Chica schrieb
Hallo Zusammen,;)
Angefangen haben wir mit so einem keine Ahnung wie man das nennt. So ein Holzding wo er reinschaut die rechte Seite (das rechte ist das Schielende) ist mit einem Spiegel versehen das ein anderes Bild zeigt also Trompete oben drüber ein Kürbis und neben dem Kürbis ein Kreis!
Eine Art Cheiroskop. Nahm man früher zu Übungszwecken zur Fusionsschulung.
– Sein Hirn spielt ihm ständig streiche er muss sich ständig davon überzeugen ob er genau das sieht was er gerade gesehen hat – wie will man da dann irgendwann irgendetwas Sehen können??!!
Wenn man einen manifesten Schiel:wink:el von 20cm/m hat, dann kann man nicht fusionieren. Wie soll denn das gehen?
Ob überhaupt ein grobes Binokularsehen vorliegt das erkennt man nur, wenn man den Schiel:wink:el ausgleicht. Alterniert Sean dann auch noch, dann ist nicht zu erwarten das er binokular sehen kann.
Die Herren hätten einfach mal covern sollen, dann den gemessenen Winkel in Prismendioptrien vorstecken, noch mal sehen ob Einstellbewegungen da sind, und dann geschaut ob fusioniert werden kann. Dazu braucht's aber nicht das Cheiroskop. Ein einfacher Worth-Test reicht schon. Oder sieht er den Schober-Test simultan? Oder hat er mit Winkelausgleich vielleicht sogar Stereoseheindruck am Titmus?
Ich hatte gedacht die machen da MKH? Ich hatte ja schon geschrieben das die Herren Augenoptiker sich den Kreuztest schenken können. Da wird bei Unterkorrektion alterniert. Garantiert. Die Fusions- und Stereoteste sind ausschlaggebend. Und da muss man natürlich bei Alternans wissen ,was an Prismendioptrien man in die Brille gibt.
So dann zum nächsten Test
Man muss sich das so vorstellen Sean sitzt auf dem Stuhl vor ihm der Spiegel, hinter ihm der Monitor ( Anzeige so ne art Fußballfeld) 3D Brille auf – und dann geht’s los boah Mama kuck mal, er schaut nach hinten zum Monitor, er schaut wieder nach vorne zum Spiegel – er ist echt aus dem Häuschen!!! Dann der Test einmal rechtes Auge zu (seine Seite) dann linkes Auge zu (das ist Mama´s Seite) – das hat er schon so einiger Massen hinbekommen (wobei er halt auch manchmal kaspert) welche Seite ist höher?
Hakentest. Wenn er alterniert, und das tut Sean ohne Prismenausgleich, kann er auch keine Höhe korrekt angeben. Einstellen läßt sich das damit auch nicht.
Herr K meinte auch, dass wenn er nicht so viel zu tun hätte, würden er gerne ein paar Worte mit der "kleinen :cool:en Orthoptistin" sprechen, weil es ihn mal interessieren würde wie sie ihm erklärt das Sean nur ein Auge benutzt vor allem wie sie das testet!
Ist das jetzt ernst gemeint? Entweder hat der Herr wirklich keine Ahnung oder er ist von sich sehr überzeugt. Woran liegt's?
Der arme Kerl! Mich würde mal wirklich interessieren wie er sieht und was er sieht ich kann mir das nämlich gar nicht vorstellen - wie denn auch?
Chica schrieb
Hallo Zusammen,;)
Hr. E meinte das kann schon sein aber das was ich gerade sah in der Nähe ist alternierend! Im Endeffekt, habe ich wieder so einige Aufgaben bezüglich der Höhe muss noch mal bisschen mit ihm Üben!!!
Was meint Herr E. denn mit üben? Will er nun erst ein bisschen VT machen lassen und dann noch mal nach MKH messen?!
Ich denke, Du soltest da nicht mehr hin - probiere es mit der Adresse in Metzingen und erspare dem Kleinen noch 5 weitere Fehlversuche. Kinder bekommen nämlich auch mehr mit, als man glaubt, und auch Sean ist nicht dumm. Er ist mit den Tests überfordert gewesen (vom Visuellen, denn was sieht er wirklich? Wissen wir es? Und er weiß genau, die Mama hat eine Erwartungshaltung, die er nicht enntäuschen möchte), und bei Überforderung kann er nicht anders als kaspern.
LG
Kerstin
Bloß ein Kurzer Bemerkung
Bleibende Horrorfusion ist im Verbindung mit Training SEHR selten. (häufiger nach Schil-OP). Lässt sich meistens durch erreichen von binokularsehen (Ideallösung) oder durch Suppression lösen.
Steen
??? @ Steen
Versteh ich jetzt nicht wirklich? Hab jetzt bald einen Termin in Metzingen und dann sehen wir weiter!! Der Optiker konnte uns ja nicht wirklich helfen!!!!
Ich für meinen Teil denke auch nicht das es bei einer Op bleibt!
- Ach was red ich, ich weiß noch nicht mal ob er eine Op bekommt!!!
Werd euch aber auf den laufenden halten...
Gruß Ewa)
Hallo Chica,
habe jetzt nicht alles gelesen, dazu hatte sich mittlerweile zuviel angesammelt.
Wie weit seid ihr mit INPP? Und warum ist die OP jetzt plötzlich dringend?
In der Regel reguliert sich die Visuomotorik durch INPP ganz von allein, im Bedarfsfall kann man anschließend Visualtraining light durchführen um den Rest zu korrigieren. Habe auch schon jemanden kennengelernt, bei dem INPP nicht mehr wie gewünscht funktionierte, weil die Augenmuskulatur aufgrund einer Schiel-OP nicht mehr zu beeinflussen war.
Falls nötig würde ich daher vorübergehend zu einer Prismenbrille tendieren und abwarten bevor ich irreversible Veränderungen vornehmen lasse.
Grüße
Ute
Liebe Ute,
was meinst Du mit Visualtraining light?
Man muss hier bedenken, dass man große Schiel:wink:el, wie sie hier vorliegen, überhaupt nicht mit VT allein korrigieren kann.
Wichtig ist m.E. eine Behandlung gegen KISS und Korrektion mit Prismen in Absprache beider Behandler. Unmittelbar nach einer Manualtherapie sollte man keine Augenmessung machen lassen, denn das System braucht Zeit. Genauso verhält es sich umgekehrt. Lass ich heute meine Augen mittels MKH messen und habe morgen eine KISS/KIDD - Behandlung (ich bin von beidem betroffen, meine Kinder auch), dann können sich die Prismenwerte verändert haben.
Wenn ich merke, mein Nacken ist wieder blockiert, dann liegt das meistens an einer veränderten Winkelfehlsichtigkeit. Zwischen beiden Behandlungen sollten aber mindestens 3 - 4 Wochen vergehen, aber auch nicht zu viel an Zeit, denn sonst bringt die Einzelbehandlung gar nichts. Was man nun zuerst angeht, ist m. E. keine leichte Frage, denn es verhält sich bestimmt von Fall zu Fall verschieden. Da ist viel Feingefühl angesagt und die Termine müssen aufeinander abgestimmt sein.
Viele Grüße
Kerstin
Mit Light meinte ich, dass die Probleme durch das Reflexhemmungsprogramm höchstwahrscheinlich reduziert werden. Sollte anschließend noch Bedarf vorliegen, sollte ein verkürztes Training reichen.
Gleichzeitig hilft die Reflexhemmung beim Aufbau stärkender Muskeln, die erneute Blockaden verhindern helfen.
Noch was für ausdauernde Leser
http://www.praxis.chucholowski.de/downloads/bedeutung_persistierender_pr...
Hallo Ute, Grüß dich Kerstin,
Ute diese Frage habe ich mir schon auch gestellt!!! Bei Sean sprechen wir aber
1. von einem nicht vorhanden beidäugigen Sehen!
2. kann ich mir zwar vorstellen, das INPP helfen kann dieses zu erlangen – aber den großen Schiel:wink:el, denn er nun mal hat wird durch INPP ganz bestimmt nicht korrigiert! Und mal ehrlich – mein Bub ist echt ein hübscher – und Kinder können grausam sein – das weiß ich bei mir ist´s nämlich gar nicht so lang her!!!
INPP machen wir seit Dezember 2006 seit dem hat sich viel getan, ohne Frage– und sogar meine INPP´lerin meinte ich solle die MKH-Messung machen! Es sind 2 Faktoren die Sean immer wieder blockieren!
Seine zu schwache Muskulatur und die Tatsache, dass er seinen Kopf ständig drehen muss um Sachen richtig zu sehen, falls er das dann auch tut! Der TLR rückwerts dominiert bei Sean, deswegen auch seine rückartigen Bewegungen, die Streckmuskeln sind stärker als Beugemuskeln! Dazu kommt –wobei er im Moment sehr schwach ist der Moro! Mit schwach mein ich die Angst die sich hinter dem Reflex verbirgt. Der Moro ist eh der komplexeste Reflex – und im Moment leidet die Aufmerksamkeit und die Konzentration darunter! Der ATNR+STNR sind auch noch vorhanden, die sind ja Grundlage für das beidäugige Sehen! Meistens integrieren die sich mit dem Moro zusammen! Komischer Weise sind die Kopfstellreflexe nicht aktiv – also auch keine möglichen Augenmuskeldysfunktionen!!! You know..
Die OP ist ja noch gar nicht im Gange - erstmal fahr ich nach Metzingen! Und mit dem werd ich dann sowas auch besprechen, vielleicht find ich ja mehr raus!
Ich werde dann natürlich wieder berichten!
LG Ewa
Hallo Chica,
kann sich das beidäugige Sehen nicht erst dann entwickeln, wenn die Augen gelernt haben zusammenarbeiten? Solange jedes seine eigenen Wege geht, geht das doch sowieso nicht.
Der Moro beginnt zwar, ATNR und STNR zu integrieren, aber trotzdem werden meistens noch spezielle Übungen angeschlossen. Der STNR soll den TLR hemmen, ist also sowieso erst später dran. Und die Halte- und Stellreflexe bilden sich auch erst in diesem Rahmen aus.
Trotzdem ist es natürlich gut, sich so viele Meinungen und Kenntnisse wie möglich einzuholen, solange das Kind mitmacht. Mit einer Entscheidung würde ich dennoch warten.
Meines Wissens gibt es nur eine einzige Funktionaloptometristin, die auch INPP kann. MIt ihr hatte ich zwischenzeitlich ausführlich telefoniert. Die Adresse habe ich in meinem Forum hinterlegt. Ansonsten melde dich.
Das Kinder grausam sein können weiß ich. Bei uns war es zwar kein optisches Problem, aber sowie eine Gruppe einen Ansatzpunkt wittert, hat ein einzelner keine Chance mehr.
Grüße
Ute
Das was du beschreibst stimmt schon, Ute! Wir haben zuerst die Embrionalbewegungen gemacht, klar die macht jeder am Anfang! Und jetzt sind wir beim Autronauten sprich wir trainieren den TLR rückwerts weg das machen wir schon ungefähr mit Pausen (weil 2 Besuche bei Dr. Sacher nötig waren) 15 Wochen! Also sagen wir 11 Wochen trainieren wir (2 Wochen Abzug pro HWS-Manipulation)
INPP ist sowieso komplexer als wir alle denken! Der Astronaut hilft schon sehr viel - aber ich glaube trotzdem, dass der Moro im Weg steht! Also werden wir das nächste mal eine Übung für den Moro bekommen, so denke ich!
Sean hat erst nach der ersten Manipulation angefangen zu Schielen - und zwar so das sogar mir als Mutter es schwer fiel ihn anzuschauen, ich hab nicht gewußt wo er gerade hinsieht! Nach der 2. ten Manipulation war es dann vorwiegend ein Auge.
Prismen klar - wäre der einfachste Weg - aber Sean hat anscheinend so einen großen Schiel:wink:el, dass du das in eine Brille nicht mehr reinpacken kannst! So und nu... Ich muss es ihm irgendwie erleichtern! Zumindest will ich mich mal von einem Fachmann informieren lassen!
Liebe Grüße
Ewa
Obwohl ich von INPP überzeugt bin, stimmte auch bei uns der theoretische Zeitplan nicht so ganz. Nach 12 Monaten waren wir noch lange nicht fertig. Wir sind jetzt seit gut 2 Jahren mit stetigen Verbesserungen dabei. Zwischendurch gab es auch auf und ab, vor und zurück, was ich auf verschiedene Ursachen zurückführe. Vor allem Freund Moro scheint immer noch eine Ecke zu finden, wo er sich verkriechen kann.
Bei euch würde mich interessieren, wo der Schiel:wink:el vor der ersten Manipulation war. Oder kann man sich das so erklären, das die Augenmuskulatur sich der schiefen HWS angepaßt hat, so dass die Augen bei schiefem Kopf gerade standen und erst durcheinander kamen, als der Kopf plötzlich gerade stand? Wenn das so wäre, müßten sie sich doch auch in die andere Richtung entwickeln können.
Oder meinst du, dass die schiefe HWS auf dem Augen:wink:el beruht und der Kopf sich immer wieder in die alte Position stellt, um gerade sehen zu können?
Oder von allem ein bisschen?
Grüße
Ute
Oh man Ute, du stellst fragen
!!!
Also Sean hatte kein richtiges KISS wie es im Buche steht! Anfangs schon, bei der Geburt mein ich - totaler Links Tick! Nachdem wir sog. Anlaufschwierigkeiten hatten also Frühgeburt (da Sean ein Zwilling ist) und Trinkschäche etc. Wurden wir irgendwann mal Nachhause gelassen!
Beim Kinderarzt wurde beiden Kindern KG nach Vojta verschrieben! Bei Cecilia der totale Erfolg heute hat sich keine Probleme! Bei Sean leider nicht, klar der Schiefhals war weg (optisch) trotzdem sprach die Physiotherapeutin immer von Blockaden die sie irgendwie nicht lösen kann! Auch sprach sie von den Augen er kuckt immer so komisch! Ich brach irgendwann frustriert ab - ich konnte das Schreien währenddessen und danach nicht mehr hören! Kinderärzt belächelte KISS, also tat sich nichts ich ging damals noch davon aus, das mir jemand mit weißen Kitel keinen Bären aufbindet!!!
So 2 Jahre später wurde er dann manuell Behandelt! Diagnose Hyperecebilität + Dysgnosie + Dyspraxie = KIDD (wir sprechen über einen damals 2 1/2 Jahre alten Jungen)
Wie der Schiel:wink:el damals nach der ersten Manipulation war, weiß ich leider nicht, weil ich erst 6 Wochen nach der 2ten Manipulation einen AA besucht habe! So wie Sean früher war glaube ich (nur rein theoretisch) hatte er womöglich Doppelbilder - dazu noch sehr stark Weitsichtig! Er ist früher manchmal wie ein besoffener durch Zimmer geirrt; So ein bißchen ins Licht gekuckt, dann hingefallen, usw!
Das macht er heut gar nicht mehr! Auch so ist er echt ein feiner Kerl - wenn nicht wie du schon sagtest fiesen Reflexe ständig im Wege stehen würden!
Und Freund Moro ist echt der schlimmste, da kann ich ein Lied davon singen - wobei der eigentlich im Moment mich gar nicht so stört! Wie gesagt TLR rückwerts ist da viel schlimmer! Ich kenne viele Mütter die verzweifeln am Moro.
Ich würde sagen, das Sean vorher schon die WF hatte (vielleicht konnte er die damals auch gar nicht kompensieren) wer weiß! Eine Hyperecebilität ist eine extreme Überspannung - so extrem, dass sogar der Neurologe (die ang. Koryphäe aus Nürnberg) im SPZ ihn ansah und meinte es wäre eine Spastische Tetraparese (4 Extremitäten)!!!
Als die Blockaden gelöst wurden, und die Muskulatur endlich nicht mehr so anspannte - passierte das mit den Augen (Schielen) Waren vielleicht womöglich die Augenmuskeln auch angespannt! Er schielte vorher nicht! Manchmal vielleicht als Baby - aber nur ich sah das damals, niemand anderes! Später als er älter wurde schielte er nicht mehr - erst nach der Manipulation!
Ja Fachleute!
Warst du schon bei einem guten Osteopathen? Neben KISS-Kontrolle setzt das für mich am ehesten an der Basis an, gerade wenn du von extremen Verspannungen sprichst. Erst wenn hier alles stimmt, können darauf aufgesetzte Maßnahmen Erfolg haben.
Nein, Ute - weil dazu fehlt mir natürlich das Rezept! Aus Kinderärztlicher Sicht gibt es kein KISS
somit keine Rezepte für Folgetherapien! Ich habe ja schon für ein Bobath KG Rezept gekämpft wie eine Löwin, die KÄ sehen bei Sean keinen Bedarf so ung. wieso bei dem ist doch alles ok! Die Vojta Therpeutin damals hat mit Sean CranioSacrale bereits gemacht! Die Verspannungen sind nach der ersten mani. nicht mehr zu vergleichen - auch die Beckenblockade (der große Knax) ist nie wieder vorgekommen! Im Moment gehen wir alle 3/4 Jahre hin! Da werden erneut die Kopfgelenke manipuliert und eines der (links) Ilio Sacralgelenke wird gerichtet!
Die Verspannnungen sind also nicht mehr so extrem - vielmehr hilft ihm im Moment INPP - das ist meiner Meinung wichtiger
Auf Rezepte warte ich nicht mehr.
Unser KISS-Mann behandelt glücklicherweise auf KK. Vorübergehend wurden einige Kosten für Osteopathie und INPP von der Krankenkasse rückwirkend erstattet (im Rahmen eines Einzelfallversuch ohne Präjudiz, oder wie das damals hieß). Das ist jetzt aber auch vorbei und nun stellen sie sich wieder quer. Lege gerade mal wieder Einspruch ein und versuche hinter die Logik zu kommen, denn unwirksame Maßnahmen werden ja bezahlt.
Jo so ist es! Habs auch probiert - und bin gescheitert, weils ja nicht im Katalog steht! Auf Nachfragen bzw Auflistungen was so ein Kernspinnt und EEG kostet im Vergleich zu einer Sitzung INPP bzw. eine HWS Behandlung (ohne Anfahrt von Nürnberg-Dortmund) - wird keine Rücksicht genommen! Aber was will ich auch erwarten wenn ein sog. Kinderarzt (selbsternannter ADHS-Spezi) zu mir wörtlich meint Lassen wir Sean etwas älter werden, dann ist das RitalinRezept reine Formsache! Jeder der mich zumindest ein bißchen kennt - weiß, dass da dann Schluß war - da hab ich mal losgelegt!
Ich mach, das jetzt hintenrum, weil ich einfach nicht die Zeit und Lust habe mich ständig mit irgendwelchen KK zu streiten! Auch die KÄ, wenn mir einer nicht paßt geh ich eben zum nächsten - im Moment hab ich eine der ich von vorherein sagte das Sean KIDD hatte und das er in Behandlung weiterhin ist - und entweder ich bekomme ihre Unterstützung oder ich gehe, denn ich habe genug Zeit vergeudet, dazu hat sie nicht viel gesagt und Sie war auch die jenige die mir das KG Rezept Bobath gegeben hat) zeigt also im Moment Wirkung! Jeder der was Erfahren will, kann gerne Fragen in Nürnberg kenne ohne hin viele in allen Bereichen! Im Kiga bin ich auch die jenige die als erstes von Müttern gefragt wird ob alles ok ist, bei Ihrem Kind - das witzigste die sind alle Älter, wie ich! Merken aber das ich schon so ein bißchen Ahnung habe und das vorallem, das was ich mit meinem mache Wirkung zeigt! Auch bin ich im Moment mit einer Frühförderung am tun, der ich mal so eine Email geschrieben habe wg. Seanund einer evtl. Reittherapie! Diese Physiotherapeutin schrieb mir erst letztens eine Email, dass sie eine Mutter kennt die total verzweifelt ist weil ihr kein Osteo + Orthopäde helfen kann! Die Physiotherapeutin vermutet KISS - und da komm ich ins Spiel meine Erfahrung auszutauschen bzw Anhaltspunkte zu geben! Ich krieg das schon noch hin in Bayern...
Liebe Ewa,
ich möchte hier noch kurz etwas zur Entwicklung des binokularen Sehens anmerken Damit wird man nicht geboren!
Kinder müssen das Sehen, besonders die Verabeitung der beiden Seheindrücke von beiden Augen im Gehirn zu einem deckungsgleichen Bild erst lernen! So mit etwa 4-6 Jahren ist diese Entwicklung abgeschlossen. Vorher gucken sie gerne alternierend. Insofern ist jede Aussage über das Sehen und die Augenstellung im Kleinkindalter mit Vorsicht zu genießen, es sei denn, es wurde damals schon engmaschig beim AA kontrolliert (meine Kinder waren alle 2 Wochen dort!!!!). Ich denke, es ist schwer, heute als Mutter Aussagen zu machen über das Sehen des Kindes im Babyalter und Kleinkindalter, zumal man sich nur auf die Erinnerungen berufen kann.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo,
mich würde mal interessieren, wie aktuell diese Aussage ist, ob diese Entwicklung mit 4-6 Jahren abgeschlossen ist. Ich habe mich auch damit sehr stark beschäftigt, weil ich meiner Meinung nach auch alternierend geguckt habe eine sehr lange Zeit. Ich mache seit September Visual Training und ich merke sehr viele Verbesserungen. Bevor ich mit Visual Training angefangen habe, habe ich mich informiert. Durch die Homepage visiontherapy.com schrieb ich später mit einer Professorin für Neurologie von der Boston Universität.
Da sie in ihrer Kindheit auch schielte und es durch Visual Training im späten Alter zu Binokularsehen brachte, hatte ich kaum Zweifel an Ihrer Meinung. Sie meinte zu mir, dass das Gehirn auch im späten Alter "neu verdrahtet" werden kann. Mein Optometrist hat ebenfalls die Meinung, dass diese Aussage meist von Augenärzten kommen, die die letzten 20 Jahren "verpennt" haben, dass nur in der Kindheit die notwendigen Synapsen fürs Binokularsehen angelegt werden. Ich vertraue komplett der Meinung meines Optometristen. Er beschäftigt sich über 20 Jahre bisher damit.
Meine Meinung ist "Learning by Doing". Als Kind macht man diese Erfahrungen automatisch, aber warum sollte man es nicht im späteren Leben erlernen. Ausgenommen natürlich bei einer Amblyopie. (meine Meinung )
Im Endeffekt stehe ich als "Leidender" zwischen all den Meinungen. Es nahm mir anfangs auch die Hoffnung, wenn man liesst, dass es unmöglich ist.
Wenn ich nun mich selber angucke und meine Fortschritte, dann kann ich nur sagen, dass das System auch im späteren Alter noch aufgebaut werden kann.
Ich sah früher immer alternierend, konnte bewusst mein Augen wechseln. Damals sah ich auf den nichtgenutzen Augen auch etwas, aber nur abgeschwächt. Nun sehe ich mit beiden Augen sehr gut, habe erste Anzeichen von Binokularsehen.
Das einzige wo ich nicht 100 pro sicher bin, ist die Sache mit der Fusion. Wenn ich meinen Finger auf die Nähe fixiere, wird es im Hintergrund doppelt. Das war vorher nicht möglich, weil ich vorher nichtmal die "Kraft" hatte, beide Augen in der Nähe auf etwas zu fixieren. Ging nur abwechselnd per Auge.
Da der Hintergrund doppelt wird, tragen beide Augen zum Sehen bei. Wenn ich früher alternierend gesehen habe, hatte ich keine Doppelbilder. Ich hatte nie Doppelbilder. Also musste dann nach der Meinung der Ärzte eine Fusion schon damals angelegt wurden sein.
Ich wurde aber erst mit 5 oder 6 Jahren operiert, warum das der Fall ist, weiss ich leider nicht. Meine Eltern haben sich sehr früh um alles gekümmert und laut den Ärzten war mit 5 oder 6 Jahren wohl das beste. Nur wie hätte sich bei mir eine Fusion anlegen sollen? Ich schielte als ich die Augen aufmachte bei der Geburt. Es war alternierend. Ich hatte auch keine Winkelfehlsichtigkeit, beide Augen konnten gerade stehen, aber nie zusammen.
Ausserdem wurde es durchs Auge abkleben mit Sicherheit nicht besser. Meiner Meinung nach hätte das Gehirn niemals, die notwendigen Wege anlegen können für eine Fusion. Genauso wurde es erschwert, weil ein Augen kurzsichtig ist und eins weitsichtig sowie eine Hornhautverkrümmung auf den linken Auge.
Ich kann meine Augen jetzt auch so drehen, dass ich Doppelbilder habe, aber diese habe ich nie im Alltag. Momentan habe ich noch Problem mit den gleichzeitigen Fixieren beider Augen auf eine Stelle.
Nach der Operationen standen die Augen gerade, aber es war trotzdem alternierend. Wie ist denn die Meinung zu meiner Story? Hat sich die Fusion dann nach der Operationen angelegt, wo ich 5 bzw. 6 war?