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Kerstin Harms schrieb
Bitte, gern geschehen vor einem Jahr hätte ich das noch nicht hingekriegt. Ich durfte hier viel lernen, was ich gerne weitergebe, wenn ich es denn kann...ich teile gern
LG
Kerstin
Ich bin total begeistert wie Sie die Sache hier meistern und sogar mich, das muss ich neidlos eingestehen, links ohne Mühe überholen.
Sie halten wirklich Wort und informieren sich um anderen hier im Forum auch zu helfen. Der nächste IVBV-Preis müsste wirklich als Anerkennung Ihrer Leistungen an Sie gehen. Wenn ich den vergeben könnte, sofort!!!
War der Bücherlink im Anwenderforum also nicht ganz vergebens. Dem, den er galt, hält ja nichts davon und so schmort er in seinem eigenen Saft weiter. Da können wir nichts machen. Weiterbildung ist nicht jedermans Ding.
Ich danke Ihnen, liebe Kerstin.
Herzlichst
Ihre
A.M.
Hallo,
Nicoles Rechnung ist richtig. Die gesetzliche Kasse zahlt füe einen Patienten pro Quartal ca. 19 €, egal, welche Normalleistungen der Arzt abrechnen kann.
Dafür gibt es bei den Augenärzten IGEL (individuelle Gesundheitsleistungen), die jeder Patient selbst zahlen muß, ohne diese IGEL kann auch ein Augenarzt nicht mehr überleben.
Ich kann nur hoffen, daß sich in absehbarer Zeit alle Optiker darin einig sind, daß Arbeit Geld kostet und daß sich auch die Spreu vom Weizen trennt, nämlich Augenprüfung und Sehberatung durchgeführt von einem Augenoptikermeister, der sich regelmeäßig weiterbildet und auf der Gegenseite häufig Augenoptikergesellen mit einem Crashkurs in Refaktionsbestimmung oder auch Meister, die keine Lust auf Weiterbildung haben.
So eng sehe ich das.
Hallo Hanco,
Du hast gut recherchiert!
Augenärzte kennen den Begriff latentes Schielen (Heterophorie), erachten dies aber grundsätzlich nicht als behandlungsbedürftig. Wenn das latente Schielen Beschwerden macht, spricht man von Pathophorie. Hat ein AA eine Orthoptistin mit in der Praxis, die ja für die Korrektur des Schielens da ist, gibt er den Patienten dann in ihre HÄnde. Bei den Orthoptistinnen ist es wie bei allen Berufsständen auch. Jeder hat auch seine Ideologien, bewährten Methoden, usw. Manche sind bestrebt, sich weiterzubilden und auch einmal über den Tellerrand hinauszusehen, andere nicht.
Ich kenne Othoptistinnen, die der MKH-Methode gegenüber aufgeschlossen sind, ich kenne aber auch andere. Wir hatten diesbezüglich hier im Forum vor ca. 1,5 -2 Jahren rege Diskussionen diesbezüglich, mit Beteiligung von Orthoptistinnen.
Die MKH-Methode wurde von einem Optiker entwickelt. Sie ist sehr zeitintensiv und aufwendig. Ein Arzt kann damit kein Geld verdienen...Außerdem ist der Fachmann für gutes Sehen der Optikermeister, der Fachmann für ein krankes Auge der Augenarzt. Ein Optikermeister hat in der Regel jahrelang gelernt und studiert, während ein AA die Augenglasbestimmung im Studium in wesentlich geringerem Umfang betreibt. Allerdings gibt es in Deutschland ein handvoll Augenärzte, die sich der MKH-Methode verschrieben haben. Das heißt, sie beherrschen die Meßmethode (Weiterbildung!) und wenden sie auch an. Insofern kann das Ganze keine Scharlatanerie sein. Es ist vielmehr ein Politikum, was schade ist, denn der Patient leidet am meisten. Früher wurde Akkupunktur auch als Scharlatanerie abgetan, heute gibt es Ärzte, die sie anwenden und eine Zeitlang zahlten auch die Krankenkassen. Brillen sind nur noch Hilfsmittel, und deshalb nicht mehr im Leistungskatalog der Krankenkassen vorhanden. Wenn ich meine Gläser eh selber bezahlen muss, warum soll ich dann noch 10 Euro Praxisgebühr beim AA bezahlen, der eine Augenglasbestimmung durchführt, die mein Optiker viel besser beherrscht? Also gehe ich gleich zum Optiker meiner Wahl...
Kennst Du einen guten MKH-Anwender in Deiner Nähe? Ansonsten schaue mal bei www.selbsthilfegruppe-:wink:elfehlsichtigkeit.de vorbei oder auf den Seiten der ivbv.org.
Viele GrüßeKerstin
Übrigens In jeder Gleitsichtbrille sind auch Prismen, wusstest Du das?
Hallo Eberhard,
ZitatOriginal erstellt von Eberhard LuckasBei allem ist entscheidend, wie intensiv Weiterbildung betrieben wird.Bei den Selbsthilfegruppen gibt es die Möglichkeit, schwarze Schafe von den weißen zu trennen, aber nur, wenn die Erfahrungen weitergegeben werden. und nicht jedes schwarze Schaf bleibt schwarz. Was hilft da wirklich?
Am einfachsten für mich als Kundin wäre es, wenn ich im Laden neben dem Meisterbrief Aushänge sehen könnte, auf denen die Teilnahme an diversen Weiterbildungen oder auch die Verpflichtungserklärung gegenüber der ivbv dokumentiert wäre. Vielleicht auch unabhängig davon eine Art Erklärung, welchen Gütekriterien sich dieser Laden freiwillig unterwirft. Allerdings werdet ihr sicher auch eure Gründe haben, das Thema MKH nicht so an die große Glocke zu hängen.
Da finde ich den Erfahrungsschatz der Selbsthilfegruppe sehr wertvoll.
Mir schwebt derzeit vor, vor Ort so etwas wie eine Anlaufstelle für Betroffene einzurichten, die z.B. beim hiesigen Gesundheitszentrum und verwandten Selbsthilfegruppen wie ADS bekannt ist. Da kann man u.a. die auch Erfahrungen mit schwarzen und weißen Schafen vor Ort sammeln und weitergeben, ohne es an die große Glocke hängen zu müssen und sich damit dem Verdacht der Schleichwerbung auszusetzen. Vielleicht würde es auch schon reichen, den Kriterienkatalog der Selbsthilfegruppe zusammen mit einer Liste der MKH-Anwendenden vor Ort bekannt zu machen. Das scheint mir jedenfalls eine relativ praktikable Alternative zu sein, solange es keine lokale SH gibt.
Vielleicht hat hier noch jemand Erfahrungen in der Hinsicht gesammelt?
Grüße,Anna
@Shorty!
Was du streiten nennst, nenne ich diskutieren. und daß es bei einer Diskussion auch mal etwas "lauter" wird ist doch normal. Oder? Ach ja und.. Ich habe niemandem gedroht! Was glaubst du denn wofür das steht? Das gilt auch für dich Lucccy! Wenn ich ein Smily oder ähnliches dahinter setze meine ich`s nicht böse. Dafür sind die Dinger ja da! und du hast schon recht. Wir hätten beide mehr nach fragen sollen um hier einen sicheren Tip abgeben zu können. Aber wir konnten zumindest sagen daß ein Gleitsichtglas bei einer solchen Glasstärke machbar und auf jeden Fall ästhetischer ist. und ich denke darum ging es rr-8,25 auch mit! Vielleicht beantwortet er uns ja auch noch unsere Fragen? und wir können noch mehr dazu sagen. ..Nochmal zu dir Shorty! Diese Diskussion ist für den Laien sicher schon lange uninteressant geworden, weil er wohl gar nicht versteht worum`s überhaupt geht. Aber dieses Forum ist nicht nur für Laien da! Die Experten wollen auch mal etwas diskutieren. und niemand kann alles wissen! Auch unsere "absoluten Experten" nicht. Wenn du mal in mein Profil siehst, wirst du sehn daß ich zur Zeit noch die Weiterbildung zum Meister mache. Ich sehe das hier für mich auch als Gelegenheit mich weiter zu bilden und auch mal andere Sichtweisen kennen zu lernen. Wenn das ein Problem ist müßt ihr`s nur sagen. Denn ich will hier keinen nerven!
MfG MM
PS Sind wir jetzt alle wieder Freunde oder was is los?
Hallo Paul-Gerhard,
danke für die Fokussierung. Genau das wollte ich eigentlich auch sagen.Sicherlich kann man die, sich ernsthaft bemühenden und "wirklich guten" MKH-Fachleute in Deutschland z.Z. noch an den Händen abzählen -eher weniger.
Es ist doch für einen AO ziemlich einfach sich ein Polatestgerät anzuschaffen und sich dann MKH-Optiker zu nennen. Betriebswirtschaftlich liegt er damit auf der richtigen Seite und er braucht zum Überleben nur noch ganz normal seinen Job zu tun. Die Nachfrage nach Sehhilfen ist sicher auch stetig-steigend. So richtig gut braucht er doch gar nicht zu sein, denn die Vielzahl der eigentlichen WFS-Kunden (70-80% aller Kunden) merkt ja nicht, welche Kraft sie zum Fokussieren eines Bildes aufwenden müssen. Der "MKH-Optiker" wird nicht danach gemessen, wieviel Seminare er zur Weiterbildung er besucht hat und welche Kosten und Mühen er damit in Kauf genommen hat und nimmt. Am Ende verdient er auch nicht mehr als sein Kollege, der ganz normal 0-8-15 seinen Job verrichtet.Das eben gesagte trifft auch ganz besonders für die AÄ zu.
Jetzt habe ich noch eine Frage an dichWas bedeutet für mich "Eso-WF = innen Ruhestellungsfehler"?Ich komme jetzt nach ca. vier Wochen Gewöhnungszeit mit meinen 2 Pr Bi erst mal gut klar. Die Bilder -einzeln- sind jetzt auf beiden Augen gleich scharf, d.h. der Visus links verändert sich nicht mehr (was mein bisheriges Problem war).Bei langsamen wechselseitigem Abdecken der Augen merke ich, daß sich meine Sehachsen innen kreuzen.
Gruß
Wilfried
Hallo Carsten,
seit ich in Kiel bin befasse ich mich mit LowVision.Es werden demnächst 6 Jahre.Auch ich werde mich bald anerkannter Fachberater .... "schimpfen" dürfen.Meines erachtens sollten die Kriterien für diesen Titel höher angesetzt werden.Zu Deinem Beispiel Dumm gelaufen, denn Sepp ist mittlerweile anerkannter Fachberater, und Karla ist die gute Fee, aber ohne Aufkleber an der Ladentür.Gut, vielleicht etwas überzogen dargestellt, aber ich hoffe die Problematik ist erfaßt. Wenn's die "gute Fee" drauf hat - wozu braucht sie den Aufkleber - aber kann sie es wirklich? Weiterbildung hat sicher noch keinem geschadet. Zumal die Entwicklung nicht auf dem Stand (...Ihr letztes Wochendseminar hat Karla im Frühjahr 1998 besucht...)von 1998 stehen bleibt.
PS Kannst Du Dich noch an mich erinnern?
------------------Immer den Durchblick behalten!
Hallo Kati!Du solltest Dir einmal durch den Kopf gehen lassen, daß in diesem Forum hauptsächlich Fachleute schreiben, die ihr Geld im direkten Kontakt mit dem Kunden verdienen, und für ihre hoffentlich gute Arbeit dem Kunden gegenüber auch gerade stehen müssen. Ich möchte dies einmal Anpassverantwortung nennen.Diese Anpassverantwortung kann der Linsenversand nicht übernehmen. Er verläßt sich darauf, daß Augenärzte und -optiker den billig versorgten Kunden dann die notwendige Nachbetreuung zukommen lassen. Der Versandhandel selbst spart sich also die Kosten für Ausbildung, Weiterbildung, Anpassätze, Linsenlagerung, Ophtalmologische Geräte, Personal, Ladenöffnungszeiten, Miete, und und und. Jetzt kannst Du Dir vielleicht vorstellen, wie die Berufskollegen, die ihren Beruf so ernst nehmen und so engagiert sind, daß sie sogar nach Feierabend in solchen Foren ernstgemeinte und gute Ratschläge geben, über den Linsenversandhandel denken. Die Dame, die bei Lenscare, oder ähnlichen Anbietern mit ihrer freundlichen Stimme Deine Linsenbestellung am Telefon entgegennimmt wird jedenfalls mit fachlichen Rat und kompetenter Auskunft nicht dienen können, und sie wird bestimmt auch etwas besseres vorhaben, als sich nach ihren Telefonjob freiwillig mit Problemen von KL Trägern auseinanderzusetzen. Das tun glaube ich nur Leute, die ein ernstes Interesse an dem Fachgebiet und auch Spaß daran haben.Sollte also einmal darüber nachgedacht werden, ob man sich hier wirklich Tips für den Kauf im Internet erfragt, welche diejenigen beantworten sollen, die danach auf keinen Fall etwas davon haben. Trotzdem, und als kleine Belohnung für das aufmerksame Lesen Es gibt natürlich farbige torische Kontaktlinsen.
Dein Optiker berät Dich sicher gerne und ausfühlich, zeigt Dir vorher alle möglichen Farben, die Du natürlich auch erst einmal Probetragen kannst, um die Farbwirkung zu beurteilen.Diesen Service gibt es nicht bei Lenscare, Linsensuppe etc.
Viele Grüße
------------------Carsten Einsiedel...viel zum Sehen
Hallo Nina,
herzlichen Glückwunsch zu Deiner Berufswahl "Augenoptikerin".
Du hast damit nicht nur einen sehr vielschichtigen und interessanten Beruf gewählt, sondern hast zusätzlich allerbeste Chancen auch nach erfolgreich abgelegter Prüfung ein Stelle zu finden oder dich beruflich weiter zu bilden.
Die Wahl des Studiums basiert i.d.R. eher auf wissenschaftlich/technologischem Hintergrund während sich die Meisterprüfung tendenziell eher an handwerklich/kaufmännischen Inhalten orientiert. (Ich bin mir sicher, daß nach einer solchen Aussage auf beiden Seiten -Dipl.Ings und Meister- jetzt Kollegen sitzen, die die Zähne fletschen ;-)).
Mit beiden Qualifikationen ist es Dir grundsätzlich möglich zB. selbst Lehrlinge auszubilden, als Betriebsleiter ein Augenoptikfachgeschäft zu führen oder sogar selbst eins -Inhabergeführt- zu eröffnen.
Als Dipl.Ing. hast Du nicht nur sehr gute Chancen in der optischen Industrie, sondern auch - wie als AO-Meister auch - als Dozent/Lehrer einer Berufs- oder Fachschule.
Je nach Deinen persönlichen Wünschen ist eine Weiterbildung aber sicher spannend und lohnenswert.
Bis es soweit ist wünsche ich Dir noch viel Spaß an der Ausbildung und Freude im Beruf.
GrußYork MilchraumBrillengalerie, 75417 Mühlacker
------------------
Jan22 schrieb und weiter geht's, wobei ich nebenbei bemerken möchte, daß soeben die 30.000 der Anzahl der Besuche von diesem thread überschritten wurde, nicht schlecht, was
Schach-Turnier
Am Ende eines einrundigen Jeder-gegen-Jeden-Schachturniers ergab sich die
Siegerliste in der Reihenfolge 1. Achim 2. Bert 3. Charlie 4. Detlef und 5. Emil. Bert ist der einzige ohne Verlustpartie; Emil der einzige, der nie gewonnen hat.
Wer spielte wie gegen wen, wenn alle Spieler unterschiedlich viele Punkte erreicht haben? Ein Sieg zählt 1, ein Unentschieden 1/2 und ein Verlust 0 Punkte.
Viel Spaß!!
Also ich versuch’s mal
Als erstes muss man sich klarmachen, dass insgesamt 10 Punkte zu vergeben sind Es sind 10 Spiele, bei denen immer 1 Punkt verteilt wird Jeder Sieg gibt einen Punkt, bei Unentschieden wird der Punkt „aufgeteilt“ und bei Verlust gibt’s nichts.
So, wir wissen, dass B kein Spiel verloren hat. Daraus ergibt sich, dass er mindestens 2 Punkte erreicht hat (4 x Unentschieden = 4 x 0,5). Die Höchstpunktzahl von 4 Punkten (= 4 Siege) kann er nicht erreicht haben, sonst wäre er am ersten Platz.
Fazit aus dieser Überlegung B hat 2-3,5 Punkte.
Wir wissen aber auch, dass A ein Spiel verloren haben muss. Er kann daher maximal 3 Punkte (= 3 Siege) erreicht haben.
B hat weniger Punkte als A, also höchstens 2,5 Punkte.
Daraus folgt im Zusammenhang mit dem oben Gesagten, dass B entweder 2 oder 2,5 Punkte erreicht hat.
Wenn B nur 2 Punkte erreicht hätte, dann hätte, da ja alle unterschiedliche Punktzahlen erreicht haben und jeder Nachplazierte eine niedrigere Punktzahl erreichen muss, C im besten Falle 1,5 Punkte, D 1 Punkt und E 0,5 Punkte erreicht. Das ergäbe aber im Besten Falle zusammen 8 Punkte (3 für A, 2 für B, 1,5 für C, 1 für D und 0,5 für E). Das kann also nicht sein, weil insgesamt 10 Punkte vergeben werden müssen.
B muss daher 2,5 Punkte erreicht haben. Daraus folgt dann, dass A (der ja ein Spiel verloren haben muss s.o.) 3 Punkte erreicht haben muss.
So, wenn die Nachplazierten jetzt mindestens immer 0,5 Punkte weniger haben, hat E höchstens einen Punkt erreicht. Dies ist auch möglich, wenn er kein Spiel gewonnen hat (er muss dann 2x unentschieden gespielt haben).
Er hat also zwischen 0 und 1 Punkt erreicht.
Wenn E 0 Punkte erreicht hätte (also jedes Spiel verloren hätte), hätten die anderen Spieler jeweils 1 Punkt erzielt, d.h. einer von den 3 Punkten des A ist aus dem Siege gegen E, einer von den 2,5 des B ebenfalls. C und D hätten dann auch jeweils 1 Punkt aus dem Sieg über E erreicht. D.h. es blieben noch 2,5 Punkte übrig, die zwischen C und D (zusätzlich zu dem erzielten Punkt gegen E) aus anderen Spielen zu verteilen wären (10 P- 3 P- 2,5 P –1 P- 1 P). Dies ist unmöglich, weil dann keine absteigende Folge mehr zu erzielen wäre.
Daraus folgt, E kann nur 0,5 oder einen Punkt erzielt haben.
Wenn E 0,5 Punkte erreicht hätte, muss man unterscheiden, ob er gegen A oder B oder gegen C oder D unentschieden gespielt hätte
Hätte er gegen A oder B unentschieden gespielt (und gegen die anderen verloren), so wären noch 2 Punkte zu verteilen gewesen, nämlich 10 P – 3 P – 2,5 P – 1 P –1 P – 0,5 P. Auch dies ist nicht möglich, weil dann wiederum keine absteigende Folge mehr zu erzielen wäre.
Hätte er gegen C oder D unentschieden gepielt (und gegen die anderen verloren), wären noch 2,5 P zu verteilen (nämlich 10 P – 3 P –2,5 P – 1 P – 0,5 P – 0,5 P), was wiederum unmöglich ist (s.o.)
E muss daher 1 Punkt erreicht haben.
Daraus ergibt sich schon einmal die Punkttabelle
A = 3
B = 2,5
C = 2
D = 1,5
E = 1
So, jetzt muss man überlegen, wer gegen wen wie gespielt hat.
Am einfachsten ist es sich über das Spiel A gegen B erst mal Gedanken zu machen
Wir wissen, dass B kein Spiel verloren hat, er hat daher entweder gegen A gewonnen oder unentschieden gespielt. Wenn A gegen B unentschieden gespielt hätte, hätte er aus den Parteien gegen C, D, E insgesamt 2 Punkte holen müssen. Dies ist aber, wenn er kein Spiel verliert unmöglich.
B muss daher gegen A gewonnen haben. Daraus ergibt sich dann auch zwangsläugfig, dass er gegen C, D und E unentschieden gespielt haben muss.
Damit A jetzt 3 Punkte erreichen kann, muss er also gegen C, D und E gewonnen haben.
C hat 0,5 Punkte aus der Partie gegen B. Er „braucht“ also noch 1,5 Punkte, hat also entweder gegen D gesiegt und gegen E unentschieden gepielt oder gegen D unentschieden gespielt und gegen E gesiegt.
Wenn C gegen E gesiegt hätte und gegen D unentschieden gespielt hätte, hätte D 0,5 P aus der Partie gegen B, 0,5 P aus der Partie gegen C. Er bräuchte dann weitere 0,5 Punkte, die dann nur aus einem Remis mit E stammen könnten. Dann hätte E aber insgesamt 1,5 P und das geht nicht.
Daraus folgt, dass C gegen E Unentschieden gespeilt haben muss und D besiegt haben mus.
D muss dann zwangsläufig gegen E gewonnen haben. Es gibt also folgende Ergebnisse
A B 01
A C 10
A D 10
A E 10
B C 11
B D 11
B E 11
C D 10
C E 11
D E 10
So, wenn ich jetzt nicht irgendwo einen Knoten im Hirn hatte, müsste das eigentlich stimmen.
Moin,
zuerst, vielen Dank für solch ein Forum, wo auch für Laien fachlich verständlich kommuniziert wird. Auch das die Beiträge ohne Anmeldung gelesen werden können. Ich habe mich hier die letzten 6 Wochen mit sämtlichen Themen befasst und belesen, die mir helfen könnten mein Problem zu erfassen. Da es nach nun fast 10 Wochen keine Besserung bringt, habe ich mich hier angemeldet und hoffe auf Tipps von den Experten.
Kurze Einführung:
Ich brauche eine neue Brille, da meine "alte" aus 2021 durch von mir unsachgemäße Reinigung (habe solche Brillenputztücher genutzt, die einzeln verpackt sind und dabei vergleichsweise "trocken" sind. Dadurch sehen die Gläser jetzt aus wie mit Schmirgelpapier behandelt) total zerkratzt ist. Es handeln sich im folgenden immer um Einstärkengläser.
Diese Brille aus 2021 hatte folgende Werte:
R: +3,50 (Spähre) - 2,25 (Zylinder) 170 (Achse)
L: +3.50 -2,25 180
Material : CH
Ich bin zu einem hier im Ort ansässiger Optiker-Kette gegangen, zwecks Anfertigung einer neuen Brille. Die Brille enthielt quasi alles, was man "kaufen" konnte. Es waren Premium-Gläser von Zeiss und diese waren doppelt geschliffen (Innenseite und Außenseite). Auf dem Brillenpass steht hier Material DD. Kurzum, laut dem Optiker das Beste was man auf dem Markt bekommen kann. Da ich der Meinung bin, ich trage die Brille täglich und ich möchte ein gutes Sehergebnis haben, bin ich auch bereit das Beste zu bezahlen.
Werte der Brille aus September 2024:
R: +4,00 - 3,00 170 Visus: 1,00
L: + 3,75 - 3,00 001 Visus: 1,00
Material: DD
Diese Brille hat leider überhaupt nicht funktioniert, ich hatte starke Sehbeschwerden, Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Speziell beim schnellen Hin- und Herblicken fühlte ich mich wie der Fisch im runden Glasaquarium. Bei ruhiger Augenlage (Buch lesen) fühlte sich das alles sehr gut an. Beim Gespräch machte man hierfür den speziellen Schliff verantwortlich, der ist wohl nicht für alle verträglich. Trotzdem haben wir uns geeinigt, die Eingewöhnung zu verlängern, da die Werte sich zur letzten Brille stark verändert hatten. Nach 2 Wochen gab es absolut keine Besserung, wonach ich diese Brille reklamiert habe.
Als Lösung wurde eine neue Brille angefertigt. Da ich die Brille zwingend brauche, wurden empfohlen die mittlere Qualität zu nutzen (dann nur einseitig geschliffen, dafür dicker und "nicht so genau im Zentrum") und um sicher zu gehen, wurden die Werte der alten Brille aus 2021 gewählt. Dies sollte alle potentiellen, problemverursachten Faktoren lösen.
Werte der Brille aus Oktober 2024:
R: +3,50 - 2,50 170
L: +3.50 -2,25 180
Material: CD
Ich merkte den Zylinder auf dem rechten Glas an, mir wurde aber erklärt das dies keinen Unterschied mache, da die Brille etwas anders geformt ist und das Glas anders geschliffen sei, daher sei das ok. Nun gut.
Diese Brille trage ich aktuell. Die Beschwerden haben sich gelindert, aber gut sehen tue ich damit noch immer nicht. Speziell auf dem linken Auge, habe ich Probleme mit leichter verschwommener Sicht und leichten Doppelbildern. Zudem habe ich das Gefühl, das die Augen hin und wieder "verrückt" werden zu justieren. Dann seh ich mir zum Beispiel ein Buch an und die Sicht verändert sich von ok (lesbar), auf verschwommen (unlesbar), wieder zu lesbar. Dann muss ich kurz in die Ferne sehen, habe wieder dieses Gefühl und schaue zurück ins Buch, dann klappt es wieder für ein paar Minuten.
Tatsächlich habe ich jetzt wieder komplett auf die zerkratzte Brille aus 2021 gewechselt. Das macht es nochmals etwas besser.
Grundsätzlich möchte ich anmerken, dass ich mit den sehr starken Werten der Brille aus September 2024 ziemlich gut sehen konnte. Wie erwähnt speziell beim ruhigen Sehen, aber im Alltag nicht nutzbar.
Ich habe noch eine Augenarztuntersuchung aus Januar 2022 gefunden. Hier wurden sämtliche Augentest durchgeführt, welche ohne nennenswerten Befund war. Man attestierte mir ein leicht rollendes Auge links. Zudem gab es diese Augentropfen um die Augenwerte bestmöglich ermitteln zu können. Insgesamt hat sich der Augenarzt sehr viel Zeit genommen, um folgende Werte zu ermitteln:
R: + 4,00 - 2,50 168
L: + 3,75 - 2,50 0
Ich bin jetzt absolut ratlos und auch echt verzweifelt. Heute war ich wieder beim Optiker und wir haben jetzt eine "Testbrille" bestellt, welche das einfachste Material hat und die Werte der Brille aus September 2024 enthält. Die soll ich dann wieder rum probieren, ob die Werte für besseres sehen sorgen und ob ich die einfache Qualität und den Schliff besser vertrage.
Ich bin mir aber inzwischen überhaupt nicht mehr sicher, ob dieser ständige Wechsel zwischen Schliff und Stärke und Gestell auf mittlere Sicht förderlich ist ein gutes Sehgefühl zu erreichen.
Beim Zusammentragen dieser Informationen habe ich sonst noch auf den jeweiligen Brillenpässen festgestellt, die Werte für den Pupillenabstand und Höhe wurden immer direkt übernommen. Den Visus Wert kann man nur auf der Brille aus September 2024 lesen.
Ich habe auch versucht, die Gestelle immer mal anders zu tragen, um zu prüfen ob die Zentrierung ggfs. nicht korrekt ist.
Ansonsten gab mir der Optiker den Tipp, dringend auf Kontaktlinsen umzusteigen. Da meine Hornhautverkrümmung schon sehr stark ist, oder eine Augen-Op in betracht zu ziehen.
Ich hoffe, ich konnte meinen "leidensweg" für die hier mitlesenden Experten ausreichend im Detail erklären und ich hoffe, Sie können mir ein paar Tipps nennen, wie ich wieder eine passende Brille finden kann.
Vielen Dank und schönes Wochenende
Matthias
also ehrlich gesagt erinnert es mich ein wenig an diese Geschichte
*****************************************Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zutun - Verschwinde!
Kinder von heute werden in Watte gepackt!
Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, istes zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überlebenkonnten!
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohneAirbags.
Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Bleiund Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeitenöffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsereFingerchen.
Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während derersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessenhatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben denganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn dieStraßenlaternen angingen. Niemand wußte, wo wir waren und wirhatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemandwurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatteSchuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht" .Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften undschlugen einander manchmal grün und blau. Damit mußten wir leben,denn es interessierte den Erwachsenen nicht.
Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel undwurden trotzdem nicht zu dick.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemandstarb an den Folgen.
Wir hatten nicht Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele,64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigeneFernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wirmarschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmalbrauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. OhneTermin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keinerbrachte uns und keiner holte uns. Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen.Außerdem aßen wir Würmer. und die Prophezeiungen trafen nichtein Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiterund mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nichtgut war, mußte lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasseltendurch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zuemotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung derLeistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar undkeiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen dasGesetz verstoßen hat, war klar, daß die Eltern ihn nicht aus demSchlamassel heraushauen. Im Gegenteil Sie waren der gleichenMeinung wie die Polizei! So etwas!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösernund Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hattenFreiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußtenwir umzugehen. und du gehörst auch dazu.
Herzlichen Glückwunsch
**********************************
Vielleicht etwas weit hergeholt, aber mir fällt in letzter Zeit häufiger auf, dass wir ständig irgend jemanden suchen, den wir für irgendwas verantwortlich bzw. haftbar machen können.
Ein Kind verletzt sich beim Sport Aufsichtspflicht! Lehrer-Arsch.
Ein Kind macht ausversehen was kaputt Eltern-haften.
Wir leben in einem Hochsicherheitstrakt und wer sich nicht schützen will (Anschnallgurt) der muß dafür bezahlen. Papa-Staat paßt auf uns auf.
Der Staat soll aber auch unsere Abführmittelchen bezahlen bitteschön.
Uns Sozialhilfe geben, wenn wir nicht arbeiten WOLLEN (und ich erlebe das täglich, sag mir keiner dass das nicht so ist. Die RECHTE kennen sie alle, aber nicht die Pflichten).
Uns ein Arbeitsplätzchen vermitteln.Unsere Fußgängerzonen schön sauber halten, weil WIR den DReck dahin machen.
Mag ja ketzterisch klingen, aber ich finde das albern, Ärzt oder Optiker haftbar zu machen, weil irgendwer im Straßenverkehr nicht zurecht kommt mit der Brille. Das ist nicht die Norm!Ich kann auch keinen Arzt haftbar machen, weil ein antibiotikum nicht hilft.
Ich bin erwachsen genug, um selber zu entscheiden! und wenn Mama mit Brille im Straßenverkehr Probleme hat - was ja schon bei kleinen Cylinderwerten beim Treppensteigen passieren kann - dann soll sie die Brille gefälligst dafür abnehmen!
Wenn ich mir für mein Kind ein Medikament hole, dann werde ich vom Kinderarzt auch beraten, was gut ist. Trotzdem entscheide ICH, ob ich es gebe und übernahme dafür auch die Verantwortung. und wenn das Kind davon kotzt, dann entscheide ich auch, es nicht mehr zu geben. Ich gebe es nicht einfach weiter und mache dann den Arzt haftbar...
Schuldigung, aber die oben aufgeführte Dramatik ist mir zu überzogen.Ausnahmen bestätigen die Regel und dem Schicksal unterliegt schließlich jeder.
Es gibt nicht immer für jeden Mist einen Schuldigen und/oder einen, den man haftbar machen kann!
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind im Straßenverkehr stirbt, weil ein Fahrer besoffen war, ist ungleich höher...
Hallo liebes Forum!
Ich habe mir vor 2 Wochen eine neue Zweitbrille machen lassen bei Fielmann.
meine alte Brille mit der ich top zufrieden bin:
Glas: Zeiss Durchmesser 75, Asphärisch Kunststoff, Einstärken, Farblos, Vollentspiegelung
Ferne Rechts: Sph - 1,50 Cyl -0,25 Achse 74
Ferne Links: Sph - 1,50 Cyl -0,25 Achse 7o
meine neue Zweitbrille, mit der ich unzufrieden bin:
Glas: Hoya, Durchmesser 75, Hochbrechend Kunststoff, Einstärken, Farblos, Superentspiegelung Hart Clean
Ferne Rechts: Sph - 1,50 Cyl -0,25 Achse 74
Ferne Links: Sph - 1,50 Cyl -0,25 Achse 7o
Werte sind also gleich geblieben !! Wie gesagt ich wollte nur eine zweite Brille diesmal mit Metallrahmen.
Trotzdem ist nun bei der neuen Brille das Sehbild ganz unterschiedlich. Ich sehe damit alles deutlich schärfer, allerdings unangenehm scharf. Die Werte wurden nochmal überprüft, es passt alles- selbe Werte wie bei alten Brille.
Es muss hier also am unterschiedlichen Glas liegen also Fabrikant. Der Optiker meinte, dass kann nicht sein!
Trotzdem bekomme ich mit der Hoya-Brille mit der Zeit etwas Kopfweh und ich empfinde das Bild als überzeichnet, irgendwie zu scharf, außerdem habe ich den Eindruck , dass es mehr spiegelt.
Ich habe mich nachdem man mir zunächst versicherte, Hoya sei auch ein deutsches Qualitätsprodukt aus München, schlau gemacht und bin auf Infos gestoßen, dass die Brillengläser in Thailand gefertigt werden.
Damit konfrontiert meinte der Berater, dass die Rohlinge alle von dort kommen bzw aus aisatischem Raum. Qualität ist dieselbe wie Zeiss. Zuerst wurde von Thailand auch noch nichts gesagt. Dann war er sich nicht mehr so sicher. Am ende hieß es Rohling aus Thailand, Veredelung in Deutschland.
Ich habe für die Zweitbrille auch die teurere, weil dünnere Kategorie gewählt. Das Hoya Glas kostete 108, das Zeiss nur 57 (keine Hartschicht und angeblich dicker)
Ehrlich gesagt sehe ich von der Dicke aber kaum Unterschied (Optiker meint, das liegt an der unterschiedlichen Form des Gestells)
Jedenfalls hat man mir dann angeboten, dass Glas auszutauschen in ein Zeiss.
Später der Anruf: Zeiss können wir nicht machen, der Rohling von Zeiss ist zu klein für Ihr Brillenmodell !!
Kann das sein ?!!! Das gibts doch nicht. AUßerdem steht doch bei beiden Rechnungen Glasdurchmesser 75! SInd das also nicht die Gleichen ????
Ich hatte von Anfang an Bedenken, wegen der Produktion in Thailand. Letztlich hat der Optiker bei Hoya für mich nachgefragt, und es hieß Veredelung auf alle Fälle in Deutschland. Trotzdem wollte man mir nicht sagen oder wusste nicht, ob da nun Made in thailand oder Deutschland draufsteht!
Meine Frage: Kann es nun sein, dass ich mit dem Hoya Glas tatsächlich "anders" sehe als mit dem Zeiss Glas. Oder bin ich nun tatsächlich verrückt und bilde mir das nur ein ?
Ist das Hoya Glas nun aus Thailand oder Deutschland?
Shcließlich wurde mir beim ersten Gespräch auch noch die Option eines "economy" Glases in dünn mit Hartschicht aus Asien angeboten, allerdings ohne Marke zu einem billigeren Preis.
Nun hab ich ein Glas aus Asien, das aber teuer ist ?!!! und noch eine frage: was ist der unterschied zwischen asphärisch und hochbrechend, kann es damit zusammenhängen?
Auf den Herstellerseiten habe ich gelesen, dass Markenuntershciede sehr wohl vorhanden sind. Der Fielmann Berater sagt , dass sind alles die gleichen, nur die Beschichtung ist unterschiedlich und das macht nichts aus fürs Sehen !
Bitte um Hilfe, denn ich als Laie werde schon verrückt !!!
Danke
Gruß
Johannes
Hallo Gika,
es ist also ein Ding, das jeder von uns hat?
Aber die hier abgebildete Ausführung ist speziell?
Ist es eine Designerausführung oder ist die Ausführung aus einem anderen Grunde speziell?
Hallo Don,
ja so könnte man es sagen.. Designerausführung ist allerdings nicht ganz richtig. Ich würde es eher mal als "Unterart" bezeichnen.
Ist das hier abgebildete Ding aus Metall oder aus Kunststoff? Gibt es sonst ein typisches Material, aus welchem das Ding gefertigt wird?
Weder aus Metall noch aus Kunststoff. Aber es gibt in der Tat ein typisches Material, aus dem das Ding gefertigt wird...
LG Gika
Die Ultimative Stecknadelmethode zur Anregung der Meibomdruesen, Foerderung des Fettaustritts aus den Meibomdruesen, Reinigung der Lidraender.
Diese Methode ist sehr wirksam fuer Menschen mit schlechtem Fettmetabolismus und demzufolge schlechtem Fettaustritt aus den Fettdruesen in den Augenlidern (= Meibomdruesen).
Achtung Dies is keine medizinische Empfehlung. Wer diese Methode anwendet, macht es auf eigene Gefahr. Aus meiner Erfahrung kann ich berichten, dass ich es taeglich mache und keine negativen Nebenwirkungen habe. Im Gegenteil, diese Methode ermoeglicht es mir erst, problemlos harte Linsen zu tragen. Es eruebrigt sich dann auch eine Lidreinigung.
(1) man wasche sich die Haende gruendlich mit Seife
(2) man nehme eine Stecknadel wie oben im Bild und desinfiziere sie mit einem Desionfektionsspray. Danach spuelt man die Nadel mit Wasser ab.
(3) man nehme die Stecknadel zwischen Daumen und Zeigefinger. Man greife die Nadel an der spitzen Stelle, d.h. der Stumpfe Ball bleibt in der Luft.
(4) Man stellt sich vor einen Spiegel in etwa 20 cm Entfernung (gute Beleuchtung)
(5) Man schaue nach oben.
Man klappe mit einem Finder das Unterlid um, so dass ein Spalt entsteht zwischen Unterlid und Augapfel
Man fuehre den Stecknadelkopf in den entstandenen Spalt und fahre das Augenlid ab. Dabei darf man nicht den Augapfel mit dem Stecknadelkopf beruehren. Stattdessen uebt man von innen einen Druck auf das Augenlid aus. Von aussen erzeugt man einen Leichten Gegendruck mit einem Finger. Waehren man nun etwa 3 mal von links nach rechts oder von rechts nach links faehrt geschieht folgenedes
der Stecknadelkopf uebt von innen druck auf die Fettkanaele aus
(b) von aussen entsteht ein Gegendruck, das Fett wird also aus dem Kanal gepresst
(c) der Metallstiehl der Nadel faehrt uber die Lidkante und streift das Fett ab
Wenn man probleme mit der Fettproduktion und dem Fettaustritt aus den Lidraendern hat, dann wirkt diese Methode Wunder.
Wiegesagt, keine medizinische Empfehlung.
gruss,
Eric;)
Mal was rechtliches dazu
Wird ein aus Mineralien und/oder Vitaminen zusammengesetztes Produkt als
Lebensmittel verkauft, kann es innerhalb der Europäischen Union nur dann als
Lebensmittel legal in den Verkehr gebracht werden, wenn es z.B. in Deutschland
den Regularien des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-Gesetzes (LMBG) entspricht. Dieses Gesetz verfügt über einen Anhang, in dem eindeutig die Ober-
grenzen von Mineralien-/Vitamin-Beimischungen aufgelistet sind. Diese
Obergrenzen variieren leicht von EU-Mitgliedsstaat zu EU-Mitgliedsstaat und
zwar dann, wenn es sich um Produkte handelt, die schon länger im Verkehr
sind und "Altbestandsschutz" besitzen. Bei Produkten, die nach 2005
in den Handel gelangt sind, greift dieser Vorteil nicht mehr.
Entweder handelt es sich dann eindeutig um Lebensmittel (vom Apfel bis
zum Pilz, von der Wurst bis zur Milch, usw.) oder es handelt sich um
ein diätetisches Lebensmittel (ggf. eines zu medizinischen Zwecken),
ein klar zu definierendes Nahrungsergänzungsmittel gemäß der Anlageliste
des LMBG, um ein Novel-Food oder - und hängt dann bereits von einer
etwaigen medizinisch anmutenden Anpreisung des Produktes ab - um
ein Präsentationsarzneimittel oder ein Funktionsarzneimittel.
Beispiel Propagiert ein Anbieter ein Lebensmittel, dass z.B. in der Schweiz
legal als Nahrungsergänzungsmittel und/oder Lebensmittel im Handel wäre,
in Deutschland als Lebensmittel und verbindet er dies mit einer medizinischen
Indikation (z.B. Wirkung auf ein Augenleiden), dann wird dieses Mittel üblicher-
weise als Präsentationsarzneimittel eingestuft. Ein Präsentationsarzneimittel
ist ein Produkt, welches (auch wenn es nur ein Lebensmittel zu sein scheint)
von sich behauptet, eine medizinische Wirkung zu haben. Diese Behauptung
ist dann rechtlich bewiesen, wenn es z.B. Studien gibt, die eine solche Wirkung
belegen oder wenn Werbematerial eine solche Wirkung behauptet (selbst wenn
diese nicht belegt wurde).
Generell gilt, dass selbst ein Lebensmittel, das keine solche Wirkung hat, dieses
aber für sich behauptet, gegen das Lebensmittelwerberecht verstößt und erfolg-
reich abgemahnt (ggf. auch als Präsentationsarzneimittel eingestuft und damit
aus dem Verkehr gezogen) werden kann, in der BRD nicht legal im Handel sein
kann. Das schließt natürlich nicht aus, dass man illegalerweise einen solchen
Import in die EU aus der Schweiz durchführt, in dem man beispielsweise ein
dt. Vertriebsnetz aufbaut, welches Bestellungen zentral sammelt und ins EU-
Ausland transferiert, um von dort aus die Einfuhr im Rahmen z.B. einer Privat-
Postsendung zu ermöglichen.
Was sich aber deutsche Distribuenten, die meist über die rechtlichen Gefahren
solcher Konstruktionen entweder nicht informiert sind oder sich (aus welchen
Gründen auch immer) über diese Probleme hinwegsetzen, sich selbst klar
machen sollten, ist, dass bei Aufdeckung solcher Systeme zuallererst der
deutsche Verkäufer in Haftung genommen wird. Auch jener, der nur als
"Besteller" agiert. Das ggf. illegal im Handel befindliche und zulassungs-
pflichte Präsentationsarzneimittel dürfte in der BRD nicht vertrieben, beworben und nicht bestellt werden. Wird dies ermöglicht, verstößt der Distribuent im
Netzwerk eindeutig gegen LMBG als auch Arzneimittelgesetz (AMG).
Das bedeutet im Einzelfall maximal bis zu einem Jahr Gefängnis oder
50.000 Euro Geldstrafe. und Unkenntnis schützt hier nicht vor Strafe, zumal Arzneimittelbehörden durchaus im Verdachtsfalle (also bei Verdacht auf Vertrieb eines Präsentationsarzneimittels ohne dessen vorherige arzneimittelrechtliche Zulassung) bis zur Hausdurchsuchung und Außerverkehrnahme/Beschlagnahme gehen können.
Charakteristika für fragwürdige Distributionssysteme sind für den Laien schwer
vermittelbar, für den Insider aber häufig und leicht erkennbar. In der Regel gibt es
für das avisierte Produkt auf dessen Verpackung entweder keinerlei Kontakt-
adressen (obwohl dies nach LMBG verpflichtend anzugeben ist) oder nur unzu-
reichende Kontaktadressen (z.B. 0180-Nummern, allg. Servicenummern usw.).
Häufig fehlen jegliche herstellerbezogene Angaben z.B. Angaben zur Lager-
Adresse oder eine Zentraladresse für Geschäftsführung/Verkauf/Marketing. Es
fehlen Chargenbezeichnungen oder Zulassungsnummern auf den Verpackungen.
Eine klare Inhaltsangabe ist nicht vorhanden oder die Auszeichnung ist lückenhaft.
Trifft eines oder mehrere dieser Kriterien zu und ist man zusätzlich beispielweise
nicht in der Lage, Gewerberegisterauskünfte des Anbieters in Deutschland zu
eruieren (weil man wegen mangelnder Angaben auf dem Produkt-Döschen kein
Angriffspunkt für eine Recherche findet), dann ist rechtlich der entsprechende
Anbieter dieser Produkte (also der "Distribuent" bzw. das Mitglied in einem
Firmennetzwerk) direkt verantwortlich und voll haftbar. Da er das Produkt verkauft oder den Verkauf vermöglichst, haftet er in jeder Beziehung für Inhalt, Werbung usw. als Verantwortlicher. Ihn trifft die direkte Haftung und er kann von Glück reden, wenn im Haftungsfall für ihn eine Durchgriffsmöglichkeit auf den eigentlichen Lieferanten möglich ist. Häufig funktioniert das nicht, weil die eigentlichen Hersteller sich hier aus dem EU-Ausland heraus der Haftung entziehen.
Man sollte sich als Selbständiger (z.B. Optiker mit eigenem Geschäft) sehr genau
überlegen, ob man beispielsweise ein Produkt, dass in der Schweiz vielleicht wirklich legal im Handel sein kann (hier ist das Lebensmittelrecht z.T. kantonal sehr verschieden auslegbar und damit für Ausländer kaum durchblickbar), aber in der BRD bzw. der EU eindeutig verkehrswidrig als Lebensmittel und nicht als zulassungspflichtiges Präsentationsarzneimittel (und damit illegal) im Handel ist, wirklich im eigenen Geschäft anbietet.
Wer sich in dieser Sache nicht sicher ist, sollte (und das ist wirklich dringend
angeraten) mit entsprechendem "Informationsmaterial" zum zuständigen Gewerbeausichtsamt, dem Bundesinstitut für Risikobewertung oder sogar direkt zum www.bfarm.de in Bonn in Kontakt zu treten, um sich vor der Inverkehrbringung eindeutig rechtlich abzusichern. Schließlich kann
man im Einzelfall sowohl lebensmittelrechtlich als auch arzneimittelrechtlich
belangt werden. Das kann problemlos zur Aberkennung der Berufserlaubnis führen. Eine schriftliche und rechtsverbindliche Auskunft durch das Amt wäre also hinlänglich angeraten.
Abzuraten ist ebenso, sich nicht auf die üblichen Verkaufsäußerungen von bereits tätigen Distribuenten zu verlassen, da jene rechtlich bedeutungslos sind und zudem interessengeleitet sein können.
Erst einmal an Optimistin
Ich kann masuku nur zustimmen, dass dein persönliches anliegen in diesem thread nicht untergehen sollte. Manchmal entwickeln solche threads aber halt einfach ihre eigendynamik, weil ein thema angesprochen wird, das zum richtigen zeitpunkt die richtigen fragen stellt...
Aber ich denke mal, du wirst dich schon melden, wenn du was auf dem herzen hast!
Nun zur diskussion über die FD-kurven
Fachlich habe ich mich nicht so viel mit der materie beschäftigt, um hier wirklich mitreden zu können. Die kurven verstehe ich allerdings, und ich kann meine persönlichen erfahrungen beitragen.
Meine kurve sähe sicherlich ähnlich wie die zweite kurve aus, allerdings mit der "resistenten FD" in eso-richtung. Mir ist schon damals aufgefallen, dass sich bei mir nach jeder neuen MKH-korrektur nach ca. 1-2 wochen wieder eine erhöhung des eso-wertes von 3 prismen eingestellt hatte. Ich gehe also davon aus, dass in diesem größenbereich meine ANK liegt.
Zusätzlich hat sich mit der eso-überkorrektur stetig die höhe aufgebaut. Ich habe das für mich so erklärt, dass dies eine art kompensation für das muskelungleichgewicht war. Nachdem bei mir mikrostrabismus diagnostiziert und meine gläser auf mein bestes wohlbefinden angepasst worden waren, blieb erst einmal eine höhe von 3 pdpt übrig. Die hat sich seitdem mit ca. 0,25 pdpt pro monat schrittweise abgebaut. Jeder zwischenschritt war dabei jeweils für eine weile die motorisch beste korrektion, wie ich an meinen asthenopie-beschwerden messen konnte. Ich gehe davon aus, dass deshalb eine durch die eso-überkorrektur induzierte FD vorgelegen hat.
Die eso-korrektur hingegen war praktisch sofort nach der reduzierung stabil. Allerdings hat auch diese sich ingesamt um ca. 0,5 prismen abgebaut.
Jetzt liegen meine (nahezu) optimalen werte bei 6,75 eso und 0,625 höhe.
Zur unterscheidung zwischen FD und mikrotropie
Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, sind diese beiden begriffe über die "hartnäckigkeit" der netzhautkorrespondenzabweichung definiert. Dabei wäre dann mikrotropie die irreversible form und FD eine (wenn auch theoretisch sehr langfristig) reversible form.
Meiner ansicht nach wird bei dieser art der unterscheidung dann ziemlich sinnlos. Insbesondere dann, wenn angenommen wird, dass es FDs gibt, die nur theoretisch reversibel sind, was aber aufgrund des zeitfaktors nicht wirklich nachgewiesen werden kann. Es hat für mich laie den anschein, dass immer, wenn eine noch hartnäckigere form von ANK auftaucht, einfach eine noch höhere stufe von FD eingeführt wird. Das spielchen könnte man natürlich endlos weiterführen, ohne dabei jemals die existenz der mikrotropie als vollständig irreversibel zu akzeptieren.
Während ich diese letzten zeilen geschrieben habe, wird mir mit einem male auch in etwa klar, woraus die meisten differenzen zwischen FD-anhängern ("MKH-besessene") und mikrotropie-verfechter resultieren
Die FD-anhänger gehen davon aus, dass prinzipiell jede ANK theoretisch mit der zeit korrigierbar wäre.
Die mikrotropie-verfechter akzeptieren eine ANK ab einem gewissen punkt als irreversibel.
Allerdings muss ich eingestehen, dass ich zu wenig in der materie drin strecke, um mir dieser theorie sicher zu sein. Insbesondere habe ich die ganzen unterscheidungen der einzelnen formen von FD noch nicht verstanden.
Wenn ich das richtig sehe, zielt die prismen-korrektion des motorischen anteils auf eine verbesserung des muskulären wohlbefindens. Der korrektion(sversuch) der FD hingegen auf eine verbesserung der sehqualität. Auch große lichtempfindlichkeit dürfte wohl auf die FD zurückzuführen sein.
Es muss also meiner meinung nach die frage erlaubt sein, ob das angehen der FD in jedem fall unbedingt sinn macht. Jedenfalls, solange nicht einwandfrei erkannt werden kann, ob eine FD reversibel oder irreversibel (also mikrotropie) ist. Oder kann man das schon zuverlässig unterscheiden?
Aus der gehirnforschung
Zum abschluss noch ein paar gedanken aus der sicht der gehirnforschung. Als lehramts-referendar habe ich vor kurzem einen sehr guten vortrag von prof. dr. manfred spitzer gesehen "Das gehirn lernt immer".
Darin wurde u.a. aufgezeigt, wie sich das gehirn an veränderungen in bzw. am körper anpasst. Da muss es nämlich zu einer umstrukturierung der bisherigen nervenzellen-vernetzung kommen. Das ist wohl auch zu einem gewissen grade möglich. Der prozess ist aber langwierig und evtl. nie vollständig, wie man am beispiel von phantom-schmerzen nach amputationen sieht.
Wenn ich mir nun die frage nach der FD aus der sicht der gehirnforschung stelle, so komme ich zu der vermutung, dass jedem bereich der netzhaut eine bestimmte region des sehzentrums im gehirn zugeordnet ist. Die gehirnvernetzung ist dann auf meine bisherigen netzhautkorrespondenz optimiert. Verändere ich die lage des korrespondenzzentrums, so müssten die sehimpulse nun von einem weniger vernetzten gehirnbereich verarbeitet werden. Bei der FD-korrektur stünden also der besseren lage auf der netzhaut eine schlechter vernetzte gehirnregion gegenüber.
Am ende würde dann die frage, ob eine ANK nun korrigierbar ist oder nicht, dadurch entschieden, ob mein gehirn in der lage und gewillt ist, durch eine entsprechende umvernetzung umzulernen.
So, ich hoffe, das war jetzt nicht zu weit ab vom thema. Auch hoffe ich, dass ich meine ausführungen über das gehirn verständlich machen konnte. Im zweifelsfall einfach den film über den vortrag von manfred spitzer besorgen. Ist SEHR sehenswert!!! und unterhaltsam zudem...
LG
chris
ZitatOriginal erstellt von daja
Hallo Agnes ,
Sicher stimmt es auch, dass Sehtraining nicht bei allen Problemen hilft, aber was nach Abzug meiner Unfähigkeit bleibt ist der Erfolg.
Nein, es hilft tatsächlich nicht bei allem und jedem. Kopfschmerzen vertreibe ich bei normalem Stress auch mit Entspannung, bei organischen Problemem (sprich Verdängungsprozeßen) z.B. mit Pharmaka. Das meinte ich mit verschiedenen Ursachen und verschiedenen Herangehensweisen. So weit, so klar. Oder?
Sie müssen nicht auf Sarkasmus pur schalten. Das ist doch eigentlich meine Domäne. und ich bin sicher das Sie mich verstehen, auch wenn Sie eigentlich nicht wollen
Wenn ich mich recht erinere beschäftigen sie sich beruflich mit Augenheilkunde.Dedhalb ging ich davon aus, das Sie die selben Ansichten vertreten wie unser AA, also das man mit elf kein Binokularsehen mehr erreichen kann.
Bin ich Ihr behandelnder Augenarzt? Weswegen sollte ich also seine Meinung vertreten? Nur weil ich ebenfalls medizinisch-wissenschaftlich an diese Sache herangehe und dieselbe Ausbildung besitze ?
Meine persönliche Meinung muss ja nicht seine sein. Oder? Gerade in dieser Richtung gibt es zwei wirklich sehr konträre Ansichten. Haben Sie die Arbeiten von Prof. Lie dazu gelesen? Sollten Sie tun. Ich verfechte, aus jahrelanger Erfahrung, die eine Meinung, ihr Augenarzt aus möglicherweise sehr guten Gründen die andere. Hier und da überschneiden wir uns sicherlich, wo Optometristen wiederum das ganz anders sehen. Könnte doch sein? Oder?
Aber als annormal hat er das jetzt nicht bezeichnet. Es würde mich schon sehr interessieren was das ist.
Nicht so einfach zu erklären. Ich versuche es grob. Es gibt bei Schielern vier verschiedene Korrespondenzformen. Ebenfalls nur grob zugeordnet. Normale Korrespondenz. Der subjektive Winkel ist gleich dem objektiven Winkel. Harmonisch anomale Korrepondenz. Der objektive Winkel ist größer dem subjektiven Winkel. Der subjektive Winkel ist gleich null Grad. Disharmonisch anomale Korrespondenz. Der objektive Winkel ist größer dem subjektiven Winkel. Der subjektive Winkel ist aber größer null Grad. Korrespondenzlosigkeit. Es gibt kein subjektiver Winkel in dem wenigsten Simultansehen (niedrigsten Stufe des beidäugigen Sehens) besteht.
Um das ganz genau zu erklären müsste ich die Netzhaut und Korrespondenzformen erläutern. Ist wirklich kompliziert und sprengt den Rahmen. In anomaler Korrespondenz kann einfaches Binokularsehen, bis hin zum Stereosehen bestehen. z.B. bei Mikrotropien, die für Laien gar nicht ersichtlich sind.
Da mir ihre Fachkentnisse fehlen musste ich mich bei der Behandlung meines Kindes auf den gesunden Menschenverstand verlassen. und bei der Resonanz auch anderer Eltern glaube ich eher nicht an einen Zufallstreffer.
Das dürfen Sie schon. Kennen Sie genau den Augenstatus vor irgendeiner Therapie wirklich genau und ist bei jedem exakt, nach Ausgangslage, dasselbe angewendet worden? Wenn ja. Was? Wie lange? Mit welcher Methode? Mit welchem Erfolg?
Sie sehen die methodischen Schwierigkeiten?
Eine randomisierte Doppelblindstudie ist da ja gar nicht erhebbar.
Wenn wir das auf die Korresondenzen pi mal Daumen ohne Gewähr anwenden läßt sich, ohne das ich Ausgangsmaterialien benötige, folgendes schlußfolgern Binokularsehen wird bei Schielern, die zum Zeitpunkt von Visualtraining tatsächlich nichts hatten, nur welches erreichen, wenn harmonisch anomale odere disharmonisch anomale Korrespondenz besteht. Eine normale Augenstellungskontrolle beim "normalen" Augenarzt sollte normale Korrespondenzen herausfischen. Die haben gutes Stereosehen.
Bei harmonisch anomaler Korrespondenz, und auch das ist kein Geheimnis, bei kleinen Winkeln kann Binokulsehen, falls die Voraussetzungen dafür da sind, durch Binokularübungen erreicht werden. Das kann sogar bestehen bleiben bei sehr guter Fusion. Bei disharmosich anomaler Korrespondenz zerfällt das irgendwann über kurz oder lang wieder wenn nicht der Schiel:wink:el über OP oder Prismen auskorrigiert wird. Bei Korrespondenzlosigkeit bringt das gar nichts.
Bei anomaler Korrspondenz kann Binokularschulung zu Konfusion oder Horror fusionis führen. Vorsicht ist deshalb angebracht. Lieber ohne Binokularität leben als ständig mit Doppelbildern leben die niemals wieder weg gehen. Schon mal daran gedacht?
Das Thema ADS, ADHS, Legasthenie oder LRS mag ich mit ihnen auch nicht wirklich diskutieren. denn ihr Wissen darüber stammt auch aus anderen Büchern, meines nur aus Kontakt -und Elterngruppen.
Das ist eigentlich nicht der Grund. Mein Wissen stammt selbstverständlich aus Lernen. Aber eben auch aus Erfahrung die mir erlaubt von diesem erlernten Wissen zu provitieren. Dieses Grundlagenwissen ist es was uns unterscheidet.
Es ist mir also durchaus bewusst, das es sich hier nicht um ein Alllheilmittel handelt, aber es ist einen Hinweis wert, denn bei der Entscheidung einem Kind zu helfen stehen wir Eltern ganz allein . Ich denke, dass ist der Grund warum eine gleichberechtigte Diskussion nicht möglich ist. Sie halten das alles für Zufall und ich für das beste das uns passieren konnte.
Ebenfalls verkehrt. Sie stehen als Eltern nicht allein da. Woher haben Sie ihre Erfahrungen? Von den unterschiedlichen Diagnostikern und Therapeuten. Egal welcher Coloeur.
Ich halte manches nicht für Zufall. Ich weiß!
Das ist der elementare Unterschied zwischen uns. Das klingt arrogant? Ok. Das paßt Ihnen nicht? Auch ok. Ich kann damit leben.
Hallo Suse,
da bist du ja wieder. Super, dass alles gut gelaufen ist!
Ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung, dass es ein Tumor sein könnte (an der Hypophyse oder am Sehnerv), aber ich wollte dich nicht noch mehr beunruhigen als ohnehin schon. Gut, dass es kein Tumor war. Aber was es nun ist -> ???
Das Kontrastmittel hat mit den Adern nichts zu tun (außer dass es da drinnen fließt natürlich). Man verwendet es, weil in MS-Herden die Blut-Hirn-Schranke gestört ist (so genannte "Schrankenstörung"). An diesen Stellen, und nur dort, kann das Kontrastmittel also ins Hirngewebe übertreten. und das gibt dann die hellen Flecken.
Die allermeisten MS-Kranken haben diese. Manche haben sie nicht, weil sie Herde nur im Rückenmark haben oder aus anderen Gründen. (Herde im Rückenmark können keine Doppelbilder verursachen.)
Schön, dass du eine nette Ärztin erwischt hast die dir alles erklärt hat. Es kommt glaube ich auch mit drauf an, wie viel die zu tun haben an dem Tag. Die erklären einem ja nicht deshalb nichts, weil man ihnen egal ist, sondern weil sie meistens gar nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht vor lauter Arbeit. (Eine meiner Bekannten ist zufällig Ärztin, daher kenne ich aus ihren Erzählungen auch die andere Seite ein bisschen.)
Danke für die Tipps mit der Chlorella-Alge. Das hab ich auf dem Naturheilkundetag in Düsseldorf auch schon gehört, aber es ist dann wieder ein bisschen in Vergessenheit geraten. Bei Algen habe ich immer ein kleines bisschen Bedenken, weil die ja aus dem Meer sind, wo jeder nach Belieben seinen Müll reinkippt - Öl, Chemieabwässer, radioaktive Abfälle - hmmm. Vielleicht versuche ich mal Chlorellas, wenn die wirklich streng rückstandskontrolliert sind.
Es ist auch ein bisschen eine Geldfrage. Natürlich werde ich einiges ausprobieren, aber mein Budget ist leider nicht ganz so hoch wie das der Pharmafirmen und ich muss mir schon überlegen, was ich versuche. Vor allem will ich nicht alles wild durcheinander versuchen, sondern eins nach dem anderen.
Bis jetzt nehme ich Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B und E, außerdem bin ich bei einer Heilpraktikerin, und bin letzte Woche in eine Medikamentenstudie aufgenommen worden.
Nebenbei kümmere ich mich darum, dass der Verein auf die Beine kommt. Morgen sehe ich mir ein Gartenhäuschen an, in dem wir vielleicht die Gründungssitzung machen könnten. Es gehört einer Bekannten. Nächste Woche bin ich beim Anwalt, wegen der Vereinssatzung. Dann brauchen wir noch ein Girokonto. und aus der Website muss auch langsam mal was werden, ich kann ja nicht jeden auf die mich-Seite von E-Bay verweisen.
Die Adresse der Website ist www.ms-charity-shop.de aber wie gesagt, sie ist noch in Planung ...
Ach ja - meine Amalgamplomben habe ich schon seit mehr als 5 Jahren nicht mehr. Mein Zahnarzt hatte damals einen Herzinfarkt und hatte die Praxis so etwa 2 Jahre geschlossen. Dann ist ihm zu Hause wohl doch zu langweilig geworden, und er hat sie wieder eröffnet. Nur hat er von da an kein Amalgam mehr verwendet. (Da man bei anderen Füllmaterialien ja immer etwas zuzahlen muss, gehe ich davon aus, dass er dann nicht mehr ganz so viele Patienten hatte wie zuvor. Was wohl auch genau seine Absicht war. Der ist nämlich echt gut, aber es hilft ja keinem, wenn er sich selber krank arbeitet.)
Es gibt viele Theorien (besonders aus dem Bereich der Alternativmedizin bzw. Esoterik) zur Heilung von MS. Keine Sorgen, wir probieren das schon alles mal aus, der eine mehr, der andere weniger. Aber bis jetzt war das Wundermittel leider noch nicht dabei.
Mit deinem MRT hattest du übrigens Glück. Ich war auch mal in einem, da wurde die Tür hinter mir zugemacht. Da kam ich mir vor wie in der Mikrowelle Muss wohl ein älteres Modell gewesen sein.
Wenn du beim Verein mithelfen willst, würde es mich freuen. Die vorläufige E-Mail-Adresse des Vereins ist ms_charity_shop@yahoo.com und unsere Gründungsversammlung am 5.6. in Düsseldorf.
Schöne Grüße
Petra
Liebe Leute,
wir haben uns nun ein neues Buch vorgenommen, "Löwen wecken" von Ayelet Gundar-Goshen. Ich bin gerade dabei, es zu lesen, würde aber schon ganz gern einen Kommentar abgeben. Kann dann natürlich sein, dass ich nach weiterer Lektüre des Buchs das wieder anders sehe.
Ich habe jetzt ungefähr ein Drittel des Buchs gelesen. Es geht um einen Arzt, der eine ziemlich unverständliche Tat begeht: Er überfährt in übermüdetem und emotional aufgekratztem Zustand einen Mann und lässt ihn sterbend am Straßenrand liegen. Seine Überlegungen sind durchaus rational nachvollziehbar: Der Mann stirbt sowieso und er müsste mit ziemlich unangenehmen Folgen rechnen, Strafe, evtl. Verlust der Arbeitsstelle usw.
Mit diesem Ereignis beginnt der Roman und man ist sofort mittendrin. Der Konflikt ist nachvollziehbar, man überlegt automatisch, wie man selbst handeln würde. Könnte man einfach weiterfahren? Einfach ist das nicht, denn auch dem Protagonisten des Romans geht es dabei nicht gut. Ihn plagt das schlechte Gewissen, er kann kaum schlafen, mit niemandem darüber sprechen usw. Die Frage ist natürlich, ob es ihm ohne die Fahrerflucht so viel besser gehen würde, immerhin hat er aus Nichtachtsamkeit einen Menschen getötet. Das sollte ja sowieso zusetzen.
Doch bei Etan kommt es noch dicker. Bereits am nächsten Tag taucht die Frau des Getöteten bei ihm auf. Der Tote war illegaler Einwanderer und hielt sich somit unrechtmäßig in Israel auf. Die Frau gibt Etan seine Geldbörse, die er wohl am Unfallort verloren hat. und sie erpresst ihn: Er muss sofort unentgeltlich für illegale Einwanderer als Arzt arbeiten, sonst verpfeift sie ihn. und er macht das. Kümmert sich nicht mehr wirklich um seinen eigentlichen Job im Krankenhaus, lügt seine Familie an und versorgt fast täglich in einer alten Garage die Leute, die aus Geld- und Statusmangel in kein Krankenhaus gehen können, wenn sie krank sind. Damit macht sich Etan vor dem Gesetz nun noch einmal schuldig, denn er müsste die Illegalen wohl melden. Er macht das nicht gern, ist wütend und verwirrt, fügt sich aber der Erpressung. Pikant ist noch, dass seine Frau Polizistin ist und auch an dem Fall der Fahrerflucht arbeitet.
Damit habe ich nun zwar den Plot verraten, aber eigentlich habe ich damit noch nicht viel des Buchs verraten, denn all das passiert bereits auf den ersten Seiten des Buchs, in ziemlich schneller Folge. und das ist m.E. das Merkwürdige an dem Roman. Wenn die eigentliche Geschichte schon auf den ersten Seiten erzählt wird, was kommt dann auf den restlichen immerhin noch ca. 300 Seiten? Man hat den Eindruck, die Autorin verschießt ihr Pulver vor der Zeit. Das kann sich aber auch noch als Irrtum herausstellen, da ich ja nicht weiß, was noch kommt. Auf jeden Fall habe ich aber den Eindruck, der Plot ist nur ein Vorwand für etwas anderes. Es geht hier nicht nur um eine moralisch komplizierte und fragwürdige Handlung, die das Leben eines Menschen auf den Kopf stellt. Es geht um mehr. Etans Leben und das seiner Familie wird sehr ausführlich erzählt. Er ist offensichtlich kein angepasster Karrierist, der für seine Karriere als Arzt alles tun würde. Als er in Tel Aviv am Krankenhaus arbeitete, kam ihm ein Korruptionsskandal um Organhandel zu Ohren, in den auch sein Mentor verwickelt war. Er hat nicht mitgespielt und wurde dann als Folge dieses Skandals in ein unbedeutendes Wüstenkaff versetzt. In diesem Fall hat Etan äußerst moralisch gehandelt, zum Nachteil seiner persönlichen Interessen. Dieses Verhalten und diese Charakterisierung stehen im Widerspruch zur Fahrerflucht.
Man kann das beides natürlich auch verbinden und hier die Erklärung suchen. Etan hat aus der Vergangenheit gelernt und möchte nun nicht wieder einen persönlichen Nachteil erfahren. Er versucht jetzt so zu handeln, wie er davor hätte handeln sollen: illegal, dafür vernünftig und pragmatisch, um seine eigene Karriere nicht zu gefährden.
Neben Etan geht es vor allem um seine Familie. So finden sich Passagen aus der Perspektive seiner Frau, einer irakischen Jüdin, die als Polizistin arbeitet. Dann gibt es die beiden Söhne, ein nach außen hin intaktes Familienleben, wenngleich an einem Ort, an dem sie nicht so gern wohnen möchten. Gleichzeitig erfahren wir aber auch Szenen aus der Perspektive von Sikrit, der Frau des ermordeten Eritreers. Sie ist ebenfalls illegal in Israel, zusammen mit einer ganzen Gruppe, die in einem alten Caravan lebt und illegal diversen Jobs nachgeht.
Das Buch liest sich ein bißchen sperrig, es schildert ein bißchen umständlich sehr viel, von dem man sich fragt, ob es für die Geschichte wirklich notwendig ist. Es ist aber durchaus auch verhalten spannend, denn man fragt sich natürlich, wie Etan den Kopf aus dieser Schlinge bekommt und wie er mit der doppelten Arbeitsbelastung und der psychischen Belastung durch seine Tat fertig wird. und man fragt sich eben, wie gesagt, was auf all den Seiten noch passieren wird. Ich lese jetzt in jedem Fall weiter.
LG
Jan
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