Ach was - die 5000 km schrecken mich am wenigsten, ich hab Miles & More 
ZitatOriginal erstellt von Petra_44
Ach was - die 5000 km schrecken mich am wenigsten, ich hab Miles & More
jetzt bin ich ehrlich gesagt etwas erleichtert - ohne Galgenhumor schaffen wir (ohne einen Ansatz der Verschwisterung implizieren zu wollen) das eh nicht 
Alles Gute und bitte weiter dran (an der Sache - und bei Gefallen auch hier) bleiben,
Ralf
Liebe Petra
Ich schließe mich ganz Kerstinb's Meinung an dass du schleunigst zu einem neurologen solltes - aber ich denke, dass die Neurolgen der Kliniken (die echten Fachneurologen, nicht die AIPler) dir mehr helfen können als niedergelassene. Eine Vorstellung an einer Sehschule wo eine Orthoptistin arbeitet, die sich auf Neuroophthalmologie spezialisiert hat wäre auch empfehlenswert - diese kann die feinen Augenbewegungsarten überprüfen und so feststellen, ob die Ursache der Doppelbilder vom Gehirn ausgehen.
Zusätzlich würde ich dir wegen dem subjektiv schlechteren Sehen am rechten Auge ein VEP empfehlen - hierbei handelt es sich um eine Untersuchung des Sehnervs und man kann damit eine Entzündung des Sehnervs feststellen, die solche Symptome machen kann.
Ein MRI sollte auf jeden Fall gemacht werden - ich denke bei der Beschreibung deiner Probleme eher nicht an eine Durchblutungsstörung. Die Doppelbilder, das subjektiv schlechtere Sehen am rechten Auge und auch der Umstand, dass du Schwierigkeiten hast einen sTift zu nehmen oder zu halten könnte (wie gesagt könnte) auf eine MS hindeuten!
HAst du auch manchmal Schwindelgefühl? Ein Kribbeln in den Händen (als wären sie eingeschlafen), Taubheitsgefühl? Auch das Mehrfachsehen ( wie du es beschrieben hast) könnte davon kommen. DArum solltest du unbedingt das MRI machen lassen - eine Liquoruntersuchung und Bestimmung der Immunglobuline IgG wäre ebenfalls empfehlenswert.
Nimm auf keinen Fall die Prismenbrille solange die ursache der Doppelbilder nicht abgeklärt sind. Es ist echt verantwortungslos des Optikers, dir die Brille aufzuschwatzen (und da sag ich jetzt bewusst aufzuschwatzen) ohne zuerst eine Untersuchung zu empfehlen (Optiker ist halt doch kein Mediziner). Genau das sind die Fälle, wo die Differenzen und das Misstrauen zwischen den Augenärzten, Orthoptistinnen und Optikern steigen, wenn man von solchen Fällen hört! Ein akut aufgetretenes Doppelbild gehört immer abgeklärt!
Lg, Ulrike
Hallo,
hier muss ich mal den Optiker in Schutz nehmen. Petra hat ja Mediziner aufgesucht (Augenarzt und Notaufnahme in Klinik) - und es ist wohl der Job der Ärzte wenn z.B. Verdacht auf MS (oder anderes) vorliegt weitere Untersuchungen einzuleiten(die sind dafür ausgebildet) und nicht der des Augenoptikers. Hier liegt nicht ein Fehler des Augenoptikers vor, sondern bei den behandelnden Medizinern(falls es einen Fehler gibt - wir waren ja nicht dabei).
Aber Mediziner sind halt auch nur Menschen!
Wenn ein Kunde mit diesen Beschwerden kommt, wird kein AO auf eigene Faust ohne med. Vorabklärung eine Prismenbrille verkaufen.
Mit freundlichen Grüßen
Georg Scheuerer
Hallo Georg,
Zitathier muss ich mal den Optiker in Schutz nehmen. Petra hat ja Mediziner aufgesucht (Augenarzt und Notaufnahme in Klinik) - und es ist wohl der Job der Ärzte wenn z.B. Verdacht auf MS (oder anderes) vorliegt weitere Untersuchungen einzuleiten(die sind dafür ausgebildet) und nicht der des Augenoptikers. Hier liegt nicht ein Fehler des Augenoptikers vor, sondern bei den behandelnden Medizinern(falls es einen Fehler gibt - wir waren ja nicht dabei).
Aber Mediziner sind halt auch nur Menschen!
Eben deshalb, und weil wir doch alle wissen, wie menschlich besonders Fachidot-, äh, ärztInnen sind, kann mich das grenzenlose Vertrauen nur wundern, dass hier in AA und Notaufnahme gesetzt wird.
Wie Ulrike schon andeutete, haben beide keine ausreichenden Kompetenzen im Bereich der Neurologie oder sonstigen speziellen Beschwerdebildern, mit denen sie vielleicht auch nicht tagtäglich zu tun haben.
Man kann dem Optiker sicher keinen Fehler im rechtlichen Sinne vorwerfen, und man muss auch von seinen KundInnen eine gewisse Eigenverantwortung erwarten, die Petra zum Glück hier beweist.
Dennoch wünsche ich mir von der Augenoptik wie auch anderen Berufen eine gewisse Berufsethik, nach der das Wohl der KundInnen dem -durchaus berechtigten -Verkaufsinteresse nicht vollständig untergeordnet wird.
ZitatWenn ein Kunde mit diesen Beschwerden kommt, wird kein AO auf eigene Faust ohne med. Vorabklärung eine Prismenbrille verkaufen.
Sicherlich fragen die meisten danach, ob eine augenärztliche Untersuchung erfolgt ist.
Leider sehe ich aber bei so einigen MKH-Anwendenden die Einstellung erstmal Prismen probieren, wenn die nicht helfen, kann man immer noch nach anderen Ursachen suchen. Eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen AA und AO wird nicht nur durch die AA verhindert, sondern auch die Furcht der AO, ihre KundInnen den AA in die Arme zu treiben und sie dann zu verlieren.
Wie können die OptikerInnen verantworten, dass die Leute auf diese Weise davon abgehalten werden, nach anderen Beschwerdeursachen zu forschen und möglicherweise eine Krankheit nicht entdeckt wird? Ob die Prismen helfen, merkt man ja nicht immer schon nach wenigen Tagen.
Die Augenoptik erwartet von der Medizin, dass sie die Grenzen ihrer Zuständigkeit erkennt und die Prismenversorgung allein der Optikerzunft überlässt. So weit, so berechtigt. Mit genau dem gleichen Recht kann die Medizin aber von der Augenoptik verlangen, dass sie nur dann tätig wird, wenn geklärt ist, dass wirklich ein rein augenoptisches Problem vorliegt.
Petras Erfahrungen, die im Forum immer wieder auftauchen, zeigen nicht zuletzt, dass auch AO "nur Menschen" sind. Es sind nicht alle so verantwortungsvoll wie diejenigen, die hier schreiben. Zudem verfügt noch lange nicht jedeR, der einen Polatest besitzt, über die ausreichende Erfahrung, damit umzugehen. Ich selbst habe allein drei MKH-AnwenderInnen dieser Sorte erlebt und weiß von anderen Betroffenen aus dem Forum, dass sie ähnlich lange suchen mussten, bis sie sich in guten Händen fühlten.
Warum sorgt eigentlich die Optikerschaft nicht dafür, dass es eine Qualitätskontrolle der MKH-AnwenderInnen gibt?
Eine Ärztin darf auch nicht sofort nach der Ausbildung in eigener Verantwortung behandeln, sondern muss mehrere Praxisjahre unter Aufsicht absolvieren.
Wieso ist es dann möglich, dass ein Optiker, der vielleicht nur dreimal im Jahr einen Polatest macht und seit seiner Meisterprüfung vor 30 Jahre keinerlei Fortbildungen mehr absolvierte, weiterhin MKH anwenden darf?
Gerade wenn es sich um eine Methode handelt, bei der es noch keine ausgereiften Theorien gibt und es daher umso mehr auf die Praxiserfahrung ankommt?
Dieses Wort zum Sonntag wollte ich schon länger mal loswerden.
Danke fürs Zuhören,
Anna
Nun will ich mich doch auch zu Wort melden.
Ich dachte erst, es handelt sich um eine gestellte Finte, da hier medizinische Ansätze und augenoptische Problemstellungen wunderschön durcheinandergezwirbelt einherkommen und es sehr wohl Lösungsansätze zu beiden Seiten hin gibt.
Fakt Die grundsätzlichen Schwierigkeiten bestehen schon lange und wurden trotz medizinischer Abklärung nie ergründet bzw. auf eine Erkrankung hin gedeutet. Dies spricht, wenn man eine gewissenhafte Abklärung (z.B. in Richtung MS) voraussetzen könnte, für eine weit unkritischere augenoptische Bildlagestörung. Aber gerade die konsequente Durchführung entsprechender Untersuchungen muss in diesem Fall mit einem Fragezeichen versehen werden. Nun kommt ein akutes besonders visuell störendes Element hinzu. Umso dringlicher ist jetzt die medizinische Ausschlussdiagnostik, wie sie mit Recht von den Orthoptistinnen (Kerstinb und Arwen24) hier vertreten wird.
Besonders negativ wäre es in der Tat, wenn bei einer Erkrankung, das Einsetzen der Behandlung durch die Fertigungszeit der Brille, oder auch durch die Minderung von Beschwerden aufgrund der Brillenwirkung, hinausgezögert würde.
Wenn diese Abklärungen nicht zu einem krankhaften Befund führen, der umgehend einer Behandlung zuzuführen wäre, bleibt die augenoptische Variante als Lösungsansatz übrig.
Wichtig ist hier aber zusätzlich der Hinweis, dass auch bei MS, Schlaganfall etc. der hier eindeutig mitschwingende Anteil einer Winkelfehlsichtigkeit korrigiert gehört.
Deshalb ist die in Arbeit genommene Brille zwar kritisch zu betrachten (in meinen Augen besonders bezüglich der Messwerte), aber evtl. der erste positive Schritt zur Lösung altbestehender Problemfelder. Es wäre nun fatal, wenn durch falsche Beratung oder durch falsch ermittelte Messwerte (aus eigener Erfahrung werden anfangs oft noch zu geringe oder auch instabile Werte ermittelt) dieser Lösungsansatz über kurz oder lang verworfen würde.
Korrekt wäre der Kollege vorgegangen, wenn er das hier mittlerweile ausgetauschte Wissen weitergereicht hätte, aber nach Aufzeigen des augenoptischen Lösungsansatzes über prismatische Wirkungen, die Verbindung zu einem guten Neurologen geknüpft hätte. Denn, wie wir alle wissen hat die Lösung eines WF-Problems erstmal wirklich Zeit.
Wenn eine prismatische Lösung in einem solchen Fall ausgeführt werden soll, empfehle ich die Fertigung einer Interimsbrille mit refraktiven Werten (Sphäre/Cylinder) und einer Prismenfolie. Diese Lösung ist direkt nach einer Messung (bei vorbereiteten Verhältnissen) ausführbar und kann, da Wertänderungen innerhalb von Tagen erfolgen könnten, schnell verändert werden. Erst nach einer Stabilisierung der Werte ist eine brillenintegrierte Variante sinnvoll. So arbeite ich selbst auch mittels eines erhaltenen ärztlichen Konzils bei Patienten einer hiesigen Reha-Klinik (z.B. nach Schlaganfall mit bestehenden Doppelbildern).
Zuletzt ein Punkt zur Abbestellung. Da eine Brille ein Werklieferungsprodukt und keine Ware ist, wird eine Abbestellung mit Kosten verbunden sein. Besser ist es, die gelieferte Brille einem ehrlichen Funktionstest zu unterziehen. Fällt dieser positiv aus, ist diese Brille ja ebenfalls als Trägereinheit auch bei möglichen Wertänderungen mit Prismenfolien nutzbar und bietet den Vorteil, dass diese Folien nur entsprechend geringere Werte beinhalten.
Fällt der Funktionstest negativ aus, ergeben sich durch Wandlung und / oder Rückgabe für den Kunden rechtlich klare Verhältnisse. Da der Kollege hier leider zu schnell vorgeperscht ist, trägt er auch das Hauptrisiko. Es wäre aber wirklich schade, wenn der zumindest im Teilansatz richtige Weg nun zerredet und im schlimmsten Fall gar zerstört würde.
Hallo Herr Mosch,
was ich nicht verstehe (und allgemein gefragt, jetzt nicht direkt auf Petra bezogen) wieso sollte jemand mit Sehstörungen wie intermittierende Diplopie aufgrund eines Hirnprozesses oder Migräne zugleich auch eine "Winkelfehlsichtigkeit" haben?? Intermittierende Doppelbilder, Kopfschmerzen und Blendempfindlichkeit müssen nicht zwangsläufig durch ein latentes Schielen verursacht werden. Auch andere Erkrankungen, z.B. Migräne, verursachen ebenso genau diese Beschwerden. Auch eine Migräne kann über Jahre bestehen, auch Kinder können daran erkranken. Dennoch kann dem Migränepatienten nicht mit einer Prismenbrille sondern nur in einer Schmerzambulanz geholfen werden. Zusätzlich wird der Begriff "Migräne" von vielen Patienten auch für Spannungskopfschmerz oder auch Asthenopien verwendet. Wie also differenziert der Optiker bei den o.g. Beschwerden z.B. eine Migräne oder ein latentes Schielen? Da habe ich nicht so selten den Eindruck, daß da von einigen Optikern nicht ganz so genau nachgefragt oder zu den entsprechenden Fachärzten verwiesen wird. Besteht da nicht eine Gefahr, zu schnell ein latentes Schielen mit Asthenopien zu diagnostizieren? (Was meiner Ansicht nach bei einer Migräne vielleicht ärgerlich ist, bei anderen Erkrankungen aber auch zu gefährlichen Verzögerungen führen kann).
Speziell bei Petra scheint die Prismenbrille ja nun doch nicht die Beschwerden zufriedenstellend zu mindern. In meinen Augen sollte sie zuerst eine fachärztliche Untersuchung bekommen. Erst beim Feststellen bzw. Ausschließen von Erkrankungen und ggfs. deren Behandlung sollte an eine weitere Therapie (z.B. ein Prismenausgleich) gedacht werden. Bei z.B. stetiger Verschlimmerung oder Schiel:wink:elschwankung bringt alles Ausgleichen mit Prismen keinen dauerhaften Effekt. Warum also sollte Petra jetzt die Prismenbrille ausprobieren. Leuchtet mir nicht so ganz ein.
Hallo Kerstinb,
Deine Stellungnahme hat drei Aspekte
1) Die der Abklärung Hier liegen wir jedenfalls auf einer Linie, wie mir scheint.
2) Die Nutzung augenoptisch bizentraler Bildlagekorrektion Hier wird leider von der "Medizin", die therapeutische Diagnostik mittels Prismen und eine augenoptische Korrektion ständig durcheinander gewirbelt. Dies geschieht übrigens schon bei einfachen sphärischen Wirkungen!
So wird in der "Medizin" wird z.B. ein künstlich erhöhter sph. Wert benutzt, um ein Innenschielen aufzubrechen. Hier wird die Sphäre ein Mittel zum Zweck von (...). Ein Augenoptiker darf so niemals handeln, ich hoffe, Sie verstehen. Er korrigiert auf Sehschärfe und kennt dabei die wesentlichen Eckwerte. Ähnlich sieht es erst recht bei prismatischen Wirkungskomponenten aus.
3) Die der (Aus-)Wirkungen Wenn ein "Kranker", z.B. ein Diabethiker eine "augenoptische Korrektion" braucht und nutzt, wird er seinen Diabethes behalten. Dennoch könnte der Insulinbedarf sinken, da der Stressfaktor (auch ein Diabethiker hat bis nahe einer Erblindung, in seinem Sehsinn seine wichtigste Informationsquelle nach außen) bei entsprechend verringertem Anstrengungsfaktor SEHEN, positiv zu Buche schlägt. Das sich hier gerade auch korrigierte WF-Komponenten auswirken, ist für mich persönlich erwiesen. Der Fehler in der Denke ist nun in der Medizin, hier Therapeutik zu sichten, dies ist mitnichten der Fall. Es handelt sich immer nur um eine ortsrichtig korrigierte Bildlage (und ich schränke hier bewußt ein "zum Zeitpunkt der Messung").
Es ist nicht nachweisbar, dass durch die Korrektion von ortsrichtiger Bildlage in den Augen das bildverarbeitende System unseres menschlichen Organismus Schaden nehmen könnte. Es gibt weitaus eher die begründete Annahme, dass der Verbrauch von Insulin, Schmerzmitteln, Rilalin u.a. weit reduzierter eingesetzt werden könnte. Es liegt an uns, hiermit sachlich aber korrekt umzugehen.
Ortsrichtige Bildlage in allen drei Wirkungsdimensionen, läßt sich vielfach, zumindest für zentrale Bereiche, auffinden und korrigieren. Dies übt teilweise auf Lähmungskomponenten zugeordnete Faktoren einen stabilisierenden Einfluss aus. Es gibt hier meineserachtens nach noch viel Brachland. Die Angst ständig ansteigender Werte scheint mir völlig falsch zu sein. Allerdings ist bei hohen Werten eine OP nicht immer zu umgehen. Sollte es hierzu berechtigte Kritik geben (aufgrund des Krankheitsbefundes und der Verfassung des Patienten), wäre durchaus eine Teilkorrektion der Bildlagefehler zu überlegen.
Hallo ihr beiden,
eine vielleicht klärende Nachfrage
Meines Erachtens geht es hier um verschieden Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge, die man trennen muss.
1. Eine Krankheit (z.B. Migräne, Grippe, MS) löst eine WF aus, die vorher *nicht* da war.
2. Eine Krankheit schwächt den Körper und führt deshalb dazu, dass eine bereits vorhandene WF nicht mehr so gut kompensiert werden kann und zu Beschwerden führt.
3. Die WF selbst führt zu erheblichen Befindlichkeitsstörungen wie Migräne etc. und beansprucht möglicherweise Energien, die dem Körper fehlen, um krankhafte Störungen an anderer Stelle in Schach zu halten.
Dass Prismen im 2. und 3. Fall helfen können, ohne jedoch eine ursächlich heilende Wirkung zu haben, dürfte wohl unstrittig sein.
Was aber ist mit dem ersten Fall? Ist das nicht genau die Situation, in der AO Gefahr laufen, ihre Kompetenzen zu überschreiten, wenn sie nicht auf medizinische Abklärung dringen?
Eine Prismenkorrektion mag zwar keinen dauerhaften Schaden anrichten, aber der Schäden läge dann darin, dass nicht weiter nach den wirklichen Ursachen der Beschwerden geforscht wird.
Was mich in dem Zusammenhang auch interessiert wie gut sind MKH-Anwender dazu ausgebildet, mögliche andere Beschwerdeursachen von WF abzugrenzen? Würde ein versierter MKH-Anwender in jedem Fall erkennen, ob eine vermeintliche WF möglicherweise erst durch eine Krankheit verursacht wurde?
Wenn ich Petra auch wünsche, dass sie ihre Probleme gar nicht erst bekommen hätte, so haben sie doch den guten Nebeneffekt, dass die beiden Berufsgruppen es schaffen, sich sachlich auszutauschen.
Mir scheint, dass da auf beiden Seiten viel Unkenntnis über das Vorgehen der jeweils anderen Seite herrscht. Ist am Ende der Grund für die gegenseitige Skepsis gar nicht, dass die "falsche" Methode angewendet wird, sondern dass man darüber falsch informiert war?
Schön wär's.
Grüße,
Anna
Hallo Paul-Gerhard,
gestatte mir trotz der sehr ausführlichen Antwort noch eine Nachfrage
Zitat
2) Die Nutzung augenoptisch bizentraler Bildlagekorrektion Hier wird leider von der "Medizin", die therapeutische Diagnostik mittels Prismen und eine augenoptische Korrektion ständig durcheinander gewirbelt. Dies geschieht übrigens schon bei einfachen sphärischen Wirkungen!
So wird in der "Medizin" wird z.B. ein künstlich erhöhter sph. Wert benutzt, um ein Innenschielen aufzubrechen. Hier wird die Sphäre ein Mittel zum Zweck von (...). Ein Augenoptiker darf so niemals handeln, ich hoffe, Sie verstehen. Er korrigiert auf Sehschärfe und kennt dabei die wesentlichen Eckwerte. Ähnlich sieht es erst recht bei prismatischen Wirkungskomponenten aus.
Bedeutet das etwas, dass Prismen von der Medizin auch therapeutisch eingesetzt werden können (auch wenn AO das natürlich nicht dürfen)? Oder worauf zielt die Analogie der künstlich erhöhten Werte, um ein Schielen "aufzubrechen"? Was kann man mit "prismatischen Wirkungskomponenten" therapeutisch bewirken?
Wenn es tatsächlich so wäre, dass Prismen auch zur Therapie eingesetzt werden könnten, würde das ein ganz anderes Licht auf die krankenkassenrechtlichen Abgrenzungsfrage werfen, ob Prismen als Heil- oder Hilfsmittel einzustufen sind.
Ich hoffe, ich habe jetzt nicht in ein Wespennest gestochen.
Es muss meines Erachtens auch nicht immer PG allein sein, der sich den heiklen Fragen stellt...
Grüße,
Anna
Hallo Anna,
ein guter Freund von mir hat MS. Die medizinische Diagnostik hat dies jahrelang nicht bestätigen wollen, obwohl der Verdacht über etwa zwei Jahre diskutiert wurde.
Schon vor dem Verdacht auf MS habe ich Ihm prismatische Korrektionen mit seiner Myopie angemessen. Über Jahre haben wir jetzt die anfänglichen Werte relativ stabil halten können. Es gibt ähnliche Fälle.
Hätte ich seine Versorgung ablehnen sollen?
Ich denke nicht! Das ein erwarteter komplett positiver Bezug ausblieb, ist krankheitsbedingt hinnehmbar. Eine Verweigerung der Korrektion aller beteiligter Bildlagefehler, wäre in meinen Augen schlimmer gewesen. So hat er noch ca. zwei Jahre länger als Lehrkraft fungiert, was bei seinen visuellen Problemen sonst kaum möglich gewesen wäre. Erst als sich wesentliche Funktionsverluste in Armen und Beinen einstellten, wurden seine eigenen Befürchtungen medizinisch ernst genommen und diagnostisch später dann bestätigt.
Zu Deiner 2. Frage
Hier hast Du ins Schwarze getroffen.
"Therapeutische Prismen", wie sie die Heil- und Hilfsmittelrichtlinien benennen, haben "nicht" die ideale Bildlagekorrektion im Auge (Unserer Überzeugung nach wird diese allein durch die "Messung nach MKH", deren Ergebnis die "Winkelfehlsichtigkeit" ist, ermittelt). Alle medizinischen Verfahren korrigieren "Stellungs:wink:el der Augen", häufig eben auch dann, wenn "keine funktionelle Zusammenarbeit im bildverarbeitenden System" erkennbar ist. Hier haben die "Therapeutischen Prismen" ihre Qualifikation und Hintergründe.
Völlig logisch wird deshalb die Ermittlung nach MKH und der Begriff der Winkelfehlsichtigkeit auch weithin abgelehnt und in der Medizin nicht verstanden. Der Annahme aber, durch andere Messmethoden gleiches ermitteln und bestimmen zu können, tritt die MKH seit Jahrzehnten entgegen. Ein anderes Messverfahren hat andere Ergebnisse, dies gilt in der Physik und Technik uneingeschränkt.
Hallo Paul-Gerhard,
Zitatein guter Freund von mir hat MS. Die medizinische Diagnostik hat dies jahrelang nicht bestätigen wollen, obwohl der Verdacht über etwa zwei Jahre diskutiert wurde.
Schon vor dem Verdacht auf MS habe ich Ihm prismatische Korrektionen mit seiner Myopie angemessen. Über Jahre haben wir jetzt die anfänglichen Werte relativ stabil halten können. Es gibt ähnliche Fälle.Hätte ich seine Versorgung ablehnen sollen?
Ich denke nicht!
In diesem Fall sicher nicht, weil die Korrektion ihn anscheinend nicht davon abgehalten hat, weiter nach medizinischen Ursachen zu suchen.
Nach allem, was du schreibst, bin ich mir auch sicher, dass *du* ihn zu einer ärztlichen Abklärung gedrängt hättest, wenn er es nicht schon von sich aus gemacht hätte.
Was ich möchte Dass alle AO genauso verantwortungsvoll handeln, denn ich kann mir ebenso gut Fälle vorstellen, die nach einer ersten Besserung durch die Prismen _nicht_ nach weiteren Ursachen gesucht und damit die notwendige Behandlung verzögert hätten.
Und was, wenn die Sehstörungen gar nicht ursächlich auf eine WF zurückgegangen wären? Hätte ein AO allein das erkennen können?
Grüße,
Anna
hallo Anna,
ich stimme dir voll und ganz zu!
1. Der Augenoptiker darf nur tätig werden wenn sicher ist das ein augenoptisches Problem vorliegt (sprich falsche Bildlage)
Wenn das nicht immer eingehalten wird ist das schlimm und ich kann echt auch gut die Sekpsis von ophthalmologischer Seite verstehen
2. Die Ausbildung zum AO-Meister ist reformbedürftig - und wird auch ständig reformiert - es läuft nur zu langsam
Pflichtforbildungen wäre wünschenswert,ebenso mehr Pflichpraktikas mit "richtigen" Klienten
3. Auch wir "Augenoptiker" sind Menschen (die meisten zumindest glaub ich)-also passieren Fehler - leider auch bei mir
4. wenn mal die interdiszplinäre Zusammenarbeit nicht funktioniert liegt die Schuld selten bei einer Berufsgruppe!
(wobei die Zusammenarbeit auch sehr oft gut funktioniert - das liegt dann an alle beteiligten Berufsgruppen)
ich muss meinen Satz korigieren
Wenn ein Kunde mit diesen Beschwerden kommt, werden die meisten AO keine Brille auf eigene Faust ohne med. Abklärung anfertigen.
und ich danke für deinen interessanten Beitrag
ich wünsche allen eine schöne Woche
Grüße
Georg Scheuerer
Hallo Anna,
Ich denke, die Störungen gingen ursächlich auf die MS zurück, da die Werte (von der Wirkung her) sonst gut kompensierbar gewesen wären.
Wie man nun damit umgeht, ist immer eine Frage des Erkennens, der Beziehung usw. Es ist ein Vorrecht unseres nichtmedizinischen Berufes, uns im Wesentlichen um das Problem kümmern zu dürfen, welches uns unser Kunde anvertraut. Nicht jeder Kunde wird uns, (selbst auf Nachfrage hin) offenbaren wollen, das er krebskrank ist. Er ist dazu keinesfalls verpflichtet. Wir haben der Situation angepasst, eine ordentliche Messung und eine entsprechend bestmögliche Brille zu fertigen. Dafür setzen wir uns ein.
Hallo Allerseits,
daß hier keine Missverständnisse aufkommen kein Augenarzt oder eine Orthoptistin vernebeln einem Patienten den Visus mit überkorrigierenden Hyperopiegläsern um ein Innenschielen zu korrigieren. Allerdings ist es bei einigen Innenschielformen durchaus möglich, mit der optimalen Hyperopiekorrektur den Schiel:wink:el auf 0° bzw. auf, falls vorhanden, einen angeborenen Mikrostrabismus zu entspannen, ohne daß eine zusätzliche Prismenkorrektur nötig wäre.
Hallo Anna,
eine Migräne oder andere Erkrankung löst keine "Winkelfehlsichtigkeit" aus. Die Doppelbilder haben andere Ursachen, bei einigen Migräneformen z.B. eine Lähmung der Augenmuskeln während der Kopfschmerzepisoden. Außerhalb der Migräneanfälle ist der Patient beschwerdefrei (vorausgesetzt, er hat nicht noch zusätzlich ein latentes Schielen mit Asthenopien).
Auch eine MS kann eine "Winkelfehlsichtigkeit" nicht auslösen. Hier bestehen oft Störungen der motorischen Zentren des Gehirns. Dadurch kommt es zum Schielen mit Diplopie, ggfs. Augenzittern usw. Das würde ich auf keinen Fall als latentes Schielen oder "Winkelfehlsichtigkeit" bezeichnen. "Winkelfehlsichtigkeit" ist meines Erachtens ein ungenauer Begriff. Der Begriff beschreibt nicht, welche Ursache das latente Schielen hat, welche Form des Schielens (Horizontal oder vertikal) vorliegt. Daher kann ich mich weiterhin nicht mit diesem Begriff anfreunden.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo AO aller Bundesländer,
ZitatDer Augenoptiker darf nur tätig werden wenn sicher ist das ein augenoptisches Problem vorliegt (sprich falsche Bildlage)
Wenn das nicht immer eingehalten wird ist das schlimm und ich kann echt auch gut die Sekpsis von ophthalmologischer Seite verstehen
Was mir nach allen Andeutungen zur prekären rechtlichen Situation der AO hier und andernorts immer noch nicht ganz klar ist
Was genau ist an dieser Forderung rechtlich festgelegt?
Sind AO gesetzlich verpflichtet, ihre KundInnen zum AA zu schicken, bevor sie erstmals Prismen abgeben? So wie sie es bei anderen ersten Korrektionen anscheinend auch tun müssen?
Oder bleibt es allein ihrem Ermessen überlassen, ob sie das tun, allerdings unter dem Damoklesschwert, dass sie belangt werden können, wenn tatsächlich eine krankhafte Störung vorlag?
Oder können sie auch im letzteren Falle nicht belangt werden, weil sie für krankhafte Störungen nicht zuständig sind und Prismen überdies keine medizinische Wirkung haben (sollen)?
Gibt es da nicht rechlichten Klärungsbedarf? Oder ist den AO eine Grauzone lieber, weil eine rechliche Klärung ihren Freiraum über Gebühr einzuschränken droht?
Für Außenstehende ist es jedenfalls nicht immer leicht nachzuvollziehen, was nun dahinter steckt.
Es wäre aber gut zu wissen, damit wir besser verstehen können, warum manche AO sich im einen Fall weit vorwagt, ein anderer im nächsten aber jede Aussage verweigert; oder was an den Argumente der AA außer den berufspolitischen Interessen noch dran sein könnte, wenn sie den AO Kompetenzüberschreitung vorwerfen;oder welche Kompetenzen ich als Kundin bei den AO überhaupt erwarten kann (erzählt ein AO mir z.B. deshalb nichts über OP-Risiken, weil er dann seinen Zuständigkeitsbereich überschreitet, oder hat er einfach keine Ahnung davon? Oder verschweigt er mir sogar absichtlich etwas, damit ich keine kalten Füße bekomme und die Winkelbrille in die Ecke schmeiße?)
Wie auch immer zeigen mir die Diskussionen über die Fachgrenzen hinweg auf jeden Fall, dass es nicht nur eine Finte sein muss, wenn, wie Paul-Gerhard es ausdrückte,
"hier medizinische Ansätze und augenoptische Problemstellungen wunderschön durcheinandergezwirbelt einherkommen".
Ich bin jedenfalls froh, dass ihr das differenziert seht und danke euch für die schnellen Antworten!
Anna
Soweit ich weiß, ist Migräne kein eigenständiges Krankheitsbild?! Liege ich da falsch? Schmerz ist auch keine Krankheit, sondern ein Symptom.
Wir alle wissen, welche Purzelbäume hinsichtlich der Diagnostik und "Heilung" der Migräne angestellt werden. Es gibt vielerlei Auslöser, teilweise echte Kranheiten, die Migräne auslösen, aber genauso vielen Patienten kann auf Dauer nicht geholfen werden, außer durch Schmerzmitteln.
Ich war selber so ein Fall. Ich kenne mittlerweile persönlich 8 weitere Betroffene Erwachsene. Wir rannten von Hinz nach Kunz. Frage Spannungskopfschmerz oder echte Migräne. Wir wurden in die Röhre geschoben, uns kam sämtliche Diagnostik zuteil. Es wurde kein organischer Befund festgestellt. Irgendwann hieß es, wir seinen eben hysterisch, wenig belastbar oder zur Zeit unter massiven Stress.
Sorry, wenn ich das nun so sage, aber ich darf es, ich bin schließlich Betroffene MEINE Migräne und die der 8 anderen ist WEG, seit wir die prismatische Korrektion tragen!!!! Und das war mein Hauptübel (auf das räumliche Sehen kann ich gerne verzichten und meine Schusseligkeit begleitet mich nunmal schon mein Leben lang). Ich ging nicht wegen der Migräne zur Augenmessung, sondern als Testperson für meine Kinder. Mir wurde eine Winkelfehlsichtigkeit bescheinigt, ich ließ die Brille anfertigen und stellte Tage später fest, dass ich keine Kopfschmerzen mehr habe. Jetzt, wo ich mehr weiß über die Wf. und mir ein Optiker diesen Bildlagefehler mit aller Konsequenzen für die Sehverarbeitung im Gehirn aufgezeigt hat, kann ich Eins und Eins zusammenzählen und mir sehr wohl erkären, welchen Stress ich hatte, der meine Kopfschmerzen auslöste...
Auch ich habe oben erwähnt, dass natürlich erst alle medizinischen Aspekte bei Petra abgeklärt werden müssen, aber wenn da nichts weiter zu finden ist, kann ich mir auch sehr gut ihre Probleme erklären, die durch eine Wf. herrühren könnten.
Gruß
Kerstin
Hallo Kerstin,
Zitatdaß hier keine Missverständnisse aufkommen kein Augenarzt oder eine Orthoptistin vernebeln einem Patienten den Visus mit überkorrigierenden Hyperopiegläsern um ein Innenschielen zu korrigieren.
Ein Innenschielen vielleicht nicht, eine Esophorie schon. Mir (und anderen aus dem Forum) wurden jedenfalls sowohl von einer Sehschule als auch der Uniklinik nahegelegt, mir eine Lesebrille mit Unterkorrektur der Myopie anzuschaffen.
Würdest du das auch befürworten?
Gruß,
Annadie euch jetzt erstmal in Ruhe lässt
Hallo Kerstin,
Migräne ist sehr wohl ein eigenständiges Krankheitsbild. Es gibt für Migräne und Migräneähnliche Erkrankungen sogar eine spezielle Klinik in Kiel.
Was Du hattest, war meines Erachtens nach eher keine Migräne sondern asthenophische Beschwerden aufgrund eines latenten Schielens. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Nach den Aussagen zu schließen, ist wahrscheinlich nicht jedem klar, welcher Kopfschmerz als Migräne bezeichnet wird. Das kommt wahrscheinlich daher, daß viele bei Kopfschmerzen sofort von einer Migräne reden, nicht nur Betroffene.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo Kerstinb
es wird in Eso-WF; Exo-WF; Hypo-WF (R/L) und Kombinationen derselben unterschieden, wie beim Strabismus. Dazu kommen die FD1 und die FD2 erster bis mindestens siebter Unterart. Analog zum Microstrabismus "hier etwa ab vierter Unterart", fügen manche eine achte und neunte Unterart an. (Andere Messtechnik, andere Ergebnisse, andere Namen)
Namen gibt es also wirklich genug!
Zusammen mit den medizinischen Benennungen wird es dann zu einem heillosen Unterfangen. Das kennen wir ja - und es hilft uns in der Sache so nicht weiter.
Deshalb bleibt der Anspruch der Augenoptik bestehen, mittels MKH Bildlagefehler in allen drei Raumkoordinaten bestmöglich auszugleichen. Letztlich immer im Interesse des Betroffenen selbst. Und unabhängig davon, ob dieser gerade gesund oder krank ist.
Dabei entwickelt der Augenoptiker eine ganz normale Fürsorgepflicht, wie jeder andere NÄCHSTE auch, um gewisse erkennbare Fakten mitzuteilen und auf das Verständnis des Betroffenen hin zu reflektieren. Im Grenzfall wird er sogar seine Leistung verweigern. Mehr darf und kann aber von einem nichtmedizinischen Beruf nicht erwartet, aber auch nicht gefordert werden.
Zu einer Korrektion von Bildlagefehlern selbst, ist jedoch medizinischer Sachverstand nicht erforderlich, und demnach auch nicht zuständig. So sagt es die Rechtsprechung, seit über dreizig Jahren. Die Korrektion aller drei Bildlagefehler wird niemals zum Auslöser einer Krankheitsverschlimmerung geraten, das jedenfalls ist in der Vergangenheit bei aller Ablehnung noch nie publiziert worden.
Der oft angeführte Punkt, man treibe jemand "in das Schielen", übersieht jedenfalls den gravierenden Unterschied in der funktionell eingerasteten Zusammenarbeit der Bildverarbeitung des Sehens und die visuell gebesserte Erfahrungswelt (sonst würde eine solche Korrektion abgelehnt), gegenüber dem einäugigen Erleben des echten Schielers, bzw. alternative seiner sonst bestehenden Doppelbildwahrnehmung. Gerade dieses Thema zeigt jedoch, dass hier immer voneinander gelernt werden kann und muss.
Nachtrag als Hinweis Es gibt eine alte Empfehlung, (spätestens) ab einer FD2 fünfter/sechster Unterart in Kooperation mit einem Facharzt für Augenheilkunde zu handeln. Hier wird einem möglichen reinen Microstrabismus, der in seiner "Definition" nicht korrigierbar ist, Rechnung getragen.