Oh so viele neue Antworten, toll
@Eberhard
5 Schwangerschaften? Uff! Bei mir ist das 1. Drittel schon lange vorbei, bin mitlerweile schon in der "heißen" Phase, also Mitte des letzten Drittels angekommen.
Sind solche Veränderungen in der Schwangerschaft aber nicht reversibel?
ich hab mich etwas missverständlich augedrückt
Ok, kein Problem. Ich bin mir mit dem Visus 1,0 auch nicht sicher, vielleicht wurde er damals auch nur auf 0,8 oder so korrigiert. Zumindest hatte ich ohne Korrektur einen zu schlechten Visus für den PKW, mit Korrektur hat es dann aber gepasst.
Wahrscheinlich sind es nur kleine Pluswerte - vielleicht aber auch größere (vielleicht hat sich der Akk.-Krampf nicht gelöst - trotz der Tropfen?! - sag in der Physiologie niemals nie....)
Ich kann nur berichten, dass ich mit den getropften Augen dieses Mal noch viel schlechter sah als beim letzten Mal - beim letzten Mal bin ich ohne Probleme nach Hause gefahren (mit U Bahn natürlich) und die Wirkung ließ auch recht schnell nach. Dieses Mal fühlte ich mich mit den getropften Augen draußen total hilflos (war kurz noch was einkaufen, was sich als eine große Herrausvorderung herrausstellte) und konnte auch die folgenden knapp 20 Std. kaum etwas erkennen. Am schlimmsten war es natürlich in der Nähe - da war nur buntes Mischmasch aber auch in der Ferne hatte ich starke Probleme. Auch habe ich das Gefühl immernoch schlechter zu sehen als vor der Tropferei (das ist nun 2 Wochen her). Kann es sein, dass sich der Krampf vielleicht teilweise gelöst hat?
Während Schwangerschaft würde ich das persönlich lassen mit der Zykloplegie - es werden mögliche negative Einflüsse diskutiert, auch wenn es wohl nicht bewiesen ist.
Mh - die Ärztin hielt es ja wohl nicht für gefährlich aber da ich ja nicht mehr allzu lange schwanger sein werde, kann die nächste Zyklo auch nochein bisschen warten
Der Visus wird wahrscheinlich nur steigen wenn wirklich eine latente Hyperopie die etwas größer ist. Mach Dir nicht zu grosse Hoffnungen
Bei einer schwachen Hyperopie wäre der schlechte Visus also "grundlos" ? Also nicht verbesserbar?
entscheidend ist nicht die Größe des PLuswertes (getropft) sondern die Differenz von ungetropft zu getropft
Ah ok. Ich denke die Differenz beträgt wirklich 9-10 Dioptrien....
D.h recht große Akkommodationsbreite = starker Spasmus?
Hallo Bienchen,
eine große Akkommodationsbreite resultiert nicht bei jedem in einem Spasmus. Würde bei Dir diesen aber erklären.
Ich kenne das halt aus der Kinderoptometrie. Die einen haben ungetropft +0,5 , getropft dann +9,0. Andere haben ungetropft auch +0,5, getropft dann nur +1,5. Erstere müssen sich ohne Brille wesentlich mehr anstrengen, kommen aber vielleicht auf den gleichen Visus wie Zweitere. Deshalb ist es auch blödsinnig, per se zu sagen, +0,5 muss nicht korrigiert werden. Gerade bei Kindern ist deshalb das Tropfen unabdingbarer Bestandteil einer Augenuntersuchung - um die wahre Übersichtigkeit festzustellen. Auf keinen Fall dürfen diese Werte dann in die Brille gegeben werden. Aber dem Kind mit getropft + 9,0 sollte man evtl. mehr Plus in die Brille packen, als dem mit nur +1,5 getropft. Verstehst Du jetzt, was ich erklären möchte? Bei Kindern kommt dann oft noch dazu, dass sie zum Innenschielen neigen. Und gerade bei diesen übersichtigen Innenschielern ist es absolut wichtig, genug Plus in die Brille zu packen. Das Plus allein wirkt schon der Innenschielstellung entgegen - ok, das ist nun ein anderer Schnack, um Schielen scheint es bei Dir nicht zu gehen. Aber ich dachte, die Erklärungen könnten Dir generell hilfreichsein.
Bei mir war die erste Fernbrille erst nach der Schwangerschaft fällig...vorher konnte ich wegkompensieren, was ich danach nicht mehr konnte. Der Autorefra spuckt ja auch bei mir leichte Minuswerte aus....Warum auch immer.....das Warum ist ja auch egal, es ist aber wichtig zu wissen, dass Schwangerschaften Auswirkungen auf das Sehen haben.
LG
Kerstin
Hallo,
ich hoffe, Bienchen nimmt es mir nicht übel, wenn ich in ihrem Thread auch ein paar eigene Fragen stelle. Bienchens Schilderung Ihres Problems klingt in vielen Punkten so verwandt mit meinen Problemen, dass sich mir Fragen einfach aufdrängen, auch wenn möglicherweise die Ursachen doch andere sind. Vielleicht ergeben sich aber angesichts der Parallelen auch Ideen und Anregungen für Bienchen.
Ich habe meine Geschichte ja schon in Kurzform beschrieben. Sie ähnelt ja in vielen Punkten sehr Bienchens Geschichte.
Was bei mir noch hinzukommt ist eine Heterophorie.
Meine Eltern haben bei mir im Kleinkindalter (ich war wohl so 2-3 Jahre) eine Innenschielstellung festgestellt. Ich wurde deshalb mehrfach einem AA vorgestellt, der das Ganze aber nicht behandlungswürdig fand. Auf dem linken (damals schielenden) Auge habe ich nach Diagnose mehrer AA später eine Amblyopie entwickelt (tatsächlich kann ich mit diesem Auge nur sehr schlecht fixieren, da dieses immer „zoomt“). Jeder nachbehandelnde AA hat sich immer gewundert, warum im Kleinkindalter nicht abgeklebt wurde.
Eine Schielstellung sieht man heute nicht mehr, es sei denn ich bin sehr müde.
3-D-Sehen habe ich nicht, mir wurde aber gesagt ein „grobes Binokularsehen“, was immer das heißen mag, sei vorhanden. (Ich schreibe das nur der Vollständigkeit halber, ich habe insoweit keine Probleme – bewusst spüre ich Einschränkungen nur beim Abschätzen von Höhen oder bei bestimmten Sportarten wie Volleyball, Badminton o.ä., wo ich überhaupt nicht einschätzen kann, wo der Ball sich befindet, bevor er auf „Netzhöhe“ ist).
Bei mir ist es ja auch so, dass ich immer (oder jedenfalls sehr lange) schon einen geringeren Visus hatte als normal. Ich bin schon bei jeder Augenuntersuchung in der Schule „durchgefallen“. Irgendwann habe ich dann – ich glaube ich war so 11 oder 12 Jahre - eine Brille bekommen (immer eine Minusbrille).
Vor ein paar Jahren ist dann ein deutlicher Visusabfall festgestellt worden (der Optiker sprach damals von einem Visus von 30-40 % c.c.). Dazu muss ich allerdings sagen, dass die Tatsache, dass ich im Alter von 11 oder 12 wegen meines damals auch schon nicht besonderen Visus (genaue Werte weiß ich leider nicht) eine Odyssee hinter mir hatte (die letztlich nichts ergeben hat, mir aber in grausamer Erinnerung ist) und „neue Brillen“ das Problem zwar verbesserten, aber letztlich doch nie beseitigten, dazu führte, dass ich mich dann einfach „nicht mehr darum gekümmert habe, dh meine „Probleme“ ignoriert habe (nach dem Motto „es nützt ja doch nichts“) und mehrere Jahre nicht habe nachmessen lassen. Also dieser „Visusabfall“ muss nicht plötzlich gekommen sein.
Dieses Autorefraktionsgerät spuckt bei mir auch erheblich höhere Minuswerte aus (wenn ich mich recht erinnere lagen die etwa 3 dpt über meinen subjektiven Werten). Unter Zykloplegie kamen dann geringere Werte raus, als die subjektiven Werte (die lagen etwa 1 dpt unter den subjektiven Werten).
Kurz und gut, man hat mir nach eingehenden Untersuchungen eine Prismenbrille verschrieben, die bei mir dann ja auch zu einem erheblichen Anstieg des Visus führten, der mittlerweile immer so zwischen 0,6 und 0,7 schwankt (was auch Tagesformabhängig ist).
So das in Kurzform, jetzt meine Fragen.
Wenn ich die Beschreibung von Bienchen mit meiner „Geschichte“ vergleiche und Eure Antworten lese, dann sehe ich doch Parallelen, was nach meiner laienhaften Einschätzung auch bei mir für einen Akkomodationskrampf sprechen könnte. Liege ich da richtig?
Können die Prismen diesen (teilweise) lösen? Oder was ist da geschehen? Oder spricht die Tatsache, dass diese helfen, (auch) für eine andere Ursache und nur die Symptome sind ähnlich?
Bei mir dauert es meistens recht lange, bis diese „Zykloplegie-Tropfen“ sich wieder abbauen. Meist kann ich erst nach 2-3 Tagen wieder richtig sehen. Hätte sich dann so ein Krampf lösen müssen? Oder wie lange dauert das in der Regel? Ich habe jedenfalls nach Abklingen der Wirkung keine Unterschiede festgestellt. Hätte mir, wenn es sich tatsächlich um einen solchen Akkomodationskrampf handeln würde, der gelöst worden wäre, nicht meine Brille subjektiv zu stark vorkommen müssen? Dies war nicht der Fall.
Auch habe ich es eine zeitlang mal versucht, in der Wohnung ohne Brille rumzulaufen. Mittlerweile ist mir das aber so unangenehm, dass das eigentlich eher nicht mehr vorkommt. Aber auch in den Zeiten, wo ich das noch praktiziert habe, habe ich keine Veränderungen festgestellt.
Ich frage mich da halt, ob es sich vielleicht doch einmal lohnen würde, konkret in diese Richtung zu denken und zu versuchen, falls (trotz Prismen) ein solcher Akkomodationskrampf vorliegen würde, diesen zu lösen.
Allerdings schrieb Georg
Der Visus wird wahrscheinlich nur steigen wenn wirklich eine latente Hyperopie die etwas größer ist. Mach Dir nicht zu grosse Hoffnungen - aber möglich ist vieles.
Wenn ich das recht verstehe, beseitigt die Lösung des Akkomodationskrampfes eher nicht das Problem des verhältnismäßig schlechten Visus. Ist das so?
In diesem Falle, würde das Lösen eines (möglichen) Akkomodationskrampfes ja nicht viel bringen. Denn wenn ich die Werte der objektiven Refraktion unter Zykloplegie zugrunde lege, bleiben ja (insbesondere auch wegen des Astis) Werte übrig, bei denen ich schon regelmäßig eine Brille tragen müsste (so um die – 1,5 + Asti). Und ob meine Brille bei diesen Werten so 1-1,5 dpt mehr oder weniger hat, ist bei diesen Werten ja letztlich egal. Zumal ja bei mir irgendwann demnächst wahrscheinlich eh die Prespyopie einsetzen dürfte (bin 38).
Oder was hat es noch für Vorteile, diesen zu lösen. Beschwerden habe ich nämlich sonst keine.
Und zum guten Schluss habe ich noch eine Frage.
Ebenso wie Bienchen habe ich (vor ca 15 Jahren) mal eine zeitlang formstabile Kontaktlinsen gehabt. Mit diesen habe ich ebenso wie Bienchen (jedenfalls subjektiv) deutlich besser gesehen, als je zuvor. Allerdings habe ich diese dann nicht mehr vertragen und dann weggelassen.
Gibt es da einen möglichen Zusammenhang zwischen einem Akkomodationskrampf und/oder Heterophorie und formstabilen Kontaktlinsen. Ich habe gegenüber meinem AO und AA mal erwähnt, dass ich seinerzeit mit Linsen deutlich besser gesehen habe, das wurde dann aber immer schell „abgetan“ und ich habe dann auch nicht nachgehakt.
Ich frage mich halt, ob es sinnvoll ist, diese Idee doch einmal zu verfolgen, denn die Materialen haben sich ja fortentwickelt und vielleicht wären sie jetzt für mich besser verträglich. Vielleicht könnte ich mir ja dann durch Kontaktlinsen auch die Prismen sparen. Oder ist diese „Vermutung“ völlig abwegig?
LG Gika 
Liebe Gika,
Deine Gedankengänge sind schon richtig - aber dennoch bist du ein anderer Fall, wenn auch ähnlich. Du bist zusätzlich Schieler....Die Prismen lösen nicht den Akk.spasmus, aber entspannen hinsichtlich der Schielstellung.
Wichtig bei Dir wäre zu wissen, was Du getropft an Werten hast. Immer noch Minus oder plus? Wenn Du möchtest, dass sich unter Zykloplegie ein Akk.spasmus löst, muss in der Zeit natürlich auch die entsprechende Brille getragen werden. Bei den weitsichtigen Kindern wäre das z. B. eine Brille, die u. U. mehr Plus hat, als das Kind ungetropft hergibt. Ausschlaggebend für die Werte in der Brille ist aber letztendlich die Akk.Breite - die ich im vorherigen Thread erläutert habe. Die müsste man bei Dir natürlich auch kennen, obendrein spielt der Asti bei Dir eine Rolle. Mein Zylinder hat z. B. Minuswerte... Du sagst, Du hast sonst keine Beschwerden und mit dem Nicht-räumlichen-Sehen kommst Du mittlerweile genauso gut klar, wie viele in Deiner Situation (ich ja auch.... ( ). Das sollte auch nicht das erste Ziel einer Prismenkorrektion sein, es ist quasi ein sehr positiver Nebeneffekt. Manche brauchen es für ihren Beruf - für die ist es natürlich eines der primären Ziele. Aber wir sind keine Fluglotsen, keine Seelotsen oder Kapitäne...wir schreiben und tippeln den ganzen Tag und im Sport sorgen wir für die Schmunzler....
Tja, und das liebe Alter, wem sagst Du das....ich kann mir vorstellen, dass es bei Dir eine Herausforderung wird, wenn Du ins Gleitsichtbrillenalter kommst (bei mir wird es auch ein Abenteuer werden und ich hoffe, ich brauche sie noch lange nicht). Insofern, wenn Du Interesse hast, suche Dir nochmal einen vernünftigen AA, der die getropften Werte bestimmt. In Deinem Fall sollte es auch einer mit Strabologie-Erfahrung sein, denn Du hast mindestens einen Mikrostrabismus. Und obendrauf eventuell noch eine phorische Komponente. Mit den Werten vom AA suchst Du Dir dann einen Optiker, der damit was anfangen kann, MKH-erfahren ist und Dir versucht, eine Brille anzupassen, die den Akk.Spasmus (wenn es denn einer ist) löst und Deinen Visus vlt. noch ein wenig steigert. Wäre doch super, wenn ein bisserl mehr als 0.7 drin ist, oder? 
LG
Kerstin
Hallo Kerstin,
vielen Dank für Deine Antwort -). Meine Überlegungen decken sich schon größtenteils mit Deinen.
Die Frage, die sich mir nach Bienchens Post und der von mir empfundenen Parallelen v.a. stellte, war, ob bei mir überhaupt (zusätzlich zum „Schielen“) ein Akkomodationsspasmus vorliegen könnte, der gegebenenfalls behandelbar wäre und (falls dies der Fall sein sollte), ob die Behandlung dessen ein neuer Ansatz wäre, der zu einer Visussteigerung führen könnte. Oder ob es halt doch näherliegend ist, dass bei mir die Symptome, die sich teilweise mit Bienchens Symptomen decken, „nur“ durch das „Schielen“ hervorgerufen werden.
Ob ich jetzt tatsächlich Schieler bin oder nicht, da bin ich mir nicht ganz sicher. Man hat (auch in der Uni-Klinik) schon immer von einem Schielen gesprochen. Und man war auch der Auffassung, dass man mit Prismen korrigieren sollte, jedoch „vorsichtig“ und nicht vollständig nach MKH. Das spräche dafür. Auf den Rechnungen steht als Diagnose jedoch immer nur Heterophorie, was ja dann dagegen spricht.
Ich sollte meinen AA da nochmal genau fragen. Aber ehrlich gesagt, habe ich, wenn ich beim AA bin immer nur den Drang, so schnell wie möglich wieder da raus zu kommen, so dass ich mir die Fragen „schenke“. Später ärgere ich mich dann immer lol (da gehe ich echt 3x lieber zum Zahnarzt!).
Ich denke, was das (latente oder manifeste) Schielen angeht, da bin ich schon sehr kompetent untersucht und versorgt worden, sowohl von meinem AA als halt auch von der Uniklinik. Und auch in die Fähigkeiten meines Optikers habe ich da vollstes Vertrauen, zumal er auch mit dem AA recht gut zusammenarbeitet (was ja wohl nicht immer der Fall ist).
Die Diagnose „Akkomodationsspasmus“, “Akkomodationskrampf“, „Pseudomyopie“ wurde bei mir so auch noch nie gestellt (stand auch auf keiner Rechnung). Aber eben dieser doch nicht unbeträchtliche Unterschied am Autorefraktometer, die subjektiv höhere Myopie als die objektiv getropfte, ließen mich jetzt zweifeln und eben nachfragen, ob das ein weiterer Ansatzpunkt sei könnte.
Können diese Symptome auch von einem Innenschielen herrühren?
Ja, ich habe auch unter Zykloplegie Minuswerte, halt nur ca. 1-1,5 dpt schwächer als die Werte, mit denen ich in der Brille klarkomme (die Zykloplegiwerte liegen dann zwischen -1- -1,5 plus Asti (ebenfalls minus)), so dass ich mit diesen Werten schlecht sehe. Meine Brille hat irgendetwas zwischen –2 und –2,5 plus Asti (minus). Die genauen Werte weiß ich leider gerade nicht, müsste ich suchen.
Ohne Tropfen kommt bei mir am Autorefraktometer etwas um die – 5 + Minus-Asti raus, wenn ich mich recht erinnere.
Das mit dem fehlenden 3-D-Sehen (was sich auch durch die Prismen nicht geändert hat), stört mich eigentlich wenig bis gar nicht. Ich kenne es ja auch nicht anders. Damit habe ich mich gut arrangiert, lediglich bei Höhen und bei Dingen ohne Bezugspunkt habe ich echte Schwierigkeiten, weshalb ich in Badminton, Volleyball u.ä „grottenschlecht“ bin. Aber es gibt ja genug andere Sportarten. Ich habe früher sogar recht viel und passabel Squash gespielt und konnte hinterher sogar „Volleys“ annehmen (das hat zwar Übung erfordert, aber die Aufschlaglinie an der Wand half da ungemein..). Na ja, und die „Rillen“ im Spülmaschienenkorb treffe ich auch öfter erst im 2. Anlauf D.. Das sind aber alles Dinge mit denen ich gut leben kann...
Was mich aber weiter interessieren würde, ist, ob und gegebenenfalls aus welchem Grund es nach der Schilderung meiner Symptome jedenfalls theoretisch möglich wäre, dass formstabile Kontaktlinsen zu einer Visussteigerung führen könnten, oder ob mein damaliges Gefühl mich da getäuscht hat (leider weiß ich wirklich nicht mehr, ob es eine „objektivierbare“ Visussteigerung gegeben hat).
Denn natürlich wäre ein etwas höherer Visus schöner. Ich komme natürlich auch so sehr gut zurecht und mit „gewissen Grenzen“ kann ich hervorragend leben und mich anpassen. Da gibt es schlimmeres! Die Gedanken, die ich mir halt manchmal mache sind, ob der Visus nicht irgendwann (zB durch Alter) weiter – und dann in einen kritischeren Bereich – abfällt.
LG Gika 
Nochmal hier kurz eine Frage die mich brennend interessiert (hatte sie schon weiter oben gestellt aber keine Antwort erhalten)
Auch habe ich das Gefühl immernoch schlechter zu sehen als vor der Tropferei (das ist nun 2 Wochen her). Kann es sein, dass sich der Krampf vielleicht teilweise gelöst hat?
Mich nervt es nämlich ehrlichgesagt (klar, manche mit einer starken Sehschwäche werden jetzt vielleicht mit dem Kopf schütteln ...) und ich hätte gerne, dass es wieder so wird wie vor der Zyklo.
Zudem würde ich eigentlich gerne wieder meine alten Kontaktlinsen verwenden, da mein subjektiver Seheindruck damit besser war aber jetzt habe ich gehört, dass das bei einem Akk.Krampf sehr hinderlich sei, da es sich ja um keine "richtige" Kurzsichtigkeit handeln würde ..... S
Wobei mir ja keiner sicher sagen kann, wo nun mein Sehproblem eigentlich liegt und nachdem ich nochmal genauer geschaut habe, wie es mit Zyklo in der Schwangerschaft ist, habe ich mich entschieden das auf jeden Fall erstmal noch zu lassen. Dummerweise geht das dann ja in der Stillzeit auch nicht aber ich kann doch jetzt nicht noch knapp 8 Monate warten bis ich bezüglich meiner Augen wieder aktiv werden kann. Zudem bräuchte ich den Führerschein für einen neuen Job, den ich gerne nächsten Sommer antreten würde 
Und noch eine letzte Frage - warum spuckt ein Autorefraktor bezüglich meines Asti Werte um die -0,5 aus und der Keratograph -1,3? Bin etwas verwirrt.
Hallo Bienchen,
Du hättest gleich nach der Zyklo die richtige Brillenkorrektion bekommen müssen, damit sich der Spasmus entkrampfen kann. Häufiger Wechsel zwischen KL und Brille ist in dieser Zeit NICHT ratsam. Aber, wie bereits gesagt, die Schangerschaft haut halt auch vieles durcheinander...
LG
Kerstin
Hallo Bienchen,
Hallo Gika,
@Bienchen Das Hauptanliegen bleribt wohl der Führerschein - da sieht es wohl momentan schlecht aus 
Ich gehe mal davon aus das die bisherigen Refras auch ordentlich waren - ich hatte auch schon mal ne Kundin wo "einfach" eine Hormhautverkjrümmung "übersehen" wurde (Autorefraktor hatte die nicht gemessen) - subjektiv wurde woanders nicht gut genug überprüft!
Das wäre natürlich "schön"- wahrscheinlich liegt es hier aber eher an Struktur und Anlage der Netzhaut und der zugehörigen Sahbahn etc. Da gibt es einfach unterschiede....
Bei mir dauert es meistens recht lange, bis diese „Zykloplegie-Tropfen“ sich wieder abbauen. Meist kann ich erst nach 2-3 Tagen wieder richtig sehen. Hätte sich dann so ein Krampf lösen müssen? Oder wie lange dauert das in der Regel? Ich habe jedenfalls nach Abklingen der Wirkung keine Unterschiede festgestellt. Hätte mir, wenn es sich tatsächlich um einen solchen Akkomodationskrampf handeln würde, der gelöst worden wäre, nicht meine Brille subjektiv zu stark vorkommen müssen?
das kommt vor allem auf die Dosierung, Wirkstoff und Pigmentierung an! Ich denke nicht das bei Dir ein Akk-Spasmus vorliegt.
Können die Prismen diesen (teilweise) lösen? Oder was ist da geschehen? Oder spricht die Tatsache, dass diese helfen, (auch) für eine andere Ursache und nur die Symptome sind ähnlich?
hab mich verklickt - irgendwie kann ich den Beitrag oben nicht mehr bearbeiten - deshalab alles nochmal
Hallo Bienchen,
Hallo Gika,
@Bienchen Das Hauptanliegen bleribt wohl der Führerschein - da sieht es wohl momentan schlecht aus 
Ich gehe mal davon aus das die bisherigen Refras auch ordentlich waren - ich hatte auch schon mal ne Kundin wo "einfach" eine Hormhautverkjrümmung "übersehen" wurde (Autorefraktor hatte die nicht gemessen) - subjektiv wurde woanders nicht gut genug überprüft!
Das wäre natürlich "schön"- wahrscheinlich liegt es hier aber eher an Struktur und Anlage der Netzhaut und der zugehörigen Sahbahn etc. Da gibt es einfach unterschiede....
Bei mir dauert es meistens recht lange, bis diese „Zykloplegie-Tropfen“ sich wieder abbauen. Meist kann ich erst nach 2-3 Tagen wieder richtig sehen. Hätte sich dann so ein Krampf lösen müssen? Oder wie lange dauert das in der Regel? Ich habe jedenfalls nach Abklingen der Wirkung keine Unterschiede festgestellt. Hätte mir, wenn es sich tatsächlich um einen solchen Akkomodationskrampf handeln würde, der gelöst worden wäre, nicht meine Brille subjektiv zu stark vorkommen müssen?
das kommt vor allem auf die Dosierung, Wirkstoff und Pigmentierung an! Ich denke nicht das bei Dir ein Akk-Spasmus vorliegt.
Können die Prismen diesen (teilweise) lösen? Oder was ist da geschehen? Oder spricht die Tatsache, dass diese helfen, (auch) für eine andere Ursache und nur die Symptome sind ähnlich?
falls ein Akk-Spasmus vorliegt kann können sichj die Prismen reduzieren wenn die "richtige" Korr. getragen wird!
Wenn ich das recht verstehe, beseitigt die Lösung des Akkomodationskrampfes eher nicht das Problem des verhältnismäßig schlechten Visus. Ist das so?
genau erstmal nicht - trotzdem kommt es bei größeren Hyperopien die erstmal korrigiert werden auch im Erwachsnenalter noch zu Visussteigerungen. Die Mechanismen sind im Detail aber noch nicht verstanden.
Ebenso wie Bienchen habe ich (vor ca 15 Jahren) mal eine zeitlang formstabile Kontaktlinsen gehabt. Mit diesen habe ich ebenso wie Bienchen (jedenfalls subjektiv) deutlich besser gesehen, als je zuvor. Allerdings habe ich diese dann nicht mehr vertragen und dann weggelassen.
bei Minuswerte ist die Systemverkleinerung dementsprechen praktisch Null - zusätzlich werden Irregularitäten der Hornhaut ausgeglichen falls vorhanden
Die Diagnose „Akkomodationsspasmus“, “Akkomodationskrampf“, „Pseudomyopie“ wurde bei mir so auch noch nie gestellt (stand auch auf keiner Rechnung). Aber eben dieser doch nicht unbeträchtliche Unterschied am Autorefraktometer, die subjektiv höhere Myopie als die objektiv getropfte, ließen mich jetzt zweifeln und eben nachfragen, ob das ein weiterer Ansatzpunkt sei könnte.
wie oben schon - ich denke nicht! Aber ich habe als AO mit Zykloplegie wenig praktische Erfahrung, Dein Doc hatte wohl auch nicht den Gedanken in die Richtung.....
Denn natürlich wäre ein etwas höherer Visus schöner. Ich komme natürlich auch so sehr gut zurecht und mit „gewissen Grenzen“ kann ich hervorragend leben und mich anpassen. Da gibt es schlimmeres! Die Gedanken, die ich mir halt manchmal mache sind, ob der Visus nicht irgendwann (zB durch Alter) weiter – und dann in einen kritischeren Bereich – abfällt
Sicher ist "Alter" ein Risikofaktor für verschiedene Krankheiten - aber die gegebene "Problematik" verschlechtert sich nicht! Was Zusätzlich noch mal so kommt weiss ja keine so genau.......z.B. Die Katarakt . bekommen viele, da kann es halt sein man etwas schneller Probleme bekommt.
liebe Grüße und alles gute
Georg Scheuerer
Bienchen schrieb
Oh so viele neue Antworten, toll
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@Eberhard
5 Schwangerschaften? Uff! Bei mir ist das 1. Drittel schon lange vorbei, bin mitlerweile schon in der "heißen" Phase, also Mitte des letzten Drittels angekommen.
Sind solche Veränderungen in der Schwangerschaft aber nicht reversibel?[
Hallo Bienchen,
ich habe das nicht erlebt, daß die während der Schwangerschaft meiner Frau gefundenen Werte sich nach der Schwangerschaft veränderten, wohl wieder bei der nächsten Schwangerschaft. 
Hallo Georg,
vielen lieben Dank für Deine Antwort -).
Wahrscheinlich wird es bei mir dann wirklich kein Akkomodationsspasmus sein. Sonst hätte ja wahrscheinlich jemand das schon diagnostiziert. Nur weil vieles in Bienchens Geschichte mir so bekannt vorkam, hab ich halt doch einmal darüber nachgedacht, ob das auch bei mir vorliegen könnte und das ein neuer Ansatzpunkt wäre.
Eine Frage habe ich, wenn ich darf, dennoch zu den Kontaktlinsen. Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du davon ausgehst, dass ich dadurch subjektiv besser gesehen habe, weil der Verkleinerungseffekt der Brille wegfällt? Ist das schon so entscheidend bei meiner geringen Stärke? Denn so wirklich bemerken im Alltag tue ich den nicht. Oder ist es, dass der Asti einfach noch besser ausgeglichen wird?
Auf das "Schielen" können die Kontaktlinsen keinen Einfluss haben?
Nochmals vielen Dank.
LG Gika 
Hi Gika,
nein die "Verkleinerung" spielt nur bei größeren Myopien eine Rolle. Falls der Visus steigt -> dürfte hier eher eine etwas irreguläre Hornhaut vorliegen. Eine Topographie der Hornhaut und man weiss mehr. Das ganze gilt praktisch nur für formstabile/harte Kl.
Der Zusammenhang Phorie/Tropie Kl im Vergleich zu der Brille wird diskutiert - ist auch vorhanden. Eindeutige Empfehlungen ob Kl oder Brille "besser" ist lassen sich nur in Ausnahmefälle aussprechen.
Gerade durch aplanatische Kl (hier schon technisches Problem durch die größe der Bewegung der Kl) soll z.B. der Panumbereich "größer Wirken" dadurch die Fusion erleichtern etc. - durchschlagende Erfolge blieben weitgehend aus. Daher hat es sich auch nicht durchgesetzt. Aber "Einzelerfolge" sind nie ganz auszuschließen.
liebe Grüße
Georg
Danke Georg -). Vielleicht sollte ich das Thema doch nochmal angehen und schauen, ob's was bringt. Vielleicht bin ich ja so ein "Einzelerfolg".
LG Gika 
Hallo Bienchen,
Du hättest gleich nach der Zyklo die richtige Brillenkorrektion bekommen müssen, damit sich der Spasmus entkrampfen kann. Häufiger Wechsel zwischen KL und Brille ist in dieser Zeit NICHT ratsam. Aber, wie bereits gesagt, die Schangerschaft haut halt auch vieles durcheinander...
LG
Kerstin
Warum nur, merke ich dann nach der Zyklo nun einen Unterschied des Sehens (im negativen Sinne)? Einbildung?
Ich besitze seit Jahren keine "passende" Brille mehr - hatte aber phasenweise immer wieder KL weil ich damit eben subjectiv besser sah und mein Arzt mir ja auch damals den PKW Attest nur unter der Vorraussetzung ausstelllte, dass ich beim Auto fahren eine Brille treug oder eben KL (da ich also etwas eitel bin, habe ich mir damals recht schnell KL anpassen lassen mit denen ich auch gut zurecht kam und ebenso gut sah wie mit der Brille). Zeitweise hatte ich dann
keinerlei Sehhilfe mehr und in den letzten Monaten eben wieder KL .... ich kann also nicht zwischen Brille & KL wechseln. Es ging nur darum, dass die AÄ sagte, ich solle die KL weglassen aber durch den subjektiven besseren Seheindruck fällt mir das eben schwer
(abgesehen davon, dass ich 60€ nicht einfach in die Tonne werfen möchte) und eigentlich würde ich das Päckchen deswegen gerne noch aufbrauchen ....
Das Hauptanliegen bleribt wohl der Führerschein - da sieht es wohl momentan schlecht aus
Mh sag doch sowas nicht ( Oder war das vorallem auf die Schwangerschaft bezogen? Muss doch IRGENDWIE eine Lösung geben!
Ich gehe mal davon aus das die bisherigen Refras auch ordentlich waren - ich hatte auch schon mal ne Kundin wo "einfach" eine Hormhautverkjrümmung "übersehen" wurde (Autorefraktor hatte die nicht gemessen) - subjektiv wurde woanders nicht gut genug überprüft!
Sorry komme da nicht ganz mit. Welcher Wert stimmt denn nun?
Und was wäre schön? Ein Asti hat bsiher jedes Gerrät gemessen aber eben teils nur einen von -0,5 (was theor. ja nicht ins Gewicht fallen dürfte) Vielleicht würde es ja reichen erstmal den Asti zu korrigieren um den Visus zu steigern? Dafür bräuchte man dann halt einen "richtigen" Wert, ne?
@Eberhard
ich habe das nicht erlebt, daß die während der Schwangerschaft meiner Frau gefundenen Werte sich nach der Schwangerschaft veränderten, wohl wieder bei der nächsten Schwangerschaft.
Ok. Also wäre es dann ja theor. schon möglich auch jetzt in am Ende der Schwangerschaft nochmal nach den Augen zu schauen - aber eben keine Zyklo Therapie zu machen. Die AÄ meinte, ich solle frühstens nach der Stillzeit wieder kommen ....
Bin ehrlichgesagt am überlegen ob ich doch noch ein Mal zu dem AA gehe, bei dem ich wegen des PKW Attestes damals auch war ....
Hallo Bienchen,
deine letzte Überlegung ist sicher die richtige.
Ja Eberhard, da hattest du Recht!
Nicht zu glauben aber wahr - ich habe die Augenarztpraxis heute mit dem augenärztl. Gutachten in der Hand verlassen
lol
Mit Ach und Krach und viel Kulanz des Arztes habe ich den Visus von 0,8 gerade so erreicht, ich habe halt gut geraten und er war nicht sehr streng
Der Arzt war etwas verwundert über meine großen Pupillen aber von der Zyklo vor X Wochen kann das doch nicht mehr sein, oder? Medikamente nehme ich nämlich auch keine! Zudem fand er meinen re. Sehnerv wohl etwas blass und ich soll nun in nem halben Jahr nochmal zur Kontrolle kommen, weil das wie eine alte Entzündung aussehen würde. Mh, gemerkt hatte ich da eigentlich nichts ....
Gratuliere zum erlangten Gutachten!!!!
Trotzdem lass die Sehnervgeschichte nicht aus den Augen! Immer noch große Pupillen zig Tage nach der Zyyklo?!?!?! Das ist NICHT normal. Und der Sehnerv ist auffällig befundet worden. Von entzündlichen Prozessen im Auge bekommen wir nicht immer was mit! Aber genau die verursachen anschließend die Sehprobleme, die als Symptom daherkommen und man verzweifelt nach der Ursache sucht. Ein entzündlicher Prozess als Ursache muss immer mit in Erwägung gezogen werden. Eventuell muss erst das behandelt werden, ehe man an die richtige Brillenkorrektion kommt. Und man muss zuweilen SCHNELL behandeln, sonst kann da etwas auf Dauer geschädigt werden. Manchmal ist Kortison angezeigt, manchmal Antibiotika, manchmal beides....
LG
Kerstin
In der homöopathischen Literatur findet man oft Hinweise auf Mittel, die bei Akkomodationskrampf helfen sollen. Vielleicht kann ein viel belesener, erfahrener Homöopathischer Arzt/Ärztin die Neigung zu Akkomodationskrämpfen beseitigen.