenig auskennt desto schwerer hat er es.
Und andererseits finde ich es auch als Betroffenen nicht o.k das man einen Patienten direkt in das Gesicht sagt, das seine Beobachtungen ihn nicht interessieren, weil man keine Zeit dazu hat.
Das hat mich schon sehr erstaunt, weil ich ja bisher diesbezüglich eben einen gegenteiligen Eindruck gehabt habe.
Ich habe z.b. weil mein ortsansässigen Augenarzt auf Urlaub war seine Urlaubsvertretung aufgesucht.
Der habe ich meine Probleme geschildert und sie fragte mich wie alt ich überhaupt wäre und wann ich operiert worden bin.
Zitat der Augenärztin "Mit 38 Jahren sind sie noch operiert worden, warum eigentlich??"dry
Ich wußte nicht das es ein Höchstalter für solch eine Operation gibt.
Wenn ich mir z.b. ansehe in den Spital wo ich operiert wurde, finden sehr viel OP bezüglich des Grauen Star statt.
Die Patient sind großteils meistens in einen höheren Alter.
Aber spricht man jemanden das Recht auf Gesundheit oder Lebensqualität nur Menschen eines gewissen Alters zu
@Paul-Gerhard Mosch was ich dich aber fragen kann weil du ja hier auf jeden Fall mir eine Antwort geben könntest. Ist es eigentlich möglich, eine Prismenbrille wo ich jetzt 12 Prismendioptrie Basis innen habe, auf beide Gläser verteilt also 6+6 in das Glas einzuarbeiten??
Und vor allem wie würde so etwas kosmetisch aussehen?? Würde ich dann mit zwei "Aschenbecher" herumrennen??
Weil die Orthoptistin hat ja so eine kleine Schatuelle mit den verschiedenen Stärken und das 5er Prisma sind mir hierzu schon sehr stark aus.
Also von da her käme es mir optisch nicht sehr schön vor.
hallo walter,
ohne paul-gerhards antwort vorweg greifen zu wollen, hier kurz meine erfahrungen mit brillengläsern bis zu 26 prismen basis außen, die ich getragen habe
12 prismen sind schon ein bisschen was, aber es hält sich meiner meinung nach kosmetisch noch einigermaßen in grenzen. insbesondere kannst du die brillendicke durch zwei faktoren günstig beeinflussen
1) wenn du ein brillengestell wählst, bei dem die brillenglaser nicht so groß sind - insbesondere nicht so breit. Es gibt da auch welche mit relativ kleinen gläsern, die immer noch ganz gut aussehen.
2) wenn du dir gegen einen gewissen aufpreis die gläser "optimiert" herstellen lässt. Das bedeutet, dass die an der dünnsten stelle (bei dir dann außen) so dünn wie möglich gearbeitet werden, damit die gläser insgesamt nicht so dick werden. Die stellen das nur gegen einen aufpreis so her, weil die bruchgefahr beim einarbeiten damit etwas zunimmt. (Was für dich aber uninteressant ist)
Damit erreichst du meiner meinung nach bei deinen werten eine brille mit "relativ" dünnen brillengläsern.
Zwei effekte wirst zu jedoch trotzdem damit haben
1) Rein optisch erscheinen deine augen für außenstehende durch die brille leicht auseinander gesetzt. Dürfte bei 12 prismen aber nicht unangenehm auffallen. (Ich hatte mal 26 prismen mit basis außen - und DA hatte ich fischaugen ^^)
2) Wenn man schräg von außen auf deine brillengläser schaut, erscheinen die dicken innenränder der gläser ein wenig wie eine "endlosreflexion" zwischen spiegeln - du weißt schon, wo das spiegelbild immer wieder zurück geworfen wird. Finde ich aber auch kein argument gegen die brille! 
Wenn ich deine frage richtig verstehe, trägst du statt dessen zZ noch eine prismenfolie auf einem auge.
Wenn dem so ist, würde ich mich an deiner stelle aus KOSMETISCHEN gründen sicherlich NICHT gegen eine brille mit 6+6 entscheiden. Im gegenteil, die sehqualität sollte dadurch deutlich zunehmen.
Aber zu anderen gründen, die ggfs gegen eine brille sprechen, würden dir dann sicherlich Paul-Gerhard oder Agnes noch was schreiben...
gruß
chris
Hallo Walter,
grundsätzlich hat "CaptainMu" Recht, aber da das Sehen durch Prismengläser wesentlich klarer wird, kann der Schuß auch nach hinten losgehen.
So hast Du eine eindeutige Dominanz im Sehen über das Auge, das keine Folie trägt.
Dies kann bei den bekannten Steuerungsdefiziten im Raum und im Wechsel der Entfernungen Unsauberkeiten eliminieren helfen. Das visusstärkere Auge führt.
Im Fall der Korrektion über Prismen-Linsen tritt ein stärkerer Wettstreit der Seheindrücke untereinander ein. Dies ist bei Winkelfehlsichtigkeit gewollt und wird hier gefordert und gefördert. In Deinem Fall muss dann die zugrunde gelegte Korrektion aber sehr genau austariert sein. Gerade hier hege ich aber gewisse Zweifel. Allerdings ist eine Korrektion über (Brillen-)Linsen ansonsten unbedingt vorteilhafter zu sehen.
Was meint "AgnesMaria", Sie hat sich doch sehr weit in Deinen Fall hereindenken können.
Paul-Gerhard Mosch schrieb
Hallo Walter,
ich bin mal gespannt, ob und wie "Agnesmaria" hier antwortet.
Ich schreibe dies bewusst mal zwischen die Zeilen, um kund-zu-tun, dass Du in meinen Augen wirklich noch einen kompetenteren Berater brauchtest..
Ihre Aussagen lassen für mich den Schluß zu, dass ich völlig inkompetent bin? Warum sind Sie dann auf meine Antwort gespannt?
Dabei sind die Erklärungen Deiner Berater in sich schlüssig und sicher auch so richtig. Mir fehlt aber immer noch eine Bewertung unter assoziierten Meßbedingungen, sprich MKH. Deshalb freue ich mich aber trotzdem mit Dir, wenn die neue 12-er Korrektion besser angenommen wird.
Für mich sind die Erklärungen der Berater dort überhaupt nicht schlüssig.
walter55 schrieb
Nein @Agnes Maria ich habe mich hier mißverständlich ausgedrückt, ich habe gemeint das sie mich ohne gesehen zu haben natürlich keine Diagnose stellen können das ist ja klar.
Nein, das kann ich ganz und gar nicht. Ich weiß zwar wo Ihre Probleme liegen, sehe die Untersuchungsvorgänge von Ihnen beschrieben und die Resultate und weiß daher sehr genau was los ist. Auch ohne sie zu sehen. Aber Ferndianosen stellen ist strafbar. Sie sind nicht mein Patient und aus der Ferne kann ich nur versuchen Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen somit ein wenig zu helfen. Mehr ist nicht drin. Das Internet ersetzt nicht den Arzt vor Ort!
Ich habe sie ganz höflich bei meinen dieswöchigen Besuch gefragt,nach dem ich gemerkt habe, das 4er Prisma nicht mehr o.k ist, was und ob sie sich aus meinen E-Mail für Schlußfolgerungen ziehen könnte.
Zitat von ihr "Nein habe ich nicht, das wäre für mich zu viel zum lesen gewesen und in meiner Freizeit beschäftige ich mich sicherlich nicht mit den Krankengeschichten meiner Patienten"
Sie verstehen daher auch sicher meine übergroße Liebe und Zuneigung zu dieser Dame? Ich möchte mich nicht weiter dazu äußern.
Man muß das auch aus meiner Sicht sehen, das ich heuer alleine nur zum Spital 8400 km gefahren bin.
Mein Gott, wo wohnen Sie denn und wohin fahren Sie so weit?
Derzeit trage 12cm/m Bais innen das ich derzeit gut vertrage und keine Doppelbilder damit habe.
Dann müssen Sie sie erstmal so ausprobieren.
Würde diese Prismenfolie dann passen, so Zitat würde n u r eine Operation in Frage kommen.
Angedacht wäre das der rechte Externus rückgelagert wird. Also keine kombinierte Operation und keine Rücklagerung in Verbindung mit den anderen Auge.
Den resezierten Muskel also zurücklagern. Aber die Fadenfixation, die mit die Ursache des "Übels" ist, will man nicht angehen? Mir völlig unverständlich.
Mit der Lateralisrücklagerung rechts werden Sie das nicht in den Griff bekommen. Nicht, wenn das alles zutrifft was sie mir geschildert haben.
Durch die Einmuskeloperation wird allerdings auch die Lidspalte verändert.
Das ist allerdings wahr. Man muss um die 8mm und sogar mehr zurücklagern. Das sind wir faktisch an der Grenze des Machbaren und die Doppelbilder beim Blick nach rechts behebt das wenn überaupt auch nur minimal.
Brille käme für das Spital mit den jetzt 12 Prismendioptrien nicht in Frage da dies kosmetisch, sprich das Glas viel zu dick ist.
Ich habe mir in den letzten Wochen ja schon so manches kluge und geniale Wort Ihrer Therapeuten lesen können. Da sollte mich das eigentlich nicht mehr erschüttern. Es tut es trotzdem.
Selbstverständlich kann man 12 cm/m Basis innen in eine Brille verordnen. Was mich aber noch dazu stört ist die Höhenkomponente die irgenwie Ihre Therapeuten so völlig kalt läßt. Mir ebenfalls unverständlich.
Sie müssen wissen das eine konservative Therapie, wenn sie denn wirkt und die Probleme behebt, einer operativen vorzuziehen ist.
Narben haben Sie rechts ja sowieso durch die Vor-OP. Die Bindehaut ist eben dann nicht mehr jungfräulich, wir öffnen sie eben und verschliessen sie nach der OP mit kleinen Knüpffädchen. Das heilt schnell wieder zu.
Damit man weiß wie die Sensorik damit klar kommt sollte man den Winkel mal unter nichtdissoziierenden Methoden ausmessen. Dann weiß man sehr genau woran man ist. Prismenaufbau bei subnormalen Binokularsehen ist unumgänglich, damit möglichst keine Doppelbilder nach OP auftreten. Das hat man ja vor der zweiten OP nicht getan? Oder nicht ausreichend? Pemanente Diplopie hat man bei Horror fusionis. Aber den haben Sie nun mal nicht. Denn mit Prismen eben keine Doppelbilder. Nichts von die Doppelbilder wird man nicht mehr los.
Ich hätte noch zwei Fragen dazu. Mir wurde seitens der Orthoptistin erklärt das in meinen Fal wie präopertiv vorhandenl bei einen Strabismus convergens von 11 Grad bei einer Rücklagerung und gleicheitiger Resektion von 3 mm der Schiel:wink:el um 9 Grad ändern hätte müssen.
D.h. laut ihrer Defination hätte ich vielleicht noch 2 Grad Restschiel:wink:el gehabt.
Wie sehen sie diese Angabe was die Verringerung dieses Schiel:wink:els betrifft??
6mm Bulbusumlagerung machen rund 9 Grad Schiel:wink:el aus. Da aber eine Fadenfixation des M.medialis rechts zusätzlich erfolgte, haben wir noch eine Veränderung der Abrollstrecke und der jetzt verringerten Zugkraft des Medialis. In diesem Fall hätte man max. 2 mm den Lateralis resezieren sollen und am Medialis nur die Fadenfixation in 10 mm machen dürfen. Auf keinen Fall dann eine Rücklagerung!! Fadenfixationen operiert man dazu sowieso in der Regel beidseits.
Den konsekutiven Strabismus begründet sie einerseits gleich nach der Operation mit der Schonhaltung des operierten Auges.
Auf die Frage von mir warum ich zunächst nur ein Minusglas bekommen habe, nach Feststellen eines solchen wurde mir erklärt das dies eine Fehleinschätzung ihrerseits gewesen wäre.
Warum ich nach den 15 er Prisma ein 4er Prisma und schließlich wiederum jetzt ein 12er Prisma habe, begründet sie damit das sich die Sensorik soweit umgestellt hat.
Nein, das ist es eben nicht.
Und als letztes hätte ich gerne gewußt wieviel unabhänig von der Sinnhaftigkeit wieviel mm ich bei 12 Prismendioptrien Basis nasal man rücklagern müßte, würde man diese Operation an einen Auge durchführen??
Ich würde mir das liebend gerne mal ansehen. Das ist soviel so anders gelaufen, wie ich an eine solche Sache herangehen würde. Man müsste 8-10 mm den Lateralis zurücklagern. Das halte ich nicht für klug. Überhaupt nicht.